EU: Ersatzteile und Updates für Smartphones und Tablets gesetzlich vorgeschrieben

Foto von Kilian Seiler auf Unsplash.com

Im Gespräch ist seit Jahren, dass Hersteller länger Ersatzteile für Geräte vorhalten sollen. Zumindest bei Smartphones und Tablets gibt’s nun einen weiteren Durchbruch. Die EU-Mitgliedstaaten und die Europäische Kommission haben sich auf neue Ökodesign-Regeln für Smartphones, Tablets, Mobiltelefone und schnurlose Telefone geeinigt.

Erstmals müssen die Hersteller dieser Produkte nun bestimmte Ersatzteile (z. B. Displays und Akkus) und Reparaturinformationen zur Verfügung stellen und 5 Jahre Software-Updates gewährleisten (wie das aussehen soll, dürfte spannend zu sehen sein). Software-Updates dürfen gleichzeitig nicht dazu führen, dass die Hardware beeinträchtigt wird. Ferner werden die Rechte von Unternehmen, die Smartphones und Tablets professionell wiederaufbereiten, mit der neuen Verordnung gestärkt.

Laut Europäischer Kommission reduziert die neue Ökodesign-Verordnung, zusammen mit der zukünftigen Energielabel-Verordnung, den Primärenergieverbrauch der betroffenen Produkte im Jahr 2030 EU-weit um 13,9 TWh. Die neuen Anforderungen treten nach ihrer Verabschiedung durch die Europäische Kommission im kommenden Jahr in Kraft und gelten nach einer Übergangszeit von 21 Monaten für alle in der EU verkauften Geräte.

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Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck: „Die Verhandlungen sind ein großer Erfolg und ein weiterer Schritt in Richtung einer gelebten Kreislaufwirtschaft, im Einklang mit dem Koalitionsvertrag. Mit den neuen Verordnungen vereinfachen wir die Reparatur und die Wiederaufbereitung von Smartphones und Tablets und verlängern so ihre Nutzungsdauer. Gleichzeitig haben wir mit den künftigen Produktanforderungen einen guten Ausgleich zwischen den Interessen der Wirtschaft und des Klimaschutzes gefunden.“

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63 Kommentare

  1. Endlich!

    Auch wenn viele ihr Smartphone deutlich kürzer verwenden ist die Update-Garantie eine gute Sache. Es ist ein Unding das viele Händler uninformierten Kunden Smartphones andrehen die schon längst keine Updates bekommen.

    Die großen Hersteller wie Samsung & Apple betrifft die Reglung nicht da diese schon längst die Supportzeit verlängert haben. Schlecht wird es für z.B. Gigaset die derzeit nur drei Jahre Updates versprechen.

    • Also wenn ein chinesischer Hersteller 5 Jahre Updates für Software liefer. Eher 18 Monate und danach nix mehr.

      Hardwareteile über 7 Jahre? Das wird dann an 3 Anbieter ausgelagert. Viele chinesische Hersteller in der schnelllebigen Branche existieren nicht einmal diese Zeit.

      Vor 6 Jahren war ZTE der Star. Heute? Vom Markt verschwunden. Huawei? Bis 2019 der Star. Heute? Kurz vor der Insolvenz.

      Xiaomi, Realme? Marke verbrannt.. Umsatzrückgang von 30 Prozent.

      LG, HTC existieren schon gar nicht mehr… Viel spass dann beim einklagen der Ersatzteile und Updates.

    • Sorry, Apple macht mit dem jeweils letzten Update, was für eine Baureihe veröffentlicht wird, selbige quasi unbenutzbar. Dann dann gibt es nicht mal eine Rollback-Möglichkeit.

      • Kann nichts dergleichen unterschreiben. Bei mir läuft 16.1.1 komplett problemlos. hier und da ein paar Bugs mit Stage Manager auf dem iPad und das war’s. Von „unbrauchbar“ könnten die kaum weiter weg sein.

        • Kann es sein, daß Du meinen Kommentar nicht richtig gelesen hast?!? Ich habe nicht gegen 16.1.1 gesagt, sondern generell das letzte jeweilige iOS-Haupt-Update, daß Apple für ei e bestimmtes Modell freigibt. Und das habe ich bereits mehrfach erlebt.

  2. finde die Übergangszeit eine Frechheit. in den USA ist das doch schon länger Gesetz ? also was ist die Ausrede das es nicht eher gilt?

  3. Hoffentlich bekommt man so auch endlich mal mehr als ein Upgrade auf die nächsthöhere Android-Version pro Gerät. Ich kann mir nicht vorstellen, dass es für die Hersteller günstiger wäre, jeweils bis zu fünf Android-Versionen parallel zu pflegen, statt an alle Geräte die aktuellste Version zu verteilen.

    Aber wären die Hersteller schlau, würden sie ohnehin die Bootloader ihrer Geräte entsperren und in freie Android-basierte Systeme (ohne Google-Zwangsapps) wie LineageOS investieren, deren Pflege und Wartung sie dann nicht allein übernehmen müssten und die von der Community weitaus länger mit Updates versorgt werden als das typische Custom-ROM-Gammel-Android eines Smartphoneherstellers.

