Euro-Banknoten sollen ein neues Design bekommen, digitaler Euro lässt auf sich warten

Fast war ich versucht zu sagen: „Das ging ja flott, denn schließlich rechne ich alles noch in Mark um.“ Die Wahrheit ist: 20 Jahre nach der Einführung des Euro-Bargeldes stößt die Europäische Zentralbank (EZB) die Idee eines Redesigns an. Man wolle dabei mit den europäischen Bürgern in einem Verfahren zusammenarbeiten, das 2024 zu einer endgültigen Entscheidung führen dürfte, so die Pressemitteilung.

Im ersten Schritt werden demnach Fokusgruppen gebildet. Deren Aufgabe wird darin bestehen, von den Menschen im gesamten Euroraum Meinungen zu möglichen Themen für die künftigen Euro-Banknoten einzuholen.  Eine Themenberatungsgruppe, in der jeweils eine Expertin oder ein Experte aus jedem Land des Euroraums vertreten ist, wird anschließend dem EZB-Rat eine Auswahl neuer Themen vorschlagen.

Die EZB hat die Mitglieder dieser Beratungsgruppe bereits auf Vorschlag der Zentralbanken im Euroraum benannt. Sie wurden aus verschiedenen Fachbereichen wie Geschichte, Natur- und Sozialwissenschaften, bildende Kunst und Technologie ausgewählt. Der aktuelle Euro setzt auf Zeitalter und Stile – obwohl die Bauwerke auf den Scheinen ja nicht einmal wirklich existent sind.

Spannender aber ein Nebensatz. „Wir wollen Euro-Banknoten entwickeln, mit denen sich die Bürgerinnen und Bürger in Europa identifizieren können und die sie mit Stolz verwenden“, sagte das EZB-Direktoriumsmitglied Fabio Panetta. „Der Prozess zur Neugestaltung der Euro-Banknoten verläuft parallel zu unserer Untersuchungsphase zum digitalen Euro. Mit beiden Projekten wollen wir unser Mandat erfüllen, den Europäerinnen und Europäern sicheres Geld bereitzustellen.“

Bis der digitale Euro kommt, wird es aber noch dauern. Derzeit prüfen die EZB und die nationalen Zentralbanken des Euroraums, welche Vorteile und Risiken ein digitaler Euro hätte. Denn das Geld soll seine Funktion für die Menschen in Europa auch in Zukunft gut erfüllen. Im Oktober startete man die Untersuchung, derzeit geht man davon aus, dass diese zwei Jahre dauere. Sobald die Untersuchungsphase abgeschlossen ist, wolle man entscheiden, ob man überhaupt mit der Entwicklung eines digitalen Euro beginne.

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Hallo, ich bin Carsten! Ich bin gelernter IT-Systemelektroniker und habe das Blog 2005 gegründet. Seit 2008 ist es Beruf(ung). Baujahr 1977, Dortmunder im Norden, BVB-Fan und Vater eines Sohnes. Auch zu finden bei Twitter, Facebook, Instagram und YouTube. PayPal-Kaffeespende. Mail: carsten@caschys.blog

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47 Kommentare

  1. Nein, eine Abschaffung von Bargeld ist keine Option. Dies darf gerne jedem überlassen werden wie er zahlen möchte.
    Gerne kann jeder ohne Bargeld zahlen, aber das Bargeld muss nicht dafür abgeschafft werden.

  2. Das ist was, was ich unter „Unnötige Kosten“ verbuchen würde. Ich bin mir ziemlich sicher, dass so ein Redesign mehrere Millionen kosten wird. Das Geld könnte man sicherlich sinnvoller verwenden. Mir persönlich ist es ziemlich Schnurz, wie das Geld aussieht. Ich will damit bezahlen und das war’s. Denke nicht, dass sich jemand mit dem Geld identifizieren können muss.

    • Hallo Mats, leider sind beim bisherigen Euro-Schein die taktilen markierungen für leute mit Sehbehinderungen nur sehr schlecht erfühlbar , bei länger in Umlauf befindlichen Scheinen oft nur so mühevoll erkennbar daß man sie nicht spontan z. B. in einer kassenschllange schnell erfühlen kann. hier wäre eine Nachbesserung ein echter Mehrwert.

