Dropbox: Nachfrage nach Cloud-Produkten liefert Dropbox erste Reingewinne

Die Coronakrise hat wohl überwiegend negative Auswirkungen auf die Wirtschaft – nicht so bei Dropbox. Laut einem Bericht konnte der US-Konzern im ersten Quartal 2020 erstmals Nettogewinne vermelden.

Dropbox ist wohl einer der Gewinner der Coronakrise, zumindest mit Blick auf das erste Quartal hat Dropbox von der gestiegenen Nachfrage nach Cloud-Software profitiert und Gewinne von rund 40 Millionen Dollar eingefahren. Während der Coronakrise wurden weltweit zahlreiche Mitarbeiter ins Home-Office geschickt, weshalb die Nachfrage nach Cloud-Produkten logischerweise anstieg. Erzielen konnte man einen Umsatzzuwachs von 18 % auf 455 Millionen Dollar – damit übertraf man wie bislang sämtliche Schätzungen von Analysten.

Nach eigenen Aussagen von Dropbox ist die Zahl an zahlenden Kunden im ersten Jahresviertel auf 14,6 Millionen Nutzer angewachsen. Zum Vergleich: Im Vorjahr konnte man noch 13,2 Millionen Nutzer melden. Positive Auswirkungen hatte dies auch auf den Aktienkurs des Konzerns, welcher in diesem Jahr bereits um 22 % zulegte.

Gefällt dir der Artikel? Dann teile ihn mit deinen Freunden.

Felix Frank

Baujahr 1995. Technophiler Schwabe & Student auf Lehramt. Unterwegs vor allem im Bereich Smart Home und ständig auf der Suche nach neuen Gadgets & Technik-Trends aus Fernost. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

Neueste Beiträge

Mit dem Absenden eines Kommentars stimmst du unserer Datenschutzerklärung und der Speicherung von dir angegebener, personenbezogener Daten zu.

8 Kommentare

  1. Wenn man eine Krise braucht, um nach 13 Jahren mal aus den roten Zahlen zu kommen…

  2. trump bekommt niemals meine daten

    • Black Mac says:

      Die bekommt nicht Trump, sondern Bezos. Aber die beiden nehmen sich bei den Sympathie-Punkten nicht viel, also was soll’s.

      • Trump bekommt sie auch. Alle US Cloud-Anbieter haben eine Auskunftspflicht, dieses wurde im CLOUD Act festgehalten.

        • GooglePayFan says:

          Was hältst du für wahrscheinlicher? Dass sich irgendwelche US-Geheimdienste mal für deine Daten interessieren oder irgendwelche Deutschen (Finanz-)Behörden?

          Und deswegen speichere ich meine Daten NUR auf Amerikansichen Servern…

  3. Ich habe so das Gefühl, das in der Tech-Blase die Nutzer von Dropbox weniger geworden sind. Ist das so?

    Ich selbst verwende z.b. seit ca 1,5 Jahren kein Dropbox mehr, hatte aber auch nur den kostenlosen Speicherplatz

    • Thomas Neidlinger says:

      Ja, nach den dauerhaften Meldungen, dass mein freier Speicher knapp sei, die sich nicht abstellen ließen und einigen Änderungen an den Apps in der letzten Zeit, die die Nutzererfahrung verschlechtert haben, habe ich denen auch den Rücken gekehrt… Selfhosted Nextcloud ist einfach so viel flexibler und nervt mich nicht.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Bevor du deinen Kommentar abschickst:
Für eine offene Diskussion behalten wir uns vor, jeden Kommentar zu löschen, der nicht direkt auf das Thema abzielt oder nur den Zweck hat, Leser oder Autoren herabzuwürdigen. Wir möchten, dass respektvoll miteinander kommuniziert wird, so als ob die Diskussion mit real anwesenden Personen geführt wird. Dies machen wir für den Großteil unserer Leser, der sachlich und konstruktiv über ein Thema sprechen möchte - gerne auch mit Humor.

Du willst nichts verpassen?
Neben der E-Mail-Benachrichtigung habt ihr auch die Möglichkeit, den Feed dieses Beitrags zu abonnieren. Wer natürlich alles lesen möchte, der sollte den Hauptfeed abonnieren. Alternativ könnt ihr euch via E-Mail über alle neuen Beiträge hier im Blog informieren lassen. Einfach eure E-Mail-Adresse hier eingeben, dann bekommt ihr 1x täglich morgens eine Zusammenstellung. Mit dem Absenden willigst du unserer Datenschutzerklärung und der Speicherung von dir angegebener, personenbezogener Daten zu.