Digitaler Impfnachweis ab dem 14. Juni in Apotheken

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Erste deutsche Apotheken werden ab Montag, 14. Juni, einen digitalen Impfnachweis für vollständig gegen das Corona-Virus geimpfte Bürger ausstellen können. Auf dem Portal www.mein-apothekenmanager.de, auf dem sich schon jetzt Schnelltest-Apotheken finden lassen, können Verbraucher dann bundesweit Apotheken in ihrer Nähe finden, die digitale Impfnachweise kostenlos ausstellen.

Wir wollten so schnell wie möglich ein Werkzeug entwickeln, mit dem Apotheken sicher und rechtsverbindlich einen Impfnachweis digitalisieren können. Über das wohnortnahe Apothekennetz bringen wir den Impfnachweis am besten zu den Menschen“, sagt Thomas Dittrich, Vorsitzender des Deutschen Apothekerverbandes (DAV). „In den ersten Tagen wird die Zahl der Apotheken, die das Angebot machen, wahrscheinlich noch begrenzt sein. Wir gehen aber davon aus, dass die Zahl der Apotheken sehr schnell im vierstelligen Bereich liegt.“

Um auf www.mein-apothekenmanager.de mit dem Impfnachweis gelistet zu sein, müssen sich die Apotheken auf dem Verbändeportal des DAV dafür anmelden und registrieren. Ab dem morgigen Mittwoch, 9. Juni, soll das möglich sein, so die Pressemitteilung. Das Verbändeportal ist für den Service der Digitalisierung der Impfnachweise an den zentralen Server des vom Bundesministerium für Gesundheit (BMG) beauftragten Dienstleisters IBM angebunden. Dieser stellt die digitalen Impfzertifikate aus, die dann vom Verbändeportal angezeigt und ausgedruckt werden können.

Vermutlich wird dann auch zeitnah bestenfalls die CovPass-App starten müssen. Wer CovPass verwendet, könnte dann seinen digitalen Impfnachweis innerhalb der EU zeigen, um an Veranstaltungen teilzunehmen bzw. zu reisen. Auch solle die App für CovPass die Resultate von Anti-Gen- und PCR-Tests nachweisen:

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67 Kommentare

  1. In Bremen soll man schon vorher angeblich den Brief mit dem QR Code bekommen, mal sehen. Irgendwann soll jeder bereits geimpfte diesen Brief bekommen, somit braucht man nur in die Apotheke wenn es dringend ist..

    • Die (Haus)Ärzte haben sich lautstark dagegen gewehrt die digitalen Impfpässe auszustellen. Bisher ging ich immer davon aus, dass die ‚Stelle‘ die impft auch die Daten weitergeben kann, um diesen digitalen Impfpass ausstellen bzw. übermitteln zu können. Wie macht es denn Bremen? Kann man nicht an diesem Punkt von Bremen lernen?

      • Also das Vorgehen der Hausärzte unterscheidet sich sicherlich nicht in den Bundesländern. Die mussten die Daten sicherlich weitergeben. Ich kann mir nicht vorstellen dass die Hausärzte die Briefe jetzt selber verschicken.
        Meine Aussage bezog sich nur auf das Impfzentrum Bremen.

        • Das muesste dann die KV uebernehmen denn die bekommen die Abrechnungsdaten uebermittelt. Aber die wehren sich diese arbeit zu uebernehmen. Leider ist das ganze hinter den kulissen eine absolute katastrophe und mit den aerzten (die echt am limit laufen durch die unglaubliche buerokratie die eine impfung hervorruft) nicht diskutiert worden weil man einfach davon ausging dass man das problem dort kurzfristig abladen koennte. Aber ich versteh die aerzte wirklich zu gut dass sie da nicht mitmachen wollen und koennen.
          Spassig ist auch die nummer mit den betriebsaerzten in dem moment.

      • Soweit ich mich erinnere ging es dabei eher darum, dass die HÄ nicht im Nachgang für alle schon Geimpften das ausstellen wollen, weils ein riesiger Verwaltungsaufwand ist. Dass die sich gegen die Ausstellung direkt bei der Impfung wehren würden ist mir neu. Zumal das Thema ja hoffentlich auch für andere Impfungen Fahrt aufnimmt.

        • Ja, dass mag teilweise stimmen. Allerdings reden wir über etwas, dass 12 Monate Zeit gehabt hat um sich darüber Gedanken zu machen. Stattdessen wird jetzt ggf. doppelt vergütet. 20 Euro für die Impfung beim Arzt, 18 Euro für den Code beim Apotheker. Vielleicht war es beim Arzt sogar noch höher.

