Ein paar Worte zu Apple Music

Apple Musik kommt. Ende des Monats ist es möglich, den Dienst unter iOS zu nutzen, Android und Apple TV folgt im Herbst – und via der neuen iTunes-Versionen ist das Hören auch via Windows und OS X möglich. Ein Streaming-Dienst in Sachen Musik von Apple. Das ist nicht überraschend, sondern einfach überfällig. Preschte Apple sonst als einer der Pioniere der Musikverkäufe Jahre vor allen weg, so hinkt man nun hinterher. Spotify, Rdio, Deezer, Google – ja selbst Amazon bietet Streaming an. Ein boomender Markt, der wächst.
Apple Music

Nun also auch Apple, die sich dafür den Zukauf Beats leisten mussten. 30 Millionen Titel, Offline-Zugriff, auf Wunsch die komplette eigene Library in der Cloud. 256 KBit Qualität. 9,99 Dollar für die Einzelnutzung und 14,99 Dollar für die Nutzung in der Familie mit bis zu sechs Personen. Alles nichts besonderes, bis auf das Familien-Abo. Das bieten andere auch an, beispielsweise Spotify, ist aber dort eine Ecke teurer, drei Mitglieder kosten dort bereits 20 Euro. Apple Music ist quasi das Netflix unter den Anbietern, was den Gruppenpreis betrifft (Netflix: vier Zuschauer für 12 Euro im Monat). Wichtig: läuft nur über Family Sharing.

In Sachen System gibt es Unterschiede – zahlende Kunden werden keinen Unterschied zwischen iOS und Android merken, wohl aber die Kostenlos-Nutzer. Features von Apple Music bekommen nur Zahler auf der Android-Plattform, während iOS-Nutzer zumindest Künstlerfeeds sehen und zudem das 24/7 Radio namens Beats 1 Radio hören können. Immerhin etwas. Doch wie erwähnt: Apple Music ist spät dran. Spotify hat einen ganzen Schwung Kunden, Deezer auch. Wo der Mehrwert des Wechselns sein soll, wo doch gerade Spotify-Kunden in Deutschland noch All-inklusive-Traffic für das Streamen bekommen, sofern sie Kunden des Anbieters Deutsche Telekom sind? Man weiss es nicht.

Gerade die sozialen Features haben Spotify bekannt und beliebt gemacht. Es wird überraschend zu sehen sein, wie sich das Ganze entwickelt und welche Zahlen Apple später mal verkünden wird. Ab dem 30. Juni tickt die Uhr, drei Monate kann das Angebot kostenlos getestet werden. Ob viele Nutzer dabeibleiben? Einfach, weil es einfach ist – nahtlos mit dem Apple Konto? Vielleicht. Es soll 800 Millionen Menschen mit Apple Account geben, da finden sich sicherlich welche, die zahlen. Von den Zahlern hat Spotify übrigens rund 15 Millionen, aber bislang hat man auf der Plattform sicher auch das bessere Gratis-Angebot.

Für Familien mit iOS-Geräten wird es definitiv spannend, der Familienpreis ist die eigentlich interessante Ansage. Das hat man auch bei Spotify schon mitbekommen. Ein Spotify-Sprecher gab gegenüber dem Magazin The Verge schon das passende Statement ab: „We already have similar family pricing in some markets and we expect to offer competitive pricing everywhere in the near future“. Ob Spotify auf globaler Ebene mal Preisangleichungen vornimmt? Abzuwarten. Fakt ist: Spotify kostet – bezogen auf den Dollar – weltweit anders.

Persönliche Meinung: Apple ist spät dran und bislang hat mich die Präsentation nicht vom Hocker gehauen. Der Familien-Account ist nett und wird für viele den Unterschied machen. In meinem Falle – und das sagte ich gestern schon via Twitter – bringt der Dienst nichts ohne die Integration durch Sonos. Doch der Sonos Support ließ schon via Twitter nebulös verlauten, dass man sicher bald etwas anbiete: „The Apple Music service won’t be available at release, but look forward to including it in the Sonos lineup when Apple is ready.“ Bis dahin kann ich gut mit Spotify leben – und sollte ich die aus irgendeinem Grunde nicht mehr mögen: auch Deezer ist gut nutzbar. Letzten Endes werde ich mir das Ganze natürlich auch bei Apple anschauen und auch hier darüber berichten.

