Deutsche Bahn: Fahrpreise sinken zum 1. Juli

Die Mehrwertsteuer sinkt ab dem 1. Juli bekanntlich temporär von 19 auf 16 Prozent. Da stellen sich natürlich viele die Frage, inwiefern die reduzierte Mehrwertsteuer auch tatsächlich an den Kunden durchgereicht wird – oder ob sich Unternehmen weiterhin die Taschen vollmachen. Zumindest Lidl und Kaufland gaben neulich schon bekannt, dass man die reduzierten Preise auch an die Kunden weiterreichen wolle. Und auch die Bahn gibt nun bekannt, dass man die Mehrwertsteuersenkung 1 zu 1 an Kunden weitergeben wolle. Deshalb sei man auch mit den Partnern im Nah- und Regionalverkehr im Gespräch, die Preise günstiger zu machen, so Bahnvorstand Huber gegenüber der Deutschen Presse-Agentur.

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caschy

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11 Kommentare

  1. Klaus Mehdorn Travolta says:

    Bei so großen Konzernen wie DB oder Telekom würde ich auch hoch wetten dass die MWST Senkung nahezu 1:1 an den Kunden weitergegeben wird. Alles selber einstecken kann man sich heutzutage nicht mehr erlauben.
    Bei der Bahn wäre es auch völlig unlogisch wenn ohne eigene Kosten Fahrkarten billiger werden und somit sicher viele Kunden (wieder ) Bahn fahren.

    • Mir würden ad hoc aber auch gleich drei Firmen einfallen, von denen ich ausgehe, dass sie den Preis nicht absenken werden, z. B. Drillisch, PYUR, Vodafone.

      – Hab mal bei unserem Telekomtarif nachgerechnet. Es würde monatlich – 1,39 Euro machen. Bei einem Auto etc. ‚rechnet‘ sich das schon eher. Und eigentlich wird sie im kaufmännischen Bereich eher ‚Umsatzsteuer‘ als Mehrwertsteuer bezeichnet.

  2. Also nach meinem Verständnis sinkt da kein Preis.
    Es sinkt die Mehrwertsteuer. Nicht mehr…
    Also ist die Überschrift falsch bzw irreführend.

    • Ob du weniger zahlst, frag ich 🙂

    • Es hat weniger mit ‚Verständnis‘ dafür zu tun als dass z. B. im Kalkulationsschema für den Einzelhandel vor der Steuer der sogenannte ‚Nettoverkaufspreis‘ vorhanden ist plus Umsatzsteuer ist es dann der ‚Bruttoverkaufspreis‘ und ja der sinkt wenn die Steuer von 19 auf 16 % herab gesetzt wird 🙂

  3. Die Mehrwertsteuer für Fernverkehrstickets wurde übrigens zum Jahresanfang bereits auf den reduzierten Satz von 7 % gesenkt (für Nahverkehrstickets lag sie auch vorher schon bei 7 %). Von daher wäre der Hinweis auf eine temporäre Senkung von 7 auf 5 % zielführender.

  4. Die DB, bei der ich erst vor einigen Monaten um weniger(!) für mein Jahresabo zahlen zu müssen vom Regionalzugabo auf ein Fernverkehrsabo wechseln musste (vgl. https://www.sueddeutsche.de/bayern/bayern-verkehr-deutsche-bahn-preise-1.4770004) und deren Sparpreismodell ein einziges Chaos ist? Na, da bin ich mal gespannt…

    • Thomas B. says:

      Der Grund ist, dass für Nahverkehr bereits vorher der ermäßigte MWSt-Satz von 7% galt und er nun auch für den Fernverkehr gilt und vom 1.7.-31.12.2020 gilt nun 5%.

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