Counterpoint: Apple Watch im ersten Quartal 2019 weiterhin die meistverkaufte Smartwatch

Die Analysten von Counterpoint haben ihren Bericht bezüglich der Absätze von Smartwatches im ersten Quartal 2019 veröffentlicht. Dieser zeigt, dass Apple mit seiner Apple Watch 4 und vor allem der EKG-Funktion alles richtig gemacht zu haben scheint. Dass das Unternehmen die Zulassung für jene Funktion nun auch in 20 weiteren Ländern, darunter Deutschland, erhalten hat, sollte die Verkäufe noch einmal ankurbeln.

Laut Counterpoint wuchs die Zahl der weltweiten Smartphone-Verkäufe im ersten Quartal dieses Jahres im Vergleich zum Vorjahr um 48 Prozent. Führend bei den Verkäufen ist, wie schon erwähnt, Apple, gefolgt von Samsung, Fitbit und Huawei.

Eines der weiterhin wichtigsten Kriterien beim Kauf einer Smartwatch sei laut Analyst Satyajit Sinha vor allem die Akkulaufzeit. Hierbei sei es egal, ob es sich dabei um ein günstiges oder ein Premium-Modell handle. Dieser Anspruch der Kunden greife unabhängig von der Preisklasse. Samsung wuchs laut Counterpoint exponentiell mit 127 Prozent im Jahresvergleich, da der Marktanteil des Unternehmens im ersten Quartal 2019 auf 11 Prozent gestiegen ist. Hier sei die aktuelle Galaxy Watch-Serie der hauptsächliche Grund für die positiven Zahlen, da die Uhr für viele Nutzer noch immer eine gute Alternative zur Apple Watch darstelle.

Huaweis Marktanteil sei im ersten Quartal 2019 auf drei Prozent gestiegen, auch hier sieht Counterpoint den Absatz der aktuellen Smartwatch des Unternehmens, der Huawei Watch GT, als Hauptgrund.

Mit faltbaren Displays oder besser: flexiblen Smartwatches, wie es die Nubia Alpha sein möchte, rechne man als Mainstream-Produkt dabei frühestens nach 2025. Der Formfaktor müsse erst noch ausgiebig diskutiert, durchdacht und vor allem definiert werden, bevor hier wirklich von Marktreife gesprochen werden könne. Die letzten Probleme bei Samsung untermauern diese Behauptung recht eindeutig, auch wenn die Displays hier für den Einsatz in Smartphones gedacht sind.

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Benjamin Mamerow

Nordlicht, Ehemann und Vater, hauptberuflich mit der Marine verbündet. Außerdem zu finden auf Twitter. PayPal-Kaffeespende an den Autor. Mail: benjamin@caschys.blog

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34 Kommentare

  1. Ich habe lange die Pebble Steel getragen, seit über einem Jahr die Amazfit Bip, die mich vor allem wegen der wochenlangen Akkulaufzeit begeistert hat.
    Gestern ist meine Apple Watch mit LTE aus der Telekom Aktion angekommen. Lange habe ich wegen der schlechten Akkulaufzeit keine haben wollen. Apple Pay und die Möglichkeit das Handy zu Hause zu lassen und trotzdem telefonieren und IMessage nutzen zu können haben mich jetzt aber zu dem Schritt hingerissen.
    Ich bin gespannt auf die nächsten Tage.

    • Trage auch die Bip und kann mich ob des ständigen Aufladens noch nicht zur „richtigen“ Smartwatch durchringen. Manchmal krabbelt es jedoch in den Fingern …

    • Chris R. says:

      @Per: Die Möglichkeit, die Apple Watch autark nutzen zu können, könnte auch bei mir dazu führen, mir so ein Teil zuzulegen, wobei mich, der auch Pebble-verwöhnt ist, tatsächlich die geringe Akkulaufzeit stört – aber da nehmen sich die Hersteller ja im Grund alle nichts.

      • Peter Brülls says:

        Der Teil hatte mich auch gewundert. Wenn Akkulaufzeit das wichtigste, wieso ist dann die Apple Watch so beliebt? Realistisch hält die große etwa zwei Tage durch, wenn man nicht Schwimmen geht, sie nur gelegentlich nutzt und man sie nicht durchgängig cell-only benutzt.

        Wohlgemerkt, ich bin mit meiner sehr zufrieden. Da ich locker 350 Tage im Jahr zu Hause schlafe, ist Laden nie ein Problem. Für Reisen habe ich ein Set in der Kulturtasche, wo von Ladekabeln bis Eßstäbchen und Rasierspiegel alles drin ist. Aber ich verstehe völlig die Leute, die lieber was haben wollen, weil sie die Uhr entweder nie ablegen wollen oder eben spontan tagelange Nutzungsdauer haben wollen, ohne eine Heimatbasis anlaufen zu wollen.