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caschy

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84 Kommentare

  1. Laut http://meedia.de/2015/01/13/spotify-bereits-mit-15-millionen-zahlenden-kunden/ hat Spotify 15 Mio. zahlende Kunden, selbst die 10 Mio. wurden laut offizieller Seite im Mai 2014 erreicht. Woher kommen die 6 Mio.?

    Grüße!

  2. Wird man iTunes Match dann in der bestehenden Form weiter nutzen können? Ich will nicht mehr Musik als bisher, aber ich will sie überall und auf allen Geräten. Von 25€ im Jahr auf 10€ im Monat wäre mir dafür aber deutlich zu viel.

  3. Hört sich für mich klasse an: als bisheriger Spotify-Free- aber zahlender iTunes Match-Nutzer super: mit einem kleinen Aufpreis kann ich komplett alles nutzen, auch in der Familie. Und Match ist gleich integriert. Ich find’s gut!

  4. Ich schau mir das ganze auch an. Von Spotify werd ich aber wahrscheinlich nicht weg gehen. Preislich ist das Familienabo von Apple gut, bringt aber für mich (nur 2 User in der Familie) nichts.

  5. Ich kaufe mittlerweile wieder Musik für 14 Cent pro Track. Das ist zwar nur halb-legal, dafür gehört mir die Musik danach auch. Für 10 Euro im Monat sind das schon einige Lieder.

  6. Von Sonos erhoffe ich mir viel mehr, dass sie Google Cast integrieren. Ich kann mir vorstellen, dass das früher oder später von vielen Diensten unterstützt wird ähnlich wie Chromecast und es hat den Vorteil, dass man dann nicht mehr auf eine spezielle Integration seitens Sonos warten muss. Wobei Apple wohl niemals Google Cast unterstützen wird.

  7. @Xani: Naja, Android und Google Play Music kann ja direkt Sonos ansprechen.

  8. Ja klar ist Apple spät dran aber am Ende geht doch von appele eh alles weg wie warme Semmeln. Der Dienst hätte selnst dann Erfolg, wenn die Leute das doppelte zahlen müssten als bei Spotify.

  9. Familienpaket ist in der Tat ein Problem bei Spotify. Wenn meine Frau am joggen ist, ich am PC Musik hören möchte, heult meine Tochter im Dachgeschoss weil Ihr Hörspiel ausgeht. Denke das Apple mit tollen Events und Spezial Features in Zukunft dafür Sorgen wird, das sich viele das Angebot genauer anschauen.

  10. @Christian Appel: Das Problem kannst du ja einfach umgehen, indem du einfach bezahlst.

  11. endlich hat Apple ne neue Melkkuh ……

  12. @caschy & Xani: Meine Frau nutzt die native Google Music App am liebsten bzw. nur noch um unsere Sonos Geräte direkt anzusprechen. Man kann ja auch Gruppen mit der GoogleMusic App direkt anspielen. Ich nutze jedoch am häufigsten die Sonos Software Oberfläche. Wenn ich jedoch nach neuer Musik Suche, dann nutze ich auch am liebsten die native GoogleMusic Oberfläche die auch am meisten Spass macht (Design, Oberfläche, Cover, Interpreten Infos & ähnliche Künstler / Songs).

    Was mich jedoch an Google Music am meisten nervt, dass nur 1 Gerät gleichzeitig streamen darf! Es gibt nicht einmal ein Family- oder Partner-Tarif …

  13. Das zeigt den Trend, den Apple schon lange nimmt. Vom Innovator hin zum Wettbewerber, der sich gern bei anderen inspirieren lässt.