    • Sorry, aber du scheinst das Konzept dahinter nicht zu verstehen.
      Ich unterstelle den Entscheidern und Softwareentwicklern bei Samsung und Co. schon ein gewisses Maß an Intelligenz. Wäre es für einen Großkonzern anders einfacher/günstiger, würde er es schon lange in Betracht ziehen.
      Du verkennst hier auch das „Alleinstellungsmerkmal“ von Smartphones mit Android. Die erste und offensichtlichste Unterscheidung beim Ausprobieren der Geräte ist nunmal die Software und Oberfläche.
      Hier jedoch ausgerechnet mit LineageOS? Dann kann man ja den gesamten Businessbereich direkt einstampfen. Es existieren nicht nur Privatanwender.
      Freigaben für VS-NfD, BSI-Zertifizierung, gescheite MDM-APIs und die Knox Sicherheitslösung kannst du nicht mal so eben auf Communityprojekte einer AOSP-ROM ummünzen.

  4. Bezüglich der 5 Jahre Software Updates wird die Ausformulierung und Umsetzung interessant. Bestimmt gibt es da irgendeine Hintertür durch die sich diverse Chinabrands schummeln. Gerade die Updateversprechen von Xiaomi und BBK (Oppo, OnePlus, realme) sehe ich als extrem kritisch. Ein OnePlus der 7er-Reihe von 2019, erhält vor einem Monat das Update auf Android 12 (ein Jahr nach Google’s Veröffentlichung). Sicherheitsupdates kommen sporadisch alle 2-3 Monate. Ein definierter Supportzeitraum sagt nichts über Anzahl und Geschwindigkeit der Updates aus. Da werden die Chinesen auch mit EU-Verordnung weiterhin Schlusslicht bleiben.

    • Das geht es nicht um 5 Jahre Android Major Versionen.

      • Das ist aber das, was suggeriert wird. Der normale Anwender kann das doch gar nicht unterscheiden. Wenn das tatsächlich nicht gemeint ist, kann man es auch gleich lassen. Das stört am Ende auch nicht viele, denn oft genug machen die Anwender schon jetzt keine Systemupdates.

        • Ja, ist halt schwierig mit der Differenzierung.

        • Update ungleich Upgrade!

          Einfach mal nach dem Unterschied googlen: „A software update is typically a release containing enhancements to the current version. An upgrade is a whole new version of software that represents a significant change or major improvement.“

          Bei Windows 10 auf Windows 11 spricht man ja auch von einem Upgrade, beim Rückgang auf Windows 10 von einem Downgrade.
          Bei Smartphones beschwert man sich manchmal zurecht, dass ein Downgrade/Rollback der Version nicht möglich ist.
          Wenn der „normale“ Anwender das nicht unterscheiden kann und nach deiner Erfahrung ohnehin keine Updates durchführt, wird er auch keine Upgrades durchführen.

        • Wird es nicht. Es geht darum Elektroschrott zu vermeiden. Deine Erwartung ist nur eine andere.

  5. 5 Jahre Updateversprechen bedeutet doch nicht, dass ihr nun jährlich die neue Android Version bekommen werdet. Es reicht doch einmal im Jahr ein gesammeltes Sicherheitsupdate bereitzustellen und dies fünf Jahre lang, so haben die Hersteller max einmal im Jahr ein Update bereitgestellt und halten mit so wenig Aufwand wie möglich das Versprechen ein 5 Jahre Updates zu liefern.
    Da steht nirgends, dass Xiaomi jährlich die neue Androidversion für ihre 200 Euro Geräte bereitzustellen hat.

  6. Im Prinzip ist die Idee gut, aber preistgünstige Geräte für Menschen mit wenig Geld werden dadurch wesentlich teurer.

    • Richtig, war auch mein erster Gedanke.
      Mal wieder eine EU-Verordnung, die nur auf den ersten Blick dem Kunden zugutekommt.

    • Klauspeter85 says:

      Welche sowieso schon jedes zweite Jahr ein neues Gerät kaufen müssen weil entweder der Support grauenvoll ist oder es keine Möglichkeit gibt, unter dem Gerätepreis was zu reparieren.

      Dann kosten die Geräte statt 200€ 400€. Na und? Das alte 200€ gerät war nach spätestens 2 Jahren hinüber (100€/Jahr) und es ist billiger, nochmal ein 200€ Handy zu kaufen. So zahlt man einmal 400€, hat dann 5 Jahre Ruhe und wenn man was reparieren will, ist man a) nicht auf die überzogenen Out-of-Warranty Reparaturen des Herstellers angewiesen und b) Muss sich keine Sorgen machen, dass man nach zwei bis drei Jahren Inkompatibilitäten mit neuen Apps hat. Übrigens: Günstiger wäre es auch (80€/Jahr)

    • Muss nicht sein. Gebrauchtgeräte werden dadurch wesentlich interessanter.