  2. Black Mac says:

    Das EKG und die (sehr zuverlässige) Erkennung von Vorhofflimmern sind unschlagbare Argumente. Vor allem auch, weil sich diese Funktionen in einem Gerät befinden, das ich sowieso den ganze Tag trage – und das macht sie einfach zu einem riesigen Sahnehäubchen.

  3. Habe die Amazfit BIP und kann mir kaum vorstellen, dass ich eine andere Watch mit weniger als 7 Tagen Akkulaufzeit nehmen würde. Toll wäre NFC Zahlung mit der Uhr.

  4. Ja, natürlich, was anderes habe ich auch nicht erwartet. Sie ist einfach konkurrenzlos.

  5. „Laut Counterpoint wuchs die Zahl der weltweiten Smartphone-Verkäufe…….“ soll wohl dann „Smartwatch-Verkäufe“ heißen.
    —————————-
    @Black Mac
    Bin da absolut deiner Meinung. Es ist ohne Frage ein Killer Feature. Ich gehe soweit und sage, dass die Apple Watch schon Argument genug für den Kauf eines iPhones ist.

    • Pass auf das du nicht gekillt wirst falls du die mal ein paar tage nicht trägst und tot umfällst weil keine warnung kommt.

  6. Habe die S3 Nike ed., die Benachrichtigungen direkt am Handgelenk zu erhalten und sogar kurz beantworten ist natürlich sehr praktisch. Aber, darüber hinaus ist es eigentlich nur eine nette -wenn auch coole- Spielerei. Meine vorherige LG Watch R lies sich sogar per Sprache viel besser steuern als die AW, dennoch würde ich keine der beiden zukünftig wieder kaufen… Irgendwie können sie unterm Strich doch zu wenig…

  7. RiffRaff says:

    Diese genannten %-Zahlen hat Apple ein Gewinn von 0,3% zum Vorjahr gemacht, jedoch ohne Angabe von Stückzahlen. Ich habe in den Links nichts gefunden es wird immer nur was von & geschrieben.

    Entweder habe ich es überlesen oder es ist einfach oberflächlich, was sagen die Prozentzahlen denn aus? Hat Apple 35 Uhren verkauft und Samsung 11 oder sind es mehr??? Man(n) weiß es nicht…

  8. Die Apple Watch ist eigentlich mit ein Grund, warum ich überhaupt ein iPhone nutze 😀

  9. Zapperlot says:

    Verstehe nicht was ihr immer mit dem Akku habt, die AW lädt sich doch über Nacht von alleine auf dem Ladepuck…oder erzeugt ihr den Strom für die AW an eurem Heimtrainer? Ja dann ist das ständige Laden natürlich anstrengend. 😀 Ungünstig wäre es, wenn der Akku nicht über den Tag hält, aber das habe ich noch nie erlebt, auch nicht mit meiner AW Series 0.

    • Chris R. says:

      Klar lädt das Ding von alleine, aber abgesehen davon, dass nach wie vor eine unkontrollierte „Dauerladung“ über Nacht die Lebenszeit des Akkus nicht verlängert, muss man Abstriche machen bei Nutzung der Features, die so ein Gerät bietet. Da geht es tagsüber neben der Nutzung i.V.m. dem Smartphone auch um Aktivitätstracking und Nachts z.B. um die Aufzeichnung des Schlafverhaltens. Für mich ist so eine Smartwatch durchaus eine 24/7-Sache, und bei einer Akkulaufzeit von plus/minus einem Tag ist sowas leider nicht drin.
      Und zu guter Letzt bin ich meinetwegen auch etwas oldschool-mäßig unterwegs, aber für mich ist auch eine Smartwatch in erster Linie eine Uhr. Und eine Uhr, die ich jeden Tag aufladen muss, ist per se eben … naja, sagen wir mal, suboptimal.

      • Zapperlot says:

        Unkontrollierte Dauerladung. Facepalm!
        Und ich nutze schon seit Jahren die AW zum Sleep-Tracking und komme mit dem Akku und dem Laden klar. Ich muss noch nicht mal jeden Tag/Nacht laden, denn der Akku hält nicht nur 1 Tag, trotz Aktivitäts- und Sleep-Tracking. Sorry, aber diese Akku-Kritiken an der AW halte ich einfach nur für Blödsinn, weil das Laden in keiner Weise einschränkt und ich trage eine AW schon seit der Ersten die rauskam.