          • Martin Deger says:

            Die Vergütung beim Arzt ist miserabel. 20 Euro für eine administrativ sehr aufwändige Impfung. Und dann nur 6 Euro, um das digitale Impfzertifikat nachträglich ausstellen zu können, obwohl das für jeden Patienten eine manuelle Eingabe aller Daten in einem Webinterface bedeutet.

  2. Ich vermute mal, dass nicht nur Corona in dem digitalen Impfpass hinterlegt werden kann, oder?

    Wie genau (lasse) ich denn meine bisherigen Impfungen hinterlegen? Macht das mein Hausarzt? Mein Hausarzt reizt mein Impfheft voll aus, was eigentlich mal erneuert werden müsste.

    • Ich glaube dort können nur Corona Impfungen hinterlegt werden, sowie eine Corona Erkrankung und Tests. Für die bereits erfolgte Impfung bekommst du einen Brief zugeschickt mit QR Code.

    • Richard Rosner says:

      Wäre natürlich sinnvoll. Ich würde aber Mal tippen dass man das erst Mal nur dafür macht. Mehr kommt dann, wenn alle durch sind.

      Zumindest schätze ich dass das die Abmachung EU weit ist. Denn es steht/stand ja noch nicht bei fest, ob das „Kreuz-Impfen“ mit Astra und BioNTech überhaupt außerhalb Deutschlands anerkannt wird. Wenn das schon Diskussionen entfacht wird man das bei allen anderen Impfungen mindestens formell auch noch machen wollen

    • Der bisherige Impfpaß wird ab 01.01.2022 durch einen digitalen Impfpaß in der elektronischen Patientenakte (ePA) ergänzt. Das nennt sich Impf-MIO (Medizinisches Informationsobjekt) und ist eine signierte XML-Datei nach dem FHIR-Standard und internationaler SNOMED CT Nomenklatur (https://mio.kbv.de/display/IM).

      Leider hat man nicht geschafft, das Impf-MIO (dessen erste Version im Juli 2020 verabschiedet wurde) rechtzeitig zur Corona-Impfung einsatzfähig zu machen und so die Grundlage für eine fälschungssichere Dokumentation zu schaffen.

      • Deutschland und Digitalisierung – ein Trauerspiel. Selbst jetzt mit dem digitalen Impfausweis hat man es versäumt eine zentrale Datenbank von Anfang an einzurichten, obwohl man im Dezember von der EU darauf hingewiesen wurde. Schiebt man wahrscheinlich wieder auf die Bund/Länderbefugnisse und den Datenschutz.

  3. Bist du denn schon geimpft, Caschy?
    Ist selbstverständlich eine sehr private Frage.

    Ich ging bisher davon aus, dass es über z. B. Doctolib in Berlin die Möglichkeit gibt einen digitalen Impfnachweis zu bekommen. Mir ist die Lösung über die Apotheken noch nicht klar. Auch nicht, weil bereits in den Medien geschrieben wurde, dass es fast unmöglich ist für einen Apotheker einen gefälschten Impfeintrag von einem echten zu unterscheiden.

  4. Läuft mal wieder koordiniert ab. Man kann sich einen Digitalen Impfnachweis ausstellen lassen, aber die App dafür gibt es noch gar nicht. Ganz zu schweigen von der Funktionalität in der Corona Warn App und ausreichend Impfstoff für alle impfwilligen.
    Ach was solls, Eineinhalb Jahre nach Ausbruch der Pandemie werden ja auch die Schulen geöffnet, obwohl keine Ausreichende Lüftung vorhanden ist. Log Covid? Existiert offensichtlich nicht, jedenfalls nicht im Gesundheits und Kultusministerium.
    Zum davonlaufen…

  5. Dreiundachzig says:

    Wo soll man sich den denn ausstellen lassen können? Die Apotheken können sich gerade erst dafür anmelden. Ab nächster Woche kann man sich den dann ausstellen lassen. Bis dahin wird dann die App auch erscheinen. Wahrscheinlich ist die bei Google und Apple auch schon eingereicht. Dauert ja auch etwas, bis so eine App freigeschaltet wird.

