Coronavirus: Tracking-App erscheint wohl nächste Woche

Aktuellen Aussagen einiger Forscher zufolge, die an dem Projekt mitarbeiten, soll eine Tracking-App zur Eindämmung von COVID-19 schon nächste Woche erscheinen. Anvisiert ist eine Veröffentlichung zwischen dem 15. und dem 19. April 2020. Die App soll mit Bluetooth arbeiten, um IDs auszutauschen. 130 Experten aus acht Ländern Europas haben mitgearbeitet. Erste Tests der Bundeswehr in Berlin seien vielversprechend verlaufen.

Wichtig sei bei der Entwicklung die Anonymisierung der Daten gewesen. Zudem wolle man saubere Messungen gewährleisten. Die Verwendung der App solle natürlich freiwillig sein. Allerdings hat die Vergangenheit gezeigt, dass man solche Zusicherungen leider mit enormer Vorsicht genießen muss. Denn als sicher bezeichnen und tatsächlich sicher sein, das sind leider auch bei großen Unternehmen und auch Behörden oft zwei verschiedene Dinge.

Offen ist noch, wer die App dann in die App-Stores schieben werde – das sei aber eher eine politische Entscheidung. Für Deutschland könnte wohl das Robert Koch Institut (RKI) verantwortlich sein. Nicht zu verwechseln ist die kommende App natürlich mit der bereits verfügbaren Datenspende-App. Die neue App wird regelmäßig per Bluetooth eine ID aussenden und wiederum auch IDs anderer Geräte empfangen, die in der Nähe sind. Die Daten sollen dann jeweils lokal verschlüsselt gespeichert werden.

Entscheidend wird aber eben sein, für wie vertrauenswürdig die Menschen so eine App halten. Zudem sind auch nicht alle technischen Fragen abschließend beantwortet. Etwa ist unklar, wie präzise die Messungen sein werden, da es bei Bluetooth viele Störfaktoren geben kann. Auch der Chaos Computer Club ist da aktuell skeptisch im Hinblick auf derartige Tracking- / Tracing-Apps, die auf keinen Fall Bewegungsprofile anlegen sollten. Zumal man beurteilen müsse, ob der Einsatz so einer App am Ende wirklich nützlich sei – sollte er das nicht sein, wäre eine sofortige Einstellung zu empfehlen.

Der Chaos Computer Club hatte die Ansage gemacht, dass man keine spezifischen Apps empfehlen werde. Allerdings werde man von Tracing-Apps abraten, welche nicht sicher genug seien und keinen ausreichenden Datenschutz gewährleisten. Seien wir mal gespannt, wie die kommende App da dann abschneiden wird.

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André Westphal

Hauptberuflich hilfsbereiter Technik-, Games- und Serien-Geek. Nebenbei Doc in Medienpädagogik und Möchtegern-Schriftsteller. Hofft heimlich eines Tages als Ghostbuster sein Geld zu verdienen oder zumindest das erste Proton Pack der Welt zu testen. Mit geheimniskrämerischem Konto auch bei Facebook zu finden. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

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128 Kommentare

  1. Ich werde die App sowieso nicht installieren! Habe keine Lust das die App ständig im Hintergrund läuft und am Akku saugt. So lange die App nicht Open-Source ist, weiß keiner was wirklich alles im Hintergrund verschickt wird.

    • Wofür brauchst du denn deinen Akku, wenn du eh nur zuhause hocken darfst? 😉

      Datenschutz lass ich gerne gelten – der Rest ist lächerlich. Zumal jedes OS mittlerweile eine gute Übersicht zeigt wie sehr wirklich der Akku verbraucht wird und so unvoreingenommen sollte man dann vlt. doch sein

      • Das blöde bei der Akkuverbrauchsübersicht ist halt, das dort meistens nur Vordergrund und bestimmte Hintergrundprozesse (z.B. keine Intents, Trigger, …) angezeigt werden. Die genaue Akkuverbrauchsübersicht gibt’s bei Android (ab Version 8) nur mit root oder per adb.