  3. Rechnest du echt noch um? Das ist bei mir schon seit >10 Jahren(?) nicht mehr der Fall… Habe auch keine wirklich Bezugsgröße mehr zur DM; liegt vielleicht auch daran, dass sich in den letzten 20 Jahren sehr viel bei mir entwickelt hat und da große Gehaltsprünge drin waren.

  4. Ähm, was? Haben die nicht erst innerhalb der letzten paar Jahren neue Scheine raus gebracht?
    Jetzt dann schon wieder? Also in n paar Jahren 😉 Haben die nix anderes zu tun 😀

    • Dabei ging es um neue Sicherheitsmerkmale

      • Ja und? Haben sie die Sicherheitsmerkmale auf die alten Scheine drauf gemacht? Außerdem sehen die neuen Scheine trotzdem ein wenig anders aus.

    • Alle 10 Jahre werden die Banknoten erneuert. Das ist eigentlich nichts ungewöhnliches. Bei der zweiten Serie die Du meinst, hat man ja das Thema der ersten Serie beibehalten. Und wenn ich es richtig verstanden habe, soll es bei der dritten Serie wohl auch ein neues Thema geben.

  5. Naja das neue Design könnte so aussehen:
    durchsichtig

    Weil… warum überhaupt noch Bargeld?
    Ach ja…. weil manche Firmen noch immer keine Kreditkarten akzeptieren…

    • Es gibt tonnenweise Gründe für Bargeld…

      • >Es gibt tonnenweise Gründe für Bargeld…
        Bitte mal die drei wichtigsten Gründe nennen.

        Es gibt megatonnenweise Gründe für bargeldloses Bezahlen…
        Zwei der für mich wichtigsten Gründe wären die Eindämmung von Geldwäsche und Steuerhinterziehung.

        • Jooo, da bin ich komplett bei dir.

        • Hallo MAT , lieber ein bisschen Steuerhinterziehung wie eine totale Kontrolle. Stell dir mal vor im III. Reich oder der DDR hätte es schon eine solche Datenerfassung bis hin zu EGK, EPA , oder eben all den bargeldlosen , also elektronisch nachvollziehbaren zahlungsvorgängen gegeben. Dann wären noch viel mehr menschen die beim „nicht systemkonformen“ tun erwischt worden wärenin KZs oder GULAGs oder wo auch immer verschwunden. Dinge zu tun ohne dabei ständig beobachtet und ausgespäht werden zu können ist Freiheit . Und ja Freiheit hat und hatte immer einen Preis. U. a. auch daß sie leider von kriminellen elementen ausgenutzt wird. Aber dann muß der Staat eben Polizei, Steuerbehörden usw. besser ausstatten mit Personal , Trining und Zeit – auch das kostet aber es ist der demokratische Weg Straftaten zu verfolgen und aufzuklären und nicht , von allen für alles, was sie tun vorsorglich Datenspuren anzulegen.

        • Mira Bellenbaum says:

          Weder Geldwäsche noch Steuerhinterziehung lassen sich mit der Abschaffung von Bargeld verhindern!

          Es gibt einfach zu viele „Ersatzwährungen“!

          Somit sind diese zwei Argumente schonmal raus.

        • Ohne Bargeld bist du den Gebühren auf deinem Konto ausgeliefert

        • Anonymität
          Schwarzarbeit
          Sammelhobby

    • Einfachster Grund von vielen: Blackout – Stromausfall. Den Rest kannst Du dir denken 😉

      • In einer vernetzten Einkaufswelt wirst du auch mit Bargeld beim Blackout nicht weit kommen. Solche Argumente können nur von jemand kommen, der noch nie einen Stromausfall im Supermarkt erlebt hat. Selbst der Krämerladen um die Ecke wird ohne Strom ein heftiges Problem haben. Obwohl er nur Bargeld akzeptiert müsste er die Bonpflicht umgehen und würde damit eine Ordnungswidrigkeit begehen,

        • Genau so ist es. Ohne Strom verkauft Dir kein Supermarkt irgendwas da nützt einem auch Bargeld exakt nichts.