    • Wenn der Hersteller nicht zu sehr in Android rumpfuscht ist der Aufwand dank des mit Android 8 eingeführten HAL (Projekt Treble) vertretbar.

  7. Entweder eine Revolution in Support und Ersatzteile oder das wird der Anfang vom Ende chinesischer Smartphones in Europa.

    Ob Xiaomi, Realme, oppo (dürfen die in der EU wieder verkaufen?) Huawei, ZTE. Alles katastrophal im Software Support mit Updates und Sicherheitsupdates.

    Ähnlich schlecht sind Sony. Da werden auch nur 2 Jahre Software Updates garantiert.

    Dann gibt’s in der EU bald nur noch Apple und Samsung

    • und Google. Und Fairphone.

      • Und Jolla mit Sailfish OS. Selbiges läuft übrigens auf Sony-Geräten, bei denen iuch auch nichts negatives sagen kann. Wie weiter oben schon wer schrieb: es geht nicht um Hauptversionen, sonder um Updates überhaupt, was Sicherheitsupdates einschließt.

        • Was sind den hier für Nerds wieder unterwegs. 99,99 Prozent der Endanwender interessiert flashen und alternative Betriebssysteme von Sailfish, etc nicht……

          Die Endanwender wollen ein Smartphone ohne Frickel OS und 5bjahre Updates. Das liefern zurzeit nur Google Pixel, Samsung und Apple IPhone.

          Alles andere aus China eben nicht..

          Und auch in Zukunft wird Mohammed oder Oma Erna nicht hinsetzen und die Telesendung anschauen wie ich Handys flashe…

          • Du hast Fairphone vergessen, die haben letztens sogar einem 7 jahre alten Gerät eine aktuelle Androidversion beschert.
            Aber ansonsten muss ich Dir leider zustimmen.

            Und es betrifft ja nich nur Smartphones, oder?
            Also auch evtl. die Featurephones, Tablets, etc….
            Da kommt bestimmt noch was auf alle „Familienadmins“ zu.

  8. Bisher hat außer Apple noch kein Hersteller wirklich geliefert. Samsung und Google versprechen viel, aber tatsächlich hat da noch keiner 5 Jahre geliefert. Im Gegenteil, Samsung hat schon beim Galaxy S und S2 die Updateversprechen nicht eingehalten. Huawei wollte das P1 damals monatlich updaten und hat genau 2 Updates gebracht, wovon eins das Phone regelmässig brickte.
    Fairphone bringt zwar lange Updates, aber hängt unendlich hinterher.
    Das muss super ausformuliert sein wenn es was bringen soll.

  9. Das dürfte bedeuten, dass es bald keine preiswerten Smartphones mehr bis 200 Euro gibt. Sehr schade. Habe mir letztes Jahr das A22 5g vom Samsung geholt und bin sehr zufrieden. Software Updates jeden Monat und auch die Performance ist für den Preis sehr gut.

    Ich kann aber werde mir sicherlich keins holen, dass +500 kostet. Hoffentlich schießt sich die EU nicht selbst ins Knie wie in den 90ern,wo man preiswerte Hardware aus dem Urlaub in Asien oder den USA mitbrachte….

    Heute gibt’s dort mehr Möglichkeiten als früher….wie Ali Express und Co.

    Übrigens die neue Twitter Alternative wächst gut und viele Nutzer verwenden bereits das neue Jugendwort dazu…mastodieren.

    • Wahrscheinlich falsch. Die Regelung wird eher dazu führen, dass die Hersteller nicht mehr ein unüberschaubares Portfolio an Geräten anbietet, sondern „gewillt“ ist auszudünnen, um die Anforderungen zu erfüllen. Sicherlich ein wünschenswertes Ziel, wenn man sich die Smartphone Landschaft anschaut. Demnach wird es auch weiterhin günstige Smartphones geben, nur halt nicht mehr in der breiten Auswahl wie heute. Letztendlich wird es vielleicht sogar dazu führen, dass die großen Anbieter ihre Preise senken müssen, denn ein Verkaufsargument ist dann ja schließlich hinfällig.

  10. Da werden wohl einige Anbieter ihre Geräte einfach nicht mehr in der EU anbieten, da sich das nicht rechnet.

  11. „Software-Updates dürfen gleichzeitig nicht dazu führen, dass die Hardware beeinträchtigt wird.“
    Das kann zu einer Zwickmühle fühlen, die Hardware reicht nicht für das neue System, welches aber geliefert werden muss.

    • Sicherheitsupdates sind auch Updates. Wenn z.B. Android 13 nicht mehr läuft, bleibt es halt bei einer alten Android Version aber mit aktuellen Sicherheitsupdates.

    • Thomas Müller says:

      Also bei Android bekommt jede Version über etwas mehr als 3 Jahre hinweg Sicherheitsupdates. Derzeit gibt es noch Sicherheitsupdates für das alte Android 10. Ein Hersteller müsste also nur 2 Versionsupgrades liefern und könnte dann die letzte Version über 3 Jahre hinweg strecken.