    Ich hoffe allerdings, dass Apple noch den einen oder anderen kleinen Anstoß geben kann. Vielleicht finden Sie ja eine Lösung, wie man auch reine MP3 Player (sprich iPods) irgendwie mit einbinden kann. Das ist für mich noch eines der größten Mankos bei Spotify, Deezer und Co. Als zahlender Kunde möchte ich nicht stets ein großes Smartphone mit zum Joggen oder ins Fitnessstudio nehmen.

  14. Wer schon bei der Google Keynote gegähnt hat, den muss man heute wohl noch aus dem Auditorium der iOS Keynote ziehen.
    Keynotes are overrated and borring!

  15. Ich zahle bei der Telekom ca. 10 EUR im Monat für Spotify und kann überall kostenlos über das Mobilfunknetz streamen. Das ist für mich im Moment ein Killerfeature.
    Ein Streaming-Dienst den ich nur im WLAN wirklich benutzen kann bringt mir nichts. Ansonsten ist ja mein Datenvolumen nach 10 gehören Alben schon aufgebraucht.

  16. … Peinlich aber wahr:
    Ich hatte einmal sogar mein Oneplus One komplett neu aufgesetzt und gefühlte 100mal die GoogleMusic App sowie cash & dalvik deinstalliert bzw. formatiert, da ich dachte das es ein Bug sein müsste, da GoogleMusik einfach immer wieder aufhöhrte zu spielen.

    Schaut einmal, in wievielen Foren folgendes Thema angesprochen wird „google music stop playing“ … nach ca. 2 Wochen war ich schon soweit, GoogleMusic zu kündigen, da es immmer wieder nach einem Lied aufgehört hatte abzuspielen.

    Als meine Frau ihr Smartphone verloren hatte, funktioniert GoogleMusic plötzlich wieder, und ich war so happy. Jedoch fing das Problem „Goolge music stop Playing randomly“ wieder an, als meine Frau ihr Smartphone wieder hatte 🙂

    …GoogleMusic benötigt dringend einen Familiy Tarif! 🙂

    PS
    Das es bei Netflix, Deezer oder Amazon funktionierte, jedoch bei GoogleMusic nicht, wahr einfach nicht zu Glauben 😀

  17. Also ich muss ja ehrlich sagen…die Keynote war noch langweiliger als die von Google o.O. Bin aber mal gespannt auf die Android APP von Apple :> ob die sich an die Design-Guides halten und Material anbieten xD ich glaube ja nicht 😀

  18. hau mal mehr editorials raus caschy. bistn smarter typ was tech angeht und ich würde gerne häufiger deinen senf zu ausgewählten dingen hören.

  19. der Family Account bringt aber auch was wenn alle in der Family Appel Produkte haben und wenn mal überlegt was bei der „geringen“ Gebühr dann nur bei den Musikern hängen bleibt (wobei ich nicht weiß wieviel z.B: Spotify zahlt)

  20. plantoschka says:

    3 Monate kostenlos ist auch erstmal ne Ansage. Nach den 3 Monaten wird Apple wohl mehr als 15 Millionen zahlende Kunden haben. Wenn das im Herbst auf Android erscheint, gibt es sicherlich noch einige Millionen Nutzer dazu.

    Ich freu mich drauf. Zahle momentan 5€ für Spotify (Student), werde aber wechseln. Musikvideo-Integration, vermutlich besserer curated content und die Integration in die Apple-Geräte sind der Ausschlag.
    Bin aber auch volkommen im Apple Ökosystem drin.

  21. Wenn man wirklich auf den kompletten iTunes-Content zugreifen kann wäre das auch noch ein Punkt gegenüber Spotify.

  22. Apple Music wird ein Erfolg. Allein die nahtlose Integration in den Apple Account mit den hunderten Millionen Konten dahinter wird fast vom Start weg alle anderen hinter sich lassen.