          • Ihr meint also wenn der Strom mal kurz weg ist geht auch die Kasse nicht, klar. Ich rede von einem Blackout, wo mal ein paar Tage kein Strom da ist. Meint Ihr nicht, dass ich mit meinem antiquierten Bargeld trotzdem beim Lebensmittelladen etwas zu Essen bekomme, weil der Händler auch einfach pragmatisch denkt und seine Ware gegen Geld herausgibt anstelle alles verderben zu lassen? Wenn ich da natürlich mit meinem leeren Smartphone etwas von Cyberwährung brabble bekomme ich ganz sicher gar nichts. In manchen Bereichen sollte man sich nicht ganz vom Digitalen abhängig machen, auch wenn die Welt inzwischen in den meisten Fällen und Bereichen so tickt. Wenn ich sehe wie absurd die Menschen schon bei Pandemien handeln (Stichwort Klopapier) dann möchte ich DAS nicht erleben… 🙂

        • Mira Bellenbaum says:

          Blödsinn!

      • Und wenn der Blackout da ist und ich gerade kein Bargeld im Portemonnaie habe, komme ich auch nicht an mein Bargeld im Automaten?

      • Dann nützt Dir auch Dein liebes Bargeld nichts. Ohne Strom und Internet Anbindung wird Dir kein Supermarkt, Kaufhaus und Co irgendetwas verkaufen.

    • Hallo Michael, nein Bargeld weil nur am Bargeld kein „roter Faden“ hängt über den mein Zahl- und kaufverhalten nachvollziehbar wird. Ich hebe einen Betrag x von der Bank ab – diese Summe kann man mir zorordnen. Ab da gilbt: was ich aus dieser Summe wann wo für was an wen zahle ist _mein Ding_ und _mein Geheimnis_. Gut so. Das ist bester Datenschutz . Wenn ich dann solchen Mist wie PayBack und Kundenkarten und so vermeide kann ich viele Alltagsgeschäfte wieder so wie einst abwickeln: ganz privat und nicht nachverfolgbar. Bargeld ist Pflicht für einen freien und demokratischen Staat und sich darin frei und , wenn sie es wünschen, nicht nachvollziehbar verhaltenden BürgerInnen.

  6. Eigentlich ist die Idee mit den Stilen schon sinnvoll. Wie will man denn 19 Länder, die aktuell den Euro verwenden (die passiven Länder nicht mitgezählt), mit maximal 7 unterschiedlichen Scheinen glücklich machen? Dazu kommen ja noch 8 weitere EU-Mitgliedsstaaten, die man vermutlich auch nicht verprellen will.
    Oder man macht es wie bei den Münzen und einigt sich auf eine gemeinsame Vorderseite und lässt die Länder die Rückseiten individuell gestalten.

    Übrigens witzig, dein erster Satz, bei mir ist es genau andersherum, ich rechne alte DM-Werte in Euro um. Und ich bin nicht signifikant jünger als du.

  7. „Wir wollen Euro-Banknoten entwickeln, mit denen sich die Bürgerinnen und Bürger in Europa identifizieren können und die sie mit Stolz verwenden“

    So etwas entsteht nicht durch ein verändertes Design, sondern durch positive Erlebnisse mit dem Geld. Kein Mensch schaut auf einen Schein und denkt sich, dass er mit diesem zufriedener wäre, wenn statt einer Brücke ein Marktplatz abgebildet wäre.

  8. Die aktuellen Scheint sind gerade erst 8 Jahre alt, denn es gab bereits 2013 ein Redesign.
    Bei der Einführung vor 20 Jahren sahen die Scheine noch anders aus, wobei die Motive im großen und ganzen noch dieselben sind.