    • Für ein reines Sicherheitsupdate sollte es schon reichenl.
      Systemupgrades sind ja nicht gemeint.

  12. Das ganze ist in meinen Augen (wieder mal) eine Regelung, die durchgedrückt wird und sicher gut gemeint ist, aber nicht von Verbrauchern erwartet oder gar gefordert wird. Schlussendlich wird das in erster Linie dazu führen, dass die Geräte teurer werden.

    • Thomas Müller says:

      Diese Meinung kann ich nicht nachvollziehen. Diese Regelung sorgt dafür, dass endlich mal weniger Elektroschrott anfällt und die Nutzer ihre Smartphones über mindestens 5 Jahre hinweg sicher nutzen können.

      Wieso sollte dies NICHT im Interesse der Nutzer sein? Google und Samsung zeigen auch jetzt schon mit mit ihrer A/a-Serie, dass es auch möglich ist, relativ günstige Geräte lange mit Sicherheitsupdates zu versorgen. Es wird ja nicht verlangt, dass die Hersteller immer die neueste Version von Android ausliefern müssen, sondern es reichen die reinen Sicherheitsupdates, die es derzeit immer noch zurück bis Android 10 gibt.

      Ein Hersteller hätte auch nach der neuen Regelung Ende 2019 ein Smartphones mit Android 10 veröffentlichen können und er müsste dann bis heute nur die minimale Systempflege mit den monatlichen Sicherheitsupdates betreiben. Das ist kein großer Aufwand.

      • Weil es genug Leute gibt, deren Handy nach 2 Jahren bereits dermaßen verdeppert sind, das der Austausch der defekten Komponenten teurer ist, als einfach ein neues Handy zu kaufen. Dazu kostet das definitiv Geld. Das derzeit günstigste Handy wird also zu 100% teurer (also nicht doppelt so teuer sondern „auf jeden Fall“), auch wenn der Nutzer es nur 2 Jahre nutzen will.

        Dazu ist neben dem „ob“ das „wann“ viel wichtiger. Was bringt dir ein Hersteller, welcher zwar 5 Jahre Update verteilen muss, diese aber nur alle 6 Monate mal verteilt?

        Wir sind doch mündige Bürger. Mit einer klaren Kennzeichnung könnte sich jeder selbst aussuchen ob er lieber spart oder lieber mehr Geld für längere Updates ausgibt.

      • Die sichere Nutzung ist doch aber nicht das, was die Anwender in der Masse interessiert. Natürlich gibt es Leute, die darauf Wert legen, aber die meisten tun das eben nicht. Was wirklich interessant wäre, ist die garantierte Unterstützung für aktuelle Android-Version. Das würde nämlich auch dazu führen, dass die eine oder andere App länger genutzt werden kann, und das wiederum würde dazu führen, dass die Leute sich seltener ein neues Smartphone kaufen. Genau das wird durch diese neue Regelung aber nicht verändert, daher sehe ich auch nicht, dass dadurch nennenswert Elektroschrott vermieden wird. Das wäre der Fall, wenn die Leute ihre Smartphones nicht mehr nutzen würden, weil es keine Sicherheitsupdates mehr gibt. Aber das ist doch in der Realität nicht der Fall.

        • Thomas Müller says:

          Es geht aber nicht nur darum, dass es die Nutzer interessiert, sondern auch darum, was wichtig für sie ist – auch wenn sie dies mangels technischem Verständnis gar nicht wissen.

          Wenn du den Durchschnittsbürger auf der Straße fragst, ob sein Android Smartphone den aktuellen Sicherheitspatch installiert hat, wird er/sie dich schräg anschauen. Aber wehe das Smartphone und die darauf installierte Banking App wird gehackt. Sobald etwas schlimmes passiert ist, ist das Geschrei dann groß.

          In diesen Bereichen ist es wichtig, dass gewisse Mindeststandards eingehalten werden und genau dem sind die Hersteller von Smartphones bisher nicht nachgekommen. Deshalb ist es wichtig, dass die Politik nun einschreitet und diese Mindestvorgaben vorschreibt.

    • Also ich als Verbraucher wünsche und erwarte so etwas. Ich denke die Meinungen darüber dürften ausgeglichen sein.

  13. Bestimmt die Vorbereitung auf die Fehlentscheidung zum USBC Anschluß fürs Smartphone.

    Anstatt auf Innovationen wie Magsafe, Induktives Laden etc zu setzen wird ein veralteter wackeliger Anschluß verwendet. Zukunft ohne Kabeltrommel? Nicht in der EU. Vielleicht USA oder China aber nicht hier.

    Anstatt dicke Bretter zu bohren und die BEVs und deren Akkus sowie Ladestecker zu regulieren, Ersatz und Austausch innerhalb der EU? Fehlanzeige. Da kocht jeder Hersteller sein Süppchen und hat sogar unterschiedliche Ladeanachlusse innerhalb der EU.

