Epos H3 Hybrid vorgestellt: Gaming-Headset für PC und Konsolen kostet 179 Euro

Epos bringt heute mit dem H3 Hybrid ein neues Gaming-Headset für PC und Konsolen auf den Markt. 179 Euro ruft man als Verkaufspreis aus. Für diesen Preis sollt ihr dann relativ vielfältige Möglichkeiten erhalten. Denn der Name Hybrid komme laut Epos nicht von ungefähr: Spieler können das Headset parallel per Kabel mit Konsole oder PC verbinden und zeitgleich via Bluetooth mit einem Smartphone verbunden sein. Das ermögliche es, etwa eine Chat-App am Smartphone zu beanspruchen und dennoch möglichst latenzfrei Audio von PC und Konsole zu empfangen.

Das H3 Hybrid kann auch die Epos Gaming Suite auf dem PC nutzen. Dies ermögliche den virtuellen 7.1-Surround-Sound. Im reinen Bluetooth-Modus soll im Übrigen eine Laufzeit von bis zu 37 Stunden drin sein. Der magnetische Mikrofonarm ist abnehmbar. Ein zusätzliches Mikrofon sitzt an der Hörmuschel, damit auch der Einsatz unterwegs möglich ist, ohne den Mikrofonarm mitzuschleppen. Ein Anhaben des Mikrofonarms schaltet das Mikrofon übrigens sofort stumm. Man wirbt des Weiteren auch mit der exakten Abstimmung der Links-Rechts-Balance für korrekte räumliche Wiedergabe bei den Lautsprecher-Treibern.

Im Kopfbügel sitzt außerdem ein Schieberegler aus Edelstahl, um die Passform zu ändern. Die Ohrmuscheln sind drehbar, was Druck auf dem Kopf vermeiden soll. Sie sind zudem austauschbar. An der rechten Ohrmuschel ist ein Lautstärkeregler verbaut. Kompatibel ist das Epos H3 Hybrid mit PCs, Apple Mac, PS4, PS5, Nintendo Switch und Xbox-Konsolen. Dafür liefert man austauschbare USB-/Konsolenkabel mit USB-A und 3,5-mm-Klinkensteckern mit. Über die Epos Gaming Suite könnt ihr am Rechner über einen Button etwa den virtuellen Surround-Sound aktiveren / deaktivieren.

Das mitgelieferte Analogkabel ist für die Verwendung mit Konsolen mit standardmäßigen 3,5-mm-4-poligen Headset-Klinkensteckern vorgesehen, wie z. B. der Nintendo Switch. Das Headset verwendet jedoch weiterhin den eigenen Verstärkerschaltkreis im Headset. Jenes bedeutet, dass das Headset aufgeladen und eingeschaltet sein muss, um das analoge Kabel zu verwenden (mit einer Akkulaufzeit von 24 Stunden). Wird dies mit dem zusätzlich integrierten Bluetooth-Kanal kombiniert, beträgt die Akkulaufzeit etwa 19 Stunden.

Für den Mikrofoneingang gibt es optionale, anpassbare Klangfarben, deren Verstärkung an lautere oder leisere Stimmen angepasst werden kann, sowie ein Noise-Gate und einen umschaltbaren „Side Tone“-Modus. So könnt ihr den Klang der eigenen Stimme mit dem Ton, der über das Headset eingeht, mischen. Bei Verwendung des kabelgebundenen USB-Anschlusses am PC kann das H3 Hybrid auf die erwähnte 7.1-Surround-Sound-Funktionalität zugreifen, die über die Epos Gaming Suite gesteuert wird. Ebenso funktionieren proprietäre Surround Sound-Technologien der Konsole am H3 Hybrid über den analogen Kabelanschluss.

Das Epos H3 Hybrid deckt einen Frequenzbereich von 20 bis 20.000 Hz ab und nutzt eine Lautsprecherempfindlichkeit von 116 dBSPL / 1 Vrms @1 kHz. In anderthalb Stunden sei das Headset laut dem Hersteller übrigens wieder komplett aufgeladen.

Ich finde das Gesamtpaket, insbesondere die parallele Nutzung von PC- / Konsolen-Audio und Smartphone, klingt durchaus ansprechend. Ihr könnt also schon einmal damit rechnen, dass ich mir das Headset in einem Test für euch genauer anhören werde.

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4 Kommentare

  1. André, könntest du bei deinem Test auch genauer auf das Mikro eingehen? Bei solchen Gaming Headsets die mit üppigem Klang werben, schneidet das Mikro meist am schlechtesten ab. Dabei ist das bei einem Gaming Headset ebenfalls sehr wichtig.

  2. Lt. Amazon kommt das Hwadset am 30. September raus.

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