  10. Ich habe die Apple Watch Gen 0 und sehe keinen Grund noch einmal 450€ auszugeben. Das EKG bekomme ich bei Amazon (von zum Beispiel Beurer) günstiger. Meine Amazfit BIP und Xiaomi Smartband 3 sind in der Akkulaufzeit um Welten besser. Für den Kaufpreis eine AW bekomme ich 6 Amazfit BIP und 18 Smartband 3. Für mich ist der Hype um die Apple Watch auch kaum nachvollziehbar. Meine Frau sagt dazu „Uhr Attrappe“, weil ihre AW immer leer ist.

    • chilibrenntzweimal says:

      Es gibt auf der Apple Homepage ne Powerbank mit integrierter Apple Watch Ladeconnector, kauf die deiner Frau, dann kann sie die Apple Watch immer wenn sie droht zu einer Uhr Attrappe zu werden wieder unterwegs laden und kann sie dann wieder normal nutzen!
      Am Wochenende ladest du die Powerbank wieder komplett auf!
      Hier der Link https://www.apple.com/de/shop/product/HLLT2ZM/A/elevation-lab-batterypro-für-iphone-und-apple-watch?fnode=97&fs=f%3Drechargebattery%26fh%3D458e%252B4633
      Ich rate von den Billig Powerbanks auf Ebay ab, wo auch der Apple Watch Ladeconnector drauf ist, die funktionieren manchmal nicht.

      • Peter Brülls says:

        Naja, ist sich ein wenig doof, sowas grundsätzlich mitnehmen zu müssen, wenn man oft spontan unterwegs ist.
        Was ich allerdings nicht verstehe sind Leute, die zu Hause schlafen, aber es dann nicht gebacken kriegen, sowas aufzuladen.
        Ausziehen, Krams an den Platz legen, fertig.

        • Chris R. says:

          Es hat doch keiner gesagt, dass man das nicht hinbekommt, die Uhr regelmäßig zu laden. Aber es ist lästig und verhindert eben die vollumfängliche Nutzung. Man kann sich mit vielen Dingen arrangieren, wenn man dazu gezwungen ist, das macht es aber nicht besser.

          • Peter Brülls says:

            Das Schlaftracking gemacht werden soll – nur dann muss man diese Laufzeiten haben – war nicht gesagt worden. Ich kenne genug Leute, die das nicht machen, ich auch nur sehr sporadisch. Das hat dann nichts mit arrangieren zu tun. Ich „arrangiere“ mich ja auch nicht damit, dass ich keinen Fernsehempfang habe. Ich habe einfach keinen.

            Im Normfall nehme ich das Ding eben abends ab und lege es aufs Ladegerät. Fertig. Sollte jeder Erwachsene hinkriegen, der, wie gesagt, kein Schlaftracking betreibt. Wobei es auch geht. Einfach nach dem Aufstehen laden, während man sich wäscht und anzieht.

            Wobei ich mogle. Mir wurde die Series 0 zu langsam und wollte Cellular haben, damit ich für Anrufe der Schule – die haben eine eigene Nummer für sowas genannt bekommen – erreichbar bin, ohne das Telefon immer mitschleppen zu müssen, wenn ich nicht am Schreibtisch bin. Da der Restwert zu gering ist – da gibt es gerade mal einen Aktivitätstracker für – benutze ich dann die für sowas weiter.

            Da eh alles über Apple Health gesynct wird, habe ich also eine „vollumfängliche“ Nutzung.

            Aber das ist halt Geschmacksache. Reine Aktivitätstracker oder auch sowas wie Amazfit BIP sind mir tagsüber einfach zu eingeschränkt. Ich nutze praktisch täglich Diktiergerät, Messaging ohne Handy, NFC Payment, Erinnerungen und Termine per Diktat, so ziemlich alles was die Apple Watch hergibt. Nachts hingegen nur ein bisschen Puls und Tracking, was jedes 20-Euro Gerät kann und praktisch nahtlos durch Wechseln gemacht werden kann. Und wie gesagt: Im Normalfall nur sporadisch, wie jetzt wo ich bei einer Erkältung mal geprüft habe, wo nachts mein Puls liegt. 20 höher als normal.

