EU-Parlament: Verkaufsverbot für den Verbrenner ab 2035

Die EU bringt derzeit diverse Themen voran. USB-C als Standard für Ladeanschlüsse und Ladekabel ist inzwischen beschlossene Sache. Voranbringen will man nun die Mobilitätswende. Künftige Autos und Transporter sollen – ganz im Sinne des Klimawandels – keine Treibhausgase mehr ausstoßen. Das EU-Parlament hat für ein Verkaufsverbot von Autos mit Verbrennungsmotoren abgestimmt. Da ist es noch über ein Jahrzehnt hin, doch ab 2035 sollen keine Neuwagen mehr mit Verbrennermotoren verkauft werden. Hierfür stimmte die Mehrheit der Abgeordneten im EU-Parlament, es bedarf aber noch einer Bestätigung der Verordnung durch die EU-Mitgliedsstaaten.

Im Parlament wurden die neuen Vorschriften zur Überarbeitung der CO2-Emissionsnormen für neue PKW und Transporter von 339 Abgeordneten angenommen, 249 hingegen stimmten dagegen, während sich 24 enthielten. Die neuen Normen sind Bestandteil des Pakets „Fit for 55 in 2030“. Man nimmt den Vorschlag der Kommission zur emissionsfreien Straßenmobilität an. Als Zwischenziele zur Emissionsminderung hat man bis 2030 55 Prozent für den PKW und 50 Prozent für den Transporter festlegt. Einzelheiten zur Verordnung könnt ihr hier nachlesen.

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Baujahr 1995. Technophiler Schwabe & Studienreferendar. Unterwegs vor allem im Bereich Smart Home und ständig auf der Suche nach neuen Gadgets & Technik-Trends aus Fernost. Twitter. PayPal-Kaffeespende an den Autor. Mail: felix@caschys.blog

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90 Kommentare

  1. Matteo Panagis says:

    Dann bleiben noch rund 10 Jahre für den Ausbau der Ladeinfrastruktur.
    Mein Bauchgefühl sagt mir, dass dieser Zeitraum NICHT ausreichend ist 😉

    • Hier im Ort gibt es drei öffentliche Ladestationen (so weit mir bekannt, in Apps verzeichnet). Zwei stehen gefühlt schon seit 10, real vielleicht 5 oder 6 Jahre. Eine weitere wurde letzten Monat gebaut. Wenn das so weiter geht … Wir schaffen das …
      Nein mal im ernst. An den Ladestationen darf es nicht scheitern. Nicht jeder oder nur wenige können auf dem eigenen Grundstück oder Stellplatz laden. Ich muss nur mal aus dem Fenster gucken, wieviel Autos da so stehen. Selbst viele (Reihen)Hausbesitzer können hier nicht direkt an ihr Haus ranfahren oder dort parken ohne dass das Kabel über den Gehweg liegen würde.

    • Mit Sicherheit nicht, weil Deutschland erst in 9 Jahren anfängt auszubauen und sich bis dahin über Standarts, Bezahlung, Beazhlsysteme, Genehmigungen und Standorte dsikutiert.
      Anstand zu jammern, sollte die Deutsche Autoindustrie mal selber anfangen, Ladeinfrastruktur aufzubauen, wie es Tesla vorgemacht hat – aber die wollen sich lieber ins gemachte Nest setzen, dem Steuerzahle das alles zahlen lassen und dann schön dicke Kohle verdienen mit ihren überteuerten E-Autos.

      Komisch, das Ford dem Verbrennerverbot zustimmt und offenen gegenüber ist. ( heute morgen im Radio gehört ).

      • Das Ford das zustimmt sollte niemanden verwundern – mit der e-Fahrzeugproduktion werden weniger Leute in der Produktion benötigt, denn damit wird die automatisierte Herstellung in sehr großen Teilen erreicht. Auch fällt die super teure Antriebsstrang-Entwicklung und Herstellung weg – wieder ein gigantischer Sparpunkt. Und zusätzlich fallen viele mögliche Fehlerpunkte weg – einfach weil statt 10.000 bis 100.000 Teile nun weniger als 5000 Teile benötigt werden! Zusätzlich gibt es mehr Möglichkeiten alles in Module (die noch dazu von vielen Modellen benutzt werden können) zu bekommen.
        Und nicht immer muss Ford (oder auch andere Hersteller) alles selbst entwickeln – es können noch mehr Nicht-Design-Parts quer durch die ganze Industrie ge-shared werden! Zusätzlich kann mehr als Software ausgeführt werden – noch ein Punkt wo alles billiger in der Herstellung wird!

        Man nehme da nur Volvo und warum die eAutos lieben!
        Denn Volvo ist Polestar ist Geely ist Proton ist Lotus ist Emgrand ist Englon ist LEVC ist Lync&Co ist Yuan Cheng Auto ist SMA ist Zeekr (einige der weiteren Töchter/Brands habe ich hier nicht aufgeführt!)
        => alle Töchter des chin. Konzerns greifen auf Teile von andere Töchter zu und entwickeln teure Elemente (Antrieb, Akku, Anzeigeelemente, Software, Computerteile) gemeinsam.
        VW macht das nur in sehr begrenzten Umfang auch – da wird eher auf Abgrenzung zu anderen gesetzt!

  2. Christian says:

    Ich mache mir schon Mal und bin nur wegen den Kommentaren hier.

