Deal in den USA: T-Mobile und Sprint kündigen Fusion an

In den USA steht eine große Hochzeit bevor, denn die Telekom-Tochter T-Mobile und Sprint wollen sich nach mehreren gescheiterten Anläufen zusammenschließen und ein neues Unternehmen bilden. Die durch einen Aktientausch entstehende Firma soll weiterhin den Namen T-Mobile tragen und sich ganz und gar auf den Aufbau eines riesigen 5G-Netzwerks konzentrieren. Das fusionierte Gebilde würde mit einem Gesamtwert von ca. 146 Milliarden US-Dollar am Aktienmarkt bewertet werden und auf insgesamt fast 100 Millionen Kunden kommen.

Neben der erheblichen Schlagkraft im 5G-Bereich gegen die Konkurrenten AT&T und Verizon werden durch den Zusammenschluss außerdem weitere Arbeitsplätze in den USA geschaffen. Das Ganze kann aber nur vonstattengehen, wenn das amerikanische Kartellamt einen Haken unter die Sache macht. Diese Entscheidung steht aktuell noch aus.

Creates Only Company with Network Capacity Needed to Rapidly Launch Nationwide 5G Network with Breadth and Depth Critical to Extend U.S. Global Internet Leadership in the 5G Era

Supercharges the Un-carrier Strategy to Deliver Lower Prices, Unmatched Value, and Greater Competition in Wireless, Video, and Broadband

Combination Will Create Thousands of American Jobs and Boost U.S. Economic Growth with Planned $40 Billion Investment in its Business and Next-Generation 5G Network

John Legere to Serve as Chief Executive Officer and
Mike Sievert to Serve as President and Chief Operating Officer of the Combined Company

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Video-Link: https://youtu.be/1nsbmtwMrgY

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Oliver Posselt

Hauptberuflich im SAP-Geschäft tätig und treibt gerne Menschen an. Behauptet von sich den Spagat zwischen Familie, Arbeit und dem Interesse für Gadgets und Co. zu meistern. Hat ein Faible für Technik im Allgemeinen. Auch zu finden bei Twitter, Google+, Instagram, XING und Linkedin, oder via Mail. PayPal-Kaffeespende an den Autor

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8 Kommentare

  1. Mal sehen ob die Kartellbehörden den Deal einfach so durchwinken. Darüber hinaus wird auch entscheidend sein, wie Trump mit diesem Deal umgehen wird. Denn augenscheinlich passen Telekom und Softbank eher weniger zur America First Linie.

    • T-Mobile USA ist zwar eine Telekom-Tochter, beschäftigt jedoch seine Angestellten als amerikanisches Unternehmen vornehmlich in den USA. Davon abgesehen kann der US-Präsident auch nicht mal so einfach hingehen, und eine Fusion in der Wirtschaft blockieren o. ä.

  2. In Anbetracht von AT&T und Verizon kann ich mir nicht vorstellen, dass die Kartellbehörden da irgendwwelche größeren Einwände haben.

    Und da T-Mobile Sprint ja nicht übernimmt, dürften sich die Proteste von Trump auch in Grenzen halten.

  3. Wieso schafft es die Telekom in Amerika ein 5G Netz aufzubauen und hier funktioniert nicht mal 4G überall?

    • Da die Voraussetzungen in den USA überhaupt nicht zu vergleichen sind mit den hiesigen. Davon abgesehen ist T-Mobile USA zwar eine Telekom-Tochter, aber nicht „die Telekom“, der ehemalige Staatskonzern. Europa hinkt den USA meilenweit hinterher auf diesem Gebiet, Deutschland ebenso.

    • Warst du schon mal in den USA? Dann müsstest du wissen was Funklöcher sind. Vor ein paar Jahren hatte man mit T-Mobile aufm Land keinen Empfang.

      Und 4G ist in den USA eher ein Marketingbegriff, der nicht unbedingt für LTE steht, sondern für halbwegs schnelles mobiles Internet. Die letzten Ausbaustufen von UMTS wurden dort teilweise auch als 4G verkauft.

      Der 5G Aufbau dürfte bei uns zeitgleich mit den USA stattfinden.

  4. Naja, noch steht es ja nicht. Ist ja auch erstmal nur ein Papiertiger. 😉

  5. Mal abwarten, ob die Kartellbehörden den Merger tatsächlich frei geben.

    Aber Hut ab von John Legere – was er aus dem ehemaligen Sorgenkind der Telekom gemacht ist schon der klasse! Hat schon fast so etwas von Steve Jobs der Mobilfunksparte.

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