Dropbox mit eigenem Server: SparkleShare

Dropbox verdient Geld mit Premium-Accounts. Kein Geheimnis. Dafür bekommt der Benutzer eben Speicherplatz gestellt. Nutzer der Dropbox muss ich das sicherlich nicht erklären. Dropbox kann man nicht mit eigenem Space nutzen – sonst wäre das Geschäftsmodell ja hinfällig.

Nun macht sich ein junger Niederländer auf, diese Lücke zu schließen. Man stelle sich vor: eine Software wie Dropbox, für Mac, Linux und Windows, Open Soure, kostenlos und mit eigenem Server nutzbar. Das alles und noch mehr soll SparkleShare bieten. Spannende Sache, die man definitiv im Auge behalten muss, oder? Kann mir vorstellen, dass viele hier switchen würden, sofern der eigene Space benutzt werden könnte. [via]

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Hallo, ich bin Carsten! Baujahr 1977, Dortmunder im Norden, BVB-Getaufter und Gründer dieses Blogs. Auch zu finden bei Twitter, Google+, Facebook, Instagram und YouTube. PayPal-Kaffeespende. Mail: carsten@caschys.blog

46 Kommentare

  1. Ich würd dann nur Wechseln wenn ich bei gleichbleibendem Comfort mehr Speicherplatz kriegen würde….

    Aber ansonsten eigentlich eine gute Idee…

  2. Spontan dachte ich jetzt gerade: Kann ich schon, per FTP und geschütztem Verzeichnis aufm Server.

    Bei Ubuntu hatte ich meine Domain einfach mal als „Laufwerk“ eingebunden. Sowohl in der Firma als auch zuhause hatte ich so einen allgegenwärtigen Ordner mit Zeugs.

    Aber das hier ist dann wohl doch irgendwie anders…

  3. Jeah, wenn das nur halbwegs so deppensicher wird wie Dropbbox dann setze ich es ein. Auf eigenen SWerver hat man normalerweise wesentlich mehr Platz und ausserdem sind die Daten da sicherer 😛

  4. Ich bin gestern durch Nils darauf gestossen. Es hört sich auf jeden Fall spannend an.

    Mich würde dann nur interessieren, wie man sich dann mit dem eigenen Space verbinden kann/muss. Schön wäre natürlich, wenn beispielsweise SFTP benutzt werden könnte.

  5. Coole Software. Der Name erinnert mich ein bisschen an how i met your mother 🙂 (Robin Sparkle)

  6. Ich habe ne zeit lang TeamDrive ausprobiert, was bereits ähnliche Features hat. Das Hamburger Unternehmen bot mit ihrer Software ebenfalls die Möglichkeit, eigenen Space zu verwenden; u.a. auch WebDAV oder FTP inkl. Versionsverfolgung.

    Vorteil dabei war, dass der Verschlüsselungs-Key beim Client gespeichert wurde, nicht – wie bei Dropbox – auf dem Server. Somit sind eure Daten dort sicher.
    Das ganze gab es ähnlich wie Dropbox auch als kostenlose Version mit Online-Space beim Anbieter.

    Als Nachteil empfand ich die gewöhnungsbedürftige Oberfläche und den Sync: im Gegensatz zu Dropbox wurden nicht die geänderten Bytes einer Datei gesynct, sondern immer die ganze (komprimierte) Datei. Geht zwar auch noch recht fix, allerdings wirkte das Tool „in der Summe“ ein wenig langsam.

    –> Kurz gesagt: Eigener Space macht so ein Tool in Hinblick auf Volumen & Datenschutz sehr interessant. Allerdings ist die Sync-Methode bei mir mittlerweile auch ein Entscheidungskriterium geworden da es die userbility beeinflusst.

  7. Oich seh grad, der Mensch ist Meegoo Entwickler, nett 🙂

    Auf alle Fälle bin ich gespannt was daraus wird, DropBox war mir bisher immer zu unflexibel.