    • Da hast du was falsch verstanden! Magsafe und Qi sind weiterhin möglich. Apple und co. könnten auch problemlos USB-C weglassen, sie dürften aber halt nichts anderes an Steckern nutzen.

      Ich hoffe aber immer noch, dass Apple dann den Lightningstecker freigeben und als USB-D o.ä. kommt da der Stecker selbst in meinen Augen besser ist. Das Protokoll ist natürlich inzwischen hoffnungslos veraltet.

    • Und was für einen Anschluss an das Netzteil hat am Ende das Qi-Ladepad oder die andere Seite vom MagSafe???

      • Vollkommen Rille, was am anderen Ende ist. Wegen meiner Schukostecker für jede Steckdose. Geht auch. Wen interessiert das?, wenn ich mit induktives Laden apple oder jedes andere Smartphone laden kann?

    • MagSafe ist der größte Schrott, jeder spricht von Energieeffizienz und dann eine Technik fördern mit so hoher Verlustleistung?
      Aber so sind die Apple-Heuler:
      – Wir sparen uns die Ladegeräte für die Umwelt, machen dann aber den Energieverschwender MagSafe.
      – Wir führen stärkeren Datenschutz ein, außer für unsere Apps.
      – Persönliche Daten unserer Kunden sind geschützt, außer es sind Chinesen, da geben wir der Regierung Zugang zu unserem Datenzentren.

      PS: Für E-Autos hat die EU den Standard CCS 2.

      • MagSafe hat erstmal absolut garkeine Verlustleistung! Da fließt nämlich garkein Strom, es ist nur eine Möglichkeit, Zubehör am iPhone oder am MacBook zu befestigen.

        Du meinst vermutlich Qi, und das gabs bei Android bereits Jahre bevor es das bei Apple gab.

      • Wie so alles, hat auch das seine zwei Seiten. Ja, die Effizienz ist bei MagSafe nicht auf Augenhöhe mit den kabelgebundenen Lademöglichkeiten. Aber: Die Lebensdauer des Akkus ist abhängig von der Nutzungsweise, Schnellladungen sind eher „ungesund“ für den Akku. Wenn man jetzt die Energiebilanz beider Ladetechniken gegenüberstellt und den Energieaufwand für die Herstellung eines Akkus mit einbezieht, dann ergibt sich wahrscheinlich ein deutlich anderes Bild.

        • Mein Oneplus 3 ist aktuell 6,5 Jahre alt, verfügt über 20W Schnellladung und läuft wie ne 1!
          Der Akku hat zwar „nur“ noch 77% Ladekapazität, reicht aber immer noch dicke aus und macht bisher keine Probleme.
          So viel zu „Schnellladen wäre schlecht für den Akku“ 😉

          • Kompliment, nach 6 Jahren sind es nicht nur 77%, das sind sogar noch 77%. Dir ist schon klar, dass 77% nach der Zeit richtig viel sind?

            20 Watt ist im Vergleich zu heutigen 120 Watt oder mehr ja eigentlich auch schon eine lahme Ente. Aber gerade von Leuten die mit 120 Watt und mehr laden liest man immer öfters Beschwerden, dass der Akku schon nach wenigen Monaten merklich nachlässt.

            Könnte also zur Aussage von Samsung und Apple passen, die haben ja oft gesagt, zu schnelles Laden ist nicht gut für den Akku und deine 20 Watt scheinen es ja zu beweisen.

            Was andererseits auch teilweise irgendwie logisch erscheint. Alle Hersteller die bereits jetzt schon 5 Jahre und länger Updates liefern, Google, Samsung und Apple, da kann keines wirklich schnell laden.

  14. Ich find die Vorgaben Schwachsinn.

    Da wäre es doch deutlich besser gewesen, wenn man, ähnlich wie bei Energielabels, gewisse Angaben vorschreiben würde. Z.B. wie viele Jahre der Hersteller Updates (Minor, Major und Sicherheitsupates) garantiert (und wie lange maximal nach Veröffentlichung dieses bereitgestellt wird oder wielange es bestimmte (Display, Akku, Platine) Ersatzteile geben wird.

    Dazu klare Strafen, wenn man dagegen verstößt. Einklagbar durch die Verbraucherzentralen und Konkurrenten.

    Dann kann der mündige Verbraucher selbst entscheiden ob er 200€ für das Handy ohne jegliche Update oder Ersatzteile ausgibt oder lieber mehr ausgibt und dann garantiert 5 Jahre Updates bekommt.

    • Genau so sehe ich es auch. Die Hersteller haben zu jedem Gerät so einen garantierten Plan bei der EU vorzulegen und sonst darf das Gerät nicht verkauft werden. Die EU stellt diese Daten dem Kunden via Datenbank zur Verfügung und dazu findet der Kunde neben der Ware einen Link, QR-Code und gelangt so zu den Daten.

