Deutsche Telekom mit Fragen und Antworten zum Ende der echten Flatrate

Die Deutsche Telekom hat gestern ihre neue Tarifstruktur für Internetanschlüsse im Festnetz vorgestellt. Oder auch: Das Ende der echten Flatrate, Rückfall in die Volumen-Zeiten. Zwar hat man gestern schon fast alle Informationen mitgeteilt, man hat aber Aussagen zu Netzneutralität und Preisen für zukünftiges Volumen vermissen lassen. Nun hat man eine Pressemitteilung herausgegeben, die Fragen & Antworten heißt.

Deutsche Telekom

Hat man Fragen & Antworten in meinen Augen richtig realisiert? Ich finde nicht. Es finden sich kaum Aussagen, die über die gestrige Meldung hinausgehen. Informationen zu Preisen? Nein. Informationen zur Netzneutralität? Viel reden, wenig sagen. Aber lest selbst.

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Warum führt die Telekom auch im Festnetz Volumentarife ein?
Wir wollen den Kunden auch in Zukunft das beste Netz bieten und dafür investieren wir weiterhin Milliarden. Immer höhere Bandbreiten lassen sich aber nicht mit immer niedrigeren Preisen finanzieren. Den Kunden mit sehr hohem Datenaufkommen werden wir in Zukunft mehr berechnen müssen. Volumentarife sind im Mobilfunk längst üblich. Und sie haben den Vorteil, dass nur die Kunden mehr zahlen müssen, die tatsächlich mehr Volumen beanspruchen.

Wie wird die Beschränkung eingeführt?
Die Einführung der neuen Tarife erfolgt schrittweise: Zunächst werden zum 2. Mai 2013 die Leistungsbeschreibungen für neue Verträge angepasst. Bestehende Verträge sind von den Änderungen nicht betroffen. Wann die Telekom die Geschwindigkeitsreduzierung tatsächlich einführt, hängt von der Verkehrsentwicklung im Internet ab. Wir gehen bisher davon aus, dass wir die Limitierung technisch nicht vor 2016 umsetzen. Vorher bekommen Kunden die Möglichkeit, ihren tatsächlichen Datenverbrauch im Kundencenter im Internet nachzuvollziehen. Mit der Umsetzung der Geschwindigkeitsbegrenzung wird die Telekom Zubuchoptionen einführen. Damit können Kunden über das integrierte Volumen hinaus das Internet mit Hochgeschwindigkeit nutzen. Die Details der Zubuchoptionen wird die Telekom rechtzeitig bekannt geben.

75 Gigabyte sind doch viel zu wenig!
Im Schnitt verbraucht ein Kunde heute 15 bis 20 Gigabyte (GB). Das geringste integrierte Datenvolumen wird 75 GB betragen. Neben dem Surfen im Netz und dem Bearbeiten von Mails ist dieses Volumen beispielsweise ausreichend für zehn Filme in normaler Auflösung plus drei HD-Filme, plus 60 Stunden Internetradio, plus 400 Fotos und 16 Stunden Online-Gaming.

Warum erhöht die Telekom nicht einfach die Preise für alle?
Vorteil der Volumentarife ist, dass damit in Zukunft nur die Kunden mehr zahlen müssen, die tatsächlich mehr Volumen beanspruchen.

Will die Telekom nicht einfach nur abzocken?
Von Abzocke kann keine Rede sein, die meisten Kunden werden von der Volumenbegrenzung nicht betroffen sein. Vorteil der Volumentarife ist, dass damit in Zukunft nur die Kunden mehr zahlen müssen, die tatsächlich mehr Volumen beanspruchen. Grundsätzlich gilt: Die Telekommunikationsbranche in Deutschland insgesamt verzeichnet sinkende Umsätze. Gleichzeitig stehen Milliardeninvestitionen in den Breitbandausbau an. Es muss für Unternehmen die Möglichkeit geben, mit Investitionen Geld zu verdienen.

Was ist mit Entertain?
Die Nutzung von Entertain wird nicht auf das integrierte Volumen angerechnet. Mit Entertain buchen die Kunden Fernsehen, deshalb müssen wir sicherstellen, dass sie nicht plötzlich vor einem schwarzen Bildschirm sitzen. Bei Entertain handelt es sich zudem um einen Dienst, für den Kunden extra bezahlen.

Was ist mit Sprachtelefonie?
Auch Sprachtelefonie über den Telekom-Anschluss wird nicht angerechnet.