  8. Solange man sich wirklich nur auf einen Ordner beschränkt, ist das ganze auch relativ einfach zu implementieren. Ein Listener, der in einem bestimmten Intervall die Dateien miteinander vergleicht und bei Änderung hoch- oder runterlädt müsste schnell implementiert sein. Vielleicht bastel‘ ich mal was bei Zeiten in Java, das ist dann auch plattformunabhängig 😉

  9. Ich befürchte, dass dann wieder nicht auf All-Inkl Servern läuft :/

  10. Kling sehr gut, werde ich mal austesten sobald es veröffentlicht wird…

  11. @Stephan:
    Warum, was gibt es bei all-inkl denn für Probleme?

  12. hört sich verdächtig ähnlich wie iFolder an. Basiert ja auch auf mono.

  13. Die Frage bleibt nur wie er das finanziert? Durch Werbung?

  14. Ähm. Die Software ist Open Source. Der Server dein eigener 🙂

  15. @Tchooe

    Man kann keine Anwendungen installieren. Außer das Ganze basiert auf PHP, dann ist das kein Problem. Glaube ich aber nicht…

  16. @Stephan
    das ist aber weniger ein Problem von All-Ink sondern ein generelles bei Webhosting. Dafür wird, wie caschy schon geschrieben hat aber ein eigener dedi Server benötigt… Dann kann man (fast) frei Software installieren und nutzen.

  17. Yup da hast Du Recht. Wobei eber manche Webserver auch Root-Access anbieten. All-Inkl bietet das generell nicht an.
    Ist halt schade, weil über PHP geht ja schon so einiges: http://www.eyeos.org

  18. Klasse, darauf habe ich gewartet. Hoffentlich läßt es sich auf meinem NAS installieren.
    Und hoffentlich schläft das Projekt nicht ein.

  19. Mike Lowrey says:

    Schöne Sache! Vor allem da es offensichtlich mit Mono gemacht wird, lässt auf eine Umsetzung für Windows Mobile hoffen, bzw. eröffnet die Möglichkeit das selbst umzusetzen.
    Fraglich wird allerdings wie die Übertragung abläuft: auf Basis von Dateien oder Clustern.

    @Patrick
    Ob man den Listener auf einen oder mehrere Ordner ansetzt ist nahezu egal, solange das zumindest wie bei NTFS vom Dateisystem ausgelöst wird, ist der Ressourcenverbrauch minimal.

  20. @Mike Lowrey: Das Problem ist weniger die Überwachung, sondern die Synchronisation mit anderen Betriebssystemen.

  21. Mhm, hab mir gerade den Source ausm Git geclont und angesehen. Naja, ist imho nichts weltbewegendes. Beruht auf GIT; auf dem Server muss also zwingend GIT installiert sein. Bis ich mich durchgerungen habe GIT zu benutzen bleibt da noch mein alter SVN-Server. Das reicht mir ersteinmal 😉 Weiteres dazu, siehe Readme:

    http://gitorious.org/sparkleshare/sparkleshare/blobs/master/README

  22. Interessante Sache, bin gespannt wie das Serverseitig aussehen wird und was wie wo der automatische Sync packen wird.

  23. Alexander says:

    Ich glaube in der Realität ist der Aufwand einen Server zu betreiben, der die gleiche Leistung wie ein 50 GB Dropbox-Account bietet, sehr hoch.

    Die Software muss erstmal die Funktionen haben, die Dropbox so gut machen: Hashwert einer Datei prüfen vor Upload, nur geänderte Abschnitte hochladen und eine gute Bedienung.

    Der Server muss viel Speicherplatz haben und die Serversoftware muss darauf installiert sein und gut mit der Client-Software harmonieren. Nebenbei muss den Server absichern oder man bezahlt eben dafür.

    Sehr schwer zu realisieren sind die Hashwert-Funktion, wo sich Dropbox auf die Dateien anderer verlassen kann, und eben die Speichermenge. Einen sicheren Server mit 50 GB für unter 10€ zu bekommen ist fast unmöglich, wenn man nicht eine sehr gute Upload-Werte hat und bereit ist einen Server durchlaufen zu lassen. Die Stromkosten sollte man pro Monat berechnen, damit es nicht teurer wird als ein Dropbox-Account.