      Diese schauen wie folgt aus, nur ein ausgedachtes Beispiel:

      Gerät XXX
      Hersteller XXX
      Erscheinungsdatum EU: XX.XX.XXXX
      Mit Softwarestand: Android 12 Sicherheitspatch 05/21
      Garantierter Updatefahrplan:
      3 Android-Updates
      A 13 1 Monat nach Veröffentlichung durch Google
      A14 3 Monate nach Veröffentlichung durch Google
      A15 6 Monate nach Veröffentlichung durch Google

      Garantierte Sicherheitsupdates:
      4 Jahre spätestens bis zum 14ten des jeweiligen Monats
      Zyklus:
      Jahr 1-2 monatlich
      Jahr 3-4 alle 3 Monate

      Besonderheiten:
      Ersatzteile gibt es im Original von iFixit oder beim Service unter:
      Name & Adresse

      Würde ich jetzt bei Amazon schauen, mich für das Gerät interessieren, dann könnte ich dem Link folgen und sehen, das Gerät müsste heute mit Android 13 und Sicherheitspatch 11/2020 laufen. Auch hätte ich Infos wie lange es noch Updates gibt und diese Angaben wären garantiert und richtig, da die EU diese Daten bereit stellt.

      Natürlich könnte auch die Händler diese Daten aufführen, aber findest du das bei Amazon übersichtlich oder so eine riesiges Datenblatt neben einem Aussteller im Saturn?

      Und als Sahnehäubchen, hält ein Hersteller diese Garantie nicht ein, dann gibt e ein sofortiges Verkaufsverbot für alle seine Geräte und der Kunde kann auch nach 2-3 Jahren das Gerät gegen volle Erstattung des Kaufpreises zurück geben. Etwas Anreiz sollte es ja schon geben sich daran zu halten

      So etwas würde natürlich für alles funktionieren, egal ob TV oder Waschmaschine. Denke da wie du, der Kunde sollte die Macht haben, aber er benötigt leicht zugängliche Informationen und die gibt es aktuell nicht wirklich.

  15. Sorry, ich denke das ist der komplett falsche Weg. Der Kunde sollte die Macht bekommen den Markt zu regulieren und dafür sollte die EU lieber verlässliche Informationen zu diesen Bereichen liefern.

    Hier greift die EU zu sehr ein. Was kommt als Nächstes? Dürfen Landwirte ihre Produkte nur noch in Bio produzieren und es gäbe nur noch Bio-Produkte, egal ob es sich alle leisten können oder nicht?

    Ne. Wissen ist Macht. Wir sind wenige. Wir die solche Seiten wie Cachys Blog lesen, wir wissen, das OP 9 bekommt gerade Android 13. Wir sind aber sehr wenige im Vergleich zur restlichen Bevölkerung und auch wir wissen eigentlich viel zu wenig.
    Wer weiß hier schon welches Motorola, ZTE oder ähnliches welches Update gerade hat oder noch bekommt?

    Eine Pflicht dieses für 5 Jahre für alle Geräte zu bieten. Da dürfte es viele Einstiegsgeräte bald nicht mehr geben und die Bevölkerungsschicht die diese Geräte kauft, die muss es ja geben, ansonsten hätten diese Geräte keine Berechtigung. Es ist halt wie bei Bio-Produkten, nicht jeder kann/will es sich leisten.

    Warum keine Datenbank wo jeder solche Daten zu jedem Gerät findet?
    Sogar eine Art Nutri-Score Ampel könnte schon was bringen. In Regal stehen ein F? von Poco und ein Samsung A53 nebeneinander, beide kosten um die 300€. Auf beiden ist ein Aufkleber, beim Samsung ein grüner mit Vermerkt 5 Jahre Updates und beim Poco, ein roter mit 2 Jahre Updates.

    Es gäbe genügend andere Möglichkeiten ohne Kunden zu bevormunden.

    • Thomas Müller says:

      Es kann durchaus sein, dass die Geräte dadurch leicht teurer sind, aber wie bereits oben geschrieben, bekommt jede Hauptversion von Android über 3+ Jahre hinweg Sicherheitsupdates. Die Hersteller könnten es sich also nach wie vor ziemlich einfach machen und nur 1-2 Upgrades ausliefern und ansonsten den Rest der Zeit nur die Sicherheitsupdates. Das ist also kein großer Aufwand und dürfte keine wesentlichen Kosten verursachen. Zumal Samsung jetzt bereits eine ähnlich lange Updateversorung auch für die A-Serie anbietet.

      Durch die längere Updateversorgung wird zudem der Gebrauchtmarkt interessanter. Man kann dann guten Gewissens ein 2 Jahre altes Gerät kaufen und es noch 3 Jahre weiter nutzen.

      Ich finde es gut, dass die EU hier diese Mindeststandards festlegt. Es kann einfach nicht sein, dass Smartphones nach weniger als 5 Jahren nicht mehr sicher genutzt werden können. Es ist einfach eine Mindestvorgabe um die schlimmsten negativen Auswirkungen in Sachen Ressourcenverschwendung und Sicherheit der Nutzer zu verhindern.

      Die Hersteller haben ja weiterhin die Möglichkeit sich von der Konkurrenz abzusetzen, indem sie den Zeitraum verlängern und ggf. damit werben.

