eufy EverCam: Kickstarter-Kampagne der Sicherheitskamera mit 365 Tagen Akkulaufzeit erfolgreich finanziert

Den Namen eufy konntet ihr hier im Blog schon das eine oder andere Mal lesen. Jener Hersteller hat nun angekündigt, dass sein neuestes Kickstarter-Projekt namens „EverCam“ sein Finanzierungsziel mittlerweile ohne Probleme erreichen konnte und aus dem Projekt dann auch schon bald Wirklichkeit werden kann.

Für die EverCam hat man sich mit dem vor allem für seine Ladelösungen bekannten Hersteller Anker (die Mutterfirma quasi) zusammengetan, um der Kamera eine beeindruckende Akkulaufzeit von bis zu 365 Tagen im Betrieb und ganzen drei Jahren im Standby-Betrieb bieten zu können. Hierbei reiche bereits ein einzelner Ladevorgang für ein Jahr Akku-Kapazität – ein großes Versprechen.

Neben der kabellosen Montage und der wirklich starken Laufzeit, runden die Gesichtserkennung, Verschlüsselung nach Banken-Standard, Nachtsicht, 1080p-Auflösung oder auch die IP68-Zertifizierung zur geschützten Außenmontage das Paket sehr gut ab. Außerdem – und für viele ist dies sicherlich eine der wichtigsten Kriterien überhaupt – sichert die Kamera alle Aufnahmen lokal, bietet aber optional (!) eine Cloud-Sicherung für 2,99 Dollar pro Monat an. Eine 16 GB microSD-Karte ist bereits im Lieferumfang enthalten und reicht laut Hersteller für 30 Sekunden lange Videos, davon zehn Stück pro Tag.

Die Kamera basiert auf einem Sony Exmor-Sensor und bietet eine 140 Grad-Weitwinkel-Linse mit einer f/2.2 -Blende. Ebenso interessant: im Falle eines Stromausfalls wird die Basisstation der Kamera im Inneren des Hauses für weitere zwei Tage über den integrierten Akku versorgt. Diebe haben es außerdem zusätzlich schwer, da eine 100 Dezibel laute Sirene die Kamera vor Diebstahl schützen soll. Naja, zumindest den Besitzer alarmieren 😉

Ich finde die EverCam auf jeden Fall äußerst spannend, sollte es euch ähnlich gehen, findet ihr sämtliche Specs zum Gerät, aber auch die verschiedenen Backer-Modelle zum Unterstützen der Kampagne, auf der entsprechenden Kickstarter-Page. Noch läuft die Kampagne rund zwei Monate, aktuell sparen Early Birds 100 Dollar gegenüber dem späteren Verkaufspreis von 299 Dollar pro Gerät, das Super Early Bird-Programm bietet ganze 200 Dollar Ersparnis, ist aber auch auf gerade einmal 250 Stück begrenzt. Die Auslieferung der Kameras erfolgt ab September dieses Jahres.

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Benjamin Mamerow

Nordlicht, Ehemann und Vater, hauptberuflich mit der Marine verbündet. Außerdem zu finden auf Twitter und Google+. PayPal-Kaffeespende an den Autor. Mail: benjamin@caschys.blog

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14 Kommentare

  1. Klingt wirklich interessant, danke für den Hinweis

  2. Die lokale Sicherung wäre auch für mich ein wesentliches Kriterium, allerdings eher dafür, die Kamera nicht zu nutzen. Aber optional gibt es hier ja die Möglichkeit der Sicherung in der Cloud. Und nur so macht das auch Sinn, auch wenn ich es lieber sehen würde, den Cloudspeicher frei wählen zu können.

    • Schaedeldx says:

      Es ist im Artikel leider nicht erwähnt, deswegen sollte man da weiter recherchieren:
      […]
      Your data is for your eyes only. That’s why it’s secured with AES 128-bit encryption. Access to your footage requires the microSD card to be inserted into the Base Station it’s registered to, and you are logged on to the account tied to the Base Station. So that means you and only you can access the data. Not a thief, not your neighbor, nor anyone from the eufy Security team.
      […]
      Es gibt eine Basisstation, die die Daten empfängt und auf die SD-Karte speichert.

