Deutsche Telekom: Petition gegen Drosselung und ein Video, welches die Drosselung visualisiert

Drosselung bei Erreichen eines bestimmten Volumes bei der Telekom. Wir haben das Thema in den letzten Tagen ja schon einige Male hier behandelt und die Thematik dürfte hoffentlich bei allen verständlich angekommen sein. Momentan läuft bei Change.org eine Petition, die der gute Malte Götz ins Leben gerufen hat. Man kann von Petitionen halten, was man will – aber die rücken bestimmte Thematiken zumindest mal wieder in das Blickfeld der Benutzer. Momentan hat man bereits über 9000 Unterstützer. Hierbei geht es natürlich nicht nur um die Drosselung, sondern auch um den Einschnitt in die Netzneutralität.

Und damit ihr wisst, wie sich langsames Internet bei der Telekom anfühlt, hier einmal ein Video, welches diese Geschwindigkeit zeigt. Realisiert mit dem MacTool SpeedLimit. Ziemlich unschön, da heute jeder aufgrund von schnellem DSL keine 90er-Jahre 5 KB-Grafiken nutzt. Das moderne Web, so wie wir es kennen, wäre damit hinfällig.

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Hallo, ich bin Carsten! Baujahr 1977, Dortmunder im Norden, BVB-Getaufter und Gründer dieses Blogs. Auch zu finden bei Twitter, Google+, Facebook, Instagram und YouTube. PayPal-Kaffeespende. Mail: carsten@caschys.blog

65 Kommentare

  1. Habe soeben eine e Petion beim Bundestag eingereicht auch wenn die Hoffnung auf Veröffentlichung dort eher gering ist, da es vom Ausschuss dort wohl eher abgelehnt wird.

  2. Das einfachste für uns Nutzer ist doch, zu einem Anbieter zuwechseln, der diese Drosselung nicht anbietet.

  3. Ist ja grauenvoll. Fühlt sich an wie 1997.

  4. Das erinnert mich stark an meine Modemzeiten in den 90er Jahren – Unfassbar, dass die Telekom das wirklich im 21. Jahrhundert durchziehen will.

  5. Tja, leider sieht mein Telekom Alltag so aus. 🙁 448 kbit/s

  6. Läuft bei uns in Belgien schon immer so. Man hört nie auf sich zu ärgern.
    Noch dazu kommt, dass die maximale Geschwindigkeit im Normalzustand sowieso nur ca. 300KB/s beträgt.

  7. Habe mein DSL 16k auch mal testweise auf 384 kbit/s gedrosselt. Also Youtube in 720p geht da gar nicht. Für 16 Sekunden Video musste ich 60 Sekunden cachen.

    Dem „Erfinder“ dieser Drossel müsste der Anschluss konsequent auf 384 kbit/s reduziert werden, so dass der mal erlebt was er den Nutzern zumuten möchte.

  8. Hallo,

    eine Petition einreichen, nur weil ein privates Unternehmen seine AGB anpasst, welches ja sein gutes Recht ist? Die neuen AGB verstoßen auch gegen kein geltendes Recht.
    Sorry, aber Malte Götz ist ein sehr naiver Mensch.

  9. Bedankt euch bei den Dauersaugern, die alle fairen Geschäftsmodelle kaputtgemacht haben. Ja, da reichen die augenblicklich kolportierten 3% völlig aus. Da reicht weit weniger als 1% aus.

    Kauft eine Leitung mit garantierter Geschwindigkeit. Die gibt es, auch bei der Telekom, die gibt es auch zum fairen Preis. Der natürlich kein Billigpreis ist. Wer glaubt, dass die bisherigen Billigpreise fair sind, der glaubt auch, dass ein T-Shirt für 5 Euro fair produziert wurde.

    Überprüft, ob ihr wirklich betroffen seid. An 75 GB (im billigsten Tarif!) kommt eh kaum jemand ran.

    Schaut mal, wie der Markt 2016 aussieht. Vorher ist das nicht relevant.

    Argumentiert bitte, bitte, bitte nicht mit „Netzneutralität“. Das hat damit nur ganz entfernt etwas zu tun. Wenn jetzt die ganzen Billigdauersauger damit argumentieren, dann wird es unglaublich schwer für diejenigen, die sich ernsthaft mit Netzneutralität beschäftigen, überhaupt noch Gehör zu finden. Die werden nämlich von den Sauger-Spam-Rufen übertönt und mit diesen Billigabgreifern in eine Schublade gesteckt. Damit stirbt der Kampf für diese Sache.

    Im Endeffekt: Bezahlt faire Preise, dann kriegt ihr genau das, was ihr wollt. Tut nicht so, als ob euch etwas weggenommen wird, nur weil ihr nicht bereit seid, einen fairen Preis zu bezahlen.