Und was ist mit Fon?
Teilen Kunden künftig über WLAN TO GO (Kooperation mit Fon) ihr WLAN mit anderen Nutzern, läuft das hierbei erzeugte Datenvolumen separat und wird für das Volumen des Kunden ebenfalls nicht angerechnet.

Verstößt die Telekom damit nicht gegen die Netzneutralität?
Nein, denn Entertain und Sprachtelefonie sind im Gegensatz zu Internetdiensten Managed Services, die in einer höheren und gesicherten Qualität produziert und vom Kunden gesondert bezahlt werden. Reguläre Internetdienste werden diskriminierungsfrei nach dem „Best-Effort“-Prinzip behandelt, das bedeutet: so gut es die zur Verfügung stehenden Ressourcen ermöglichen. Das gilt auch für Internetdienste der Telekom.

Was kann ich machen, wenn ich mein Volumen aufgebraucht habe?
Die tatsächliche Umsetzung der Geschwindigkeitsbegrenzung erfolgt frühestens 2016. Dann wird die Telekom auch Zubuchoptionen einführen. Damit können Kunden über das integrierte Volumen hinaus das Internet mit Hochgeschwindigkeit nutzen. Die Details der Zubuchoptionen wird die Telekom rechtzeitig bekannt geben.

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caschy

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64 Kommentare

  1. Ach, da weiß ich, warum ich und meine Eltern schon sehr sehr lange nicht mehr bei der Telekom sind. Jetzt werde ich noch mehr im Freundes- und Bekanntenkreis dafür trommeln, von der Telekom weg zu gehen.
    Netzneutralität sind anders aus Liebe Telekom!

  2. „Im Schnitt verbraucht ein Kunde heute 15 bis 20 Gigabyte (GB). Das geringste integrierte Datenvolumen wird 75 GB betragen. Neben dem Surfen im Netz und dem Bearbeiten von Mails ist dieses Volumen beispielsweise ausreichend für zehn Filme in normaler Auflösung plus drei HD-Filme, plus 60 Stunden Internetradio, plus 400 Fotos und 16 Stunden Online-Gaming.“

    Im Schnitt 15 bis 20 GB? Wenn man meine Tanten und Omas mit einrechnet, die gar nichts verbrauchen, komme ich auch auf den Schnitt. Wow, 400 Fotos. Ich glaube die leben in Bonn echt noch hinter dem Mond.

  3. Was ein Wunder, dass die auf solche Durchschnittswerte kommen, nachdem nun 10 Jahre lang jeder Oma auch ein Internetanschluss aufgeschwatzt wurde…

  4. „Vorteil der Volumentarife ist, dass damit in Zukunft nur die Kunden mehr zahlen müssen, die tatsächlich mehr Volumen beanspruchen.“
    Schön, dass die Telekom selbst schon von Volumentarif spricht und somit scheinbar eingesehen hat, dass man dass was sie zukünftig anbieten wollen nicht mehr Flatrate nennen kann uns sollte. Die Argumentation geht auch zu 100% am Flatrate-Prinzip vorbei („jeder zahlt das was er verbraucht“)

  5. Ich kann nur jedem der die Möglichkeit hat raten ein Zeichen zu setzen und asap zu einem anderen Anbieter zu wechseln, auch wenn die Regelung noch nicht greift.
    Sowas darf man gar nicht erst einreßen lassen.

  6. Liebe Drosselkom,
    seit rund 15 Jahren bin ich nun bei euch. Euer Service war meist gut, schnell und lösungsorientiert. Jeden Abwerbeversuch eurer Konkurrenz (Kabel, 1&1, Vodafone, usw.) habe ich in all den Jahren widerstanden. Ich war zufrieden mit euch, es funktionierte und durfte dadurch auch ruhig ein wenig teurer wie woanders sein. Das war es mir wert.

    In 1-2 Jahren muss ich mal wieder beruflich umziehen. Da ich am neuen Wohnort keinen verdrosselten Vertrag mit euch eingehen möchte, werde ich mich notgedrungen umsehen und einen anderen Anbieter wählen. Herzlichen Glückwunsch!

    Ein bald ehemaliger Drosselkom-Kunde

  7. Christoph B. says:

    Jetzt muss die Telekom nur noch sowas wie Steam, Spotify und Dropbox als „Managed Services“ anbieten, und schon wäre deren Plan „perfekt“. Würde nur noch ein Telekom eigenes YouTube fehlen. Oder das YouTube innerhalb von Entertain geschaut werden kann. Idioten.