  9. Das mit dem „Bauwerke nicht existent“, gilt aber auch nicht mehr so, oder? AFAIK hat in Holland eine Stadt all die Brücken nachgebaut, so dass man sie jetzt bei ihnen finden kann:
    https://www.reisereporter.de/artikel/12539-holland-bruecken-der-euro-scheine-stehen-in-einer-stadt

  10. Irgendein Lappen mit einer Zahl und einer Sicherheitskennziffer hätten es auch getan. Oder eine Prepaid-Karte oder sowas in der Richtung. Aber gut… Gibt ja Menschen, die mit einem bunten Papierfetzen zahlen und sich freuen, daß man ihre Spuren nicht nachvollziehen kann.

  11. EZB-Kritiker says:

    „Wir wollen Euro-Banknoten entwickeln, mit denen sich die Bürgerinnen und Bürger in Europa identifizieren können und die sie mit Stolz verwenden“

    Wollen die mich veräppeln? Die verschwenden für so einen Schrott Geld?
    Ich würde mich eher über den Euro freuen, wenn dieser nicht immer weniger wert werden würde.

  12. Stephan May says:

    Ich möchte Anmerken, dass fast jede Veränderung an den Banknoten große Anpassungen an Banknotenlesern- und prüfern mit sich bringt. Eine notwendige Umrüstung von solchen Geräten, zb. in Verkaufsautomaten, kostet jedes Mal eine Unmenge an Zeit und Geld. Das sind zwar bei aktuellen Geräten oftmals nur Softwareupdates, aber diese sind leider auch sehr aufwendig. Die letzte Designänderung der Geldscheine zog sich ja auch über Jahre hin und somit mussten die Geräte mehrmals angefasst werden. Die Hersteller von Banknotenlesern- und prüfern, sowie Automatenhersteller freut es vielleicht, denn das ist mal wieder, genauso wie das ewige Hin-und her bei den Anpassungen von Kassensystemen (GODB, TSE ect.), für die eine sichere Einnahmequelle. Von daher wäre eine digitale Währung oder der komplette Verzicht auf Bargeld schon eine Lösung.

  13. Was ein Blödsinn. Lasst es, wie es ist. Das verschwendet keine Ressourcen.
    Unglaublich was die sich da erlauben können und für was Zeit und Geld verschwendet wird.

  14. Mir ist das Design ziemlich egal. Auf den Wert darauf kommt es an.
    Was soll aber ein digitaler Euro sein? Sowas wie die Geldkarte der Sparkasse damals?
    Karte verloren, Geld futsch war jetzt nicht so der tolle Aspekt.
    Für mich selbst brauche ich derartiges nicht. Entweder Bargeld, zahlen per Karte oder Watch.

  15. Hat die oberste europäische Währungshüterin keine anderen Sorgen als den Stil des überflüssigen Bargeld? Die sollte sich mal darum kümmern das die Europäer wieder Vertrauen in den EURO haben und die Inflation gebremst wird.

    Anstatt die schon etablierten digitalen Zahlungsmittel zu fördern wird ein europäischer Sonderweg, digitaler EURO, eingeschlagen, der am Ende der Untersuchungen entweder nicht funktioniert, keine Akzeptanz findet oder weil das Untersuchungsergebnis nicht passt verworfen wird. Luftnummer auf Kosten der Steuerzahler.

    • Mira Bellenbaum says:

      Die Europäer haben doch Vertrauen in den EURO!
      Und was hast Du gegen die Inflation?
      Hast wohl nicht genug Schulden, was?

      Und was sind bitte „etablierten digitalen Zahlungsmittel“?
      Nun wie dem auch sei, es scheint, als hättest Du keine Ahnung.

  16. Noch ein Thomas says:

    Im DM umrechnen? Nicht wirklich oder? Unsereins in den 40iger hat jetzt das halbe Leben mit dem Euro verbracht.
    Natürlich macht man das mal zum Spaß. Der Liter Benzin kostete fast 4 Mark! Das ist ja nicht mehr weit von der Grünen Forderung von 5 DM aus den 90igern weg …

    Und natürlich ist alle zehn bis fünfzehn Jahre ein Redesign notwendig um die Scheine mit neuen Sicherheitsmerkmalen auszustatten etc.
    Das ist völlig normal.
    Trotz bargeldlosen Zahlen und „digitalen Euro“ würde ich mir dennoch ein und zwei Euro Scheine wünschen. Aber das wird wohl wieder nichts. Dafür kann gerne der 200er weg.
    Was die Motive angeht, das ist mir relativ egal. Die Farben dürfen um Gegensatz zu heute etwas „knalliger“ sein.