  10. Interessant ist, das hier regionale Anbieter von 18.000 auf 2 Mbit Drosseln ab 300 GB in entsprechenden Volumentarifen. Das mit den 300 und paar … Ist schon sehr dreist und lässt entsprechende Rückschlüsse zu. Auch hier gibt es Gebiete seit 7 Jahren die nicht ausgebaut werde. Da das zusätzliche Geld ja nun in den Ausbau soll. Hat man ja eine Versprechen gegen das man nun vorgehen kann, wenn wieder nix passiert.

  11. Eine Petition. Aua!
    Vor nicht all zu langer Zeit waren Petitionen für wirklich wichtige Dinge da, aber nicht um die Geschäftspolitik eines Unternehmens zu beeinflussen.
    Davon abgesehen sollte man sich wirklich mit dem Thema Netzneutralität befassen, da die Telekom ja offen ankündigt auch für Dritte ihre managed services zu öffnen um somit die Netzneutralität zu unterlaufen. Das ist wichtiger als die Datenraten und Obergrenzen.

  12. Wann hört das endlich auf das die Leute ständig meinen an 75GB kommt eh kaum jemand dran?! Ich hab mit meiner 1000er Leitung monatlich ja schon 100-120GB (fast nur durch youtube) -.- Mit DSL 16000 kommt ja wohl jeder normale Nutzer an diese lächerlichen 75 GB ran!

  13. @Jens Dann darf die Telekom aber Voice-IP und ihr Entertain auch nicht als herausgerechnetes Volumia ansehen. Ob jemand YouTube schaut, oder Entertain ist eigentlich egal. Auch gibt es viele die einen Anschluss unterhalb von 16000 haben und seit Jahren den gleichen Preis bezahlen und somit eigentlich ein Anrecht erworben, dass die Telekom deren Netz ausbaut. Hat sie es getan? Nein. Denn das gesparte Geld wurde u.a. in die Bundesliga-Rechte gepumpt.

  14. Na, fuer die deutsche Regierung ist das doch toll. Denn, keine Flatrate = Datenspeicherung auf einen langen Zeitraum wieder legal. Was es ja bei einer Flatrate nicht ist. 😉

  15. @Jomei: Merkel macht ein Hangout und muss ewig warten bis eine Nachricht kommt. muahahaha!! Würde ich gerne sehen…

  16. @Jens: 100% richtig

    @Typografix:
    Petitionen diesbezüglich haben genau 0% Chance. Weder der Bundestag, noch das EU-Parlament oder Amnesty International sind hier zuständig. Auch Den Haag dürfte ein Verfahren ablehnen 😉

    Allerdings: Eine Drosselung auf 1024 wäre meiner Meinung nach völlig akzeptabel, 384 ist wirklich so gut wie Abschalten…

  17. Black_Eagle says:

    @Jens: Nur weil du scheinbar zu der Gruppe gehörst die das nicht benötigen solltest du nicht auf andere schliessen.

    Und wieso hat das nichts mit Neutralität zu tun? Ich finde es hat eine Menge damit zu tun.
    Video on Demand z.B. ist immer stärker im kommen. Lovefilm, Watchever, Netflix, etc …
    Wieso sind deren Filme nicht gleichberechtigt mit den Filmen der Telekom. Denn das Entertein gerümpel wird nicht auf Traffic angerechnet.

    Dich würde es wahrscheinlich freuen, aber die meisten anderen nicht wenn in Zukunft Preise so aussehen:
    http://abload.de/img/5rrwmyzdqc.png
    oder
    http://abload.de/img/bikchczccaa-fvua9i7n.jpg

  18. @Marius;

    „Ich hab mit meiner 1000er Leitung monatlich ja schon 100-120GB (fast nur durch youtube) -.- Mit DSL 16000 kommt ja wohl jeder normale Nutzer an diese lächerlichen 75 GB ran!“

    Wenn man sonst nichts anderes zu tun hat, dann schon. Es soll ja Menschen geben, die keine Arbeit haben, nicht zur Schule gehen, nicht schlafen, keine Freundin oder Frau haben, auch keine Freunde oder sonstigen Verpfflichtungen, Dass die den ganzen Tag Zeit haben um Videos zu sehen, das wundert mich nicht.

  19. Eine Petition? Wie lächerlich. Seinen Missmut zu dem Thema gibt man in diesem Fall mit einer unterschriebenen Kündigung bekannt.