      • Ich verstehe was du meinst und doch denke ich, es ist der falsche Weg.
        Die EU hätte zuerst dafür zu sorgen, dass jeder Hersteller für jedes Gerät vor Verkaufsstart in der EU einen Plan einzureichen hat wie lange und in welchem Turnus das Gerät mit Updates versorgt wird und passiert das nicht, dann darf das Gerät in der EU nicht verkauft werden.
        Also so wie Samsung es ja eigentlich schon macht und das verpflichtend für alle Hersteller.
        Es ist schwer zu erklären wenn man es aufschreiben soll.
        Denke du hast Ahnung wie es bei einigen Herstellern mit Updates ausschaut und ich mache mich auch schlau, aber wir sind nicht alle.
        Nun stelle dir vor, die EU würde für eine Datenbank sorgen und im Saturn oder bei Amazon, da findet der Kunde neben der Ware einen Link oder einen QR-Code um die Daten passend zum Gerät zu finden.
        Dann würde der Kunde im Saturn stehen und so ein Poco F4 hat einen ähnlichen Preis wie ein A53 und beide gefallen dem Kunden und nun schaut er sich die Daten an, die die EU bereit stellt und da sieht er beim A53, ist mit Android 12 erschienen, hat seit 11/22 schon Android 13 und bekommt auch noch Android 14 und 15 und das Gerät ist im Mai 22 erschienen und bekommt noch Sicherheitsupdates bis April 27. Nun schaut er bei dem Poco und auch das ist mit Android 12 erschienen und es bekommt noch ein Update auf Android 13 und das wars auch schon und auch Sicherheitsupdates gibt es nur noch bis Juni 24. Aber beide haben fast den gleichen Preis.
        Denkst du nicht, dass der Kunde sich dann doch für das Samsung entscheidet?
        Aktuell ist es halt so, dass du in keinem Geschäft, ob stationär oder online diese Daten bekommst und dich schätze ich so ein, dass du darauf achtest, aber die Masse macht es nicht, da es diese Infos einfach nicht so einfach gibt.
        Samsung war einmal richtig übel mit Updates und die haben erkannt, dass Updates das neue Gold sind und so haben die was getan und die haben sogar schon angekündigt, dass sie bei Android 14 noch schneller werden wollen.
        Ich denke halt wenn Kunden diese Informationen einfach finden und danach kaufen, dann werden auch andere Hersteller raffen, dass sie nachbessern müssen. Der Markt würde sich selbst regulieren.
        Und da jeder Hersteller zu jedem Gerät diese Daten liefern muss, könnte die EU diese jedem Kunden zugänglich machen.

        Auf der anderen Seite könnte die EU aber auch Google selbst in die Pflicht nehmen. Wie ich schon erwähnt habe, nicht jeder hat das Geld und es gibt auch Geräte von ZTE für um die 60€ und die sollten nicht verschwinden und bei diesen Geräten 5 Jahre Updates? Nein, da könnte ich jeden Hersteller verstehen, das geht nicht.
        Aber wozu gibt es Android Go und One? Diese Geräte dürften dann halt nur noch in der EU verkauft werden wenn die eines davon nutzen und 3 Jahre Sicherheitsupdates sollten bei diesem Preis doch auch reichen.
        Die hat dann aber Google selbst zu verteilen und besagte Hersteller dürften da keine eigene Oberfläche drauffrickeln.

        Tut mir leid, es ist wirklich schwer zu erklären. Ich verstehe was du meinst, denke dennoch, der Kunde braucht Informationen und wird dann schon Hersteller mit mieser Updateversorgung abstrafen und dadurch würde es sich selbst regulieren.

        • Wie soll so ein „Plan“ funktionieren? Ob das System läuft liegt hauptsächlich an den Anforderungen, die Google spezifiziert. Da kann ein Hersteller nicht in der Glaskugel sagen ob der Chipsatz in ein paar Jahren noch funktionieren wird. Ebenso kann ein Komponentenhersteller nicht für so lange die Treiber mit Sicherheit garantieren.

          • Und warum soll mein Vorschlag nicht funktionieren?
            Wie du sagst, Google gibt vor und der Hersteller muss liefern und das schafft doch sogar Samsung länger als es Google mit seinen eigenen Pixel schafft. Samsung bietet da immerhin ein großes Update mehr und das mit Garantie und das sogar bei der unteren Mittelklasse einem A33 und das obwohl alle Komponenten da diese 5 Jahre im Gerät bleiben.

            Denke du hast da einen kleinen Denkfehler. Die EU will 5 Jahre vorschreiben und das auch bei einem ZTE welches man ständig für 59€ bei Saturn und co. findet.
            Meine Idee läuft darauf hinaus, dass der Kunde die Macht hat seine Entscheidung zu treffen und die EU sorgt ganz einfach dafür, dass der Kunde leicht an Informationen zu den Geräten und deren Updates erhält.
            Sprich, im Saturn ist neben dem ZTE ein QR-Code- Kunde scannt und kommt zur Datenbank und dort findet er alle Angaben die ZTE mit Garantie einreichen musste um das Gerät überhaupt in der EU verkaufen zu dürfen.
            Dann kann er doch selbst entscheiden ob er so ein Gerät kaufen möchte was keine Updates erhält oder nicht.