  8. Hmm. Ich zieh den Schnitt wohl eher nach oben. Aktuell liege ich hier mit einem 2-Personen-Haushalt bei ca. 200GB/Monat. Das Internet-Radio läuft ca. 8 Stunden am Tag, am Wochenende mehr. Dazu kommt Online-Gaming (16 Stunden? *haha*), YouTube, E-Mails, Surfen, etc.! Und das wird bis 2016 garantiert deutlich mehr. Deezer fängt an Musik-Videos bereit zu stellen. Die Qualität bei YouTube Videos wird immer besser. Die Online-Games in der Grafik immer hochwertiger (ist fürs Spielen evtl. nicht relevant, aber für die Updates. Einmal SWTOR installieren sind 5-6GB oder so?).

    200GB sind also 2016 definitiv nicht mehr ausreichend. -.- Dazu der Trend eh alles in der Cloud zu lagern. Immer mehr Daten sind nicht lokal sonder im Web. Und jetzt Volumenbegrenzung? WTF?

  9. Gilt die Drosselung eigentlich auch für Geschäftskunden?

  10. Jetzt weiß ich endlich wieso YouTube die letzten Wochen so langsam war… die Telekom hat ihre Drosselungstechnik getestet 😉

  11. Lustig wirds, wenn man so stark gedrosselt werden sollte, dass man die Website zum Aufstocken von neuem Traffic der Telekom nicht mehr laden kann, weil vorher der Timeout einsetzt 😀 – Fehlermeldung: Bitte verwenden Sie eine schnellere Internetverbindung 🙂

  12. Der durchschnittliche Kunde verbraucht also 15 bis 20 GB im Monat, bezahlen dann aber trotzdem für 75 GB im Monat. Damit finanziert der Otto-Normal Internetnutzer doch die Kunden, die mehr Verbrauchen mit. So funktioniert das Prinzip Flatrate.

  13. „Immer höhere Bandbreiten lassen sich aber nicht mit immer niedrigeren Preisen finanzieren.“
    Ich lach‘ mich tot! Hatten wir nicht neulich gerade das Thema T-Online und youtube?
    Meine Herren! Ich sehe mich dann mal nach einem neuen Anbieter um.

  14. huhu.. wenn ich einige Jahre zurück blicke da waren 200 GB gigantisch, was wird 2016 sein? da möchte ich nicht drüber nachdenken.. 🙁 wie es aussieht bleibe ich bei „Unitymedia“

  15. Christoph B. says:

    @Bulli

    Du warst bisher echt zufrieden? Was für einen Router hast du??
    Ich habe Call&Surf mit so einem ollen Chinesen-Ding Speedport w723v. WIFI fällt ständig aus. Telefon-Funktion auch.

    Seit wir bei der Telekom sind haben wir nur noch Probleme. Und trotz mehrerer Kontakte mit dem Support hat sich auf lange Sicht nichts gebessert. Dazu kam jetzt noch die YouTube-Drosseling auf geschätzte 8kb/s bei manchen Videos (Proxy hilft).

  16. mhhh schade…dann freue ich mich auf Google fibre bis 2016 wird das schon was. 🙂 die telekom hat bald echt probleme

  17. Ein kurzer Blick in meine Router zeigt also das meine junge 4 köpfige Familie exorbitante und offenbar hochgradig internetsüchtige Vielsurfer sind. Zumindest wenn man den Worten der Telekom glauben schenken darf. Vielleicht sollte man die „Statistiken“ dahingehend anpassen das man sich eben nicht an allen Kunden orientiert sondern an denen, die das Internet auch tatsächlich nutzen.

    Hier wird z.B. täglich an mindestens 2 Maschinen YouTube benutzt, natürlich in HD, dazu kommen Dienste wie Lovefilm und Watchever mindestens alle 2 Tage. Im Wohnzimmer aber auch in der Küche laufen ausschließlich Internetradios. Im generellen Einsatz sind 2 PCs (eine selfmade Mediabox), eine XBox, 4 Smartphones, und mindestens 4 Laptops/Netbooks/Tablets (jeweilige Anzahl variiert). Das dürfte man ungefähr(!) auch für den Durchschnitt junger Familien ansetzen. In der Badewanne ein bisschen YouTube (ja YouTUBE!!!, nicht YouP***) ist fast auch schon normal um eine Serie zu sehen, Musikvideos zu schauen etc pp. Das sind dann schon mal schnell 1,5-2 Stunden.

