Das E-Rezept unterstützt nun mehrere Profile

Das E-Rezept wird irgendwann einmal flächendeckend nutzbar sein. Der letzte Meilenstein besagte, dass man bereits 30.000 E-Rezepte abgerechnet habe. Bereits im September wolle man das E-Rezept bundesweit in Apotheken verfügbar machen. Das E-Rezept bekommt nun eine neue Funktion: Ab sofort können E-Rezepte digital auch für die gesamte Familie in einer App verwaltet werden. Bedeutet: Nutzt eine Mutter oder ein Vater die E-Rezept-App, können dort nicht nur die eigenen Rezepte, sondern auch die der Kinder verwaltet werden.

Notwendig dafür ist, dass die NFC-fähige elektronische Gesundheitskarte (eGK) und die dazugehörige PIN für die Kinder bei der Krankenkasse beantragt und anschließend in der App angemeldet werden, so die ausführende gematik. Die Anzahl an Profilen, die in der App bereitgestellt werden, ist nicht begrenzt. Zudem ist es möglich, dass beide Elternteile ein Profil für das gemeinsame Kind anlegen. Dann empfangen beide die Rezepte und können sie digital einlösen. Natürlich kann diese Funktion auch für Angehörige genutzt werden, die selbst kein Smartphone haben, oder den Weg zur Apotheke selbst nicht mehr schaffen.

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Hallo, ich bin Carsten! Ich bin gelernter IT-Systemelektroniker und habe das Blog 2005 gegründet. Seit 2008 ist es Beruf(ung). Baujahr 1977, Dortmunder im Norden, BVB-Fan und Vater eines Sohnes. Auch zu finden bei Twitter, Facebook, Instagram und YouTube. PayPal-Kaffeespende. Mail: carsten@caschys.blog

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9 Kommentare

  1. Solange die Patienten jedes Quartal zur Praxis reisen müssen, um die Gesundheitskarte dort ins Lesegerät zu stecken, können die Patienten auch den Papierzettel mitnehmen.
    Schön, dass es das irgendwann einmal geben wird. Aber das ist nur ein kleiner Baustein.

    • Aussage eines Arztes. Das wird hoffentlich auch weiter, im Sinne des Patienten, in der Art erhalten bleiben. Außer es wird an die automatische Weitergabe von gesammelten Daten an den Arzt gekoppelt, die dafür benötigt werden. Medikamente müssen überwacht werden, sonst steigt die Mortalität deutlich an.

      • Ärzte sind hoffnungslos überlastet und lieben ihre Karteikarten, denn Papier ist geduldig.
        Renne leider dieses Jahr von Arzt zu Arzt und überall nur Chaos.
        Ärzte waren noch nie Kaufmänner oder Organisatoren, sondern Fach(id..)kräfte und das bleibt auch immer mehr auf der Strecke.

        Ein Rezept musste ich schon 3 mal umschreiben lassen

      • Dieser Arzt erzählt in diesem Zusammenhang ziemlichen Quatsch – ob mit Hintergedanken oder weil er das Thema nicht verstanden hat, sei mal dahin gestellt.

        Natürlich muss eine (Dauer)medikation überwacht werden, aber das geschieht ganz sicher nicht dadurch, dass man den Patienten alle drei Monate in der Praxis antanzen und die eGK in das Lesegerät einstecken lässt. Das ist ein reiner Verwaltungsakt der Krankenversicherungen.

      • Inwiefern erhöht es denn die Sicherheit, wenn ich einmal pro Quartal meine Versichertenkarte in den Leser schiebe? In den allermeisten Fällen wird da doch höchstens grob anhand des Geschlechts und des Alters geprüft, ob das überhaupt meine Karte sein kann, aber mehr auch nicht.
        Man könnte die Karte auch in der Apotheke einlesen lassen und das wird dann an den Arzt zurückgemeldet.

  2. Luca Mogler says:

    Im 21. Jahrhundert kann man als TK-Mitglied auch über die App ein Fax in die Praxis senden lassen statt die Karte vorzulegen.
    Die digitale Revolution im Gesundheitswesen ist jetzt nicht mehr aufzuhalten.

  3. Fabricate Fog says:

    Solang meine Krankenkasse von mir wenigstens 211 km einfach zur reellen Realitätsabgleichs-Authentifizierung haben mag ohne das mir garantiert ein gut schmeckender Kaffee + Keks angeboten wird nehme ich das Stück Papier.
    Wobei, Heidelberg liegt auf dem Weg und ich war bisher nur beruflich dort…

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