            Aber das es auf 5 Jahre geht, das beweisen Samsung, Google und sogar Apple.

  16. Das mit dem längeren Vorhalt von Ersatzteilen, Reparaturunterlagen und der mindestzeit für die Gewärhleistung von Firmware-Updates findet meine volle Zustimmung. Wo ich mir ein bißchen Gedanken mache ist der Nebensatz im Artikel wonach der Energiebedarf dieser Artikel in Summe im jahr 2030 begrentz sein soll. („Laut Europäischer Kommission reduziert die neue Ökodesign-Verordnung, zusammen mit der zukünftigen Energielabel-Verordnung, den Primärenergieverbrauch der betroffenen Produkte im Jahr 2030 EU-weit um 13,9 TWh. Die neuen Anforderungen treten nach ihrer Verabschiedung durch die Europäische Kommission im kommenden Jahr in Kraft und gelten nach einer Übergangszeit von 21 Monaten für alle „) Immerhin werden es nicht weniger Artikel sein die im Umlauf sind – wie soll dann das mit der Deckelung des Energiebedarfs laufen? leistungsbeschränkungen? Z. B. Bildschirmhelligkeit oder Bildschirmneuaufbau-Frequenz? Das sind ja dinge die viel Energie kosten . Hier halte ich eine Deckelung für ein zweischneidiges Schwert , das könnte Bedeuten daß der leistungszuwachs der Geräte in technischer Hinsicht begrenzt wird. Sowas droht m. W. auch bei Fernsehern wo der Energieaufwand demnächst über diese Eneergielabel-Verordnung auch geringere Höchstmaße aufweisen soll . da gibt es Sorgen daß das z. B. auf Kosten der maximalen Bildschirmhelligkeit bzw. des optischen Dynamikumfangs gehen könnte. Energiesparen um den preis der leistungsfähigkeit ist m. E. kein guter Weg. Siehe Staubsauger die nur noch mit verminderter Motorleistung saugen dürfen . da bleibt manchjes in der Ecke Dank der EU, es ist also nicht alles gut, was parlament und Komission entscheiden.

  17. Man muss sich nur mal anschauen wie viele etablierte Hersteller aus China wie Realme erst 2018 gegründet wurden.

    Die sind genauso schnell wieder vom Markt verschwunden, wie sie gekommen sind.

    Wer spricht heute noch von HTC, LG, Sony, ZTE oder Huawei? Niemand.

    Der Wandel in dem Markt ist so schnell, dass die Regierung gar nicht hinterher kommt.

    Von proprietären Anschluß zu Micro Usb zu USBC zu induktives Laden innerhalb von 10 Jahren.

    Da kommt die Regulierung der EU gar nicht hinterher. Die ersten Hersteller in China bieten Smartphones ohne Anschlüsse an, da Datenaustausch via Funk und Läden via induktives Laden erfolgt.

    https://de.m.wikipedia.org/wiki/Liste_von_Mobiltelefonherstellern

    • Realme gehört zu BBK und ist damit Teil eines der größten Hersteller, andere Marken des Konzerns sind Oppo, Vivo, OnePlus und iQOO.

      Sony kommt regelmäßig mit absoluten Luxusgeräten auf den Markt, die aber dann sosehr in der Nische sind, dass die Masse es nicht bemerkt. Zum Beispiel kann man das Handy als 5G-Broadcastingstation für Kameras nutzen, inkl. Monitoring. Das wird z.B. bei den Spielen der NFL eingesetzt.

      ZTE ist im Ultralowend noch sehr Stark vertreten und sie sind z.B. führend bei der Unter-Display-Kamera.

      Huawei bringt regelmäßig Innovationen, z.B. das erste Smartphone mit Satelliten-Telefonie, vor dem iPhone.

      • Sony kommt nicht nur mit Luxusgeräten auf dem Markt, die machen auch Mittelklasse. Oft sind die aber bei ähnlicher Ausstattung im Vergleich zu anderen Herstellern einfach zu teuer und dabei bieten die oft sogar weniger und auch Sony gibt sogar bei den von dir erwähnten Geräten nur 3 Jahre Updates.

        Und ZTE ist noch führend bei der UD-Kamera? Hat das Motorola Edge 30 X oder wie es heißt nicht bessere Resultate geliefert? Gut, ZTE ist besser als die Versuche von Xiaomi.

        Und Huawei war schneller mit der Satelliten-Telefonie als Apple? Kam das iPhone nicht kurz vor dem Huawei auf dem Markt???
        Und welche Innovationen hatte Huawei sonst in letzter Zeit? Regelmäßige Innovationen? Mir fällt da gerade wirklich keine ein ‍♂️

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