    Die Telekom kann keinem Menschen der halbwegs denken kann kaum erzählen, das man dabei mit 75GB Traffic auskommen soll. Bezüglich des Netzausbaus kann ich allerdings auch nur herzlich lachen. Wir leben mitten in der Stadtmetropole Karlsruhe und bekommen nur DSL6.000. Mit einer Leitung hinzukommen ist daher schon schwierig bei den heutigen Ansprüchen. Aber selbst mit DSL6.000 würden wir das Limit bereits nach 3-4 Tagen spätestens(!) erreichen. Auf einen Monat gerechnet, auch wenn die optionalen Pakete noch nicht bekannt sind, würden wir somit wohl grob geschätzt locker das 4-5 fache von dem zahlen müssen was aktuell über die Theke geht. Wenn man das nun wieder auf die Bürgerstatistiken junger Familien hoch rechnet müsste die Telekom die Netze ja weltweit binnen 2 Jahren ausbauen können mit den aber vielen Milliarden mehr Einnahmen.

    Ich bleibe bei der Meinung das die Telekom im Mobilfunksektor lediglich gemerkt hat welches Geld man mit den Volumentarifen machen kann und dies daher entsprechend auch für die anderen Netze umsetzt. Von den öffentlich einsehbaren Zahlen her kann man in Sachen Umsatzeinbußen nicht wirklich nachvollziehen was gemeint sein soll.

  18. Ich bin auch schon lange bei der Telekom und ganz ehrlich verstehe ich die Aufregung bisher nicht so.
    Bis jetzt ist die Drosselung per Vertrag bei VDSL schon in den Verträgen. Kabel Deutschland drosselt auch. Und keiner meckert.
    Aber jetzt auf einmal?
    Klar sind 75GB wenig, aber wieso jetzt erst aufregen?
    Ist wie bei Stuttgart21, seit Jahren bekannt aber erst in der letzten Sekunde dann meckern…

  19. Die meinen sicher 16 Stunden Online-Gaming PRO TAG! 😉

  20. Mich stört eigentlich primär dass
    1. der Internetanschluss zur Unbenutzbarkeit gedrosselt wird, 3 Mbit/s oder 6 Mbit/s sollten übrig bleiben, damit die weniger trafficintensiven Dienste weiterhin nutzbar sind und
    2. ich nicht beeinflussen kann, wann ich volle Geschwindigkeit haben möchte. Vielleicht brauche ich gerade am Ende des Monats mal für einen größeren Download die volle Bandbreite?

    Ich stelle mir das äußerst unangenehm vor, wenn ich nach der nächsten Steam-Sonderaktion praktisch den halben Monat ohne Internet auskommen muss.

  21. Private Anbieter haben hier seit Jahren Tarife mit und ohne Volumen. Das Volumen geht hier bei 300 MB zu wesentlich günstigeren Preisen an. Sobald ich als Bestandskunde Volumen bekomme bei der Telekom, kündige ich samt Telefonanschluss und bin beim Kabelanbieter. Weil ich möchte eine Anbieter mit Zukunft und keinen der Rückschritte macht.

  22. kubikundek says:

    Betrifft diese Regelung dann auch Congstar oder bleibt es wie bisher das nur der der direkt an die Telekom bezahlt auch von dieser verarscht wird?

  23. Will sagen, die echte Flat nicht mehr im Angebot als Auswahl mit dem Preis geregelt, wird die Kunden abwandern lassen.

  24. @Alexander G. Die meisten nutzen aber schlichtweg noch kein VDSL 😉 Der absolute Großteil der Kunden wird noch mit „normalem“ DSL fahren. Kabelanbieter allgemein, drosseln nicht gänzlich und nicht Traffic bezogen, das findet man seltener. Was eingeschränkt wird, sind z.B. P2P Traffic und ähnliche Anwendungen. Das ist ein gravierender Unterschied zu dem Kindertheater der Drosselkom.

    @kubikundek Das müsste Congstar dann entsprechend ankündigen, nicht die Telekom. Congstar ist ja nur eine Tochter und damit nicht direkt die Drosselkom. Sicherlich wird Congstar entweder die Preise anziehen oder auch die Tarife umstellen, früher oder später.

  25. Christoph B. says:

    Interessant wäre es wenn Drosselkom die Drosselleitung für 5€ weniger anbietet, die normale, volle Flat aber für den regulären Preis.

  26. @Christoph B.: eher andersrum. Drosselung wird Standard, gegen 5,-€ (wahrs. eher 10,-€) extra wird die Drosselung aufgehoben.