    „It aims to integrate with the GNOME Desktop. I’m planning OSX and Windows versions as well (in that order).“

    Die Windows-Version wird wohl noch eine Weile auf sich warten lassen. Ich bin jedenfalls skeptisch, dass das so gut wird wie Dropbox.

  24. leosmutter says:

    Ich bleibe definitiv bei Dropbox. Für Bastler ist das vielleicht ganz lustig. Aber da würde ich mir dann doch vielleicht eher einen FTP-Synchronisierer schreiben, der Dateien aus einem bestimmten Verzeichnis dann verschlüsselt und hochlädt und auch synchron hält. Dürfte relativ easy sein. Aber da ich Dropbox habe…

  25. Hmm … hat schon einer gelesen, was das Teil groß anders macht, als eine einfache Nutzung von SVN? Habe mir schon einmal überlegt, ob ich ein SVN aufsetze – ist schließlich Standard und man hat eine größere Client-Auswahl. Zugegeben: Dropbox nutze ich auch und für „schnell mal eben ein wenig Daten syncron halten“ ist das Top. Mit einem eigenen Dienst könnte man aber schon schöne Sachen machen und mit einem NAS oder mini-itx-Rechner die Externe Festplatte zum allmächtigen Überallspeicher machen.

  26. Ich finde es bei Dropbox einfach super, das Dateien die schon auf den Dropbox Servern liegen nicht hochgeladen werden müssen, da ich das meiste Zeug im Public Ordner liegen habe und mit ein paar Freunden synche ist es einfach angenehm das fast alle Dateien schon auf den Servern existieren und ich generell falls was neues kommt nur downloaden nichts uploaden muss.

    Das wird bei diesem Programm da der eigene Server genutzt wird natürlich nicht direkt gehen, aber es ist auch sehr interessant, da die meisten Leute die einen eigenen Server haben dadurch natürlich ohne Mehrkosten einen größeren Onlinespeicher haben.^^

    Meine Meinung über das ganze,… mit hohem Upload ist das ganze interessant, mit einer kleinen Leitung und wenigen kleinen Dateien fährt man mit Dropbox warscheinlich auf der besseren (schnelleren) Schiene =) mfG Ray

  27. linux: rsync -> webspace, und wie das funktioniert 😀

  28. der shit ist ja noch in einer phase in der man nichtmal antesten kann… somit sinnloser verweis auf den schrott.

  29. @stoiberjugend: Mal wieder ein Troll-Kommentar? Ich nutze Lightning seit mind. 2 Jahren und das Plugin verrichtet absolut zufriedenstellend sein Werk.

  30. Ich würde auch auf diese Software wechseln wenn sie genau so gut funktioniert wie DropBox. Wenn ich den Krams per FTP WebDAV oder sonst was hochladen kann, dann is das ne klasse Sache.
    Vor allem weil ich sogar dann mein eigener Herr bin!

    Würde mich freuen hier mehr von zu hören, wenn sie nen Status erreicht hat, der brauchbar ist 😉

  31. Hmm, da bin ich doch heute schon mal drüber gestolpert, sehe auf der verlinkten Seite aber außer ein paar netten Screenshots und einem Paypal-Link noch nicht allzu viel Funktionierendes. Das Ganze ist noch eher ein „coming soon“-Wunsch als produktive Wirklichkeit und deshalb verstehe ich den Hype nicht. Sicherlich vom Konzept her interessant, aber erst einmal abwarten, wie/ob sich daraus eine brauchbare Alternative zu den etablierten Services entwickelt.

  32. @gotthards patrick:

    Get installers
    version 0.1

    * Linux

    Coming soon!
    * Mac OSX

    Coming soon!
    * Windows

    Coming soon!

  33. Alexander says:

    @ stoiberjugend: Mir gefällt die Art wie du das ausgedrückt hast auch nicht. Aber das ändert ja nichts daran, dass die inhaltliche Aussage korrekt ist, nicht wahr? 🙂

  34. @stoiberjugend: Und? Das heißt bloß, das es noch keine fertigen Pakete gibt. Du kannst dir jedoch den Quellcode ziehen und dir das Programm selbst bauen.