    „If online petitions changed anything, they’d make them illegal.“ — Emma Goldman, via Twitter

  20. @MODERATION;

    Ordnung muss sein, bitte aus „Verpfflichtungen“, 1 f entfernen. Danke. 😉

  21. @Carl: Und die, die bei Arbeit sind, surfen auf Unternehmenskosten. Da ist wenigstens der wirtschaftliche Schaden nicht bei einem selbst… gelle!! 😉

  22. @carl: hab ich gesagt das ich den ganzen yt videos gucke? nein. aber bei ner 1000er leitung dauert das bisschen bis hd video geladen sind und demensprechend ist auch die datenmenge 😛

  23. Das erklärt warum es „notwendig“ ist zu drosseln http://t.co/5gZvodFS67

  24. Freakyno1 says:

    @Jens: In welcher Zeit lebst du? 75 Gb ist heute nichts mehr.

    Vermutlich checkst du nur 3 mal am Tag die Mailbox, oder wie?? 😛

  25. Selbstverständlich hat das etwas mit Netzneutralität zu tun! Wie hier schon oft genug gesagt, dürfen keine eigenen Dienste bevorzugt werden. Ich werde aber hierauf nicht eingehen, da schon genügend ihren Senf dazu gegeben haben.
    Und 75GB pro Monat? Das ist doch lächerlich, gerade mit YouTube (auch schon oft genug gesagt), aber auch bei Personen die HomeOffice betreiben, oder halt mit großen Datenmengen zu tun haben (ich spreche hier von Cloudanwedungen, etc.) kommt das schnell genug zusammen! Stellt euch mal vor, ihr wollt in 2 Jahren einen Rechner neu einrichten und dann mal eben die 30GB Urlaubsvideo aus Malle in 4k runterladen, damit ihr sie euren liebsten im hintersten Sauerland zeigen könnt (wo es kein schnelles Internet gibt) und ihr dann zur Hälfte des Monats feststellt: Oh, hm… Es brennt, aber ich kein leider nicht googeln, wie ich das Feuer lösche, da mein Internet bis zum Schneckentempo gedrosselt wurde. Na viel Spaß

  26. „@Carl: Und die, die bei Arbeit sind, surfen auf Unternehmenskosten. Da ist wenigstens der wirtschaftliche Schaden nicht bei einem selbst… gelle!“

    Ich bin Freiberufler. 😉

    „@Marius; @carl: hab ich gesagt das ich den ganzen yt videos gucke? nein.“

    Deine Antwrot war eindeutig: “Ich hab mit meiner 1000er Leitung monatlich ja schon 100-120GB (fast nur durch youtube) -.- “

    Ob DSL16000 oder DSL1000. Die Datemnege ändet sich ja nicht durch den Speed. Und Mathe kannst Du wohl selber.

  27. @Carl: Mein Beileid 😉

    Aber mal logisch betrachtet, sehr sinnvoll ist der Schritt der Telekom einfach nicht. Ich möchte nicht wissen, wie hoch sich schon der Imageschaden beläuft. Davon erholt sich kein Unternehmen – in der heutigen medialen Zeit – so schnell. Da wird ein großes Budget an Werbung benötigt um das wieder einzufangen. Fragt sich was mehr kostet!!!

    Anstelle eine Drosselung von gewissen Protokollen einzubauen, wird das gesamte Internet gedrosselt, in einer Zeit, wo die Menschen gewohnt sind, alles über das Internet abzuwickeln? Früher hat man sich die wichtigsten Patches geladen und gespeichert. Heute lädt man sie, wenn man sie braucht um nicht unnötigen Platz zu vergeuden. Oft bekommt man auch nur noch Software die erst bei der Installation alles downloaden.

    Mich persönlich interessieren vor allem die Zubuch-Optionen. Bei den Telekomikerpreisen wahrscheinlich 10 GB zu 5 €. Dann lohnt es sich doch für 18 € im Monat bei KabelBW einen 10 Mbit Anschluss auf Reserve zu nehmen. 😉

    Selbst ich – der fast immer die Telekom empfohlen hat – muss meine Empfehlungen revidieren.

  28. Ei, verflixt, schon wieder 2 Fehler: Natürlich soll es Antwort, Datemenge und ändert heißen.

  29. @NeNeNe;

    “ Selbst ich – der fast immer die Telekom empfohlen hat – muss meine Empfehlungen revidieren.“

    Und warum? Nur weil ein Unternehmen in Zukunft das machen möchte was wirtschaftlich(er) ist? Jeder kluge Kaufmann macht das.

