D-Link bringt die Sicherheitskameras DCS-8325LH und DCS-8000LHV2 nach Deutschland

D-Link bringt zwei neue mydlink-Kameras nach Deutschland, Österreich und in die Schweiz: Konkret sind das die beiden DCS-8325LH und DCS-8000LHV2. Letztere wurde ja im Januar auf der CES 2020 vorgestellt. Das zuerst genannte Modell ist bereits seit 2019 bekannt, meistert aber erst jetzt auch den Weg in hiesige Gefilde.

Beide IP-Kameras verwenden laut dem Hersteller eine KI-gestützte Bewegungserkennung. Gemeinsam ist beiden Modellen auch die Auflösung von 1080p sowie die Wi-Fi-Schnittstelle. Dank künstlicher Intelligenz, womit aber in diesem Fall wohl eher ein einfacher Algorithmus gemeint ist, können die Kameras Personen von anderen bewegten Objekten unterscheiden. Das Festlegen bestimmter Überwachungszonen ermöglicht bei der DCS-8325LH zudem spezifische Überwachungsszenarien. Beide Kameras sind zusätzlich mit ONVIF Profil S-Support, WPA3-Verschlüsselung sowie Cloud Recording ausgestattet und werden über die mydlink-App bedient.

Während das Artikelbild euch die DCS-8325LH zeigt, seht ihr oben auch noch einmal die kompaktere DCS-8000LHV2. Die Personenerkennung soll natürlich dazu dienen, dass nur potenzielle Einbrecher einen Alarm auslösen, nicht aber Katze Frieda, die vorbeihuscht. Die DCS-8325LH bietet noch weitere Funktionen wie die Multi-Zonen-Bewegungserkennung für bis zu vier ausgewählte Zonen innerhalb des Sichtfeldes, welche dann explizit überwacht werden. So erhalten Nutzer nur dann eine Benachrichtigung, wenn in diesen priorisierten Zonen – zum Beispiel im Eingangsbereich, vor den Fenstern oder am Kinderbett – eine Bewegung erkannt wird.

Ihr könnt auch angeben, dass ihr eine Benachrichtigung erhalten wollt, wenn sich jemand von einer zur anderen Zone bewegt – also wenn z. B. das Kleinkind aus dem Laufgitter klettert. Es sind auch Bereiche ausschließbar, um Fehlalarame zu reduzieren. Beide Kameras erkennen wiederum Geräusche. Sie starten dann automatisch mit der Videoaufzeichnung und versenden eine Push-Nachricht auf das Smartphone oder Tablet.

Die neuen D-Link-Kameras verschlüsseln ihre WLAN-Verbindung mit bis WPA3 und unterstützen das ONVIF Profil S. Damit verbinden sich die Kameras mit jedem ONVIF-Profil-S-kompatiblen Netzwerk-Videorekorder und ermöglichen die lokale Aufzeichnung der Videos ohne Verwendung des Cloud-Speichers. Der 1080p-Sensor nimmt mit 30 Bildern pro Sekunde auf. Die DCS-8325LH im Look einer Stehlampe erfasst ein Sichtfeld von 151 Grad.

Die DCS-8000LHV2 kommt nur auf knapp 10 Zentimeter Höhe überzeugt und weist einen Blickwinkel von 138 Grad auf. Beide Kameras verfügen auch über eine Nachtsichtfunktion. Zur Verwendung aller Funktionen benötigt ihr natürlich die mydlink-App für Android bzw. iOS.  Je nach Abonnement lassen sich dann aufgezeichnete Videos zwischen 7 und 30 Tagen in der mydlink Cloud speichern. Mit dem kostenlosen Basic-Abo werden Videos von bis zu drei Kameras kostenfrei bis zu 24 Stunden gespeichert. Die neuen D-Link-Kameras sind mit Amazon Alexa sowie Google Assistant kompatibel.

Verfügbarkeit und Preise

Die D-Link DCS-8325LH ist ab sofort für 159,00 Euro bzw. 156,00 CHF in Deutschland, Österreich und der Schweiz verfügbar. Die DCS-8000LHV2 ist ebenso in allen drei Ländern für 87,90 € bzw. 86,00 CHF erhältlich.

D-Link DCS-8325LH und DCS-8000LHV2 – die Key Features laut Hersteller

  • IP-Kamera mit KI-basierter Bewegungserkennung
  • Zonenüberwachung mit der DCS-8325LH (Linienüberschreitung, Zoneneintritt, Zonenaustritt)
  • Großer Sichtbereich von 151 Grad (DCS-8325LH) oder 138 Grad (DCS-8000LHV2)
  • 1080p-Sensor für Videos mit Full HD-Qualität
  • Unterstützung für ONVIF Profil S-kompatible Netzwerk-Videorekorder
  • 802.11n Wireless, WPA3, Bluetooth zur Einrichtung
  • Nachtsichtfunktion zur Überwachung auch bei völliger Dunkelheit
  • Einstellbare Geräuscherkennung mit Push-Benachrichtigung
  • Zwei-Wege-Audio (DCS-8325LH)
  • Aufzeichnung der Videos im persönlichen Cloud-Speicher, auf einer microSD-Karte oder über ONVIF Profil S auf kompatible
  • Netzwerk-Videorekorder
  • Live-View ergänzend zur mydlink App im mydlink Portal
  • Kompatibel mit Amazon Alexa und Google Assistant

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André Westphal

Hauptberuflich hilfsbereiter Technik-, Games- und Serien-Geek. Nebenbei Doc in Medienpädagogik und Möchtegern-Schriftsteller. Hofft heimlich eines Tages als Ghostbuster sein Geld zu verdienen oder zumindest das erste Proton Pack der Welt zu testen. Mit geheimniskrämerischem Konto auch bei Facebook zu finden. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

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3 Kommentare

  1. Heisenberg says:

    „D-Link“ und „Sicherheit“ in einem Satz, finde den Fehler! 😀

  2. Aufgrund von ONVIF sehr interessant, allerdings hat D-Link sich in Bezug auf Sicherheitslücken bisher nicht sonderlich rühmlich gezeigt, das in einem solch sensiblen Bereich finde ich fragwürdig. Sehr schade, Preis und Leistung durchaus interessant.

  3. Fritzchen says:

    Ich finde es ärgerlich, dass viele Kameras nicht mit einer LAN-Schnittstelle angeboten werden. Bei WLAN sehe ich die Gefahr, dass ungebetene Besucher sich mit einem Jammer ausrüsten. Das hat dann zur Folge, dass alles was per Funk übertragen wird blockiert ist.

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