        • wobei Gsam Battery Monintor auf Non-Root Geräten auch schon einiges an Trigger, Wakeups usw. ausspuckt.
          Die Interegrierte Android Akku Übersicht ist doch lächerlich, da hier nur 30% der Apps überhaupt aufgelistet werden.

    • Jaja, das Totschlagargument „Open-Source“. Als wenn schonmal jemand der „Open-Source“-Verfechter jemals in so ein Projekt reingeschaut hat, um zu sehen, was es so treibt. Das machen maximal der CCC, wenn die überhaupt die Kapazitäten dafür haben. Es gab in der Vergangenheit genug Bugs in Open-Source-Software, die jahrelang keiner entdeckt hat. Weil es schlussendlich kaum einen interessiert.

      Und ich vermute, die Leute werden diese App installieren. Sie dürfte derzeit die einzige Chance sein, zu etwas Normalität zurückzukehren. Und wenn der CCC keine grundlegenden Sicherheitsbedenken hat, warum auch nicht. Die meisten der „Meine Privatsphäre ist mir wichtig“ suchen bei Google und posten bei Facebook, Whatsapp und Instagram 😉

      • Zumal Google und Facebook fleißig Bewegungsdaten aufzeichnen und aufbereiten. Da widerspricht kaum jemand. Aber bei der Corona-Tracking-App ist natürlich der Akkuverbrauch (den Nic wohl aus geheimen Quellen schon genau kennt) das entscheidende K.O.-Kriterium xD

      • Als App-/Softwareentwickler schaue ich eigentlich öfters in die Quellcodes von interessanten Projekten…

        • Das ehrt dich und ich finde es wirklich gut. Den meisten dürfte die Zeit dafür fehlen. Und je nach Projekt auch die Erfahrung. Da die App ja offensichtlich Open-.Source sein soll, freuen ich mich hier auf deine Einschätzung über den Datenschutz in der App…

          • Du missverstehst den Punkt. Es geht darum das Der Code öffentlich reviewed werden kann, es ist gar nicht notwendig, das jeder in den Code guckt, aber es ist wichtig, das er es könnte.

            Ich sehe überhaupt garkeinen Grund, warum die App nicht opensource sein sollte.

      • Nicht-Fischer says:

        Fischer: „Ein Volk von Cookie-Akzeptierern, Instagram-Postern und Werbetracking-Zustimmern, 50 Millionen Bürger, die widerspruchslos und freiwillig intimste Daten über ihr gesamtes Sozial-, Arbeits-, Reise- und Beziehungsverhalten an internationale Datenkonzerne senden, geraten in Überwachungsstaat-Panik angesichts der Frage, ob man gegen eine hochinfektiöse tödliche Lungenkrankheit möglicherweise eine (freiwillige!) Tracking-App einsetzen soll. Diese Menschen kaufen pro Jahr 25 Millionen Smartphones und Navigationsgeräte, für deren Nutzung durchweg Ortungsdienste aktiviert werden, und klicken bedenkenlos «Ja» bei jeder ungelesenen Kenntnisnahmeerklärung unter AGB und Datenschutz-Disclaimern.“

        • Sehr schön zusammengefasst!

        • +1 (oder sogar +2)
          Ich bin auch sehr empfindlich, was den Datenschutz angeht. Aber verdammich, wir reden hier von einer der schlimmsten weltweiten Pandemien der letzten 100 Jahre! Und wir haben heutzutage endlich mal die technischen Möglichkeiten, wirklich aktiv etwas dagegen zu tun. Obendrein kommt diese (vermutlich SEHR hilfreiche) App nicht von einem Konzern namens Facebook, Google, Apple, Microsoft o.ä. zu deren Geschäftsfeldern der Handel mit Daten gehört, sondern von Wissenschaftlern und öffentlichen Institutionen.
          Selbst WENN die Möglichkeit besteht, dass die App Bewegungsprofile aufzeichnet, überwiegt in diesem Fall doch eindeutig der Nutzen!
          Ich könnte auch nur den Kopf schütteln über diese Umfragen, in denen jeder zweite seine Datenschutzbedenken äußert, nur um kurz darauf das Ganze dann erstmal mit seinen Kontakten per Whatsapp zu diskutieren, dessen Nutzung nach wie vor in Deutschland (seit jeher aus Datenschutzgründen) illegal ist… interessiert aber offenbar 99,9% der Menschen nicht!