            • Chris R. says:

              Ich hielt es nicht für notwendig, ein unterstütztes Feature zu erwähnen, nur weil es vielleicht nicht von vielen genutzt wird. Der Punkt ist doch, dass man so eine Smart Watch nicht so nutzen kann, wie es möglich wäre, wenn die Akkulaufzeiten länger wären. Das sowas wie Schlaftracking nicht für alle interessant ist, ist ja unbestritten, die Masse der Nutzer wird ohnehin nur einen Bruchteil der Möglichkeiten nutzen. Aber die, die es möchten, können es auch nicht aufgrund der technischen Limitierungen. Die Gründe dafür mögen nachvollziehbar sein, aber dadurch wird es wie gesagt nicht besser und bleibt ein Manko.

          • Zapperlot says:

            Es verhindert eben NICHT die vollumfängliche Nutzung. Wie kommst du darauf? Lass dir das von einem jahrelangen AW-Nutzer sagen.

  11. Brathering says:

    Apple verkauft seine Smartwatch. Bei Huawei und Samsung werden deren jeweilige Smartwatchs oft auch als gratis Beigabe zum Smartphonekauf dazu gelegt. So kommt man natürlich schnell auf einen hohen Marktanteil.

  12. Ich trage, als Schweizer, weiterhin eine klassische Uhr. Irgendwie reicht es auch mal mit den Displays und Akkus aufladen. Die Menschheit ist heute so faul, dass sie nicht mal mehr Bargeld aus dem Portemonnaie holen wollen, sondern einfach die Uhr hinhalten. Alles andere ist zu viel. Dazu muss man natürlich immer sofort sehen, ob man Kerngesund ist und ob man evtl von jemanden Kontaktiert worden ist. Ich liebe ja Technik, aber es ist auch mal gut. Aber das ist nur meine unwichtige Meinung 🙂

    • Zapperlot says:

      Habt ihr in der Schweiz ausser Uhren auch noch Pferdekutschen? Meine Güte, man kann über die Kommentare hier immer wieder nur den Kopf schütteln.

      • Also wenn du ab meiner Meinung den Kopf schütteln musst, dann tust du mir leid. Es ist meine Meinung, nicht mehr und nicht weniger, dafür sind Kommentar-Funktionen unter anderem nun mal da. Und ich wage zu behaupten, dass die Apple-Watch-Dichte in der Schweiz um das mehrfache höher ist als in Deutschland. Und daher bin ich hier wohl noch mehr in der Unterzahl.

        • Chris R. says:

          Ich denke auch, dass da eine höhere Dichte vorherrscht, die gemeine Schweizer verfügt ja auch in aller Regel über mehr Kapital und die Produkte sind noch dazu bei Euch oft günstiger. 😉

        • Zapperlot says:

          „Die Menschheit ist heute so faul, dass sie nicht mal mehr Bargeld aus dem Portemonnaie holen wollen“

          Bei so einer Aussage, kann man nur den Kopf schütteln, deine Meinung hin oder her.

        • Zapperlot says:

          „Die Menschheit ist heute so faul, dass sie nicht mal mehr Bargeld aus dem Portemonnaie holen wollen“

          Bei so einer Aussage kann man nur den Kopf schütteln, deine Meinung hin oder her.

      • Über deinen erst recht!

  13. Dieter Müller says:

    Das liegt aber auch daran, weil die Apple User nicht soviel Auswahl haben wie die Google Nutzer

  14. Also die Akkulaufzeit der AW ist schon unterirdisch und alle die das bemängeln, als zu blöd zum Laden hinzustellen finde ich nicht richtig. Ich hatte die 4er und hab sie wieder zurück geschickt. Man kommt mit der kleinen Variante definitiv nicht über zwei Tage also muss ich sie nachts laden. Auf Arbeit habe ich keine Möglichkeit und wenn ich nach der Arbeit im Garten arbeite oder beim Sport bin möchte ich genau das tracken und nicht die Uhr laden. Vorher hatte ich eine Samsung Gear S3 da war die Akkulaufzeit und die Optik etwas besser, aber die Funktionen in Verbindung mit dem iPhone sehr eingeschränkt. Am Ende bin ich bei der Withings Steel HR gelandet, die es mal in der Aktion bei Amazon für ca. 110 Euro gab. Die lade ich einmal im Monat, tracke meine Aktivitäten und meinen Schlaf. Außerdem ist sie auch nicht als (Hybrid-)Smartwatch zu erkennen, sondern Sieht aus wie eine Uhr. Das finde ich klasse, da die Uhr auch im Arbeitsalltag eben wie eine Uhr zum Anzug ausssieht. Letztlich muss jeder wissen was er braucht, mit ist GPS und LTE nicht wichtig und daher passt die Steel Hr für mich am Besten.

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