  30. Und dann war noch die Ankündigung, dass zukünftig die PSP 4 und die neue XBox den Spielekauf fast nur noch online als Download anbieten wird.
    Das bei meiner neuen Grafikkarte beigelegte Assassin’s Creed 3 als Download-Gutschein hatte mal eben 15 GB im Download – ohne Updates.
    Vorwärts zurück in die Zukunft mit Drosselkom.
    http://i.imgur.com/hcNeoQQ.png

  31. Nein, Carl. Weil sich ein Unternehmen so positioniert, dass die Anbieter von Inhalten künftig Gebühren dafür berappen sollen, dass ihre Inhalte bevorzugt transportiert werden. Wenn das radiostreaming von Anbieter xyz vom Provider als inklusiv angeboten wird, nimmt dieser Provider direkt Einfluss auf den Wettbewerb zwischen Anbietern von radiostreaming, denn seine Kunden werden natürlich bevorzugt dort Radio hören, wo sich das nicht auf ihre Anschlussgeschwindigkeit auswirkt. Und jetzt erzähl noch, dass eine derartige Strategie gut zu heissen ist.

  32. Carl hör auf zu trollen.

  33. Warum aufregen? Die klugen Mitbewerber werden zuerst in aller Ruhe abwarten, sie fangen derweil die voreilig abspringenden Kunden der Telekom auf. Ist der Sack voll, dann macht man ihn auch zu. Die Karten werden dann irgendwann wieder neu gemischt. Es wird neue Angebote unter den Mitbewerbern geben, ohne begrenzte Flat. „Die Spiele mögen beginnen.“

    Schlimmer wäre es, wenn es kein Bier mehr auf der Welt geben würde.

  34. @Bernd;

    „Carl hör auf zu trollen.“

    Klar, logisch. Wenn man eine andere Meinung hat, nämlich nicht die der Mehrheit, dann ist man natürlich ein Troll. Geh spielen…

  35. @Carl wohin soll es aber dann noch führen?

    Wie wäre es, wenn die Telekom in Zukunft noch eine Option einbaut, wo deine eMail schneller ankommt. Standardmäßig braucht sie im neuen Paket 24 Std. – so wie die Post eben – aber für 60 Cent pro Nachricht bekommt der Empfänger sie gleich. Nichts anderes ist was die Telekom beginnt einzuführen.

  36. @NeNeNe;

    „wohin soll es aber dann noch führen?“

    Du, ich mache mich da nicht vorab verrückt. Bei Kabel BW und Konsorten sind die AGB auch ähnlich, eine Drosselung ist vorgesehen. Viele meckern, aber gehen trotzdem nicht weg. Der Markt ist so hart umkämpft, es ist ein Kommen und Gehen, und gibt immer eine Lösung für ein Problem.

  37. @Carl Natürlich und bei dem Shitstorm den die Telekom erlebt, hat sie ihr Image für die nächsten Monate auch massiv verhunzt. Für mich persönlich ändert es sich auch noch nichts. Der Vorteil, man beginnt seine Ausgaben mal zu überdenken. Benötige ich wirklich einen Mobilfunkvertrag und einen Vertrag bei der Telekom? Wie viel telefoniere ich eigentlich noch über Festnetz? ….

    Was ich eben problematisch sehe, sind die Managed Services. Einigt sich Google mit der Telekom und zahlt ein paar Millionen können sie ohne Probleme die Netze verstopfen. Doch was ist mit den Fimen die sich diese Deals nicht leisten können?

    Sascha Lobo macht das Problem anschaulich: „Auch das cleverste Start-Up hätte dagegen keine Chance, weil es circa ab dem vierten Nutzer am eigenen Erfolg zu Grunde ginge“

  38. @Carl

    Du hast anscheinend nicht viel Ahnung von der Materie, hast aber (komischerweise) seeeehr viel Zeit um hier zu schreiben.. Gerade nichts zu tun auf der Arbeit und Freundin im Urlaub?
    Hier mal ein realitätsnahes Szenario: Ein Haushalt (Vater,Mutter, 2 Kinder). Beide Kinder haben einen eigenen PC und zocken ab und wann natürlich (vielleicht weil sie nicht zur Schule gehen, wie du jetzt sicherlich wieder behaupten möchtest). Vater und Mutter teilen sich ein Laptop. Zusätzlich gibt es noch ein paar Smartphones und die Freundin vom Sohn kommt immer übers Wochenende.
    -> 2 Zocker. Das heißt Steam und wahrscheinlich auch Origin
    -> Einer von denen hat bestimmt ein iPhone. Und das Teil macht ja am laufenden Band Backups, was auch gut ist.
    -> Ich persönlich nutze dafür Skydrive, aber sagen wir, diese Familie benutzt nur Google Drive mit 5GB (pro Person? wie du willst!)
    -> Internetradio läuft morgens 1-2 Stunden und tagsüber auch vereinzelnd (auf mehreren Devices parallel)
    -> Vielleicht gibt es bis 2016 immer noch kein Netflix.. Youtube, Watchever und Lovefilm sind zwar keine echte Alternative, aber rechne dazu auch mal etwas Traffic.
    -> Der andere Sohn hat eine Fernbeziehung und betreibt gerne (via Skype/Facetime, was auch immer) Videotelefonie
    -> die Liste würde sich noch weiterführen lassen, gerade was zukünftige Sachen angehen.