  3. Mindestens zehn Jahre zu spät. 2025 für Neuwagen, 2035 für alle (privaten) Verbrenner. Kann man sich nur an den Kopf fassen.
    Warum nicht auch einfach Umbauten von Verbrennern zu Stromern fördern?

    • Matteo Panagis says:

      2025? Dein Ernst?
      Bei uns hier hat es gerade mal eine Ladestation mit zwei Ladeanschlüssen für 6.000 Einwohner. Selbst wenn sich das bis 2025 verzehnfacht ist das dann noch zu wenig.

      • Er wohnt sicher in Berlin und fährt jeden Tag Rad oder mit der Straßenbahn 2km zur Arbeit. Einfach nicht drauf reagieren.

        • Oliver Müller says:

          Er hat Recht, egal wo er wohnt und wie er zur Arbeit kommt. Sage ich, der in einem Kaff mit weniger als 1000 Einwohnern wohnt und mit dem E-Auto zur Arbeit fährt.

      • Ohne Druck passiert da auch weiterhin nichts. 2025 wäre schon richtig gewesen, damit wäre dann auch für alle Investoren klar, dass sich Ladestationen lohnen. Aber jetzt? Für teures Geld eine Zweite Ladestation in euren Ort bauen, in dem wahrscheinlich noch kein einziger Einwohner ohne Lademöglichkeit im Eigenheim ein Elektroauto besitzt? Wozu?

    • Umbauten funktionieren nur im begrenzten Umfang gut! Und zusätzlich gibt es dann das kleine Problem, dass die Umbauten kaum mehr normal als „Gebrauchte“ anzubieten sind – sofern diese überhaupt eine Zulassung bekämen!

  4. Ich bin mittlerweile gegen die EU. Zu viele Vorschriften, zuviel Lobby, der kleine Mann hat so gut wie keine Vorteile. Ich finde es frech, mir vorzuschreiben, was ich ab 2035 zu kaufen hab. Welches Recht nimmt sich die EU da raus? Ich glaube mittlerweile leben wir halt gar nicht mehr so frei, wie uns alle erzählen wollen.

    • Fühl dich frei ein anderes Land auszusuchen… gesellschaftlich Wandel ist niemals leicht

    • the customer says:

      Welches Recht? Du hast irgendwie das demokratische Prinzip nicht verstanden. Das EU Parlament wird durch die Bürger der EU gewählt.

      Jetzt die EU zu verteufeln, weil einem etwas nicht passt? Man kann es nicht jeden Individuum recht machen, der großen Gesellschaft allerdings schon und der Klimawandel betrifft nun Mal nicht nur die Europäer sonder die Weltbevölkerung.

      Hättest du auch so gemeckert, als Blei in Benzin verboten wurde? immerhin hat dir der Gesetzgeber vorgeschrieben, was du dir im den Tank nicht kippen kannst. Oder die KAT Geschichte?

      Schont etwas unbedacht und trolling dein Beitrag.

      • Im ernst? Verbleites Benzin/Kat? Nicht alles was ein Vergleich ist hinkt.

        Und Demokratie á la Jean Claude Junker?
        Wir stellen etwas in den Raum und warten ab. Ist das Geschrei nicht zu groß, ziehen wir es durch.

        Im Prinzip ist ein Verbrenner Aus aber richtig. So die Rahmenbedingungen stimmen.
        Mir fehlt nur die Fantasie wo die ganzen Ladestationen und der Strom herkommen soll.
        Ich befürchte „der Pöbel“ fährt Bahn oder Lastenrad. Das Auto und der Individualverkehr wird etwas für die, die es sich leisten können.

        • „Mir fehlt nur die Fantasie wo die ganzen Ladestationen und der Strom herkommen soll.“
          Mit genug Geld / Förderung geht alles. Stell dir z.B. mal vor, die 100 Milliarden, mit denen die Streitkräfte des Landes modernisiert werden sollen, würden stattdessen in Ladeinfrastruktur fließen…

        • the customer says:

          Wir reden hier von 10 Jahren. Wo die Energie herkommen soll? Wie wäre es mit Kernfusion? Wir haben da was 8 Lichtminuten entfernt.

          Und was deinen Pöbel angeht. Was glaubst du was aus den Autofirmen wird, wenn nur noch reiche ein Auto kaufen können. Könnte sein, dass dann auch ihr Reichtum weg bricht. Autos werden billiger wenn 1. die Subventionen wegfallen und die Technologie sich bewährt hat, dann sinken die Produktionskosten.

          • Willst du jetzt ernsthaft die komplette EU mit Solarplatten zu pflastern um die notwendige Energie zu erzeugen?
            Und Kernfusion als Stromlieferant ist seit Beginn der Idee nur genau das – eine Idee! Bis heute gibt es nur Vorstellungen wie so was funktioniert – von einer echten Realisierung sind wir noch gut 40 Jahre entfernt (als genau so lang wie bereits daran geforscht wird!). Denn es fehlen für den Dauerbetrieb – bis jetzt können die vorhandenen Anlagen nur für Sekundenbruchteile laufen und dabei wird immer noch mehr Energie hineingesteckt als heraus kommt! – einige technische Lösungen aka Teile zum Betrieb!
            Am Beispiel von Autos könnte man sagen, wir haben die Räder, die Hülle, den Motorblock, die Motorsteuerung, eine Tank, das Fahrzeuginnere+Sitze, aber der Rest fehlt uns und wir haben keine Ahnung wie das machbar wäre…

            Derzeit ist „die Fusionstechnik“ nur ein netter (und ultra-teurer) Spielplatz für Wissenschaftler

      • Demokratisch waere one man=one vote (natuerlich auch fuer women).