        • Du bringst es auf den Punkt!

        • Du hast es auf den Punkt gebracht

      • Eben. Wenn das Dingen vom CCC nicht beanstandet wird (oder auch von anderen Datenschützern), dann sehe ich keinen Grund, mich nicht daran zu beteiligen.

        Es ist vielleicht aktuell die größte Chance für die Menschen in Europa.

        • cryptosteve says:

          Und was, wenn es die aktuell größte Chance für die Menschen in Europa und auf der ganzen Welt ist und der CCC die App trotzdem beanstandet?

          Datenschutz ist möglicherweise nicht alles …

          • Für Dich nicht, für die Mehrheit auch nicht -siehe Userzahlen bei FB/ WA/ G/ etc.- aber für ein paar wenige schon. Auf die kommt’s auch nicht an, also, warum darüber aufregen?!

    • Die App ist open Source! Wurde gestern noch gesagt.

  2. „Erste Tests der Bundeswehr in Berlin seien vielversprechend verlaufen.“

    Dann bin ich ja beruhigt, die kompetenteste IT-Instanz Deutschlands. 😉

    „Die Verwendung der App solle natürlich freiwillig sein.“

    Perfekt! Freiwillige vor… 🙂

    • Die besten Tester sind die, die nicht vom Fach sind. Von daher spricht eher nichts gegen die Bundeswehr. Die sollen ja nicht die App programmieren oder reviewen, die sollen sie nutzen, wie es der Normalbürger ohne IT-Erfahrung draußen auch macht.

      • Sehe ich anders. Von Tester die keine Ahnung von der Materie haben, kann man keine qualifizierte Rückmeldungen erhalten. Aber gut…

        • Ich glaube, man muss da unterscheiden. Die BW-Tester können natürlich keine Rückmeldungen über technische Aspekte machen. Aber sie können sehr gut Rückmeldungen geben, ob und wie die App reagiert und ob die Rückmeldungen an den Nutzer sinnhaft sind.

          Die besten Tester, die ich in meiner Karriere kennengelernt habe, waren immer nicht vom Fach. Die machen Sachen, die würde kein Mensch mit IT-Erfahrung tun würde und haben einen anderen Blickwinkel auf das Ganze.

        • Aha, wenn ich dich frage, ob dir die Suppe schmeckt, brauche ich also nicht auf die Antwort warten, denn du hast ja keine abgeschlossene Kochausbildung.

          Ziemlich lebensfremd. Dein Gott heißt Stiftung Warentest…

    • Die Bundeswehr hat die App nicht getestet sondern hat lediglich Personal für einen realitätsnahen Test der App gestellt.

  3. Für jeden Misst eine App. Sollte zusätzlich in WhatsApp oder direkt ins OS mit einer gescheiten Benachrichtigungsfunktion implementiert werden.

    • WhatsApp – soso. Die bedenken sind bei einer eigenständigen App schon groß genug wegen Datenschutz – und du möchtest es in einem Produkt haben, welches Facebook gehört? Sounds valid…

    • „Für jeden Misst eine App“
      Der Mist ist ja auch nur die größte Krise seit dem 2. Weltkrieg. Dazu extra eine App installieren ist schon ein Unding.

    • Manuel Stey says:

      Das heißt für jedes Messen eine App….

