Deezer wird Streaming-Partner von RTL+

RTL hat seine bisherige Plattform TVNOW zu RTL+ umgetauft. Das ist für sich genommen nichts Neues. Außerdem gibt es eben die Pläne, RTL+ zu einer crossmedialen Entertainment-Plattform auszubauen. Das Ziel ist klar: Man will US-Streaming-Anbietern wie Amazon Prime Video, Disney+ und Netflix etwas entgegensetzen. Deezer wird dabei nun ein neuer Partner für die Bereiche Musik, Hörbücher und Hörspiele.

Die RTL+-Plattform werde laut Deezer Inhalte aus dessen Musik-, Hörbücher- und Hörspiele-Angebot sowie Podcasts von Audio Now sowie digitale Zeitschriften bzw. Premium-Zeitschriften aus dem Portfolio von Gruner + Jahr beinhalten. Abonnenten von RTL+ werden künftig somit auf Deezers Premium-Funktionen und Inhalte zugreifen können. Darunter wird auch die Flow-Funktion neben einer großen Auswahl von kuratierten und personalisierten Inhalten sein.

Für die Integration kooperieren RTL Deutschland und Deezer aktuell eng. Das Deezer-Team werde die Toolkits im Hintergrund laut eigenen Aussagen auch in Zukunft weiter unterstützen und verbessern. Nun wissen wir dann im Übrigen auch, woher die Audio-Inhalte stammen werden, welche die Deutsche Telekom ja schon via RTL+ für MagentaTV in Aussicht gestellt hatte.

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5 Kommentare

  1. RTL+ Premium Duo kostet €8, Deezer Premium dagegen €10. Da kann doch was nicht stimmen. „Flow“ und „kuratiert“ hört sich eher nach Push-Ware an, also das was die Plattenfirmen beschlossen haben, was wir hören sollen. Ein normales Deezer Premium wird das eher nicht sein.

    • Und was ist wenn es doch ein vollwertiges Deezer wird? Das wäre dann schon geil..
      Wir kennen ja nicht das zukünftige Pricing. Ich finde das interessant.

  2. Oh je. Für mich wäre das eher ein Grund, von Deezer Abstand zu nehmen. Aber naja, wenn man überall so konsequent wäre, um Schrott-Medien zu vermeiden, könnte man fast nichts mehr abonnieren bzw. konsumieren. Selbst in Netflix steckt in Deutschland Axel Springer dick mit drin. Über Herrn Döpfner, der seit Jahren der Meinung ist, alles außer die BILD sei in Deutschland gleichgeschaltete Stasi-Propaganda und andere Journalisten Bücklinge des „DDR-Obrigkeitsstaats“. Aber ich schweife ab: schade um Deezer.

    • naja bei Deezer braucht man wohl so Partner, weil man wegen Apple Music und Spotify einfach keine neuen Kunden gewinnt.

    • Du musst ja bei Deezer nicht das hören, was der Flow und die kuratierten Listen dir empfehlen. Der Katalog ist vergleichbar mit dem von Spotify, aber es kommt in der Free Version nur ein Drittel der Werbung. Bei Spotify Free ist die Werbung für mich unerträglich geworden, deshalb bin ich da weg. Allerdings kann man das von außen eh nicht beurteilen, wie die Streamingdienste ihr Geld verdienen. Deezer schüttet doppelt so viel an die Künstler aus als Spotify, hat aber nur ein Fünfzigstel der User, und Spotify macht Verlust. Da müsste Deezer schon längst weg vom Fenster sein, aber es ist immer noch da. Eine Erklärung könnte sein, dass Spotify allen eine Show vorspielt, auf dem Rücken der Künstler, und in Wirklichkeit hoch profitabel ist.

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