    Spotify kriegt auf kurz oder lang richtig Probleme und das nicht, weil ihr Angebot schlechter ist, sondern weil sie damit Geld verdienen müssen. Der Familienaccount wird das Killerfeature und Spotify kann da gar nicht mitgehen, weil für sie schon bei den normalen Accounts zu wenig hängen bleibt. Apple kann das wiederum egal sein, denn die verdienen mehr Geld an einem Wochenende als Spotify im ganzen Jahr.

    Amazon wird nachziehen müssen. Die sind mit Instant Video zwar Vorreiter, könnten Apple aber als einzige in die Suppe spucken. Mit Prime hat man das ultimative Werkzeug an der Hand, dem Kunden neben Cloud, Fotos, Versand, Videos, Hörbüchern, Musik, eBooks und so on alles aus einer Hand zu liefern. Wenn, ja wenn sie denn endlich mal die Software polieren und ein großes Paket schnüren. Für um die 20€ im Monat wäre ich gerne bereit, mich digital komplett von Amazon eindecken zu lassen.

  23. Ich behaupte jetzt einfach mal, da Apple schon mehr deals mit Plattenlabels gemacht hat als Spotify und auch mehr potential hat attraktive Partnerschaften an Land zu ziehen wird es mehr Musik für uns Deutsche geben bei Apple Music als bei Spotify wo man sich von Land zu Land mit Lizenzen prügeln muss, hier zu lande Back in Black von AC/DC so lange nur von irgendwelchen Tributebands verfügbar war. Es war grauslich. Und es ist für viele dinge Tracks die nicht so bekannt sind immer noch so. Ich schau mir Apple Music an. Gibt es ja 3 Monate kostenfrei. Im September entscheide ich mich dann.

  24. „Apple Music ist quasi das Netflix unter den Anbietern, was den Gruppenpreis betrifft (Netflix: vier Zuschauer für 12 Euro im Monat).“ > das ist wohl falsch gedacht, denn Apple wird Familien sicher über die Apple-ID definieren. Also nix mit Kostenteilen unter Freunden.

  25. Ich werde es sicher mal probieren, allerdings muss ich da auch erstmal sehen wie es in meinem Auto funktioniert. Spotify konnte ich schön über das iDrive bedienen, das muss mit Apple Musich auch klappen.

  26. @Kupps: deine Behauptung ist falsch. Du kannst auch Freunde nehmen.

  27. Ach, nochwas, bei Spotify nutze ich auch ganze Playlists, z.b. von Radiosendern usw. Wird es das auch wieder geben? Und ein Tool wo ich meine Spotify Playlists importieren kann?

  28. Kann Apple Music auf 2 iPhones mit gleichem Account gleichzeitig gehört werden? Momentan habe ich den gleichen iTunes Account bei mir und meiner Frau installiert. Familienfreigabe ist momentan nicht nötig.

  29. Sehe keinen Grund, von Spotify wegzuwechseln (Premium-Kunde).
    Und schon gar nicht zu den Halsabschneidern von Apple. Die Stimmungmache gegen Spotify und andere Wettbewerber fand ich unter aller Kanone. Die sehen – zumindest in diesem Geschäft – keinen einzigen Cent von mir!

  30. Ich bin ja vor allem froh, daß der boomende Markt wächst. Man stelle sich vor, der boomende Markt würde schrumpfen, oder gar der schrumpfende Markt boomen!

  31. plantoschka says:

    @Chris: Das waren alles nur Gerüchte mit Apple.

    Ich denke her das die Labels und Künstler Druck gegen Spotifys kostenlos Angebot machen. Spotify macht Verlust, Indie Künstler verdienen kaum Geld. Der einzige Gewinn ist die Abonnentenzahl von Spotify selbst.

    Bin gespannt wie lange das Spotify noch halten kann.