  6. Bin mal gespannt, wie die Apotheken dafür entlohnt werden. Bestimmt wieder fürstlich. Noch ein paar Wochen, dann bin ich auch komplett durch. Leider darf ich meine 12 jährige Tochter nicht im Impfzentrum anmelden, weil das erst ab 16 geht und bisher konnte ich keinen Kinderarzt finden, der impft…

    • ‚Fürstlich‘ glaub ich weniger.
      Tut mir leid für deine Tochter. BionTech hatte ja leider die Impfstoff Lieferung vor ein paar Wochen verschoben. Hat sie chronische Erkrankungen?

      • Keine chronischen Erkrankungen. Aber andere Kinder in der Klasse waren betroffen und einer davon auch recht heftig. Das würde ich meiner Tochter gerne ersparen.

    • Etwas Geduld. die STIKO hat nun mal noch keine Empfehlung gegeben und daran orientieren sich die Ärzte. Im Impfzentrum dauert es zudem sicherlich noch länger, bis dort unter 16 geimpft wird.

    • 10€ pro.
      Aber die Apotheken haben Kosten fuer die digitale Anbindung, Software etc. Und den Aufwand fuer das Personal.

  7. Hab ich das jetzt richtig verstanden? Die Apotheken (oder auch Arzte und Impfzentren) stellen einen Impfnachweis mit QR Code auf Papier aus.
    Diesen kann ich dann mit der App abfotografieren, damit ich diesen dann digital im Smartphone habe? So weit so gut, so praktisch.
    Aber ich bin von Natur aus ein notorischer Nörgler. Warum? Hier findet immer noch ein „Medienbruch“ statt. Der Impfnachweis wird digital elektronisch am Computer erstellt, dann analog auf Papier ausgedruckt, um dann mittels QR Code wieder digitalisiert zu werden.
    Okay, kann man machen. Funktioniert sicher auch. Zeigt aber, dass wir trotzdem und immer noch in einer semidigitalen Papierwelt leben.

    • Wie würde den ein optimaler, rein digitaler Prozess aussehen? Dieser Medienbruch berücksichtigt auch Use-Cases, wie bspw. Akkus vor Ort leer, Smartphone vergessen, Wechsel eines Smartphones, App nicht geladen, usw

      • Der Fehler im Gedanken ist: Der digitale Impfnachweis ist keine App und eigentlich auch keine Smartphone-Applikation. Der QR-Code IST der digitale Impfnachweis. Er ist genauso digital wie ein digitales Bahn-Ticket. Das kann man ausdrucken und den QR-Code so einscannen lassen – oder über die Bahn-App. Das Trägermedium sagt noch nicht zwangsweise was über die Digitalität aus. Es ist einfach nur die Codierung von Daten in QR-Code zur Abfrage der Key-Infrastruktur durch eine Prüfstelle.

        Der QR-Code ist allein schon deswegen nötig, weil es Leute gibt, die gar kein Smartphone haben und nur den QR-Code wollen, um sich damit an der Grenze als Geimpfter auszuweisen oder um bei Einlasskontrollen die schnelllere QR-Code-Schlange nutzen zu können, wo nicht jedes einzelne gelbe Heftchen durchgeblättert werden muss.

        • Und auch datenschutztechnisch einfacher zu handhaben. Der Scan und die Decodierung erfolgt lokal auf dem Smartphone, die Speicherung auch. Wo keine Datenübertragung übers Netz oder zentrale Speicherung erfolgt muss auch nichts geschützt werden.

  8. Martin Deger says:

    Statt der CovPass-App kann man auch einfach die Corona-Warn-App nutzen, die ab Version 2.3 bzw. 2.4 die gleichen Funktionen unterstützen wird.

    • Martin Deger says:

      Kaum sage ich es, gibt es das CWA-Update in App Store und Play Store. Allerdings kann es beim Play Store bis zu 2 Tage dauern, bis es für alle verfügbar ist.

    • Aber die Corona Warn App gilt doch nur in Deutschland, während CovPass zumindest europaweit gilt, also damit ebenfalls in Deutschland? Und was ist mit dem außereuropäischen Ausland?

      • Martin Deger says:

        Gilt beides europaweit, ist im Prinzip identisch und implementiert das europäische Zertifikat. Der einzige Vorteil von CovPass ist wohl, dass man Impfzertifikate von mehreren Personen (z.B. Kinder) speichern kann. Warum CovPass überhaupt separat entwickelt wurde, anstatt nur eine abgespeckte Version der Corona-Warn-App, in der alle anderen Features deaktiviert sind, ist mir schleierhaft.

    • Beachmann says:

      Ich dachte die Corona-Warn-App kann nur meinen eigenen Impfnachweis speichern, die CovPass-App hingegen auch die meiner Kinder oder Ehepartner.

