Etcher: Flash-Tool in Version 1.0 für Windows, macOS und Linux veröffentlicht

Vom Open Source Flash-Tool Etcher konntet Ihr bereits letztes Jahr bei uns lesen, seither hat sich einiges getan. Sicher, so ein Flash-Tool besetzt eine Nische, aber wenn man es einmal benötigt oder eine größere Menge SD-Karten oder USB-Sticks beschreiben möchte, kann es sehr hilfreich sein. Und vor allem bequemer als mit Bordmitteln der einzelnen Systeme. Etcher wurde nun aus der Beta entlassen und steht in Version 1.0 zur Verfügung. Weiterhin Open Source, weiterhin kostenlos.

Etcher funktioniert unter Windows, macOS und Linux. Version 1.0 ist für die Entwickler dabei nun an einem Stabilitätspunkt angelangt, der ausreicht, vor allem unter Windows wurde viel verbessert. Das heißt, dass man sich nun der Weiterentwicklung annehmen kann, man möchte Etcher trotz der recht kleinen Zielgruppe (mit der Beta wurden laut Etcher über eine Million Images gebrannt) zum ultimativen Flash-Tool machen.

Dazu gehört auch das gleichzeitige Beschreiben mehrerer Datenträger, das zusammen mit dem .img-Streaming (Images werden direkt während des Downloads auf die SD-Karte gebracht, spart einen weiteren Schritt und dadurch Zeit) sehr interessant klingt. Außerdem wird Etcher als Stand-Alone-Resin-App kommen, um beispielsweise auf Geräten wie einem Raspberry Pi zu laufen. Das kann dann wiederum teure SD-Card-Duplikatoren ersetzen.

Falls Euch die Entstehungsgeschichte und der Verlauf zu Version 1.0 interessiert, könnt Ihr das an dieser Stelle nachlesen, den Download der aktuellen Version für Windows, macOS und Linux findet Ihr auf dieser Seite.

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Technik-Freund und App-Fan. In den späten 70ern des letzten Jahrtausends geboren und somit viele technische Fortschritte live miterlebt. Vater der weltbesten Tochter (wie wohl jeder Vater) und Immer-Noch-Nicht-Ehemann der besten Frau der Welt. Außerdem zu finden bei Twitter (privater Account mit nicht immer sinnbehafteten Inhalten) und Instagram. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

11 Kommentare

  1. Wenn man sich überlegt das Rufus wesentlich mehr kann und nicht mal 1mb groß ist, dann frage ich mich wirklich ob Etcher mit seinen 73mb nicht doch nur „Hipster“ murks ist.

    Aber wenigstens das Gui ist schön einfach, auch wenn der installer ähnlich groß ist wie so manches Betriebssystem.

  2. @Namerp this! 73MB sind viel zu groß für ein Flash-Tool

  3. Würde bereits vor einigen Tagen (oder über ner Woche) in Version 1.0 raus gegeben.

    News ist also etwas verspätet

  4. @namerp

    Ja Rufus kann drölftausend Mal mehr. Etcher hat bei mir funktioniert, Rufus nicht.

    Keine Ahnung warum.

    Manchmal ist weniger mehr.

  5. @ Namerp Rufus ist leider nicht Cross Platform.

  6. Electro Kram halt. Kommt immer mit NodeJS und Chromium Engine. Bin ich auch kein Fan von.

  7. Wolfgang D. says:

    Ich verstehe jedenfalls unter „Flashen“ (ROM) und „Brennen“ (optischer Datenträger) nicht das, was Etcher macht: irgendwelchen R/W Speicher beschreiben. Klingt aber unglaublich hip, zugegeben.

  8. Warum hier über Speichergröße diskutiert werden muss, verstehe ich nicht … oder hat jemand Speicherprobleme?

    Ich setze Etcher unter macOS äußerst erfolgreich beim Schreiben von RPi-Images auf SD ein.

  9. Mblaster 4711 says:

    ich setzte dd unter Linux und Mac OSx erfolgreich zum schreiben von ISOs und Images ein.

    Und unter flashen verstehe ich beschrieben von EPROMs.

  10. „Warum hier über Speichergröße diskutiert werden muss, verstehe ich nicht“ naja, ich kann das schon verstehen. 197MB sind schon ’ne (unnötige) Ansage: http://i.imgur.com/rvlkgH3.png

  11. Ich nutze schon länger Easy2Boot. Wenn man keinen UEFI Support braucht ist es sogar cross platform. Es lassen sich mehrere images per copy paste (ohne extra tool) auf den stick kopieren.

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