  32. Es sind nicht die Labels und Künstler, die Druck auf Spotify machen. Apple selber versucht die Geschäftsmodelle der Konkurrenz kaputt zu machen, indem sie Labels unter Druck setzen, keine Musik mehr für werbefinanzierte kostelose Musikdienste mehr anzubieten. Dieses wettbewerbswidrige Verhalten von Apple hat ja nicht umsonst das US-Justizministerium und die EU-Kommission auf den Plan gerufen.

    Allein schon deshalb sollte man Apple Music boykottieren. Erst haben sie den Trend zum Streaming jahrelang verschlafen und sich dem verweigert. Und nun versuchen sie als Nachzügler, die Konkurrenz kaputt zu machen.

  33. @esque: bester Kommentar hier!

  34. wie sieht es mit OS X, Windows, Linux Player aus? oder zumindest einen anständigen Webplayer?

  35. gibt es denn eine offizielle aussage oder bestätigung, dass der service auch hier in DE am 30. juni startet? auf der US apple seite steht 30.juni, bei apple.de steht „kommt bald“.. hängen wir wieder hinten nach??

  36. Vielleicht gibts mit diesem Streamingmodell endlich Songs von Künstlern die sich vehement gegen Spotify wehren ( Farin Urlaub, Die Ärzte und Co ).
    Wenn ein Teil vom Kuchen an die Künstler geht könnte das ein guter Schritt sein.
    Hab vor kurzem ein Interview gelesen das Farin es ablehnt da der Künstler so gut wie keine Vergütung bekommt. Hoffe das es soweit kommen wird das man alle Songs die es in Itunes gibt ohne Einschränkung streamen kann

  37. @Schmolly

    Den „Teil vom Kuchen“ gibt es ja jetzt schon. Da Apple Music genauso viel kosten wird wie vergleichbare Premium-Anbieter ändert sich doch nix an der Vergütung der Künstler. Warum sollten diejenigen, die bis jetzt nicht dabei sind, ihre Meinung plötzlich ändern?

    Klar, viele hören auf Spotify kostenlos. Aber ich bezweifle, dass die alle in ein Abomodell wechseln würde, wenn man das einstellt. Dann fördert man halt wieder die Piraterie.

  38. kljdskjdksjl says:

    Ich hoffe, Apple Music kann man mit iTunes Guthaben bezahlen. Die regelmäßigen Rabattaktionen der Supermärkte auf Guthabenkarten drücken den Preis ja nochmal um 20%.

  39. @Chris

    Genau das ist doch der Punkt. Viele hören 4free und für den Künstler bleibt nix.
    Hier haben wir ein Modell das 50% der Fanboys nutzen werden und 10% weil der Dienst überzeugt. Das macht unterm Strich 60% der Nutzer zahlen 10 Kröten und haben dafür die breite Auswahl von 30mio + Songs.
    Es wurde ja vor Tagen schon gemunkelt das Apple mit verschiedenen Labels in Kontakt getreten ist und Angebote unterbreitet hat.
    Ich denke schon das es einen riesigen Umschwung gibt da es kein Free Listening geben wird. Das heißt Kohle für die Labels und Künstler.
    Deshalb denke ich dass das Angebot auf längere Sicht wachsen wird 🙂

  40. Wo steht denn, dass man auch Freunde einladen kann?

    HIer wird nur die iCloud Familienfreigabe angesprochen
    http://www.apple.com/de/music/membership/

  41. Would branche ich jetzt noch iTunes Match? Macht Apple Music nicht das gleiche?

    „Wir vergleichen jeden Song in deiner Sammlung mit der Apple Music Sammlung und prüfen, ob wir eine Kopie davon haben. Wenn ja, kannst du den Song sofort von der Cloud aus anhören. Falls du Musik besitzt, die wir nicht im Katalog haben, laden wir diese Songs von iTunes auf deinem Mac oder PC hoch.“

  42. Wozu brauche ich jetzt noch iTunes Match? Macht Apple Music nicht das gleiche?

    „Wir vergleichen jeden Song in deiner Sammlung mit der Apple Music Sammlung und prüfen, ob wir eine Kopie davon haben. Wenn ja, kannst du den Song sofort von der Cloud aus anhören. Falls du Musik besitzt, die wir nicht im Katalog haben, laden wir diese Songs von iTunes auf deinem Mac oder PC hoch.“

