Partnerschaft: Deutsche Telekom und Dropbox machen gemeinsame Sache

Wie kommt eigentlich Software auf Rechner, Tablets und Smartphones? Ganz einfach: Firma XYZ geht zum Hersteller und sagt: „hau doch mal meine Software drauf, für X Aktivierungen oder Erststarts zahle ich x Millionen Euro“. Kennt man – oftmals ist der vorinstallierte Kram unnütz, Bloatware, die oft niemand haben will. Auch Dropbox macht jetzt mit der Deutschen Telekom gemeinsame Sache, so werden zukünftig auf den meisten Android-Smartphones Dropbox-Clients installiert.

Die Deutsche Telekom und Dropbox gehen den Schritt in Zentral- und Ost-Europa (nicht in Deutschland!)  gemeinsam, die Deutsche Telekom sieht den Erfolg wohl eher in Dropbox, anstatt mal das eigene Angebot (Telekom Cloud, 25 GB kostenlos) noch prominenter zu bewerben. Ob es für Kunden der Deutschen Telekom Spezial-Angebote durch die Dropbox-Verbindung geben wird, wurde bislang nicht kommuniziert. Die Deutsche Telekom bietet ihren Kunden ja diverse Vorteile an, zum Beispiel gibt es 1 Jahr Evernote Premium kostenlos, oder aber auch Runtastic.

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caschy

Hallo, ich bin Carsten! Baujahr 1977, Dortmunder im Norden, BVB-Getaufter und Gründer dieses Blogs. Auch zu finden bei Twitter, Google+, Facebook, Instagram und YouTube. PayPal-Kaffeespende. Mail: carsten@caschys.blog

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11 Kommentare

  1. Colin Powell says:

    Dropbox war einer der firmen im PRISM slide, dazu hat man Condoleezza Rice im Aufsichtsrat reingebracht, die mitgeholfen hat den Patriot-Act durchzubringen der dinge wie PRISM überhaupt ermöglicht. Dazu hilft es auch das man ja noch tolle Kontakte aus dem Militär sektor hat.

  2. Also wird dann bald Dropboxtraffic nicht vom Datenvolumen abgezogen, wäre die logische Konsequenz…

  3. Der reine Up- und Download von Dateien nicht, aber dafür werden die Vorschaugrafiken wahrscheinlich vom Volumen abgezogen. 🙂

  4. Stefan Musil says:

    …das Problem der Telekom liegt im Vertrauensverlust den sie immer wieder neu generieren in dem sie ihre Kunden mit Kopfschussaktionen traktiert statt kundenorientiert vorzugehen. Deswegen nutzt auch nur wenige den Onlinespeicher der Telekom. Wenn es man Rechnungsunstimmigkeiten gibt, macht die Telekom als Spitzenreiter der Verhandlungsunfähigkeit zum Kunden, als erste Maßnahme sofort die Anschlüsse dicht oder jagt den Kunden die Anwälte hinterher. Die Partnerschaft mit Dropbox könnte für Telekomkunden auf Grund einer Bonuserweiterung der Speicherkapazität interessant werden. Das ist aber auch alles. Die Telekom bietet zwar mit Abstand das beste Netz in Deutschland, aber ist auch das Unternehmen das vollkommen skupellos seine Kunden auch mal schnell über die Klinge springen lässt wenn sie mal nicht so funktionieren wie die Telekom das will. Diese Erkenntnis habe ich mehrfach im privaten, als auch im Businessbereich bzw. Großkundenbereich erleben dürfen.

  5. Warum Dropbox den Deal gemacht hat, erschließt sich sofort. Aber warum hat die Telekom mitgemacht? Halten die ihr eigenes Cloud-Angebot für gescheitert? Was ist mit dem ganzen, „wird aber ganz sicher auf deutschen Servern gespeichert“-Gerede?

  6. dropbox (oder google drive und die anderen cloud speicher) ist absolut ok und nuetzich, das kann jeder bestaetigen, der sowas schon mal genutzt hat. allerdings wuerde ich NIE meine daten einfach so in eine cloud rein legen. die erste wahl fuer einen verschluesselten container im cloud speicher ist BOXCRYPTOR (ueberigens ein deutscher hersteller). ohne sowas geht cloud gar nicht!

  7. Telekom und Dropbox na bravo!!! WIe ist das eigentlich warum ist die Telekom dabei bei Email „Made in Germany“??? Ich fühle mich richtig kräftig verschaukelt von dem Laden! Eine amerikanische Online Festplatte als Koop Partner?!?!?! Das eigene Mediacenter was ist damit? Zum Glück nutze ich wenn überhaupt nur GMX Mediencenter, das wird total unterschätzt und läuft absolut zuverlässig, sollte sich man mal anschauen!
    Telekom und Dropbox? Geht es hier nur ums Geld oder was?

  8. Selbst mit Boxcryptor würde ich meine Daten nicht mehr bei Dropbox, Google Drive oder Amazon Cloud Drive hinterlegen und OneDrive nutze ich auch nur noch, weil ich Notizen via OneNote 2013 zwischen Android, Windows und WP hin und her bewege. Was den normalen Datenaustausch angeht, sehe ich mir derzeit nochmal TeamDrive an. Da fehlt zwar der Client für Windows Phone, aber ansonsten: deutscher Anbieter, Server in Deutschland (oder bei sich daheim), Clients für Android/Linux/Windows, AES-256 Ende-zu-Ende Verschlüsselung, 2 bis 10 GB kostenloser Sync-Speicher. Das reicht mir. 🙂

  9. Rallimann says:

    Synology DS 114 mit 1TB Platte, damit hat man kostengünstig eine eigene komfortable Cloud zuhause.
    Jeder, der mehr Zeit investieren will und mehr Ahnung hat kommt natürlich noch günstiger weg.

  10. Die Telekom wird ihre eigene Cloud sicherlich nicht einbinden, weil dann wieder die Diskussion losgeht, die sie bei dem Drosselkom-Skandal schon hat. Da sollte ja T-Entertain auch von der Drossel ausgenommen werden, was illegal ist und sogar verboten wurde.

  11. agesilaos says:

    Ich find ja die Telekom-Cloud nicht übel. Nachdem vor einigen Jahren SkyDrive nur Probleme verursacht hat (Dateien ab einer bestimmten Größe konnten nur mit Microsoft-Konto angesehen/heruntergeladen werden; und auch das endete oft mit einer Fehlermeldung), bin ich hierhin gewechselt. Funktioniert problemlos, auch wenn einige Kleinigkeiten fehlen. (Link lässt sich z.B. nur per Mail schicken)
    Nutze ich gerne um Freunden/Familie Bilder von Feierlichkeiten zukommen zu lassen.

    @Passo: Sicher, dass es verboten wurde? Ich dachte, bei der Diskussion wäre nix bei raus gekommen. Außer, dass es nicht mehr Flatrate heißen darf.
    Davon abgesehen, dass das Drossel-Vorhaben eine Frechheit ist (O2 hat es ja schon umgesetzt), finde ich persönlich es nur logisch, T-Entertain davon auszunehmen. Schließlich bezahlt man doch dann extra dafür, unbegrenzt Fernsehen zu können. Für mich zählt das nicht zum „Internet“, auch wenn es aus der gleichen Leitung kommt. Auch einem Anbieter, der drosselt sollte es möglich sein TV/Telefon unabhängig davon zur Verfügung zu stellen.
    Am besten wäre einfach, die würden den Drossel-Mist ganz sein lassen.

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