        EU: Die Stimme eines Bewohners aus Malta, Luxembourg oder Zypern zaehlt 10x so viel wie die eines Deutschen. Malta schickt pro 82,260 Einwohner einen Parlamentarier, Deutschland pro 864,783 Einwohner.

        Und dann schliessen sich die einzelnen nationalen Parteien zu Fraktionen zusammen, trotz komplett gegensaetzlicher Positionen (vergleiche Migrationspolitik der daenischen und deutschen Sozialdemokraten).
        Dann gibt es endlose Kompromiss-Wege durch Parlament, Rat, Kommission, bei denen am Ende irgendwas rauskommt, das gar nichts mehr mit dem Waehlerwillen zu tun hat. Siehe z.B. auch wie die Spitze der EU-Kommission besetzt worden ist: Weber als Spitzenkandidat angekuendigt, Wahl gewonnen, bekommt den Posten trotzdem nicht. Von der Leyen, die absolut niemand wollte wird aus dem Hut gezaubert, und Stellvertreter wird Timmermanns, der die Wahl deutlich verloren hat.

        Die muessen mal deutlich aufraeumen in Bruessel und ein komplett neues Regelwerk verabschieden, wenn die sich wirklich als ‚demokratisch legitimiert‘ bezeichnen wollen.
        Im aktuellen Zustand ist die eigentlich wahnsinnig gute Idee einer Union in Europa leider nicht gut aufgestellt.

    • Oliver Müller says:

      Ja, der „kleine Mann“ hat überhaupt keine Vorteile, wenn wir den Planeten nicht zu Grunde richten.

      • Was bringt es uns, wenn Deutschland wieder so tut als müsste es die Welt retten und alle anderen Länder interessiert es nicht (China, Indien, usw.) und das sind die größten CO2 Verursacher.

        Ich bin entsetzt wie viele Leute einfach alles gut finden, was die Politik macht. Seid ihr zu träge um euch selbst Gedanken zu machen?

        Datenschutz, das neue Messenger Gesetz, Foto Filter, DNS Sperren, langsam reicht es mal oder?

      • Der Klimawandel ist samt Kipppunkten und Unumkehrbarkeit sicher so nett, auf die verschleppte Energiewende und Klimapolitik der Menschen zu warten. 😉

    • Was für eine typische Aussage, die ich immer wieder von Telegram-Fans höre. Will gar nicht viel dazu schreiben, aber die Vorteile des „kleinen Manns“ sind zB

      – die gesamten Verbraucherschutzgesetze (Wiederrufsrechte, Mangelrechte bei Kaufsachen – die von vor 2022, als sie europaweit harmonisiert worden, willst Du nicht zurück, die Änderung zum 1. Januar ist auch von Vorteil)
      – das Pauschalreiserecht
      – die Freizügigkeit innerhalb Europas ja tatsächlich auch FÜR Deutsche, nicht nur nach Deutschland
      – Schengen – Du reist doch bestimmt nicht nur an die mecklenburgische Seenplatte, sondern gerne auch mal nach Malle
      – der Euro (ja, man glaubt es nicht, ist aber so)

      Und habe ich schon keine Lust mehr, noch ne Stunde zu tippen.

    • Ach Ralf, den Mist kannst du bei der nächsten AFD Versammlung von dir geben.

    • Gerade die Autolobby ist in Europa und gerade in Deutschland einen Katastrophe.
      In Brüssel sind die in den letzten Tagen Busweise zum Parlament gefahren und haben jeden einzelnen Abgeordneten bequatscht, damit die ja dagegen stimmen.

    • Welches Recht nimmst du dir heraus, dich über das höchste Deutsche Gericht und die EU stellen zu wollen? Welches Recht nimmst du dir heraus, kommenden Generationen den Planeten zu versauen?

  5. Verkaufsverbot, aber kein Zulassungsverbot?
    Werden PKWs dann nur noch geleast?

    • Naja, der Leaser muss ja auch kaufen. Und wenn der nicht mehr kaufen darf, kannst du auch keine neuen Verbrenner mehr leasen.

      • Leasing ist tatsächlich nen spannender Faktor, 70 % der Privatfahrzeuge werden ja geleased. Wenn die Leasinggeber jetzt den Restwert eines Verbrenners mit zunehmenden Verbrenneraus deutlich geringer mit der Laufzeit anrechnen, dürfte es vielleicht sogar deutlich früher kein sinnvolles Leasingangebot mehr geben. Die Preisfrage wird sein, ob die Tankinfrastruktur zurückgebaut und Fahrverbote für Verbrenner sich Zeitnah sich anschließen. Ist aber bisher nicht zu erkennen. Glaube keine Stadt hat bisher konkretes zu Innenstadtaus beizutragen. Auch wegen der Lastwagen, die man braucht (Müllwagen, Busse, Feuerwehr). Generell muss vermutlich die Steuer auf Benziner erst steigen, Dieselförderung weg, H Kennzeichen weg und E-Auto normal besteuert. Wobei es ja der Verkehrswende ja eh entgegensteht die vielen Autos durch E-Autos zu ersetzen. Mal schauen was kommt.