  43. Werde die 3 Freimonate gerne mitnehmen, sieht vom Design her ansprechend aus und besonders die nahtlose Integration spricht natürlich für Apple. Von Spotify Premium werde ich aber wenn nur weg gehen wenn auch Apple mit der Telekom einen Deal bekommt was Inklusivvolumen angeht, ohne machen solche Datenfresser absolut keinen Sinn für mich.

  44. Wichtig ist eine gute Integration in Sonos. Die ist bei Spotify nämlich eher bescheiden („meine Musik“ wird nicht unterstützt; nur Playlisten).

  45. Bei all den Neuerungen fühl ich mich zunehmend an Hans Christian Andersen erinnert: „Der Kaiser hat ja gar nichts an!“

  46. @chip
    Freunde können auch „Familie“ sein. Allerdings etwas praxisfern, da meine Freunde dann auch über meine Kreditkarte laufen. Nein Danke.

  47. @HO
    Danke für die Info!

  48. hab lange Zeit Premium von Spotify genutzt. Vor einem Monat hab ich mir dann ein Sonos System gekauft. Tolles System kann man so sagen. Wie Spotify in Sonos integriert ist, geht gar nicht. Hab alles über Alben und Interpreten angelegt, es werden nur Playlisten, sauber unterstützt. Bin dann zu Deezer gegangen, alles wird richtig unterstützt (Alben und Interpreten).Sehr viele Alben hab ich dort wieder gefunden. Mal schauen wie es mit dem Streaming DIenst von Apple aussieht.

  49. @HO und Chips: genau das hat Caschy ja leider bereits um 09:17 Uhr nicht verstanden

  50. Gouryella says:

    Ich bin eigentlich ganz angetan von Apple Music. Vor einiger Zeit hatte ich mal Spotify nochmal angetestet, allerdings lief der aktuelle Player bei mir alles andere als rund. Apple Music wäre für mich in mehrfacher Hinsicht praktisch, weil ich durch iTunes keinen zusätzlichen Client brauche und ich eh iTunes (ja, auf Windows 7) sehr intensiv für Musikkäufe und Podcasts benutze. Insofern… testen kostet ja nix. 😉

  51. @Kupps_: Ich hab das sehr wohl verstanden. Du kannst JEDEN nehmen. Logischerweise nimmste keinen, dem du es nicht zutrauen würdest, dass er Käufe an dich bezahlt 😉

  52. Die sozialen Aspekte sind mir nicht wichtig. Entscheidend sind Preis und das Angebot der Titel und Labels.

  53. Gibt es dann auch ne neue Musik-App für das Apple TV? Dann könnte man sich echt iTunes Match sparen.

  54. @Caschy: du musst doch auch verstehen können, dass es einen großen Unterschied macht, ob ich meinen Freunden (wie hier bei Apple) quasi eine Partnerkreditkarte in die Hand drücke und ihnen vertraue, dass sie diese nicht nutzen, oder ob ich (wie im Falle Netflix) jeden Monat für einen genauen Betrag in Vorleistung gehe. Im ersten Fall ist mein Risiko unbegrenzt, im zweiten ziemlich exakt kalkulierbar. Got it?

  55. @Tabi: ist verständlich, auch ohne Got it. Zumindest bei meinen Freunden aber kein Problem. Ich stellte das Ganze auch nicht hin als „Muss man Freunden trauen Bla“, hier geht es nur um den Preis im Vergleich. Family Sharing kennen die iOS-Nutzer sicher. Habe oben das Family Sharing noch einmal nachgetragen, damit das auch wirklich jeder versteht.

  56. Klar, Caschy, deine Freunde sind besser als unsere… Sei dir gegönnt. Es geht nur darum, dass deine Beschreibung (Apple Music = Kostenteilen wie bei Netflix) etwas irreführend ist.