  4. Martin Birmele says:

    Also meine Meinung dazu ist die folgende:
    90% aller Smartphone Nutzer (egal aus welchem Lager) werden entweder von Apple oder von Google ständig getracked. Es werden Bewegungsprofile angelegt welche man bis ins kleinste Detail nachvollziehen kann (wenn man es nicht manuell deaktiviert).

    Jetzt machen sich plötzlich die ganzen Leute in die Hose wegen solch einer App die im besten Falle einen großen Beitrag dazu leisten könnte, dass man wieder zu einem „normaleren“ Leben zurückkommen kann.

    Ich verstehe dieses ganze Drama nicht.

    • Nennt sich relativieren. Weil Konzept a schlecht ist legitimiert es also Konzept b weiches auch schlecht ist.

      Aber so denkt man wohl wenn man unter schlimmer Amnesie leidet und glaubt diesmal, ganz ganz sicher, dienen Massnahmen zum Wohle des Volkes.

    • Genau! Die 90% werden auch die App sofort installieren, die anderen 10% halt nicht. Alles gut, kein Drama.

      • von 83 Mio. Einwohner in Deutschland besitzen 58 Mio. ein Smartphone. Also würden bei 90% 52 Mio. die App installieren. In Deutschland hätten dann 63% die App installiert, was echt ein guter wert wäre…

  5. @FS: jau, sehe ich auch so. es wird massenweise Privatestes gepostet bei FB und Insta und Co. Da ist so eine App sicher ein kleines Übel, wenn überhaupt.

    @Sven: sowas gehört nicht ins OS. Von mir aus in WhatsApp, das habe ich nicht 😀
    es ist halt immer noch! eine freiwillige Sache.

    @MartinBirmele
    wieviel und was wird denn getrackt von Apple und Google? wie du sagst, kann man das bei den meisten Apps abschalten, nur im OS selber wohl kaum. und da ist Google sicher noch neugieriger als Apple.

    • Martin Birmele says:

      Bei Apple „Häufige Orte“
      Bei Google in Google Maps in der Timeline. Jeden besuchten Ort, jede Bewegung – alles. Auch unter iOS wenn Google Maps installiert und die Rechte nicht entsprechend beschnitten sind.

      Und ich gehe davon aus, dass 90% der Nutzer nicht das Verständnis oder das Bewusstsein dafür haben, solche Funktionen auszuschalten. Es interessiert die meisten Menschen einfach nicht.

      Wie gesagt – die Corona-App wird im besten Falle dafür sorgen, dass weniger Menschen sich infizieren, weniger Menschen erkranken, weniger Menschen sterben und das Gesundheitssystem nicht zusammenbricht. Im Gegenzug wird es uns erlauben wieder schneller in eine Art von Leben zurückzukehren wie wir es noch im Februar hatten.

      Mein kann halt alles tot-argumentieren. Oder glaubt ihr wirklich, dass es die Betreiber der App interessiert ob User #5943842 am 26.05.2020 in einem Sexshop war? I don’t think so.

      • @ Martin Birmele
        Bei deinem vorletzen Absatz wird mir schlecht!! Da lauf ich glatt grün an im Gesicht. !!

        Als wenn die Tracking App oder die Datensammlerapp irgendwas ändern würde. Mir ist nicht bekannt das Smartphones die Krankheit übertragen.

        Also mal die Murmel auf den Kopf benutzen sich an die Regelungen halten. solange es wie gestern gesehen meine Nachbarn mit nem Holzkohlegrill aufm 3+4 m Balkon mit 6 Leuten stehen, da nutzt dann auch die App nix.

        Warum braucht es eine extra App einfach mal bei dem Netzbetreiber nachfragen, ääääähm die geben ja schon Datenweiter oder eben Apple und Google fragen.

        Für mich hat das ganze mit den App´s null Sinn. Wenn ich kein Abstand halte oder und… da bringt dann ne App auch nix.