        • Wer als Privatperson least, hat so einiges nicht verstanden…

        • 70% der Privatfahrzeuge sollen geleased sein – das glaube ich nicht.
          Bei Geschäftsfahrzeugen ja, rund 80% je nach Hersteller – je größer die Autos, desto höher der Geschäfsleasinganteil.
          70% privat sind vielleicht Bank-Finanziert aber sicher nicht geleased.
          ( Bekannte von mir sagt rund 90% der Fahrzeuge, die bei denen vom Hof fahren sind Geschäftsfahrzeuege und fast ausschließlich dann Leasing – deutscher Premiumhersteller )

          Aber wer privat ein Auto leased hat es wirklich nicht verstanden oder kann nicht rechnen.

          Ich mache das nicht mehr mal übers Mitarbeiterleasing meines AG, obwohl die Fahrzeuge dort als Geschäftsleasing gelten mit allen Vorteilen, aber es ist einfach zu teuer geworden, auch und gerade bei E-Autos, den kann man besser Bank-finanzieren.
          Du kannst heute garnicht mehr kalkulieren, wie hoch das Restwertrisiko ist, dann kommt nämlich die böse Überraschung am Ende.

          Was Lastwagen betrifft, die sind zum einen vom Verkaufsverbot ausgenommen, das gilt nur für PKW’s und Kleintransporter, aber auch für alle anderen Verbrenner sollen nur noch synthetischer Kraftstoff erlaubt sein ( Zumindest der Plan in DE )
          Zudem gibt es bereits erste Testfarheuge mit E-Modellen bei Feuerwehr, Müllabfuhr, Krankenwagen, Busse und Co. – die Industrie hat also 10 Jahre Zeit, diese Massenmarkt- und Großserientauglich zu machen.

          • Zu den E-Modellen: viele sind blos reine Testmodelle und werden die Testphase kaum überleben!
            Und bei den LKWs muss man sich nur Tesla ansehen – und die sind e-Pioniere und bekommen bis heute nicht massentauglich hin!
            Walmart war einer der ersten Besteller – inzwischen nutzen die andere Hersteller (Freightliner eCascadia, Scania Electric, Volvo VNR Electric, Kenworth T680E, Peterbilt 220EV/579EV, INTERNATIONAL eMV) weil Tesla keine Semis liefern kann! Selbes gilt auch für alle anderen „Tesla-Semi“-Erstbesteller wie UPS, Pepsi, usw.

    • Oliver Müller says:

      Informiere dich mal, wie Leasing funktioniert.

  6. /glaskugelmode on
    Weniger für die Umwelt, mehr für die Kasse. Denn die eAutos sind viel teuerer sowohl in der Anschaffung als auch im Unterhalt. Die Akkus sind sehr gefährlich für die Umwelt. Also Auto wird ein Luxusgut, dadurch wird die Arbeitslosenquote (und die Armutsgrenze) deutlch steigern. Die Inflationsrate steigt ehe permanent. Die Sanktionenfolgen ruinieren Eu-Wirtschaft fast komplett. Und dann werden EU-Bürger nach Russland und co. auswandern wollen. Wird aber schwierig, weil dort nur qualifizierte Arbeitskräfte eingelassen werden.
    /glaskugelmode off
    So ein Quatsch… oder? 🙂

    • Oliver Müller says:

      Ja, stimmt. So ein Quatsch, den du da schreibst.

    • Teuer? In der einstiegsklasse sogar schon günstiger als Verbrenner. In wenigen Jahren werden alle Modelle nicht teurer als Verbrenner sein. Und bis 2035 ist noch viel viel Zeit.

      Die Akkus sind nicht gefährlich für die Umwelt. Ansonsten her mit der Quelle.
      Der Unterhalt ist deutlich günstiger als ein Verbrenner. Ich bin gezwungen meinen Leasing-Verbrenner für jährlich 400€ in die Inspektion zu schicken. Bei Tesla gibts keine Inspektion. Und Benzin kostet im Vergleich zu strom das 3fache.

      • StephanKl says:

        „In der einstiegsklasse sogar schon günstiger als Verbrenner“

        Kannst Du hier mal ein Beispiel bringen?

        • Gerade als Firmenwagen muss man nur nen Bruchteil versteuern. Wenn der Strom irgendwo billig bezogen werden kann, ist durch die Förderung das schnell günstiger. Müssen aber die Umstände passen.

          Wegen Umwelt. Die Akkus an sich sind umweltfreundlicher – es sei denn sie brennen. Bei der Produktion der Zellen und Förderung von Öl dürften sich die Umweltschäden nicht viel nehmen. Der Rest des Wagens vermutlich auch nicht. Bremsen und Reifen produzieren identisch Feinstaub. Der Vorteil liegt vor allem im Grundwasserschutz, dadurch das nen E Auto deutlich weniger Schmierstoffe/Öl hat.

        • Oliver Müller says:

          Opel Corsa vs. Corsa-e, beide mit 130 PS, beide in der GS Line. Der Verbrenner kostet in der Basisausstattung 29.520, der Elektro 33.745. Und beim Elektro ist die staatliche Förderung noch nicht mit eingerechnet, die geht also noch runter, wodurch der Corsa-e günstiger ist als der Verbrenner.

        • Gunar Gürgens says:

          Twingo Cosmic 90 PS EDC mit Vollausstattung hatte 2016 ca. 25000€ gekostet. Twingo Electric Vibes 60kw mit Vollausstattung hat Ende 2020 ca. 26000€ gekostet. Jeweils ohne Rabatte und der Elektro auch ohne Förderung. Inflationsbereinigt in diesem Zeitraum sind beide gleich teuer.
          Spritkosten (2018) für den Benziner bei knapp 13000km Fahrleistung ca. 1200€, Inspektionskosten Benziner pro Jahr ca. 350€.
          Ladekosten für den Elektro 2021 bei knapp 13000km Fahrleistung ca. 250€, Inspektionskosten Elektro pro Jahr ca. 120€. Geladen wurde größtenteils an der heimischen Steckdose, 70€ wurde an öffentlichen Stationen verbraucht.