  57. Bleibt denn das „alte“ iTunes Match?

  58. @Flo und @ Tab

    Das Familien-Packet lauft via iCloud-Familien Freigabe
    Soweit ich das in Erinnerung habe kann man ein gemeinsames Zahlungs mittel Festlegen muss man aber nicht!
    Das würde heißen das jeder schön seine eigenen Sachen zahlt.

    @Jochen

    Funktioniert Apple Music mit iTunes Match?
    Ja. Apple Music und iTunes Match sind unabhängig voneinander, können aber zusammen genutzt werden.

    Quelle: https://www.apple.com/de/music/membership/

  59. Edit:
    Habe grade gesehen das die Auswahl nicht der fall ist aber man könnte seine freunde alle Kaufe genehmigen lassen via iCloud-Familien Freigabe

  60. Ich finde es nach wie vor in Ordnung was Apple mit Music aufbaut, gerade für Apple Kunden ein wichtiger Schritt, besser spät als nie.

  61. Family Sharing hin oder her. Wer es nötig hat, sich mit fünf Freunden zusammen zu tun, um 15€ im Monat zu wuppen, der hat Probleme, die ich nicht verstehe.

    Mal den Hartz4er außen vor, der jeden Euro umdrehen muss, sollte es für Musikliebhaber möglich sein, einen Zehner im Monat zu latzen. Es sei denn, dass man zu denen gehört, die 700 Schleifen für das iPhone hinlegen und nachher gerne kostenlos die Runde machen, weil da draußen ja nur Abzocker und Betrüger am Werk sind.

  62. Denke Apple kommt ein Jahr zu spät. Nur das Marketing Budget wird helfen, verzahnt mit seinem Ökosystem. Das wird klappen. Von daher wird Apple Music mittelfristig auf Platz 2 liegen, hinter Spoti.
    Was mich wundert, das hier so wenig rdio erwähnt wird. Wie sich diese Plattform weiterentwickelt hat, was Sie kann, wie schön Sie aussieht, verfügbar auf IOS, Android und Windows. Super Sonos integration, tolle Web-Oberfläche. Und die haben ein unschlagbares „Familien-Modell“. 5 Leute, jeder 6€, jeder Rdio Premium (weniger wird es hoffentlich nicht, möchte das Künstler Geld verdienen!). Egal ob einer iOS, Android oder Windows hat. Jeder mit völlig Eigenen Account, eigenen Mail Adresse. Und ja, ich hab einen Mac, ein Apple TV, iphone & ipad.

  63. @Martin: 14 Cent pro Track? Das ist sicherlich illegal, da hilft es auch nichts, dass du ja bezahlt hast. Kein Richter der Welt nimmt dir diese Gutgläubigkeit ab und du glaubst ja selbst nicht dran. Letztendlich ist es dämlicher als gleich irgendwo runterzuladen, denn du zahlst auch noch für die Hehlerware und bist durch Geldströme noch leichter ermittelbar. Dir gehrt Musik ohnehin nicht, nur die Lizenz zum privaten Gebrauch.

    Spotify täte es sicher gut, wie Google und Apple eine Uploadmöglichkeit für eigene Songs zu bieten, die nicht im Katalog sind. Da wären Lücken im Katalog auch nicht mehr relevant. Die Möglichkeit nur lokal im Netzwerk eigene Dateien zu syncen ist etwas mau.

