DJI Action 2 offiziell vorgestellt

DJI, der Anbieter von Drohnen, hat heute seine DJI Action 2 offiziell vorgestellt. Die Actioncam misst 39 x 39 x 22,3 mm und nimmt 4K bei bis zu 120 Frames pro Sekunde auf. Sie ist bis zu 10 Meter ohne zusätzliches Case wasserdicht (60 Meter mit Case) und kann auch magnetisch an einem Halsband befestigt werden. Unten findet sich ein 8-Pin-Connector für den Anschluss weiterer Hardware. Der OLED-Touchscreen der Cam ist 1,76 Zoll groß und verfügt über eine Auflösung von 446 x 4245 Pixel. 56 Gramm wiegt der Winzling nur, der 1/1,7-Zoll-Sensor sorgt für die Aufnahmen eines Sichtfeldes von bis zu 155°.

Neben den technischen Dingen gibt’s auch wieder Unterstützung durch Software, da gibt’s unter anderem Zeitlupenvideos (4x in 4K/120fps und 8x in 1080p/240fps), Hyperlapse und Zeitraffer, Livestreaming und die Unterstützung von UVC: Die DJI Action 2 kann somit auch als USB-Videogerät (USB Video Device Class, UVC) mit einem Computer verwendet werden, um Videos für Telefonkonferenzen und Live-Gaming-Übertragungen aufzunehmen. Falls euch die Kamera nicht reicht, gibt’s von DJI wieder einen Batzen Zubehör, welches man auf den Seiten des Unternehmens findet.

Wie immer gibt’s einen Schwung Bundles. Die DJI ?Action ?2 Dual-Screen Combo ist ab heute und die DJI Action 2 Power Combo ist ab Ende November auf store.dji.com und bei autorisierten Handelspartnern in verschiedenen Konfigurationen erhältlich. Die DJI Action 2 Dual-Screen Combo kostet 519 € und enthält die DJI Action 2 Kamera, das Front-Touchscreen-Modul, das Magnet-Trageband, die magnetische Kugelgelenk-Adapterhalterung und die magnetische Adapterhalterung. Die DJI Action 2 Power Combo kostet zwischen 399 und 419 € und enthält die DJI Action 2 Kamera, das Akku-Modul, das Magnet-Trageband und die magnetische Adapterhalterung. Alle anderen Zubehörteile werden separat verkauft.

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Hallo, ich bin Carsten! Ich bin gelernter IT-Systemelektroniker und habe das Blog 2005 gegründet. Seit 2008 ist es Beruf(ung). Baujahr 1977, Dortmunder im Norden, BVB-Fan und Vater eines Sohnes. Auch zu finden bei Twitter, Facebook, Instagram und YouTube. PayPal-Kaffeespende. Mail: carsten@caschys.blog

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2 Kommentare

  1. Verstehe den Sinn nicht. Mit dem mickrigen Speicher und Akku macht der alleinige Betrieb des einzelnen Kameramoduls überhaupt keinen Sinn. Also braucht man eh immer ein Zusatzmodul. Dank getrennter Module hat man auf der Rückseite aber dann auch nur einen Mini-Bildschirm zur Bedienung. Da man dann das Ganze auch noch hochkant befestigen muss, bringt das Bremer-Stadtmusikanten-Stapeldesign auch noch Nachteile bei der Stabilisierung. Und dies in Kombination mit der eingeschränkten horizontalen Stabilisierung lässt die Eignung als ActionCam wirklich anzweifeln.
    Für mich persönnlich ist das keine wirkliche Action-Cam mehr, sondern eher was für Vlogger & Co. und daher werde ich sie mir nicht holen. Schade, ich hatte mir von einer Action2 erheblich mehr erwartet.

    Und preislich finde ich das Ganze auch nicht attrativ

  2. Also ich hatte die Action 2 bereits bei Amazon im Warenkorb, mit Lieferung zu morgen. War für mich eigentlich ein „nobrainer“ da ich die haben wollte. Ich hatte dann aber doch noch erst von iPhonedo und Peter McKinnon die Youtube-Reviews zu der Kamera angeschaut.

    Bei iPhondo überhitzte die Kamera unter Verwendung von 4k 120p indoor bereits nach 5 Minuten und wurde über 50°c heiß, bei 24°c Raumtemperatur.

    Ich dachte mir „Gut, halb so wild, ich filme eh nur in 60p. Nun hatte ich mir aber von Peter McKinnon das Video angeguckt. Bei ihm schaltete sich die Kamera unter 4k 60p nach 10 Minuten einfach ab, da ebenfalls überhitzt.

    Die angegebenen 32GB interner Speicher sind übrigens brutto, effektiv nutzbar sind sogar nur 27gb oder so. Und der Akku (Ohne das Display-Modul mit Zweitakku) hält im Realbetrieb beim Aufnehmen unter 4k gerade einmal 40-50 Minuten.

    Auch laut anderen Tests soll das Alu-Gehäuse so heiß werden (50-60°c), dass man subjektiv das Gefühl hat sich die Hände zu verbrennen. Das passiert zwar nicht, aber dadurch dass Metall die Wärme so gut leitet kommt es einem extrem heiß auf der Haut vor.

    Ebenfalls wirkt mir das Touchdisplay zu träge und die Menüs zu unflüssig. Und wie Mule oben anspricht, um horizontal zu filmen, muss die Kamera mit Zusatzmodul (Akku oder Display) vertikal „gestapelt“ werden.

    Ich bin gerade etwas ratlos und ernüchtert, ich hatte mich so wahnsinnig auf die Action 2 gefreut, das mit dem internen Speicher hingenommen und auch dass ich 120 Euro mehr ausgeben müsste weil die günstige Version ohne Display-Modul für 399 Euro erst in 4 Wochen rauskommt.

    Positiv finde ich dass die Action 2 magnetisch ist und mit Magnet+Einrastung super befestigt werden kann. Ich warte nun mal paar Wochen ob Softwareupdates etwas verbessern werden. Ansonsten wäre es mir lieber gewese dass sie nicht ohne Zusatzgehäuse 10m Wasserfest ist, dafür aber der Akku und die SD Karte getauscht werden können. Auch hätte sie ruhig 5mm dicker sein dürfen und 2mm breite und höher. Hier folgen die Funktionen leider der Form, was bedauerlich ist.

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