  9. Ich habe in „meinem“ Impfzentrum (NRW) nachgefragt.
    Derzeit wird die Schnittstelle implementiert und gehofft, dass zum 01.07. QR-Codes ausgestellt werden können.
    Vom Land NRW gab es noch keine Informationen, wie bereits Geimpfte an den Code kommen sollen. Die Brief-Variante sei wohl noch wackelig.

    Zum Thema Vergütung der Apotheken – hier habe ich gelesen, dass pro erstelltem Code 18€ gezahlt werden.

  10. 1. Entlohnung
    Apotheken bekommen 18 €, Ärzte 6 € für eigene Patienten (Fremdbefunde wie Apotheker) und als EDV-Zusatzleistung bei Impfung 2 €.

    2. Geimpfte in Impfzentren
    Bekommen automatisch von der zuständigen KV den QR-Code per Post zugeschickt. Ist im Probebetrieb, seitdem der CA-Root/EU-Zertifikate-Gateway in Luxemburg gestartet ist (Probebetrieb ab 07. Mai, Regelbetrieb ab 01.06.21).

    3. Geimpfte aus Arztpraxen
    Eigene Patienten sollten über die jeweiligen Arztpraxen ein Zertifikat bekommen. Dazu meldet dich der Arzt in der Telematik-Infrastruktur (TI) an und wird auf eine Seite beim RKI geführt, die nach Eingabe der Personalien, des Impfstoffes, Charge und Datum das Zertifikat auswirft. Ab Mitte Juli solle es nicht händisch, sondern softwareunterstützt funktionieren. Dazu gibt es eine open-house-Ausschreibung an alle Softwarehersteller (https://ted.europa.eu/udl?uri=TED:NOTICE:257123-2021:TEXT:DE:HTML&src=0)

    4. Ausstellung in Apotheken
    Zugang der gleiche wie bei Ärzten über eine gesonderte, gesicherte Verbindung der TI. Eigentlich sollte die Ausstellung über die Impfzentren und die eigenen Patienten der niedergelassenen Ärzte gewährleistet sein, möglicherweise gibt es da aber Lücken, die die Apotheker schließen sollen.
    Problem ist aber, daß sie die Impfung nicht verifizieren können Wenn ich also einen gefälschten Impfausweis hätte, würde ich natürlich mein EU-Zertifikat über einen Apotheker holen. Oder glaubt jemand, daß der Apotheker jedesmal im Impfzentrum oder der Arztpraxis anruft, um sich zu vergewissern….?

    • Fälschungssicherheit in generell nicht gegeben, weil die gelben Ausweise gültig bleiben (damit kann man auch auf Reisen gehen). Die ganze Geschichte ist mal wieder eine ganz peinliche Nummer.
      Danke für die Infos.

      • Das Problem ist ein anderes: Ein gefälschter Ausweis bleibt ein gefälschter Ausweis. Damit kann man morgen auffliegen oder in 10 Jahren.

        Ein gefälschter Ausweis, den man bei einer Apotheke zertifiziert hat, wird damit magisch zu einem zertifizierten und damit faktisch nicht mehr nachweisbaren echten digitalen Ausweis. Wer das einmal geschafft hat, ist im Prinzip aus dem Schneider.

        • Richtig. Und wenn sogar Ärzte die Zertifikate ausstellen können, dann sehe ich schwarz. Man erinnere sich nur an die ganzen Ärzte, die die Maskenatteste ohne Notwendigkeit ausgestellt hatten. Da gibt es einige, die für ein paar Euro die Durchimpfung bestätigen…

  11. Ich habe eben ein Update für die Corona Warn App erhalten. Hier gibt es jetzt auch die Möglichkeit die Impfung zu hinterlegen.

  12. für die erstellung eines popeligen QR codes 18 Euro? wow…

    • Das sind die gleichen, die auch ohne rot zu werden 6 € pro FF2-Maske kassiert haben. Es heißt ja nicht umsonst „Apothekerpreise“.