  64. Für mich ist so ein Dienst nur nutzbar, wenn bei mobiler Nutzung das Datenvolumen nicht gezählt wird (wie Telekom/Spotify) ansonsten müsste dort auch nochmal extra in die Tasche greifen. Unda da ich hauptsächlich mobil Musik höre, wäre DAS mit ein Hauptargument…

  65. @Oliver/Caschy: nach der Logik müsste man jedes Abo bis 15 Euro ohne zu Überlegen abschließen

  66. Heuchler (Apple)!
    Cash machen, den „neu erfundenen“ Dienst superstark pushen, Geld reinstecken und superbillige Preise anbieten und warten bis die Konkurrenz kaputt geht.
    Anschließend die neu entstandene Marktmacht ausnutzen und wieder neu Cash machen.
    Die Jungs (und Mädels) von Spotify, Deezer… haben doch Musikstreaming erst populär gemacht. Es wäre gemein, die Diensten einfach so durch „Subventionierung aus Cash-Reserven“ den Geldhahn abzudrehen, vorallem wenn man das Thema vorher verschlafen hat.

  67. Christian says:

    Hallo zusammen,
    ein Punkt wurde meiner Meinung nach noch gar nicht angesprochen. Das 10.000-Song-Limit meiner Sammlung bei Spotify. Ich bin überzeugter Premium Nutzer von Spotify und ärger mich immer wieder über dieses Limit. Ich bin Albenliebhaber und möchte gerne jedes interessante Album in meine virtuelle Sammlung aufnehmen (zu Hause habe ich auch sehr viele CDs und LPs stehen). Das Limit wird allerdings nicht abgezeigt. Irgendwann habe ich gemerkt, dass Alben aus der Sammlung verschwunden sind, oder keine neuen mehr aufgenommen werden konnten. Erst durch eine Recherche im Internet habe ich von dem Limit erfahren. Ich habe jetzt als Workaround bestimmte Genres in separate Playlists „ausgelagert“. Finde ich allerdings nicht optimal.

    Ohne dieses Limit wäre Spotify für mich perfekt.

    Gibt es bei Apple irgendwelche Limits dieser Art?

  68. @Florian K.: Google kam auch später als die von die Genannten, Erstkunden zahlen da 7,99, also unter Spotify und Deezer.

    @Christian: bei Match waren es damals meines WIssens 25.000 Songs

  69. Spotify scheinen so mit die einzigen zu sein, die sich auch um Linux User kümmern

  70. Kleiner Nachtrag:
    Apple bestätigt auf Nachfrage von Bild.de und auf der eigenen Website das der Offline Streaming Mode dabei ist !
    Siehe : http://www.apple.com/de/music/membership/

  71. @Sascha: das ist bekannt und steht sogar im Text. Muss man nicht BILD für lesen 😉

  72. Wurde aber auch der Konferenz nicht genannt und da hier die Diskussion über die Bandbreite thematisiert wurde ist es doch ganz nett wenn die Leute Gewissheit haben das ihr Datenvolumen nicht zwingend aufgeraucht werden muss 😉

  73. @Sascha: Es wurde in der Demo sogar gezeigt. Und wir hatten es hier schon: http://stadt-bremerhaven.de/one-apple-musik-streaming/

  74. Du hast mich geschlagen, der Sieg geht an dich :))

  75. Mir persönlich hat Last.fm radio bisher am besten gefallen. durchs scrobbeln wussten die was ich in etwa gerne höre und das radio war entsprechend befüllt. Da last.fm aber nun zu sony gehört ist natürlich der titel katalog ziemlich klein, weswegen ich das letztendlich auch gekündigt habe. Soweit ich weiss bietet aber keiner der anderen Dienste die Integration der eigenen last.fm charts an, so dass man sich immer bei Neuabschluss alles so zusammensuchen muss und die Empfehlungen auch nicht das Gelbe vom Ei sind.

  76. Ich find die Diskussion mit Inkusivtraffic eher nebensächlich. Man kann bei allen kostenpflichtigen Diensten die Musik auch offline speichern oder man hört im WLAN. Ich denke nicht, dass die Schnittmenge aus Telekom- und Spotify-Kunden so marktrelevant ist. Spontan habe ich noch T-Mobile US gefunden, wo Spotify integriert (aber auch viel mehr weitere Dienste), und sonst? In den nordischen Ländern, wo Spotify richtig einschlägt, gibt es halt auch massig Datenvolumen unterwegs.

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