    Also Carl, nur weil du alleine wohnst und immer arbeitest und gar nichts im Internet machst, sind die Grenzen also fair?
    Ich müsste wahrscheinlich nur einmal in deine Wohung gucken und könnte dir erstmal was von fair-trade und fair-use erzählen… tu einfach nicht so scheinheilig, nur weil du dich hier im Internet hinter deinem Nickname verstecken kannst.

    Danke

  39. @Cark „Und warum? Nur weil ein Unternehmen in Zukunft das machen möchte was wirtschaftlich(er) ist? Jeder kluge Kaufmann macht das.“

    Zum wirtschaftlichen mal ein Zitat aus einem Artikel auf Zeit.de
    (http://www.zeit.de/digital/internet/2013-04/telekom-netzneutralitaet-drossel)

    „Laut Zahlen der Bundesnetzagentur von 2011 (auf Seite 74) hat die Deutsche Telekom 12,28 Millionen Breitbandkunden. Wenn es bei der Drosselung wirklich nur um die drei Prozent Heavy-User geht, würde das 368.000 Anschlüsse betreffen. Bei der Telekom heißt es, dass man bei Einführung der Drosselung Zusatzvolumen für einen einstelligen Eurobetrag nachbuchen kann. Selbst wenn man dafür 9,99 Euro als Höchstpreis annimmt, würde das bei 368.000 Anschlussinhabern, die sich jeden Monat das doppelte Inklusivvolumen kaufen, gerade einmal 44.115.840 Euro bedeuten.“

  40. Ich muss jetzt aber trotz das ich strikt gegen das Ganze bin einen interessanten Nebeneffekt andeuten:

    Evtl. besinnen sich dann die ganzen Webdesigner, bzw. Möchtgerns auch wieder zurück zu den Wurzeln, mit sowenig Dateigrösse wie Möglich gute Designs entwerfen, CSS und XHTML voll ausnutzen, totale Konformität, weg von 1 Mio. Klickbunti Flashes hin zu klaren, linientreuen Designs. 😉 So wie wir das früher machen musten, als 36.6k noch der Standard war. ^^

  41. @nanojim:

    „@Carl Du hast anscheinend nicht viel Ahnung von der Materie, hast aber (komischerweise) seeeehr viel Zeit um hier zu schreiben.. Gerade nichts zu tun auf der Arbeit und Freundin im Urlaub? Also Carl, nur weil du alleine wohnst und immer arbeitest und gar nichts im Internet machst, sind die Grenzen also fair? Ich müsste wahrscheinlich nur einmal in deine Wohung gucken und könnte dir erstmal was von fair-trade und fair-use erzählen… tu einfach nicht so scheinheilig, nur weil du dich hier im Internet hinter deinem Nickname verstecken kannst.“

    Hmmh, das sagt „wer“ genau? Und ich bewege mich im Internet, weil genau das zu meinen Aufgaben gehört. Und „Freundin“ ändert man zu „Frau“, die beide nicht alleine wohnen. Eine Wohnung würdest Du nicht sehen, da ich ein Haus mein Eigen nenne.

    @NeNeNe;

    Die Summe ist doch nicht zu verachten, oder? 😉

  42. Eventuell könnte auch das Frauenhofer Institut wie damals ein Format entwickeln, dass so klein ist, und wo niemand Gefahr läuft die von der Telekom auferlegten Grenzen zu erreichen. Haja, träumen wird ja wohl noch erlaubt sein. Ansonsten stehe ich dem Ganzen auch eher negativ gegenüber.

  43. @tripeX
    „Ich muss jetzt aber trotz das ich strikt gegen das Ganze bin einen interessanten Nebeneffekt andeuten:

    Evtl. besinnen sich dann die ganzen Webdesigner, bzw. Möchtgerns auch wieder zurück zu den Wurzeln, mit sowenig Dateigrösse wie Möglich gute Designs entwerfen, CSS und XHTML voll ausnutzen, totale Konformität, weg von 1 Mio. Klickbunti Flashes hin zu klaren, linientreuen Designs. So wie wir das früher machen musten, als 36.6k noch der Standard war. ^^“

    Das habe ich mir auch gedacht und muss Dir in diesem Fall wirklich zustimmen!

