Das ist die OnePlus Watch – Kostenpunkt: 159 Euro

Das ist sie nun also: die OnePlus Watch, die erste Smartwatch aus dem Hause OnePlus. Für Deutschland ist es auch das erste Wearable der Chinesen, denn das OnePlus Band gibt es hierzulande (bisher) nicht. Im Fokus: Fitness-Tracking sowie eine lange Akkulaufzeit. Daher setzt man auch auf RTOS anstatt Wear OS. Auch Design und Verarbeitung stehen nach Angaben von OnePlus im Vordergrund: Da setzt man auf ein 46-mm-Edelstahl-Gehäuse sowie gewölbtes 2,5D-Glas. Das Display: 1,35 Zoll (3,43 cm) AMOLED mit 326 ppi. Über 50 Ziffernblätter sollen zur Wahl stehen, individuell anpassbar über eigene Fotos.

Zudem wird die OnePlus Watch auch in einer „Cobalt Limited Edition“ verfügbar sein. Da besteht das Gehäuse dann, wie der Name verlauten lässt, aus einer Kobaltlegierung. Jene soll doppelt so hart und korrosionsbeständig wie herkömmlicher Edelstahl sein. Zudem setzt die Limited-Edition auf Saphirglas und ein Leder-Armband. Bei der Standard-Variante liegt ein Band aus Natur-Kautschuk bei. In Sachen Armbänder lassen sich da übrigens auch handelsüblicher Armbänder anderer Hersteller an der OnePlus Watch verwenden.

Arg viel über die technischen Innereien der Smartwatch lässt man nicht verlauten. So soll die Uhr auf einen internen Speicher von 4 GB setzen, wovon sich bis zu 2 GB für die Musikwiedergabe (über Bluetooth-Kopfhörer) nutzen lassen. Ein Akku von 402 mAh soll für eine Nutzung von „bis zu zwei Wochen“ ausreichen. Binnen 20 Minuten Warp-Charge ist wieder eine Woche Akkulaufzeit gegeben. Je nach Nutzungsszenario versteht sich. Wer da auf häufiges Tracking bei bis zu 110 Trainingsarten setzt, wird da wohl mit weniger rumkommen.

Joggen und Laufen soll sich automatisch erkennen lassen, hier hat man zudem GPS an Bord. Tracken lassen sich Größen wie der Puls, Distanz sowie Kalorien, Geschwindigkeit und für Schwimmer auch die SWOLF-Effizienz. Neben Stresserkennung sowie Atemtraining gibt es zudem Warnungen bei schneller Herzfrequenz. Außerdem kann man sich erinnern lassen, falls man zu viel sitzt. Wasser- und Staubschutz? Wasserdichte bis 5 ATM und IP68-Zertifizierung sind gegeben.

Die Verbindung zum Smartphone erfolgt über die OnePlus-Health-App. Neben dem Tracking bietet man da auch „Standard-Funktionen“ wie den Abruf von Benachrichtigungen und die Annahme von Anrufen auf dem Smartphone. In Verbindung mit OnePlus-Smartphones bietet man erweiterte Funktionalität: Da wäre unter anderem der übergreifende Zen-Modus sowie die Bedienung der Galerie. Die Verzahnung mit dem OnePlus TV: nichts für europäische Kunden. Da bietet man beispielsweise eine Abschaltautomatik nach dem Einschlafen an. Bei eingehenden Anrufen wird die Lautstärke verringert.

Zwei Farben sollen künftig bei der OnePlus Watch zur Wahl stehen: Moon Light und Midnight Black. Kostenpunkt? 159 Euro für die Standardvariante. Die Verfügbarkeit zieht sich noch etwas, genaueres ist hier bisher nicht bekannt. Da möchte man aber in den nächsten Wochen genaueres mitteilen.

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Baujahr 1995. Technophiler Schwabe & Studienreferendar. Unterwegs vor allem im Bereich Smart Home und ständig auf der Suche nach neuen Gadgets & Technik-Trends aus Fernost. Twitter. PayPal-Kaffeespende an den Autor. Mail: felix@caschys.blog

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12 Kommentare

  1. Keine Version mit e-SIM? Was ist der Durchmesser?

  2. Der Fokus liegt angeblich auch auf dem Design, dabei hat man dann aber offensichtlich vergessen, dass diese Größe bei weitem nicht für jeden ist… aber Hauptsache es gibt eine Version in der gleichen Größe mit Kobalt…
    Und für 160€ sind effektiv nutzbare 2GB Speicher schon irgendwie lächerlich…

  3. Na Toll. Ein Fitness-Tracker für 160€.
    Wie soll das mit der Musik funktionieren? Brauche ich da MP3s?

  4. Deadringer says:

    Ohne Spotify nicht wirklich das, was der Markt braucht. Was ist das Alleinstellungsmerkmal?
    Design? Ach, die Uhr ist rund, hat ein Armband, ist schwarz, hmmmm….. ich bin OPO Fan, aber was ist das Besondere an der Uhr

    • Wer ist denn dieser „Markt“, der unbedingt Spotify in einer Uhr braucht? Kenne ich nicht und erschließt sich mir nicht. 😉

  5. So wie es aussieht ein Clon der aktuellen Huawei Uhren. Bin mal sehr gespannt. Ich nutze aktuell die Huawei Watch 2GT als Fitness-Tracker zum Laufen… aber leider kann man da nicht mit STRAVA syncen… das stört mich schon extrem. Vielleicht kann das ja die OnePlus

    • Nö. Wohl nicht da sie nicht mit Wear laufen soll, wie man auch schon an anderer Stelle diskutiert hat.

  6. Andreas S. says:

    Bei der Kobalt Version ist kein Leder-Armband dabei, sondern eins aus „Vegan Leather“. Also Kunstleder. Sprich Plastik.

    • Felix Frank says:

      Das kam im Briefing nicht so durch, genau das wollte ich in der Pressemitteilung nochmal prüfen da aber selbes Spiel. Passe ich an, danke.

  7. Also WhatsApp Benachrichtigung usw. wird nicht funktionieren?

    • Felix Frank says:

      Benachrichtigen erhalten sollte für alle Apps funktionieren. Ob man dann auch antworten kann etc. bleibt wohl spannend.

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