Doorbird A1121: Zutrittskontrolle mittels Keypad und RFID

Wer auf der Suche nach einer smarten Türklingel ist, der stolpert wohl zwangsläufig über Produkte wie die Ring Doorbell oder dergleichen. Wer dann funktional etwas tiefer gräbt und mehr in Sachen Gegensprechanlage und Haustüre öffnen vorhat, der landet vielleicht beim Berliner Hersteller DoorBird.

Das ist quasi die „All-in-One-Lösung“ für eine Türsprechanlage mit Kamera und der Möglichkeit, die Haustüre bei Bedarf zu öffnen. Nette Geschichte, denn man ermöglicht zudem die Anbindung an diverse Smart-Home-Plattformen sowie Standards und hat passende Schnittstellen (u. a. SIP) neben einer eigenen API parat. Zudem bietet man derzeit eine Schlüssel-lose Zutrittskontrolle per RFID oder PIN-Code.

Jüngster Zuwachs fürs Produktportfolio: DoorBird A1121. Hierbei handelt es sich um ein IP-Zutrittskontrollsystem. Jenes lässt sich dank WLAN-Anbindung auch an Nebeneingängen oder der Garage anbringen. Dort wird der Zugang mittels PIN-Code oder RFID-Transponder ermöglicht. Damit hat man eine Lösung für Orte geschaffen, die keine Video-Sprechanlagen benötigen. Auf Wunsch auch mit Integration ins Hausautomations- oder Alarmsystem.

Das DoorBird A1121 verfügt über zwei Relais und kann demnach zwei Türen oder Tore öffnen. Das Keypad ist zur Eingabe der PIN-Codes beleuchtet. Für jeden PIN-Code oder auch RFID-Transponder können unterschiedliche Zeitpläne und Aktionen definiert werden.

Damit kann man verschiedenen Personen unterschiedliche Zutrittsrechte vergeben oder auch HTTP(S)-Aufrufe auslösen. Mit integriert ist ein Manipulationssensor. Der erkennt, wenn das Gerät ausgebaut wird und warnt per Push-Nachricht. Zur Konfiguration steht die DoorBird-App bereit. Wie üblich bietet DoorBird unterschiedliche Oberflächen für die Blende. Neben gebürstetem Edelstahl stehen auch weitere Beschichtungen sowie Farben zur Wahl – beispielsweise Bronze- und Titan-Optik.

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Baujahr 1995. Technophiler Schwabe & Studienreferendar. Unterwegs vor allem im Bereich Smart Home und ständig auf der Suche nach neuen Gadgets & Technik-Trends aus Fernost. Twitter. PayPal-Kaffeespende an den Autor. Mail: felix@caschys.blog

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6 Kommentare

  1. Gleicher Einleitung wie die Meldung im November? Schwach, nicht mal der link zum Hersteller hier drin.

    • Das Gerät verfügt selbst über Relais zum Türe öffnen? Ist das trotz „Manipulationssensor“ nicht sehr unsicher?

      • Naja es löst ja faktisch Alarm aus wenn manipuliert wird …. ob die dann nen Relais brücken oder die Türe einschlagen spielt keine Rolle mehr, wobei die Beschädigung beim Relais brücken kleiner ist.

  2. Und die Relais sind in dem Gerät? Das heißt blende ab und Strom draufgeben? Dann das ganze über App und wieder über eine Hersteller-Cloud? Das ist irgendwie auch so ein No-Go für mich.

    Ich persönlich denke im Moment auf die 2N Anlage zu gehen. Es sei denn, ich finde was besseres.

  3. Rico Weigand says:

    Nicht nur das Relais ist ein Problem. In der Außenhaut eines Hauses Pincodes oder Fingerprint einzubauen ist aus Sicherheitssicht einfach nur tödlich. Außerdem würde mich interessieren, welche RFID-Technologie verwendet wird. Alles unter Mifare DESFire und Legic sind mittlerweile veraltet und unsicher, da einfach zu knacken.

  4. Ergänzung und Empfehlung zu meinem letzten Kommentar. Geht lieber zu eurem lokalen Schließfachhändler. Ich führe Zutrittslösungen in Unternehmen ein und bin immer wieder erschreckt, wie bei Sicherheitslösungen im privaten Bereich mit der Sicherheit gespielt wird.

    Kostet dann zwar etwas mehr. Dafür seid ihr ordentlich geschützt.

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