  44. Thomas Baumann says:

    Anderes Scenario: Internet Cafe’s.
    Möcht nich wissen was allein schon ich da an Traffic durch geballert hab.

    Vorweg, ich bin auch stark gegen die Drosselung (generell, obwohl ich kein Telekom Kunde bin). Aber 300dickemilch kb/s geht eigentlich noch. Trotz der ganzen Flash-Werbe-Sch..ße würden die Seiten trotzdem noch einigermaßen brauchbar laden. Bei Mobilfunk wird auf ISDN Niveau gedrosselt, also max 8KB/s.

    Über die Petition kann man denken was man will. Ich hab auch mit unterzeichnet. Und den der sagt „wechsel doch den Anbieter“ dem sei nur gesagt: Wem gehören wohl die Leitungen? Oder glaubt ihr echt dass Vodafone (ex Arcor), Alice, EWE und wie sie alle heißen alle eigene Leitungsnetze quer durch Deutschland haben? Lol.

    Man muss die Telekom zwingen endlich mal Geld in den Netzausbau zu stecken statt dieses in die Sitzorgane der überbezahlten Manager etc. zu pressen… Beim Strom geht es ja auch von politischer Seite. Mehr oder weniger zumindest.

    Und was nicht zu vergessen ist: Die Webmaster dürfen auch mal wieder auf Optimierungen setzen. So etwas wie Yahoo ySlow, Google PageSpeed und Andere gibt es nicht umsonst. Es gibt hunderte von Webseiten die für diesen scheiß Bilder Zoom jQuery eingebaut haben. Nur dafür. Und funktionieren tut es eh nicht. Also teilweise 100KB an Traffic umsonst geladen. Und da Caching was für looser ist muss der Müll natürlich bei jedem Request neu geladen werden. Oder DotNetNuke. Alle Scripts die für die Administration benötigt werden werden auch jedes Mal mit geladen. Auch für normale Besucher… Die Qualität der Webseiten sinkt und sinkt, und damit meine ich jetzt nicht den Inhalt.

    P.s.: die Kommentarfunktion hier ist auch alles Andere als schnell 😉

  45. Gibt es eigentlich eine Petition gegen schwachsinnige Petitionen?
    Ich würde da gerne unterzeichnen.

    Genauso würde ich auch eine Petition gegen Schmarotzer jeglicher Art unterschreiben.

  46. @Fuchs;

    Aua, jetzt wirst Du Dir aber was anhören müssen. Das wäre ja so, als ob man sagen würde: „Viele werden gar nicht wissen, was sie sich unter 75 GB vorstellen sollen. Die, die sich aufregen, die werden wohl in der Mehrzahl in der Warez-Szene anzutreffen sein, sehen ihre Schäflein schwinden. Denn so ist es im Leben: Die, die eh alles geschenkt bekommen, die meckern am meisten.“. 😉

  47. @Bernd: Die Keule funktioniert doch immer. Wird auch gern von Politikern genommen. Nur eigentlich dürften so viele ja nicht mehr arbeitslos sein. Also wenn man der Statistik glaubt!!! 😉

  48. Ich habe einen Entertain VDSL Anschluss der Telekom und zahle dafür auch mehr als den regulären Anschluss ohne IP-TV (Entertain). Der Entertain war damals ohne Volumenlimit im Gegensatz zum normalen Doppel-Flat Angebot. Somit hinkt doch der Vergleich mit Youtube, Maxdome oder Watchever. Youtube kommt wie es kommt, Maxdome hat mich mit den ganzen Problemen nicht überzeugt und Watchever hat auch manchmal Probleme mit der Bildqualität. Da frage ich mich dann, ist das die Zukunft wenn sich alle Dienste um die Bandbreite streiten? Dann lieber CoS und meine mir wichtigen Dienste laufen.
    Gerade bei der Entwicklung der Dienste bei Anzahl und Volumen ist doch mit „best effort“ bald nichts mehr zu holen. Da würde ich mir einen Anschluss wünschen, der wie MPLS in der Lage ist, die Dienste nach Bandbreite, Latenz, usw. zu übermitteln. Für das Onlinebanking, Email und Surfen reicht mir dann eine best effort Quote von 20% der angeschlossenen Bandbreite.

  49. Hat denn die werte Netzgemeinde auch einen konstruktiven Vorschlag, wie der dringend notwendige Ausbau der Netzinfrastruktur finanziert werden kann? In punkto Bandbreite hinkt Deutschland vielen Ländern sowieso schon hinterher…

  50. Ich weiß gar nicht was ihr wollt. Ich sauge mal gerade mit der Doppelten Geschwindigkeit der Drossel und in Ortsteilen die nicht all zu weit weg von hier sind ist das sogenannte DSL light immer noch gang und gebe. Kommen die Leute super mit klar seit Jahren und ihr regt euch wie die feinen Pinkel obwohl ihr dafür keinen Grund habt.