      • Mal den CO2-Fußabdruck angesehen der Akku-Herstellung im Vergleich zum Verbrenner? Da muss die E-Kiste lange rollen, um das auszugleichen. Aber vielleicht geeignet, mal diesem „alle-drei-Jahre-n-neues“-Wahn zu stoppen, die vielen haben (und nein, ich meine nicht das iPhone ;-))

  7. So extrem lange ist das ja jetzt nicht mehr. Bin gespannt ob es bis dahin passende Autos für Handwerker und Monteure gibt.
    Ich habe ca. 250-300km pro Tag, und die Sitzheizung sollte schon an sein 🙂

    • Mein Gefühl ist, dass die Deutsche Industrie genau diesen Druck braucht, um endlich in die Pötte zu kommen.

    • Der CO2-Fußabdruck ist im Bereich Herstellung und Endsorgung höher als beim Verbrenner, aber durch den geringen Fußabdruck im Fahrbetrieb kommt das E-Auto über die Lebensdauer deutlich besser weg als Benziner und Diesel und das ist entscheidet.

  8. Cloudworks says:

    „The future has a silver lining“. Habe ich damals bei „Robocop“ gesehen. Ja, dann macht mal.

  9. Endlich kann ich auch mal Hamstern

    Mal Spaß beiseite. Neuwagen konnte und wollte ich mir noch nie leisten. Denke das ich bis dahin den ein oder anderen Elektro als Zweitwagen hab.
    2035 bin ich dann 53 mein aktueller Verbrenner ist 21 Jahre alt. Wenn die Kiste 2035 genauso lange hält, muss ich mir darüber keinen Kopf machen.

    Ich bin Fernfahrer 40 Tonner und bin echt gespannt was sie da machen wollen. Elektro wäre nicht umsetzbar. Alternativer Sprit, Wasserstoff Verbrenner oder was ganz anderes könnte ich mir noch vorstellen

    • Wasserstoff-Verbrenner? Really?

    • Vielleicht mit Oberleitungen auf der Autobahn.
      Logistisch stellt sich auch eine ganz andere Frage. Warum muss ein LKW tausende vom Kilometer durch ganz Deutschland und Europa fahren? „Langstrecke“ gehört auf die Bahn. Aber das ist kurzfristig in den nächsten 10 bis 15 Jahren nicht umsetzbar. Die Kapazitäten sind gar nicht da. Neue Strecken brauchen Jahrzehnte. Und bestimmt werden irgendwo wieder eine ganze seltene Wühlmäuse gefunden oder ein Käferart. Dann war es das mit der Bahnstrecke.

      • Undertaker says:

        „Langstrecke gehört auf die Bahn“! Ja, theoretisch ja, aber hast du dich mal informiert, was in den letzten 30 Jahren mit dem ursprünglich hervorragenden Güterzugnetz der Bahn passiert ist? Güterbahnhöfe wurden aufgelöst und geschliffen, ganze Güterzugstrecken (Gleise) wurden stillgelegt, abgebaut und als Fahrradtrassen bzw. als Baugebiete für Reihenhäuser neu genutzt. Sprich die LKW-Lobby hat ganze Arbeit geleistet und die Kapazitäten der Bahn sind dahin! Auf den Personenzugstrecken sollen demnächst mehr Personenzüge fahren – da ist dann quasi gar keine Luft mehr für Güterzüge. Die „rollende Landstraße“ (also Güterzüge um LKWs zu transportieren) ist auch abgeschafft. Die Nummer ist unumkehrbar durch! Und versuche heute mal irgendwo eine neue Bahntrasse zu planen. Da kommen gleich die Ökofundis und erzählen dir was von der grün getupften Quengelkröte die dort ganzjährig brütet 😉 Also jahrelange Prozesse, Bürgeninitiativen und am Ende keine neue Strecke. Deutschland hat sich Bahn-infrastrukturell schon längst abgeschafft – und den Rest schaffen unsere Politiker sicher auch noch! An den Brücken „arbeiten“ sie die letzten 30 Jahre lang ja auch schon erfolgreich – nicht. Die haben vermutlich eh erst Ruhe, wenn hier ein Paradies für Amish und Mormonen entstanden ist – sprich Pferdefuhrwerke, Eselskarren und harte manuelle Frohnarbeit für das einfache Volk.
        Jaja, ist alles polemisch übertrieben – aber leider näher an der Realität als uns lieb sein sollte.

  10. Werde mit jetzt noch ein oder zwei verbrennen jungtimer kaufen.

    • Viel Spaß, die Elektronik wird nicht lang genug halten. Wer wirklich langfristig auf Verbrenner setzen will, braucht was rubusteres aus den Jahrzehnten davor, was dann aber wieder andere Nachteile mit sich bringt.

  11. Black Mac says:

    Und wo kommt der Strom her? Zurzeit rennen alle den Wärmepumpen nach, um vom Gas wegzukommen – und schon die gelten als potenzielle Gefährdung für eine reibungslose Stromversorgung.

    Baut zuerst einmal ein paar AKWs, dann sehen wir weiter.