    $ git clone git://gitorious.org/sparkleshare/sparkleshare.git

    Dann mit MonoDevelop öffnen und das Programm ausführen. Kannst dir auch einen Tarball erstellen und dann via checkinstall über die Paketverwaltung installieren.

    Ist eben noch nicht reif für die breite Masse, da ist Dropbox natürlich wesentlich komfortabler. Warten wir ab, was aus dem Projekt wird.

  35. Ich nutze Dropbox NICHT genau weil ich die daten nicht auf meinem eigenen Space nutzen kann. also definitiv ein interessantes projekt für mich und ich werde es im auge behalten.

    lg

    Sascha

  36. @stoiberjugend: Oh ich merke grade, dass ich irgendwie im Artikel verrutscht bin. Ich hatte noch ein Fenster mit Lightning geöffnet. Aber dennoch, die Ausdrucksweise ist nicht so pralle 😉

  37. Schaut euch mal den ifolder bei http://ifolder.com/ an.
    Sehr saubere Open Source Geschichte fürs Firmennetz (LDAP fähig) oder auch für daheim geeignet.
    Es gibt auch schon fertige VMWare Images die man mit ein paar Klicks zum Laufen bekommt.
    Find ich aktuell geschickter als irgendwo im Netz meine Daten abzulegen.

  38. DingALing says:

    @Jane
    Hast Du schon was funktionierendes zusammengeklickt?

  39. Ich habe mich über folgenden Link registriert:
    http://db.tt/C0naeHd weil dann bekommt man 250 MB EXTRA!!!

    Ich liebe Dropbox. Immer alle meine wichtigen Dateien griffbereit!

  40. Hi,

    http://owncloud.org/ ist ein Open Source Server im Stile von Dropbox.

    Installation: http://owncloud.org/support/setup-and-installation/linux-server/

    Ist mir lieber, als meine sensiblen Daten extern zu hosten. Lieber auf dem eigenen Server und überall griffbereit.

  41. OwnCloud ist meiner Meinung nach (zumindest aktuell) kein Ersatz für die Dropbox oder eine andere Lösung um Dateien zu synchronisieren.

    Bietet keine Client-basierte Synchronisation der Dateien an. Die Dateien werden schlicht auf dem Webserver gespeichert und können dann via Webinterface heruntergeladen werden. Die anderen Funktionen wie Kalender und Kontakte gehen in Richtung Groupware.

  42. Hallo,

    ich wollte das ganze Thema mal wieder ein wenig beleben, da ja mittlerweile (nun ja auch schon wieder beinahe ein Jahr) die 0.2 herausgekommen ist. Hat denn irgendwer mal wirklich Erfahrungen damit gemacht? Also das Ding aufgesetzt, installiert, ausprobiert, … etc.?

    Über ein Feedback würde ich mich sehr freuen!

  43. Hallo,

    hat in der Zwischenzeit jemand versucht Sparkleshare auf all-inkl.com zum laufen zu bekommen. Ich habe Webspace inkl. SSH-Zugang. Das Key-File von Sparkleshare hab ich der authorized_keys Datei hinzugefügt.

    Kann mich jedoch nicht ohne Passwort zu all-inkl verbinden. Ich vermute mal daran scheitert es bei mir.

    Gruß
    Oliver

    PS: Wuala bietet auch in der Zwischenzeit einen guten Service. Die Dateien liegen verschlüsselt beim Provider. Free Acoount incl. 5GB Speicherplatz. Mit Promotion-Codes bis zu 16GB –> http://www.2dump.com/1896/wuala-der-sichere-cloud-speicher-gratis-codes-fur-mehr-speicher/

  44. Habe hier auch einen Artikel, den es sich eventuell lohnt, zu lesen:
    Umfasst Sparkleshare, jedoch auch andere Alternativen und ganz besonders ownCloud!

    http://designeer.de/blog/technik/die-abrechnung-sparkleshare-dropbox-icloud-owncloud

    Würde mich über Feedback freuen

  45. Danke für den Tipp! In Kombination mit dem kostenlosen Amazon EC2 Tier um Längen besser als Dropbox.