Denon DHT-S516H und DHT-S716H: Zwei neue Soundbars mit HEOS-Anbindung

Denon hat seine beiden neuen Soundbars DHT-S516H und DHT-S716H vorgestellt. Beide Modelle bieten HEOS Built-in, was bedeutet, dass sie zur entsprechenden App des Herstellers kompatibel sind und sich dadurch in ein größeres Ökosystem integrieren. Auf diese Weise lassen sich etwa auch Multiroom-Setups aufbauen. Außerdem sind beide Modelle über Amazon Alexa und den Google Assistant bedienbar.

Da gibt es dann allerdings einen Stolperstein, denn ihr benötigt dafür je nach digitalem Assistenten einen separaten Amazon Echo oder aber Google Home. Auch unterstützen die beiden Soundbars Hi-Res-Audio sowie via Bluetooth das Audio-Streaming von mobilen Endgeräten. Laut Denon kann über HEOS Built-in Musik von Diensten, wie Amazon Music, Spotify (Premium und Free), Deezer, TIDAL, TuneIn Internet Radio etc. gestreamt werden.

Dabei ist die DHT-S516H für 699 das schwächere Modell, enthält aber im Lieferumfang direkt einen drahtlosen Subwoofer. Diese Soundbar ist nur 7,3 cm hoch, kann also auch vor dem Fernseher platziert werden. Es werden die Surround-Standards Dolby Digital, Dolby Digital Plus und DTS unterstützt. Mit dem Denon Dialogue Enhancer soll sich zudem die Dialogwiedergabe verbessern. Es stehen als Schnittstellen ein HDMI-Eingang mit 4k Ultra HD, HDCP 2.2 und HDR sowie ein HDMI-Ausgang mit ARC, ein optischer Digitaleingang, Bluetooth, AirPlay 2 und ein 3,5-mm-Analog-Eingang zur Verfügung.

Die Denon DHT-S716H kostet 899 Euro und unterstützt auch Dolby TrueHD / DTS-HD Master Audio Surround-Sound-Dekodierung. Es sind vier HDMI-Eingänge mit 4K Ultra HD, HDCP 2.2, HDR, Dolby TrueHD, DTS-HD Master Audio und Dolby Vision sowie ARC vorhanden. Optional gibt es Möglichkeiten die Soundbar mit weiteren Lautsprechern bzw. dem drahtlosen Subwoofer DSW-1H zu erweitern. Letzterer kostet allerdings auch stolze 699 Euro. Er setzt auf zwei 5,25-Zoll-Treiber und eine Class-D-Hochleistungsendstufe.

Der Subwoofer lässt sich dann über die eingangs erwähnte HEOS App mit der Soundbar vernetzen. Beide Soundbars spielen im Übrigen DSD- (2,8/5,6 MHz), FLAC-, WAV-, ALAC-, (192 kHz/24 Bit), MP3-, WMA- und AAC-Dateien (via USB/Netzwerk) ab. Auch unterstützen beide Modelle von Denon Apple AirPlay 2, was für manchen vielleicht kaufentscheidend ist. Ebenfalls ein netter Bonus: Der Hersteller erwähnt, dass die HDMI-Eingänge auch neue Features wie den Auto Low Latency-Modus (ALLM) unterstützen, was Gamern gelegen kommen dürfte.

Im Handel sind die beiden neuen Denon DHT-S516H und DHT-S716H ab Mitte September 2019 in Deutschland zu haben.

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André Westphal

Hauptberuflich hilfsbereiter Technik-, Games- und Serien-Geek. Nebenbei Doc in Medienpädagogik und Möchtegern-Schriftsteller. Hofft heimlich eines Tages als Ghostbuster sein Geld zu verdienen oder zumindest das erste Proton Pack der Welt zu testen. Mit geheimniskrämerischem Konto auch bei Facebook zu finden. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

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4 Kommentare

  1. Moin Moin, interessant Danke… Bin gespannt ob Sonos auch mal reagiert und hier was aktuelles liefert….Man hört gar nichts mehr von dem Event im August….

  2. Unterstützt Heos eigtl mittlerweile das Family-Paket von Deezer oder spielt es immer noch lediglich das erste Profil aus dem Deezer-Konto? Das war für mich vor längerer Zeit der Grund, nichts mehr aus der Heos-Reihe anzuschaffen.

  3. Die Bedienung via Alexa ist allerdings sehr, vorsichtig gesagt, rudimentär (Laut/Leise, Play, Pause, Räume wählen … kein Zugriff auf lokale Medienbibliotheken, Spotify nur absolut unzureichend etc.) und hat sich seit Vorhandensein praktisch nicht weiterentwickelt. Und die App kriegt zwar alle paar Monate mal ein winziges Update, nur als wirkliche Entwicklung kann man das nicht bezeichnen. Die GUI ist eh unterdurchschnittlich, aber auch grundlegende Funktionen wie vor- oder zurückspulen in Songs, die auf lokalen Medienbibliotheken liegten, Musikwecker oder so, gibt es schlicht nicht. Auf lokale Medienbibliotheken greift man via Upnp-Protokoll (und entsprechenden Server) oder, eher schlecht und buggig, via SMB-Protokoll zu. Irgendwie hat man auch nicht das Gefühl, dass Denon viel Aufwand in die Software steckt. Feature-Request interessieren sie gar nicht. Was schade ist, denn seltsamerweise hauen sie ja regelmäßig neue Hardware mit Heos-Funktion raus (eine Weiterentwicklung der dezidierten Multiroom-Hardware Heos 1-7 findet aber offenbar nicht mehr statt.) Ich finde, dass gute Multiroom-Bedienbarkeit vor allem eine Sache der Software ist. Da hapert es deutlich bei Denon, trotz toller Hardware.

  4. Ich war begeistert von dem HEOS Raumsystem. Boxen haben guten Klang usw. Nun bin ich total unzufrieden, da ich je länger je mehr das System nicht mehr nutzen kann. Die HEOS APP ist stehen geblieben. Sie unterstützt nicht Google music, Netflix, Amazon Music und vieles a deres NICHT. Und dies sind ja keine Nischenorodukte. Ich würde so gerne zum Beispiel via Tablet einen Film ansehen und dann einfache via Bluetooth dwn Ton auf das Raumsystem geben. Bluetooth geht, aber genau auf eine Boxe. Denon Support speisst dich einfach ab. Das Beste, ich konnte nicht ein Mal eine korrekte Meldung erfassen in Zusammenhang mit HEOS. Immer Meldung; geben sie das Produkt an oder sonst was ähnliches. Habe es von verschiedenen Computer und vom Mobile probiert. Denon baut gute HW, von Software schelnen sie nicht viel …. zu haben.
    Viel Geld investiert und bald nutzlos für mich. Jeder der interesse hat an diesem System soll prüfen, ob sein Bedarf wirklich gedeckt ist. Gibt ja auch noch anderes.

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