    • komisch, dass nie jemand fragt, wie der Diesel in die Zapfsäule kommt. Der wird gebeamt.
      Gleichzeitig tut man so, als würde jeder sein theoretisches E-Auto täglich mit 80kw Ladung beglücken.

      • Der Diesel fährt zur Zapfsäule, genauso wie das E-Auto. Der entscheidende Unterschied ist, dass ein Diesel in 5 Minuten komplett voll und wieder weg ist. Ein E-Auto aber die wenigen Lademöglichkeiten zwischen Minimum 60 bis 90 Minuten blockiert um wieder komplett voll zu sein.

        Klar, kann man das E-Auto auch nur halb voll aufladen. Dann stehst du halt nur 20 Minuten an der Ladesäule, dafür in kürzeren Abständen. Wenn das alle so machen, brauchst du ja noch mehr Lademöglichkeiten.

        Nicht falsch verstehen, mir persönlich ist es völlig egal, ob ich die Umwelt mit dem Verbrenner belaste oder mit dem E-Auto…. die Gesamtbilanz beim E-Auto ist vermutlich noch schlechter (Stichwort Akku Herstellung und Entsorgung). Ich mache das, was die Politik für richtig hält. Nur müssen die Voraussetzungen dafür dann auch bis 2035 gegeben sein. Und da habe ich meine Zweifel.

      • Das fragt niemand weil es schlicht energietechnisch funktioniert! Beim Diesel fährt ein LKW bis zu 40t an einen Ort und dort verbleibt der Treibstoff – es ist bis auf die Pumpe kein weiterer Energieaufwand zur Verteilung mehr notwendig – aka sehr gute dezentrale Speicherung. Beim eAuto ist ein permanenter Anschluss an ein globales Energieliefer-System notwendig (lassen wir mal den Unsinn mit den Laden per Solar weg, ok? Um das zu können brauchen wir Flächen von halb Deutschland als ‚Versorgungssystem’…)
        Ob dafür die derzeitigen Stromtrassen ausgelegt sind bezweifle ich stark!

        Und es möge nicht jeder seinen Wagen mit 80kw/h (oder mehr!)) laden – aber sicher mehr als 30% aller Besitzer werden es an 3-5 Tagen der Woche machen müssen! Alleine wenn man alle Pendler – und dann noch alle dazu nimmt die ihr Auto für die Arbeit benötigen….

        • Oliver Müller says:

          Wir lassen den „Unsinn mit dem Laden per Solar weg“ weil es nicht in deine Argumentation passt? Weil es deutlich dezentraler wäre als der Diesel?

          Und was deine Zweifel angeht, die zeigen sehr deutlich, dass du dich entweder noch nicht ernsthaft mit dem Thema E-Mobilität auseinander gesetzt hast oder hier absichtlich Fake News verbreitest.

    • Undertaker says:

      AKWs sind leider auch keine Lösung (von der Gefahr und der ungelösten Endlagerung mal abgesehn), da das Uran für fast alle europäischen AKWs größtenteils aus Russland kam/kommt. Und da man in der Vergangenheit zwar den Krümmungsgrad von Gurken in Europa regelte, aber nicht Standards für Brennelemente entwickelte, kann man auch nicht einfach Brennelemente stillgelegter AKWs in den noch aktiven weiterverwenden.
      Dazu noch Kohlekraftwerke und Gaskraftwerke abschalten, denn Strom kommt ja bekanntermaßen aus der Steckdose und wird im Netz gespeichert. Hahaha!
      Vielleicht entwickelt ja jemand ein Krafwerk dass mit heißer Luft und dummen Geschwätz funktioniert. Im Bundestag und den Landesparlamenten installiert würde das vermutlich sogar noch für einen Exportüberschuss regenerativer Energie sorgen 😉
      Ein Konzept im europäischen Verbund mit der Nutzung aller Ressourcen muss her. Wasserkraft aus Norwegen und den Alpenländern, Windkraft aus den Küstenregionen, Geothermie und Solarzellen (dummerweise inzwischen ohne nennenswerte heimische Produktion) müssten massiv ausgebaut werden. Aber bei dem ganzen nationalen klein-klein sehe ich da schwarz. Die nächsten Jahrzehnte werden auf jeden Fall ziemlich unangenehm werden und das birgt auch die Gefahr, dass sich wieder sehr extreme politische Strömungen entwickeln werden, gegen die die aktuelle „Gefahr von rechts“ ein laues Lüftchen ist.

    • Passt zur gestrigen Headline der BILD.

    • Stefan Pfefferkorn says:

      Dir ist aber schon bekannt, das ein Liter Sprit von der Förderung bis zu dem Zeitpunkt, wo er in Deinen Tank gelangt, ca 8 kWh Strom verbraucht?

      Bei einem 60 Liter Tank sind das 480 kWh. Für eine Tankfüllung. Für diese Menge laden EAuto mehrfach und kommen weiter…..

      Merkst Du was

      • Zu kurz gedacht. Der Strom für die E-Autos fällt ja auch nicht vom Himmel. Da musst du schon mit einrechnen, was die Akku Erzeugung an Strom kostet. Und der Akku ist nach 5 bis maximal 7 Jahren platt. Einen Diesel Motor fährst du 300.000 Kilometer ohne Probleme.

        Aktuell gibt es so in etwa 66 Millionen PKW in Deutschland. Selbst wenn du die Hälfte davon auf Fahrräder bringst, muss man dann 2050 oder so rund 30 Millionen PKW mit Strom versorgen.

