Dash Wand: Amazons Küchenscanner kommt nun mit Alexa-Integration

In Deutschland ist der Dash Button das einzige von Amazon verfügbare Dash-Produkt. Per Knopfdruck Waren bestellen, ohne große Suche. Klingt praktisch und ist es theoretisch auch, praktisch ist die Auswahl aber viel zu eingeschränkt. Jeder Button kann nur für einen Artikel verwendet werden und man bestellt quasi blind, ohne Kenntnis des aktuellen Preises. Praktischer ist da die in den USA verfügbare Dash Wand, ein Scanner, mit dem Produkte einfach bestellt werden können. Dash Wand ist nun in einer neuen Version mit Alexa-Integration verfügbar.

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Video-Link: https://youtu.be/s7IExS483wE

Wie so oft bei Artikeln, die das Einkaufen bei Amazon erleichtern, kommt auch Dash Wand praktisch kostenlos nach Hause. Die 20 Dollar, die man für das Gerät bezahlen muss, werden dem Kundenkonto bei Nutzung wieder gutgeschrieben. Amazon erhofft sich durch die Nutzung natürlich, dass immer mehr Produkte bei Amazon statt im Laden um die Ecke gekauft werden, das Scannen macht das schon sehr einfach.

Durch die nun hinzugefügten Alexa-Fähigkeiten kann man den Scanner auch nach Rezepten fragen, im Video sehr schön in Verbindung mit Amazon Fresh zu sehen. Gescannte oder per Sprache auf die Liste gesetzte Artikel lassen sich in der App dann noch einmal überprüfen und in einem Rutsch bestellen. Den Scanner kann man dank Magnet übrigens auch ganz einfach – jederzeit griffbereit – am Kühlschrank befestigen.

Für mich sieht das großartig aus, aber ich bin auch Fan von allem, was mich aus Supermärkten heraushalten kann. Wer seine Einkäufe zelebriert, der wird mit so einem Scanner in den eigenen vier Wänden freilich keine Freude haben. Aber das ist sowieso etwas, über das wir uns hier noch keine großen Gedanken machen müssen.

Amazon Fresh ist hierzulande lediglich in Berlin und Potsdam verfügbar (dort aber mittlerweile wohl überall) und Dash Wand gibt es hier bislang auch noch nicht. Das allerdings könnte sich ändern, letztes Jahr berichteten wir bereits, dass dieses Produkt auch nach Deutschland kommen wird. Würde ich nach dem Flop mit dem Dash Button sofort ausprobieren. Und Ihr?

(via The Verge)

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Sascha Ostermaier

Technik-Freund und App-Fan. In den späten 70ern des letzten Jahrtausends geboren und somit viele technische Fortschritte live miterlebt. Vater der weltbesten Tochter (wie wohl jeder Vater) und Immer-Noch-Nicht-Ehemann der besten Frau der Welt. Außerdem zu finden bei Twitter (privater Account mit nicht immer sinnbehafteten Inhalten) und Instagram. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

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6 Kommentare

  1. Könnte man doch auch für SmartHome nehmen, oder? Mikrofon, Lautsprecher, Alexa sind ja an Board. Wäre billiger als ein Dot.

  2. Prinzipiell interessant, aber solange der Lieferdienst nur in ein paar Großstädten verfügbar ist noch nicht notwendig.

  3. Florian Rott says:

    Nachdem ich dank dash jetzt einen jahresvorrat Geschirrspüler Tabs habe, werde ich von weiteren Dash Produkten absehen und hoffe aif ein metoo Produkt von Rewe oder Kaufland

  4. Darf ich vorstellen? Die Zukünftige Einkaufsliste.

  5. Schwachsinn! Mag ja sein, dass sich Amazon wünscht, dass die Kunden 10 Euro Grundgebühr dafür monatlich zahlen, ungesehene Frischeprodukte online bestellen zu dürfen. Aber ich halte das für einen Plop. Zucker, Bier und Tiefkühlprodukte kaufen einige vielleicht so, aber sicher kein Obst und Gemüse. Das will man vorher gesehen haben.

    10 Euro Grundgebühr und das lästige Warten auf die Lieferung (man muss anwesend sein) halte ich für ein Nogo. Mal schnell nach Feierabend am Supermarkt halten ist flexibler und fixer, als auf den Lieferdienst zu warten. Ich jedenfalls bin zu selten daheim, um das synchonisieren zu können. Daher landen meine Pakete alle in der Packstation, wo ich sie flexibel auf dem Heimweg mitnehme.

  6. Christian says:

    Der Knackpunkt wird der Preis sein. Wenn es maximal 5% mehr kostet als Aldi und co, dann ok. Wenn es noch mal 10% mehr kostet als Rewe und Edeka, dann werde ich kein Kunde.

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