  17. Haben wir aktuell nicht andere Themen in der EU, die wichtiger wären als neue Banknoten zu erstellen? *facepalm*

  18. Weil einige Leute sich ja die Frage stellen, warum man überhaupt noch Bargeld braucht, einfach mal ein paar Denkanstöße:

    – weil ohne Bargeld jeder Mensch 100 prozentig gläsern ist… Wer den nötigen Zugang besitzt kann so genau in Erfahrung bringen, wie viel Vermögen Jemand hat, wann er wo eingekauft hat, was seine Gewohnheiten sind, welche Pizza wo bestellt wird, ob er sparsam, oder gesund lebt, großzügig ist, oder verschwenderisch, ob er viel unterwegs ist, oder gerne seine Abende zu Hause verbringt, in welchen Kreisen / Freundeskreisen man verkehrt, welche Dienstleistungen man in Anspruch nimmt, ob, oder wie oft Jemand zum Friseur geht, zur Fußpflege usw. Wo tankt man sein Auto, usw. usw. usw.

    Bargeld bietet eine gewisse Sicherheit, auf eine besondere Art und Weise frei zu sein. Ja, man nutzt ein Smartphone, teilt alles bei Facebook usw. usw. Das trifft aber tatsächlich nicht auf alle Menschen zu … Man kann solche Menschen belächeln, oder auch bewundern… By the way… es geht nicht darum, irgendwelche kriminellen Aktivitäten zu verschleiern, sondern um Persönlichkeit…

    • Auch ohne unter Verfolgungswahn zu leiden verstehe ich die ganzen Egoisten nicht die sagen Bargeld abschaffen. Was ist mit Straßenkünstlern, Straßenmusikern die für einen kleinen Obolus (Sammelbüchse) Menschen beglücken? Was ist mit Kindern die in Nachbars Garten mal beim Rasen mähen helfen? Was ist mit Trinkgeld im Urlaub? Sorry beim besten Willen verstehe ich die Egoisten die sich Bargeld abgeschafft wünschen nicht. Denn genau die wollen Kultur, gesellschaftliches und soziales zuerstören! Oder denkt ihr jeder inklusive unsere Kinder bindet sich in Zukunft einen Geldkarten Leser um Bauch?

    • Mira Bellenbaum says:

      So ganz nebenbei ganz vergessen, so ohne Konto wäre dann so mancher Mensch dann so richtig aufgeschmissen!

  19. Ich rechne zwar nicht Euro in DM um aber immer noch die nicht-metrischen Angaben für bildschirmdiagonalen in cm. Warum ist das eigentlich erlaubt hier ein nicht dem standard-System der maße und Gewichte entsprechendes anglo-amerikanisches maßsystem für Konsumenten-Elektronik einzusetzen? Früher hatten Fernseher ja auch eine 62-cm-Bildröhre oder eine 67er oder so. Konnte jeder(r) was mit anfangen. Benzin wird hier ja auch nicht in Gallonen verkauft und der Wetterbericht nennt mir Temperaturen in Grad c – OK da wäre dann Kelvin die „wissenschaftlichere“ Variante aber das ist dann echt etwas sperrig. Aber entdlich metrisches System verpflichtend – oh ja das wäre was .

    • „Früher hatten Fernseher ja auch eine 62-cm-Bildröhre oder eine 67er oder so.“

      Nur hatten diese Fernseher eben ausdrücklich keine Bilddiagonale von 62 oder 67cm, so dass diese Größenangabe ein reiner Zahlenwert war, an den sich die Menschen einfach gewöhnt haben. Ob man sich an einen Zentimeterwert ohne echten Bezug zur Bildgröße gewöhnt oder an Zollangaben ist dann auch irgendwie egal…

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