      • Basisstation weg/defekt = kein Zugriff mehr auf SD-Karten-Inhalte? Weiterhin Zugriff auf Clouddaten?

        Lieber wäre mir FTP/NAS Support im lokalen Netzwerk.

  3. Jut, da nur lokal gesichert wird, nehmen die Diebe im Zweifel einfach die ganze Kamera mit. Wie läuft es mit der optionalen cloud? Das Ding müsste ja dann wifi oder eine sim haben. Wie schaut es dann mit der Akku Laufzeit aus?

    • Wie wärs mit selber nachlesen? Aber als Service für Dich: Die Kamera hat Wifi, sendet die Videos auf die Basisstation (im Haus). Hier werden sie auf Karte gespeichert. Die Kamera entwenden bringt also nichts. Das Video vom Dieb liegt dann auf der Karte in der Basisstation.

  4. Warum nicht 24Stunden / 7 Tage / 12 Monate mit Solar?

  5. Was man nicht alles bei Kickstarter Projekten versprochen bekommt…
    Nur in wenigsten Fällen bekommt man am Ende auch ein Produkt das etwas taugt.
    Am besten abwarten wie das abläuft und nachher kann man das immer noch kaufen.

  6. Die Akkus sind fest verbaut und nicht austauschbar, damit ist die Kamera bereits durchgefallen.

  7. 365 Tage ist ein Lacher und wird nie erreicht.

    Wie groß soll der Akku sein? Bierkastengröße?

    Und dann das Problem im Winter, sprich spätestens da geht die Leistung und der Akku bei -15 Grad ruckzuck über den Jordan.

    Die versprechen den Leuten das Blaue vom Himmel… am Ende nur eine Geldverbrennungsmaschine.

    Von der Speicher“lösung“ will ich fast gar nicht anfangen. SD-Karte? Ok. Dann aber wieder nur ein Cloudmüll für Geld, obwohl jeder Nerd schon ein NAS zu Hause hat?

    Nee, nein danke.

  8. 1.Das wichtigste Kriterium für eine Outdoor-Kamera ist die Bewegungserkennung außer für Kameras, die rund um die Uhr übertragen. Was nutzen pro Tag 20-30 Fehlalarme weil die Kamera einen Bildvergleich macht. Jedes Blatt, jeder Schmetterling produziert einen Fehlalarm. Daher können nur Kameras mit PIR-Sensoor vernünftig funktionieren wie einige Instars. Wann begreifen das die Kamerahersteller endlich. Ein PIR-Melder eingebaut verteuert das Produkt höchstens um 10 €.
    2. Lan oder Wlan Verbindung ist unabdingbar damit die Kamera von außerhalb erreichbar ist.
    3. Ob Cloud oder Speicherkarte oder beides hängt davon ab ob die Kamera ohne Leiter erreichbar ist oder bei Demontage Alarm auslöst.
    4. An Akkus, die 1 Jahr oder länger halten, schön wärs aber ich glaube nicht daran. Selbst wenn sie nur 1/2 Jahr reichen wäre das ein Gewinn, nur müssen die Akkus dann austauschbar sein. Eine Akku-Wlan Lösung mit PIR-Sensor wäre das Optimale weil keine Kabel verlegt werden müßten.

    • Einfach mal die Kickstarter-Projektseite durchgucken – Thema Fehlalarme ist ausführlich erwähnt (das, und warum die Kamera deutlich weniger Fehlalarme als Mitbewerber haben soll – IR ist ein Grund, AI ein weiterer).
      Zur Funkverbindung, der Basisstation, Alarm (laut) bei Diebstahl etc. wird auf der Seite und in der FAQ ebenfalls geschrieben

      • „Weniger Fehlalarme haben soll…“ IR haben alle, das ist schon für die Nachtsicht erforderlich. AI ist das Kürzel für etwas von dem keiner genau erklärt wie es funktioniert. Wenn die Kamera lernt, kann sie hoffentlich nach dem 3. Einbruch einen Menschen von einer größeren Katze unterscheiden. Die 1. Praxistests werden irgendwann mal zeigen, was das Konzept wert ist. Für mich wird das ein Flop zumal für den Preis.

  9. Lokale Speicherung nur auf SD-Karte oder auch ein beliebiger Netzwerkpfad?

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