        Ist mir völlig schleierhaft, wie das funktionieren soll. Bei und im Bundesland wurden dieses Jahr 3 neu Windräder gebaut. Merkst du was?

        Parallel darf Atom und Kohle auch nicht mehr zur Stromerzeugung verwendet werden. Und mit Gas sieht es auch nicht so toll aus. Das Aus von Atom und Kohle und der Mangel an Gas betrifft auch die Industrie, da gib es Bereiche, die Unmengen an Energie brauchen. Die konkurrieren dann mit den E-Autos um den grünen Strom. So viel Windräder kannst du gar nicht bauen.

        Da sollte man eher mal den Bereich von synthetischen Kraftstoffen investieren. Wäre sicher möglich, das Zeug langfristig CO2 neutral zu produzieren.

        • Stefan Pfefferkorn says:

          Selbst wenn der Akku nach 5-7 für das E-Auto platt sein sollte, dann wird er zweitverwendet. Entweder im heimischen Stromspeicher oder in riesigen Speicheranlagen.
          Ist keine Zukunftsmusik, sondern bereits realität – zum Beispiel in meiner Stadt, in der ich wohne:

          https://www.remondis-lippewerk.de/second-use-batteriespeicher/

          • Ich denke mal so schnell sind keine Akkus „platt“ – Teslas Akkus halten auch nach 10 Jahren ohne Probleme (und das selbst mit massiven Supercharge-Gebrauch)

        • Oliver Müller says:

          Nein, die Akkus sind nicht nach 5 bis maximal 7 Jahren platt. Und nein, es gibt auch keine 66 Millionen PKW in Deutschland.

          Es wäre schön, wenn die Verbrenner-Fans aufhören würden, Lügen zu verbreiten.

          • Bevor du jemanden hier als Lügner bezichtigst, schmeiße selbst mal deine Suchmaschine an und du wirst feststellen das Stand 2021 59 Mio zugelassene Fahrzeuge sind. Deutschland ist allerdings das größte Transit-Land Europas wo dann nochmals einige Millionen Durchreise Fahrzeuge jährlich dazukommen.

            Ps.
            Es wäre schön wenn Elektroauto Fans nicht immer mit der Brechstange versuchen würden andere Leute von ihrer rosaroten Ideologie überzeugen zu können, ihr vergrault mit eurer blauäugigen Art nämlich die Leute, die ihr eigentlich erreichen wollt.
            Hardliner sind Gift für den Wechsel zu alternativen und das auf beiden Seiten.

            Es müssen um die Ziele zu erreichen mehrere Lösungen gleichzeitig laufen und nicht nur die eine, die nicht zu allen Situationen passt. Warum kein Plugin im Zusammenspiel mit einer Brennstoffzelle?
            Reichweite 100km für den täglichen Arbeitsweg und wenn man mal weiter muss, lädt die Brennstoffzelle den Akku wieder auf. Oder wenn man einfach keine Ladesäule findet, mit leeren akku am Badesee ankommt, kann die Brennstoffzelle in der Parkzeit völlig autark den Akku wieder aufladen. Aber hey, auf solche Ideen kommt man nicht in der E-Blase, denn dort wird Wasserstoff genau so klein geredet wie im Verbrenner Forum die E-kisten 😉

            • Oliver Müller says:

              59 Millionen sind nicht 66 Millionen. Und Autos aus dem Ausland die durch Deutschland durch fahren sind eben nicht in Deutschland zugelassen. Und es geht hier auch nicht um die Brechstange, sondern einfach nur um falsche Behauptungen, denen ich widersprochen habe.

              • Er schrieb doch überhaupt nicht in Deutschland zugelassene. Und Autos auf der Durchreise müssen auch die Akkus aufladen, diese muss man auch mit einkalkulieren.

                Und was für Märchen mit Vertretern, das ist doch genau die Zielgruppe die ihr Elektropioniere überzeugen wollt.

                Ich selbst fahre auch 100tkm im Jahr beruflich, aber die größere Gewichtsklasse und da muss halt was anderes kommen um den Diesel zu ersetzen, das ist mir Akkus technisch und Betriebswirtschaftlich leider nicht möglich.

                Ich bekomme auch als Zweitwagen irgendwann ein Elektroauto, hab auch voll Bock drauf zu Hause Laden zu können und gar nicht mehr auswärts tanken zu müssen, aber die Preise sind für mich derzeit nicht rentabel. Ich hoffe in 2-4 Jahren auf gute gebrauchte oder vielleicht noch ganz andere Alternativen, wer weiß was da noch kommt.
                Übrigens macht es keinen Sinn gute Verbrenner zu verschrotten um dann neue Elektrofahrzeuge zu kaufen, denn Autos die schon gebaut sind, sind ökologisch sinnvoller lange zu fahren als immer wieder Neuwagen zu holen.