  27. Fakt ist, dass die Telekom das „durchschnittliche“ Surfvolumen pro Anschluß erheblich schön rechnet. Wenn ich hier meine Hausbewohner so betrachte (übrigens auch mitten in Karlsruhe 🙂 ), ist bei denen mailen und eine bisschen surfen das höchste der Gefühle. Wir zu dritt -> 150 GB

    Fakt ist aber auch, dass die Drosselkom (schöner Name!!!) seit Jahren eben so einen Passus in ihren (V)DSL-AGBs bzw. LEistungsbeschreibungen drin hat. Zitat:

    Bei Call & Surf Comfort VDSL und Call & Surf Comfort Plus VDSL
    wird ab einem übertragenen Datenvolumen von
    – 200 GB bei Überlassung mit einer Übertragungsgeschwindigkeit
    bis zu 51 300 kbit/s für den Download und bis zu 10 000 kbit/s
    für den Upload bzw.
    – 100 GB bei Überlassung mit einer Übertragungsgeschwindigkeit
    bis zu 25 000 kbit/s für den Download und bis zu 5 000 kbit/s
    für den Upload
    jeweils in einem Monat die Übertragungsgeschwindigkeit des
    Internet-Zugangs für den Rest des Monats auf 6 016 kbit/s für den
    Download und 576 kbit/s für den Upload begrenzt.

    Zitat Ende.
    Der Unterschied zu heute? Sie sagt, was sie zukünftig tut und verschweigt es nicht oder wartet, bis es jemand in den AGBs entdeckt.
    Nächster Unterschied zu heute: sie wird es, im Gegensatz zu heute, auch tun, da bin ich mir sicher. Zwar erst 2016, aber bis dahin wird die Telekom die Technik justiert haben.

    OK, man kann sich trefflich über die Untergrenze streiten, 384 kb/s ist verdammt wenig, wenn vorher echte 6 MB/s durch die Leitung ging. Evtl. wird hier wg. des Shitstorms noch nachjustiert werden, keine Ahnung.

    Ich vermute auch, dass alle anderen nachziehen werden. Die warten alle, bis sich jemand die Finger schmutzig gemacht hat und schwupps, werden entsprechende Verträge aus den Schubladen gezogen.

    Offener Punkt für mich: bin ich in 1,5 Jahren, wenn mein Vertrag ausläuft, Bestandskunde mit obigen Grenzen oder Neukunde. Abwarten, Tee trinken und weiter surfen .-)

    Jürgen

  28. Netzneutralität bedeutet also laut Telekom, dass es keine Diskriminierung innerhalb der diskriminierten Gruppe von Services gibt.

  29. @Bulli
    I like Drosselkom 😀

  30. Weg von der Telekom..
    Im Festnetz sowie als auch im überteuerten Mobilen Markt kann man nur anraten !

  31. Matthias J. says:

    Ich finde das ganze eine absolute Frechheit! Ich war bisher bei der Vodafone, habe vor einigen Monaten den Antrag bei der Telekom zum Providerwechsel, welcher jetzt im Mai umgestellt wird. Ich musste das machen, weil bei uns im Haus nur 6000 über Vodafone gestellt werden können und die Telekom der Vodafone nicht mehr freigibt. Bei Telekom bekomme ich 16000.

    Ich selber arbeite als Angestellter IT Dienstleister und bin auch in der Werbebranche tätig was Multimediale Visualisierung und Schulung angeht, das bedeutet das ich Abends von Zuhause oft Fernwartungen machen muss und auch große Mengen an 3D und Filmdaten schicken muss.

    Dann sind wir noch 3 Leute in der Familie die alle Internet und Musik Streaming (Google, iTunes) nutzen. was soll ich denn da mit 90 GB im Monat??????, es kommt ja auch oft vor das man Computer neu aufsetzten muss, die Software beziehe ich von den MS SERVERN und aus der Cloud Juhu 10 Rechner gemacht Trafic WEG oder wie?

    es kotzt mich an, Kabel ist an unserem Standort nicht Verfügbar (UnityMedia gibbet net) 🙁

    So das musste jetzt mal raus!!!! und das scheiss TV von Telekom will ich nicht haben da wir eh kaum Fernsehen gucken.

  32. Singlehaushalt, wo selten gestreamt wird, ausser mal am WoEn das WlanRadio oder 2-3mal im Jahr ein Film über MaxDome:

    Aktueller Monat 6993 MB
    Letzter Monat 17602 MB

    Ich zieh wohl den Schnitt total nach unten! 🙁

    ABER ich befürworte NICHT was die Terrorkom da abzieht – ich konnte diesen Laden noch nie leiden!
    Ich kann nur jeden Kunden raten seinen Vertrag auslaufen zu lassen und denen kein Geld in Rachen zu werfen!