    • Apotheker says:

      @ danielo & Johann: Wenn man keine Ahnung hat, sollte man einfach die Finger von der Tastatur lassen. Natürlich kann man den QR-Code „popelig“ nennen. Dann kann den ja auch das Testzentrum ausstellen, das Tausende Tests abgerechnet hat und kein Dutzend wirklich durchgeführt hat. Warum hat das Ministerium die blöden Apotheken gewählt ? Weil eine Reihe von Institutionen und Branchen vorher „NEIN“ gesagt haben, weil die Vergütung nicht ansatzweise kostendeckend ist. Ganz ehrlich: Ich habe seit Januar 2020 bei Desinfektionsmitteln, Masken und jetzt Tests unter dem Strich (Vollkostenrechnung kennt von den Neidhammeln keiner) DRAUFGEZAHLT und muss mich auch noch von ahnungslosen, voreingenommenen Ignoranten beschimpfen lassen. Die QR werde ich mir definitiv NICHT mehr antun. Ich weiß, unser Impfzentrum kann es nicht (da bin ich nämlich ehrenamtlich dabei), die Ärzte, die wollen, können es erst ab Juli … aber sorry … kein Patient wird deshalb gesundheitlichen Schaden erleiden … also macht Euren Dreck aleene und diffamiert Leute, von deren Arbeit Ihr erkennbar keine Ahnung habt !!!

  13. Ich hab direkt beim impfen einen qr code bekommen(Bayern). Wenn ich das App Update bekomme, werde ich Mal versuchen die Impfung zu registrieren. Bisher fehlt das Update aber noch bei mir.

    • Die beiden QR-Codes, der bisher zur Zweitimpfung in Bayern vergeben wurde („Dokumentation Zweitimpfung“), funktionieren nicht mit der Nachweisapp und sind wohl eher für interne Zwecke vorgesehen (selbst ausprobiert).
      Allerdings soll das Bayerische Terminsystem „BayIMCO“ in Kürze passende QR-Codes vergeben: https://www.nuernberg.de/presse/mitteilungen/presse_72394.html

      • Genau: Die QR-Codes der BayIMCO-Laufzettel kriegt man ja auch VOR der Impfung für den Check-In. Wie sollte das denn auch eine Bestätigung für die ERFOLGTE Impfung sein? 😉 Dann wäre das ganze System ja sinnlos. 😉

        Die Zertifikats-QR-Codes kommen natürlich erst im Laufe der nächsten Tage – das Konzept steht ja erst seit Kurzem. In Bayern entweder über die Apotheken oder über das BayIMCO im Login.

    • In meiner Terminbestätigung war ein QR Code, der im Impfzentrum gescannt wurde. Also um mich im System aufzurufen. Den Code habe ich versucht zu scannen. Fehlermeldung…

      • Ja klar, das ist ja nur deine „Eintrittskarte“ – die besagt ja noch nicht, dass diese auch „eingelöst“, sprich du auch geimpft, wurdest 🙂
        Ich bin mal gespannt, wie und wann ich an den „finalen“ QR Code dann komme, wäre auf jeden Fall schön das gelbe Heft nicht mitschleppen zu müssen.

        • Ja das weiß ich.
          Es wäre ja auch zu einfach anhand der Kennung die Datenbank zu durchsuchen, ob und wann ich geimpft wurde.

          Ich hab das Einlegeblatt bisher im Auto liegen und nur ein Foto vorgezeigt. Bisher wollte noch keiner das Original sehen, Foto reichte aus.

  14. Also ich blicke noch nicht ganz durch. Ich bekomme morgen meine zweite Impfung. Wann erhalte ich von wem nun den QR Code zum einscannen? Erhalte ich den grundsätzlich automatisch oder muss ich mich selbst drum kümmern? Solche Fragen kann niemand beantworten (Standort Berlin)

    • Ich glaube da herrscht wie bei dem ganzen Thema noch ziemliches Chaos.
      Im Prinzip habe ich bisher von folgenden Möglichkeiten gehört:
      a) man bekommt den Code automatisch zugeschickt (allerdings nur, wenn im Impfzentrum die Zettelwirtschaft auch digitalisiert wird)
      b) man kann mit dem Impfheft zum Impfzentrum oder jetzt offenbar zu einer Apotheke um sich den Code ausdrucken zu lassen (ab wann ist dann die andere Frage)

  15. NanoPolymer says:

    Wenn ich das schon wieder lese hoffe ich den Nachweis mittelfristig nicht erbringen zu müssen. Sehe mich sonst schon mit meinem alten Heft rumlaufen.

    Schön wäre natürlich wenn es auch offiziell erlaubt wäre das ganze in der Apple Health App zu hinterlegen. Da kommt ja demnächst was mit iOS 15. Dann muss ich keine extra App installieren.