  51. kennt denn jemand ein Tool, Addon für den Browser um die geringe Download Geschwindigkeit zu testen? Möglichst. für Windows 8.

  52. @ tripeX:
    „Evtl. besinnen sich dann die ganzen Webdesigner, bzw. Möchtgerns auch wieder zurück zu den Wurzeln, mit sowenig Dateigrösse wie Möglich gute Designs entwerfen, …“

    Spielst du damit etwa u. a. auf die 1024 x 1024 Pixel großen und ca. 1 MB schweren, aber hier nur mit 64 x 64 Pixel angezeigten App-Logo-PNG-Dateien an? Nicht doch!

  53. Das ist jetzt schon unwitzig…aber….wie das serst wird wenn der Großteil aller User Auflösungen nutzt die man allgemein mal u ter dem Begriff Retina zusammenfassen könnte. Sämtliche Webseiten mit hauptsächlich Foto-Content würden wohl kaum noch aufgerufen…

  54. Schlauscheisser says:

    @ wewfg 24. April 2013 um 13:39 Uhr

    „Läuft bei uns in Belgien schon immer so. Man hört nie auf sich zu ärgern.
    Noch dazu kommt, dass die maximale Geschwindigkeit im Normalzustand sowieso nur ca. 300KB/s beträgt.“

    Hor‘ auf, zu jammern. Du hast DSL 2400 :), nicht 384…..:(

  55. @carl es geht nicht darum das ein privates Unternehmen seine AGBs angepasst hat…
    2 Punkte sind IMO strittig: 1) Wettbewerbsverzerrung (weil Entertain/Spottify Traffic nicht mitgerechnet wird, 2) Netzneutralität… – wobei ich hier leider wenig chancen auf Erfolg sehe in dem Punkt.

  56. Juhu… endlich Flash weg, endlich wieder ASCII Art. Willkommen in der Steinzeit.. ääh… in Deutschland.

    In Polen surfe ich im Dorfbus mit Wifi kostenlos, zu Hause hab ich 6 MBit für 5 Euro im Monat. Aufm Handy surfe ich in 3G … 150 MB für unter nen Euro … und 3G auch im Keller aufm Dorf verfügbar… in Deutschland hab ich in einer Großstadt oft nur GSM… aber genau richtig… deutsche Kunden verlangen ja abgezockt zu werden…

  57. @ Alex:
    „wie das serst wird wenn der Großteil aller User Auflösungen nutzt die man allgemein mal unter dem Begriff Retina zusammenfassen könnte“

    Was spricht dagegen, den Content auf das jeweilige Anzeigemedium angepasst auszuliefern? Momentan geht der Trend anscheinend in Richtung „so hochauflösend wie möglich“. Das ist aber kompletter Humbug, denn es erzeugt absolut sinnlosen Datenverkehr.

    Welches Anzeigegerät hat (aktuell) eine Auflösung von 1300 ppi, was die App-Logo-Bildgröße in diesem Kontext rechtfertigen würde? Und warum muss bei derart einfachen Grafiken PNG statt JPG genutzt werden? (Beispiel: http://bit.ly/11E8NIv als JPG in höchster Qualität hätte statt 900 kB nur ca. 500 kB. Siehst du den Unterschied zwischen dem PNG und dem JPG?)

    Ich denke, wir werden diesbezüglich noch einiges an Innovationen erleben, bessere Komprimierungsverfahren und mehr Kommunikation zwischen Endgerät und auslieferndem Server usw. So wie bisher kann es aber nicht weitergehen.

    Im PC-Markt war es doch ähnlich. Die Geräte wurden leistungsfähiger, also wurde von den Softwareherstellern „rumgeaast“, was Speicherplatz und erforderliche Rechenleistung anging. Wie man sieht, ist dieser Trend vorbei, und eine ähnliche Entwicklung erwarte ich auch bei Web-Techniken.

  58. @Mark Bott;

    „@carl es geht nicht darum das ein privates Unternehmen seine AGBs angepasst hat…
    2 Punkte sind IMO strittig: 1) Wettbewerbsverzerrung (weil Entertain/Spottify Traffic nicht mitgerechnet wird, 2) Netzneutralität… – wobei ich hier leider wenig chancen auf Erfolg sehe in dem Punkt.“

    Doch, genau darum geht es. Denn ein Provider bietet die Leistung X zum Preis Y an. Und was diese Leistung Y alles enthält, das bestimmt der Anbieter, sonst keiner. Und wenn ein Provider irgendwann den Leistungsinhalt anpasst, z.B. ein Feature streicht, dann darf er das, sofern kein geltendes Recht verletzt wird.