  33. Die Drosselkom redet’s den Ahnungslosen gerne schön und wirbt mit daraus resuliterenden niedrigen Preisen – und auf die bin ich mal sehr gespannt! Denn ich bezweifle stark, dass die neuen Gebühren in irgendeiner fairen Relation stehen werden. Warum sollte sich die Telekom ihre bereits überteuerten Flatrate-Tarife kaputt machen wollen? Wahrscheinlich gibt’s gegenüber den aktuellen Preis 10% Nachlass für die 75 GB Variante und alles darüber wird exorbitant teurer, denn das wäre ja nur fair^^

    Ebenfalls ist der Sinn einer Flatrate doch eindeutig, dass alle das gleiche zahlen, aber nicht eindeutig feststellbar ist, welchen Nutzen jeder Einzelne nun daraus ziehen kann. So ist das für einige (mich leider ausgeschlossen) ein sehr schnelles DSL und für andere kann es dann der Ausbau hin zu schnelleren Leitungen sein, oder oder.. Aber daran wollen die, die dem ganzen blind folgen werden, nicht denken – es geht einem ja gut und alles andere ist egal; das aber das eigene Netz auch mitfinanziert wird/ wurde, das verdrängt man gerne^^

  34. 15 – 20 GB … ich denke mal es wird Zeit eine Suchtstelle aufzusuchen.
    Mal sehen, vielleicht verschicken Steam und Co. ja demnächst ihre Daten per Post und ich darf meine Daten per Fuß in die Cloud tragen.
    Und von Investitionen haben wir persönlich seid Jahren nichts gemerkt, der Anschluss steckt seid Jahren bei 6.000 fest. Und das ist ja den Kommentaren nach hier schon Luxus pur.
    Wie gesagt, dann sollen Wenignutzer auch weniger zahlen müssen und alles ist ok.
    Pro 100GB 10 Euro bei DSL 50.000

  35. Ist es aktuell möglich beim speedport Router der Telekom, auszulesen wieviel Traffic im aktuellen Monat verbraucht wurde?

    Da hängen ja mittlerweile soviele Geräte im Netzwerk, bei der aktuellen Diskussion, wäre es schonmal interessant zu sehen was man tatsächlich so verbraucht.

  36. Ich habe die Fragen und Antworten-Seite der Telekom mal in verständliches Deutsch übersetzt, der Text liegt auf meinem Blog (externer Link: http://www.nach-schlag.com/2013/04/glosse-des-tages-dtag-deutsche-telekom.html) und steht wie alle Eigenbeiträge unter Creative Commons Lizenz. Ich wünsche viel Spass beim Lesen! 😉

  37. Warum nicht einfach eine Telefonflat für 10 Euro anbieten und für das Internet Volumentarife? 0,25 Euro pro GB fände ich gerechtfertig. Wären dann bei 150 GB 37,5 Euro. Ist man bei ungefähr 45 Euro für 150GB ungedrosseltes Volumen.
    Das wäre ich auf jeden Fall bereit zu zahlen.
    Wobei ich mal bei Hetzner geschaut habe, da kostet das GB 0,7 Cent.

    Ich wüsste gerne mal, was T-Online pro GB an Kosten entstehen (variable + Fixkosten)

  38. Frage: Wäre es euer Meinung nach schlau den Vertrag vor dem 2 Mai zu verlängern?

  39. Anmerkung: BluRay Player wird jetzt wohl doch gekauft. Streaming bei Watchever wird bei mir dann wohl eng…

  40. Was mir gerade noch durch den Kopf geht: Ich freue mich auf die Diskussionen in WGs…

  41. 16h Online-Gaming im Monat 😀

  42. hammelwade says:

    Ich habe bei LTE gerade mal 20GB. Das rleicht grade bis zur Monatsmitte. Und ich verkneife mir schon jegliches Streaming oder Youtube. Nach einem halben Monat habe ich ca. 3.5GB Upload und 16.5GB Download. Nur vom normalen surfen.
    Das ist total lächerlich was die da Behaupten. Und ich nutze das Internet fast allein. Wie soll das aussehen wenn mehrere Familienmitglieder das Internet nutzen. Selbst in den größten Abzockerstaaten bei der Telekommunikation wie USA und Canada war schon vor vielen Jahren 100GB Volumen inklusive. Inzwischen haben sich aber doch kleine Reseller durchsetzen können die Ihren Kunden echte Flatrates bieten können. Ich kann mir nicht vorstellen wie sich das hier durchsetzen kann. Andererseits lassen wir Deutschen ja alles mit uns machen.

