Das ist das LG Wing

LG möchte sein neues Smartphone, das Wing, bereits am Montag, dem 14. September vorstellen. Das südkoreanische Unternehmen hat laut eigener Aussagen eine experimentelle Reihe von Geräten in der Pipeline, das LG Wing sei das erste. Bei dem Dual-Screen-Gerät, welches am 14. September vorgestellt werden soll, liegen quasi zwei Screens übereinander und über einen Mechanismus lässt sich der obere so rotieren, dass danach eine Art T-Form entsteht, die beide Displays nutzbar macht.

Laut LG sei das Wing eine neue mobile Kategorie, die darauf abzielt, neue Wege zur Interaktion mit mobilen Geräten zu entdecken, wobei der Schwerpunkt auf den sich entwickelnden und ständig wechselnden Bedürfnissen der heutigen Verbraucher liegt und etablierte Anwendernormen infrage stellt. Wie erwähnt: Die Vorstellung soll am 14. September über die Bühne gehen, allerdings hat LG selbst schon die Seiten für Entwickler freigeschaltet und bietet einen Emulator zum Download an. Auf den Entwicklerseiten eben findet man einige Informationen, was machbar ist.

Das LG Wing sei demnach ein neues Formfaktor-High-End-Smartphone mit einem versteckten zweiten Bildschirm, der durch Schwenken des Hauptbildschirms zum Vorschein kommt. Mit den beiden Bildschirmen von LG Wing können Benutzer viele verschiedene Arten von Multitasking nutzen.

Im Gegensatz zum Bildschirm des V50 oder V50s, der die gleiche Bildschirmgröße hat, ist der zweite Bildschirm von LG Wing im Verhältnis 1,15:1 und seine Größe ist halb so groß wie der Hauptbildschirm.

Aufgrund seiner Kompaktheit hat das LG Wing im Vergleich zu Bildschirm-Smartphones angeblich eine wesentlich bessere Tragbarkeit. Die zusätzliche Bildschirmgröße ist kleiner, aber die Multitasking-Benutzbarkeit ist immer noch dieselbe.

Der „Main-Second“-Doppelbildschirm des LG Wing bietet die folgenden Hauptmerkmale.

– Benutzer können problemlos zwischen zwei beliebigen, unabhängigen Anwendungen wechseln, indem sie sowohl den Haupt- als auch den Zweitbildschirm verwenden.
– Entwicklern wird empfohlen, den „One App Extension Mode“ des Dual-Screens zu nutzen, der es ermöglicht, zusätzliche – App-Funktionalitäten auf beiden Bildschirmen anzuzeigen.
– Da sich beide Bildschirme entsprechend der Ausrichtung des Telefons drehen, ist eine komfortable Nutzung unabhängig von der Drehrichtung gewährleistet.
– Benutzer können bestimmte Paare von Apps vorwählen, die gleichzeitig angezeigt werden sollen.

Ich bleibe bei meiner Meinung und stehe dem Ganzen eher skeptisch gegenüber.

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caschy

Hallo, ich bin Carsten! Ich bin gelernter IT-Systemelektroniker und habe das Blog 2005 gegründet. Seit 2008 ist es Beruf(ung). Baujahr 1977, Dortmunder im Norden, BVB-Fan und Vater eines Sohnes. Auch zu finden bei LinkedIn, Twitter, Facebook, Instagram und YouTube. PayPal-Kaffeespende. Mail: carsten@caschys.blog

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11 Kommentare

  1. Immerhin hat da ein Unternehmen endlich eine frische Idee, aber wie die Querslider Fans für eine zu kleine Zielgruppe. Custom ROM kann man hier wohl ebenfalls vergessen.

  2. Die Bedürfnisse der User mögen sich ändern, aber es gibt einen Grund warum sich das derzeitige Format durchgesetzt hat und der ist schlicht ein biologischer. Die Hände, Augen und die Mechanik des Menschen sind seit Ewigkeiten die gleichen. Dazu ist der Mensch bequem und mag sein Smartphone auch gern einhändig bedienen. Irgendwas zu drehen ist ein paar mal ne nette Spielerei, aber ich tippe darauf das die User dieses neuen Geräte irgendwann auf das drehen verzichten und es dann wird jedes andere Smartphone bedienen.

    • Einerseits ganz nett – man könnte z.B. ein Youtube-Video quer schauen und hochkant die Kommentare lesen – andererseits aber dürften die sinnvollen Anwendungsfälle zu begrenzt sein, um das Aufklappen öfter zu nutzen. Und das Handy dürfte ja eher dick und damit unpraktisch sein.

  3. An sich finde ich diese Idee tausend Mal besser als die beiden Screens nebeneinader, da mir im Splitscreen der obere Bildschirm oft zu klein ist.

    Aber vermutlich würde ich mir das Handy trotzdem nicht kaufen.

  4. Finde die Idee klasse und fand auch die Idee bei Yotaphone 3 gut. Warten wir mal ab ob es sich durchsetzt.

  5. Ich persönlich halte Handys total ungern quer, daher könnte das LG Wing für mich wie gemacht sein um auch mobil Videocontent zu schauen.

  6. Toll. Zwei Handys mit ner Schraube verbunden. Da nehme ich doch lieber mein Vorgänger-Handy, mein aktuelles und klemme die beiden mit einem Gummiband zusammen. 🙂

  7. Um es mit Frau Dr. A. M. zu sagen: Ach so…

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