    Diesen Umstand trifft man überall im Leben an, ob Auto, Möbel, Strom, Mobilfunk, Technik, Versicherung, Gym oder Bordell. Überall bekommt man eine bestimmte Leistung zu einem bestimmten Preis. Deswegen stellt man einen Preisvergleich an. Das hat absolut nichts mit Wettbewerbsverzerrung zu tun. Und hört endlich auf mit der Netzneutralität, die gab es nie und wird es nie geben. Die Konzerne sind dazu zu mächtig.

  59. 75GB das sind 45 Minuten Youtube pro Tag. Ok das klingt viel. Ein Singlehaushalt mag damit gus auskommen.
    Sobald man aber Partner/Kinder mit einrechnet landet man schnell bei 10 Minuten pro Tag pro Person bei 4 Menschen im Haushalt. Und dann hat man noch nichts anderes im Netz gemacht. Weder sein Smart Device mit Songs aus der Cloud gefüllt, noch Updates für Apps/Steam/OS noch Onlineradio gehört…nix.

    Und mit 384kbit kann man das dann auch nicht mehr tun. Mit 384kbit/4 ist man bei der guten alten ISDN Zeit. Prima Telekom!

    Aber man könnte ja auch 50/100 oder 200Mbit Leitungen kaufen. Aber wozu? 16Mbit sollten eigentlich genügen.

    Breitbandinternet gehört im Jahre 2013 genauso zur Grundversorgung, wie ein verdammter Telefonanschluss. Und 384kbit ist kein Breitband! Es wird Zeit genau das ins Telekommunikationsgesetz aufzunehmen.

  60. @Jan Nic Rkcwtrh;

    „Und 384kbit ist kein Breitband!“

    Doch, von der Definition her gesehen schon.

    „Breitband ist ein Zugang zum Internet mit einer Datenübertragungsrate von einem Vielfachen der Geschwindigkeit älterer Zugangstechniken wie der Telefonmodem- oder ISDN-Einwahl.“

    Bei ISDN war selbst mit Kanalbündelung nur 128 kbit/s möglich. Gott habe meine B1 seelig…

  61. Tut mir leid aber da muss ich doch auch mal was sagen, das hat nichts mit Dauersaugen zu tun.

    Ich beispielsweise habe eine 100 Mbit-Leitung von KabelDeutschland und wenn die Drosselung bei 300 GB erst anfangen würde damit käme ich klar, selbst als starker YouTube Benutzer kommt man da gut aus. Die Leitung habe ich mir für vollkommenes HD geholt und natürlich möchte ich das auch Nutzen. Das grosse Daten (Patch für Starcraft 2 mal so 2,4 GB oder ein neues Game aus einem Downloadstore) auch sehr schnell gehen ist ein netter Nebeneffekt.

    Aber sein wir doch mal ehrlich, die Volumina werden so unrealistisch klein von der Telekom berechnet werden sodass man sich Volumenpakete kaufen muss und bestimmt zu einem saftigen Preisen. Schauen wir uns doch den Schwachsinn beim Mobilfunk an: Wo fangen wir an? Ach ja das liebe LTE: „Surfen sie im ganzen Internet mit High-Speed“ also das ist ja schon der Hohn! Den wenn man die 100Mbit nutzen will (jaja, Endgeräte und Empfang vorrausgesetzt) dann ist man mit seinen 1 GB ganz schnell am Ende. Das ist so als würde man sich einen Sportwagen kaufen um schneller wo hinzukommen, aber nach 1 km fährt das Ding nur noch mit 20 km/h und das für den Rest des Monats!

    Und was wird auch mal ansprechen wollen ist das die Drosselung sowieso eine Blockierung des Internetzugangs darstellt, keine Verlangsamung! Schon mal in der Drosselung gewesen mit dem Smartphone? Probiert das mal aus, nicht mal Piktogramme werden geladen, geschweige den ganze Bildern. Anfangs dachte ich es ist ein technischer Fehler, aber wisst ihr was mir gesagt wurde als ich diesen Fehler gemeldet habe? Der erste Satz den ich vom Support bekommen habe war: „Kaufen sie sich ein Volumenpaket!“ Das hat Methode um die Leute zu noch mehr Volumenpaketen zu nötigen. Und das soll jetzt auch beim Festnetz-Internet so werden? Nein! Das ist die pure Abzocke!

    Und deshalb muss dagegen demonstriert werden!