  43. Da freut man sich schon voll auf Google Fiber und dann so etwas 🙁

    https://fiber.google.com/about/

  44. hammelwade says:

    Ach ja, Onlinegaming ist natürlich nach einem halben Monat mit Telekom LTE auch nicht mehr zu gebrauchen bei gerade mal 45kb/s. Wenigstens lässt Vodafone seinen LTE Kunden hier noch 65-70kb/s nach der Drosselung. Auch ein Grund sich von Telekom zu verabschieden.

  45. Wer wenig verbraucht soll auch wenig zahlen? Jawohl, bin dabei! Da ich nur ca. 15GB/ Monat verbrauche, hätte gerne ein 20GB für 10€/ Monat – Tarif! Danke!

    Oder ein pro GB Tarif einführen, z.B. 0,4€/ 1GB (entspricht dem vorgeschlagenen 75GB/ Monat – Volumen)! Da wäre ich sogar sehr gerne dabei! 😉

  46. Die Details der Abzocke werden rechtzeitig bekannt gegeben, damit Sie diese auch nicht verpassen. unser Service für Sie!

  47. @Christoph B.
    Klassisches ISDN mit NTBA und dazu DSL6000, eine Fritzbox 7390 (vorher 8 Jahre lang fli4l-Server). Tarif im Moment: Call & Surf Comfort für knapp 40 Euro.
    Ich kann nur sagen: Absolut problemlos. Und das über sehr viele Jahre (mit DSL rund 10 Jahre, vorher nur ISDN).

    Dank Drosselkom werde ich mir da in Zukunft mal wieder Gedanken machen dürfen. OnlineTVRecorder, Surfen, Mailen, ab und zu mal ein Video, machen für die ganze Familie pro Monat lt. Fritzbox rund 150GB.

    Na ja, so verscheucht man auch die treuen Kunden.

  48. Ganz einfach: Regelmäßig den Anbieter wechseln. Ich habe gerade vor 6 Wochen gewechselt: Zum Kabelanbieter UnityMedia (Hessen). Hier habe ich jetzt tolle Geschwindigkeiten (sofern die „Gegenstelle mitspielt“). Dafür aber Probleme mit der unverhofften IPv6-Verbindung. Das liegt aber wiederum an den Gegenstellen, die noch nicht voll IPv6 unterstützen (sie behaupten scheinheilig, es müsse auch so funktionieren). Mittlerweile habe ich, angefangen bei der Telekom, 2 x 1und1 und 1 x Vodafone durch. Subjektive Wertung: Nie wieder Vodafone, 1und1 ist ok, Telekom disqualifiziert sich soeben (diese Behörde kann nichts anderes als dem Kunden mit Uralt-Technik das Geld aus der Tasche zu ziehen – und die Regulierungsbehörde ist eben: EINE BEHÖRDE).
    Also: Wechselt Eure Anbieter so oft wie nur möglich. Denen muss der Kopf rauchen!

  49. Wechselt den Abieter so oft es nur geht. Die Leistungen sind derzeit fast alle gleich. Derzeit (seit 8 Wochen bin ich nun bei UnityMedia (Hessen)). „Durch“ habe ich Telekom, 1und1 und Vodafone: Nie wieder Vodafone, 1und1 ist ok und Telekom hat sich allein schon durch die Diskussion über Volumenbegrenzung disqualifiziert (ansonsten einfach zu teuer). Die Telekom kann das Gebahren einer Behörde nicht ablegen: Nimm den Kunden kräftig aus und liefere dafür nur Uralt-Technik und -Services (und die Regulierungsbehörde ist eben: EINE BEHÖRDE). Wechselt, wechselt, wechselt.

  50. finde ich echt super von der telekom, dass ich als kunder der keine 75GB zusammenbekommt nicht für die leute zahlen muss die den ganzen tag an ihrem 3 TB filmarchiv saugen.