    • Apple macht hier vieles richtig und ist da auch Vorreiter. Passt aber in vielen Punkten aber nur fürs amerikanische System, wo deutlich mehr direkt zwischen Patienten (Kunde) und behandelnder Stelle (Anbieter) läuft. Dürfte bei uns mit den ganzen kleinen Königen (Gesundheitsämter, Bundesbehörden, Krankenkassen, Kassenärztliche Vereinigungen, …) deutlich schwieriger werden.

  16. geimpfter says:

    wurde am 29.05.2021 mit johnson & johnson geimpft und im gelben impfheft wurde der nachweis auch mit einem qr code
    eingetragen , die frage mit welcher app prüfe ich den qr code
    dazu kann mir hier an einschlägigen stellen keiner eine antwort geben

    • Martin Deger says:

      Das ist nicht der QR-Code für das digitale Impfzertifikat.

      • geimpfter says:

        stimmt nicht, mir wurde gerade telefonisch bestätigt das es der qr code für den digitalen impfpass
        ist, das impfzentrum hat alle mit johnson und johnson geimpfte personen mit diesem qr code versehen
        und wird mit der app vom rki abgefragt und digital auf dem smartphone hinterlegt
        so die telefonische auskunft vom impfzentrum wo diese impfung durchgeführt wurde
        dieses impfzentrum nahm an der testreihe teil, für den digitalen impfpass

        • Sehr gutes Impfdatum. Da hatte ich nämlich meinen 51. Geburtstag.

        • Martin Deger says:

          Wow, cool. Funktioniert es wirklich, den Code mit der Corona-Warn-App einzulesen? Ich hatte nur von vielen gelesen, deren QR-Codes vom Impfzentrum nicht importiert werden können, weil dieser einen anderen Zweck hat. Da hast Du Glück gehabt, bei einem Test dabei gewesen zu sein.

        • Richard Rosner says:

          Du meinst den Code auf dem Sticker? Das wäre interessant. Ich war in keinem Zentrum und meine Hausärztin nimmt meines Wissens nach auch nicht bei sowas Teil. Aber ich habe auch noch nicht die aktuelle Version der Corona-Warn-App, um es auszuprobieren.

  17. Sind diese QR Codes nur einmalig scanbar? Wie kann verhindert werden, dass ein NICHT Impfwilliger solch einen QR Code bei einem „Bekannten“ mit einem gültigen Code abscannt und dann als „voll geimpft“ gilt. Da die Daten lokal auf dem Mobiltelefon gespeichert werden, kann doch nicht überprüft werden, ob ein Code bereits benutzt wurde?! Wie ist eure Meinung? P.s. ich hab die erste Impfung und werde mein zweite auch abholen und meinen Code nicht weitergeben oder verkaufen. 😉

    • Martin Deger says:

      Das geht nicht, da der Name und das Geburtsdatum in dem QR-Code enthalten sind. Du müsstest also einen Namensvetter mit gleichem Geburtsdatum haben…

    • Richard Rosner says:

      Sie können beliebig gescannt werden. Aber ich würde Mal davon ausgehen, dass der Name mit drin steht, dann kannst du mit Perso abgleichen

  18. Erlebnis meiner Frau gestern in der Apotheke:
    Kann ich einen digitalen Impfausweis bekommen?
    Ja, das geht seit einer Stunde. Wo sind Sie denn geimpft worden?
    Im Impfzentrum.
    Oh, leider dürfen wir das nur ausstellen wenn Sie bei einem Arzt geimpft wurden, Sie müssen sich den Nachweis beim Gesundheitsamt holen.
    Warum das so ist, konnte die Apothekerin auch nicht beantworten.

    • Richard Rosner says:

      Ich würde Mal sagen dumme Vorschriften des Landes.
      Aber selbst wenn sie einen dort hätte holen können, hätte sie vermutlich länger warten müssen. Es muss sehr überraschend gewesen sein, dass es heute einen run auf die Apotheken geben wird, damit konnte beim RKI, welche meines Wissens nach die Server dahinter betreiben, offenbar keiner rechnen

    • Martin Deger says:

      Wer im Impfzentrum geimpft wurde, bekommt den Nachweis automatisch per Post zugeschickt. Zumindest bei uns im Bundesland. Ich nehme daher an, dass hier keine unnötige Arbeit vergütet werden soll.

  19. Der Fried says:

    Es ist nirgends zu lesen, wie sich Genesene mit der nur och EINEN Impfung verhalten sollen. Habe das Problem, das es nur de Nachweis halt für Eine Impfung gibt und somit mir ungenügender Schutz ausgegeben wird. Hoffe da kommt noch ne Anpassung….Wird ja einige betreffen und nicht nur mich.

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