                Aber egal ob 66 Mio oder 59 Mio, er hat dir doch sogar nach schönrechnen mit Fahrrädern sogar nur 30 Millionen Angeboten, das musst du vermutlich überlesen haben, oder konntest es dann doch nicht beantworten, weil du dich an der ersten Zahl hast aufgehangen

          • Und seit wann wird die Laufzeit in Jahren angegeben? Es geht um Ladezyklen und ein Vertreter im Außendienst der 80-120tkm im Jahr fährt, der bekommt die Akkus schneller Platt als der Vorstädter mit 6 bis 15tkm im Jahr.
            Deine Aussagen sind weder seriös noch in irgendeiner Form aussagekräftig.
            Du vertrittst hier deine Lobby ohne großen technischen Sachverstand aber willst überall bei dem Thema mitreden. Lass doch einfach auch mal andere Meinungen zu und denke auch mal eine Sekunde nach, bevor du aus der bux springst;)

            • Oliver Müller says:

              Die Laufzeit wird in Jahren bzw. Kilometern angegeben:
              https://www.peugeot.de/service/service-garantien/garantien-fuer-batterien.html

              Ich belege meine Aussagen mit den entsprechenden Links zu Herstellern, du erzählst nur wilde Märchen von Vertretern die 120tkm im Jahr fahren. Wer wirklich so viel fährt braucht dann halt auch mal einen neuen Akku.

              • Gunar Gürgens says:

                Genauso wie er auch einen neuen Motor braucht. Da kenne ich auch einige, vor allem VW (Konzern) Besitzer, da hat der Motor schon zwischen 100 und 150tkm die Grätsche gemacht. Oder das Getriebe, oder vorher der Turbolader.
                Renault hatte neulich Daten veröffentlicht, die Zeigen, dass noch 99% der Akkus innerhalb der Garantiebedingungen funktionsfähig sind.

      • Hast du eine Quelle dazu? Rein aus Interesse.

  12. Ob es in den kommenden vierzehn Jahren gelingt, einen Energiespeicher für elektrische Energie zu erarbeiten und bis zur Marktreife zu entwickeln der
    – die Energiedichte , also Verhältnis Masse-Energiegehalt – von flüssigen Kohlenwasserstoffen hat
    – eine nutzbare Lebensdauer die der durchschnittlichen Nutzungsdauer eines KFZ entspricht
    – vergleichbar schnell aufgeladen werden kann wie es braucht um einen Tank zu befüllen?

    Ich glaube, nicht. Das sind wenn überhapt Labormodelle wie SuperCaps oder Akkus mit Schwefel oder mit keramischen Elektrolyten … alles bestenfalls im Labormaßstab funktionierend, aber weit von marktreife und entsprechenden hochskalierten Produktionsverfahren entfernt.
    Das heißt: ein Beschluß der praktisch – nach heutigem Wissensstand – in 14 Jahren nicht umsetzbar sein dürfte .
    Aber Politiker sind eben weder Volkswirte, Betriebswirte noch Wissenschaftler sondern eben Politiker bzw. -innen – und damit unfähig über eine Legislaturperiode bzw. im Fall von Parlamentsangehörigen Wahlperiode hinaus zu denken. Ein Auto – gerade ein Verbrenner – hält oft länger als eine Regierung oder ein Parlament…

    • Das Hauptproblem bei eAutos wird die Energieverteilung sein – aka die Stromtrassen!
      Und da gibt es selbst heute schon immer wieder Probleme – wers nicht glaubt soll nur mal über das Chaos hier in Wien kürzlich beim Fussball (Dänemark-Österreich) nachlesen! Da war -neben dem Fussball-Stadion- ein ganzer Bezirk stromlos und das in Teilen für mehrere Stunden.

    • Du solltest deine „Fakten“ mal auf den aktuellen Stand bringen. In heutigen Elektroautos hält der Akku typischer weise länger als das Fahrzeug drumherum, wie früher bei großen Dieselmotoren mit wenig Leistung wo einem die Karre weggammelt ist, bevor der Motor am Ende war. Heute sind 100kwh im Auto gut machbar, in 5 Jahren werden wir auch „Long-Range“-Modelle mit 200kwh im Markt haben, aber die Masse der Fahrzeuge wird mit weniger als 70kwh verkauft werden, weil die meisten Leute nicht mehr brauchen. Der Beschluss wäre schon 2025 umsetzbar, die Technik ist da und wenn die Industrie wüsste, dass 2025 der Stichtag ist, würden bis dahin auch die Produktionskapazitäten stehen.

      • Hallo Harry, was heißt „der Akku hält“ in Deiner Antworrt? Von welcher Restkapazität nach wieviel Lade-entladezyklen geht man hier aus? Und damit ist das Problem des „Betankens“, d. h. der zeitaufwand beim Laden, auch noch nicht gelöst. Sommer-Winter: m. W. läßt die nutzbare Kapazität aller Akkus bei kaltem Wetter nach. Benzin oder Diesel im Tank juckt das wenig , zumindest nicht bei den in bwohnten Regionen üblichen minus-Temparaturen. Und flüssige Kraftstogfe wiegen nun mal pro KW gespeicherter Energie um ein vielfaches weniger als jeder Akku. Das sind Dinge die im Physikbuch stehen. e-Mobilität ist m. E. für echte Mobilität nicht der beste Weg. Überall wo man feste Trassen befährt also Schienenverkehr sieht das anders aus. Dieselloks sollte es nur noch für Notfälle und Bauzüge geben und das gesamte Schienennetz sollte elektrifiziert werden. Da ist der Strom dann kontinuierlich vorhanden. Gleiches könnte ich mir in Städten für O-Busse vorstellen – eine Technik die man nicht neu erfinden muß – das gab es schon vor vielen Jahrzehnten auch in deutschen Städten. Ich finde elektromobilität durchaus als sinnvoll, eben nur nicht bei einem Fahrzeug das auf nicht vorherbestimmten routen fährt und die Energie deshalb mit sich führen muß.

  13. Solange in Afrika/Indien und China und teilweise USA die Autos weiterhin ohne Kat rumfahren passt ja alles….

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