  51. Ich kapier‘ die Rechnung nicht…
    Warum muss man überhaupt ’ne Drosselung einführen wenn der Durchschnittsverbrauch bei 15-20GB pro zahlender Nase liegt? Kann mir das mal bitte jemand erklären? OK, die unter Durchschnitt finanzieren anscheinend die anderen mit, aber billiger wird’s für sie ja bestimmt auch nicht…

  52. Habe grade mal nachgesehen: Verbrauch letzter Monat: 230 GB
    Im 4 Personen Haushalt. Im Zeitaler von Streaming und Clouddiensten wollen die ne Drossel einführen…. gibts doch nicht

  53. @Caschy: markier mal bitte solche Auszüge klarer als Zitate. Ich hab die ersten Absätze übersprungen und war schon dabei zum Blog-Boykott hier aufzurufen, weil Du solch armseeligen Müll von wegen 15GB-Durchschnittsnutzer schreibst. 😀

  54. Jetzt mal ernsthaft, was kann man dagegen tun, ohne gleich kündigen zu wollen?

  55. Puh, das Thema scheint ja viele doch stärker zu betreffen, als ich beim oberflächlichen lesen der Zeitungsberichte vermutet hatte!

    Ich selbst bin seit einem guten halben Jahr bei 1und1 gelandet. (Ja, dafür gibt es Für und Wider, ich bin jedoch mit der Leistung und dem Service sehr zufrieden). Mein Tarif ist der günstigste, den 1und1 anbietet. Auch dieser sieht eine Drosselung nach 100GB/Monat vor, von 16.000 auf 1.000kb/s.

    Seit ich diesen Vertrag habe, bin ich nicht ein mal annähernd auch nur an die Grenze gestoßen, geschweige denn über 70GB/Monat gekommen, trotz teilweise intensiven Surfens.

    Ich kann mich den Gegnern dieser Drosselung also nicht unbedingt anschließen. Und es hindert euch ja auch niemand daran, zu einem Anbieter ohne Drosselung zu wechseln. Sollte euch das so wichtig sein, machts doch einfach, statt euch darüber zu beklagen!

  56. Wird glaube ich Zeit das ich mir endlich das Internet auf einer CD bestelle. Hat jemand nen Link?

  57. Achja, was die Leute die weniger verbrauchen nicht verstehen: Sie werden mindestens genausoviel oder mehr bezahlen – genauso wie alle anderen auch. Keiner wird weniger bezahlen.

  58. Ich habe derzeit einen Verbrauch von ca. 180 GB für einen 5 Personen Haushalt. Jedoch sind von meinen drei Kids derzeit erst eines im Internet fähigen alter. Da kommt also noch was zu.
    Derzeit läuft das Internet-Radio den ganzen Tag und ich lade meine Filme von Bong.tv runter. Nun wenn das extra kostet, dann werden wohl diese Angebote mittelfristig wieder entfallen.
    Ich denke, das nicht nur die Telekom die Tarife umstellen wird sondern auch die anderen Anbieter das gleiche Problem mit der Kohle bekommen werden. Das goldene Internet Zeitalter geht zu ende. Aber es wird sicherlich weiter gehen.

  59. Marc R. H. says:

    Ich habe NBA League Pass, mit 75GB komme ich nichtmal Ansatzweise aus.
    Alle anderen legalen TV-Streamingdienste, die ich moeglicherweise in Zukunft buchen wuerde sowie SkyGo kann ich mit Drosselung total vergessen.
    Hinzu kommt Traffic von Dingen, die ich in der Cloud sichere wie Fotos und diverse anderen Dinge.
    Fernueberwachung und sonstige Dinge wie Internetradio sind dabei noch gar nicht beruecksichtigt.
    Ich kann nur hoffen, dass zumindest ein Anbieter am Ende uebrig bleibt, der bei diesem Unfug nicht mit machen wird.

    Eine Drosselung auf ca. 1-2Mbit, da koennte ich ja mit leben, aber wenn ich am Ende (oder eher Mitte) des Monats eine Drosselung in die Steinzeit erfahren muss, dann kann ich das nicht.

    Glueckwunsch an alle Leute, die mit 75GB auskommen. Einfach mal den Horizont oeffnen, dass es einen nicht zu geringen Teil an Meschen gibt, die die Moeglichkeiten des Internets mehr auszeizen und damit eben nicht auskommen koennen.

  60. Viel Glück der Telekom! Ich würde jedem empfehlen wegzugehen und sich was anderes zu suchen. Zum Glück haben wir immer unsere Finger weit weg von denen gelassen und werden es auch weiterhin tun. Die Kunden werden die Telekom rationalisieren wen die das so haben wollen.

  61. Wie lange habe ich auf den Klassenkampf in Deutschland gewartet! 🙂

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