        Für mich ist die Kriese mit den beiden App´s nur ein weiterer Stein das die Murksel den Staat zu einem Stasistaat macht in dem se ja aufgewachsen ist.

      • > Bei Apple „Häufige Orte“

        Das ist nur auf dem Gerät, nicht in der Cloud.

  6. Sollte es eine App-Pflicht geben, kann die Regierung mich zwingen die App zu installieren? Ist das rechtlich überhaupt möglich?
    Kenn sich jemand die der genauen Gesetzeslage aus?

    • Es wird keine App-Pflicht in Deutschland geben.

      • Mich würde trotzdem mal interessieren, ob es in Deutschland theoretisch möglich wäre, dass die Regierung vorschreibt welche App man installieren muss. In China ist das z.B. der Fall..

        • Denke nicht, dass man zu irgendeine App-Nutzung gezwungen wird. Man wird eher Deine Daten/ Bewegungsprofile beim Provider abgreifen und Dein Opt-Out zur Speicherung/ Auswertung ignorieren. Da hilft nur noch das Handy zuhause, ausgeschaltet lassen. 😉

        • Was theoretisch und praktisch möglich ist zeigen uns ja die schon vorhandenen Maßnahmen. Wer hätte sich das vor Corona träumen lassen, das seine Grundrechte derartig eingeschränkt werden?

          Diskutiert doch mal wer in seinem Bekanntenkreis einen nachgewiesenen Corona-Fall hat. Viel Spaß!

    • Du kriegst dann eben keine Mitteilung, wenn du Teil einer Infektionskette bist. Und du kannst bei Toten in deiner Umgebung immer hoffen, dass du sie angesteckt hast, weil du dich wie ein bockiges Kind verhalten hast.

      Die App rettet wirklich mal Leben auf lange Sicht. Man kann sie sofort löschen, wenn es wirksame Medikamente gibt.

      Ist wohl so ähnlich, wie die Debatte um die Gurtpflicht. Da wollten ja auch einige wenige ihr Recht auf durch die Scheibe fliegen nicht verlieren…

      • Diese Tracking-App wird kein Leben retten und keine Corona-Infektion verhindern. Das einzige was helfen kann ist social distancing im ganz großen Stil. Keine Ausnahme für nicht-systemrelevante Dienste. Erst wenn ein Mittel gegen das Virus gefunden ist kann man weiter sehen. Die Idee der „Herdenimmunität“ scheint bei dieser Pandemie keine gute Idee zu sein. Arbeiten wir lieber alle gemeinsam an #flattenthecurve und halten die Schäden so gering wie möglich. Egal ob mit oder ohne App.

        • „Diese Tracking-App wird kein Leben retten und keine Corona-Infektion verhindern.“
          Spar dir bitte in Zukunft so Sätze, wenn kein Gegenargument kommt.

          • @Kasupke
            Die Gegenargumente habe ich in meinem Kommentar doch geliefert. Mir fehlen aber bei solchen Antworten und Aufforderungen die pro-App-Argumente. Die habe ich bisher vergeblich gesucht.

  7. „Allerdings hat die Vergangenheit gezeigt, dass man solche Zusicherungen leider mit enormer Vorsicht genießen muss.“

    Geil, danke – genau das brauchen wir jetzt – hauptsache ohne Plan den Leuten bereits vorher Angst machen, dass man da ja nicht sicher sein kann, dass…. das Ding wird nur funktionieren, wenn möglichst viele freiwillig dabei sind – da schon vorab Angst zu verbreiten hilft genau gar nicht… aber sorglos google Accounts, Android Smartphones, Facebook Accounts nutzen und lustige TikTok Videos schauen – mir geht diese Kurzsichtigkeit so auf den Senkel… nun haben wir wirklich mal einen hilfreichen Einsatzzweck für Smartphones gefunden (digitale Impfung!) und hier jammern die ersten: Meine Daten bekommt ihr nicht – oder noch besser: „Das leert doch den Akku!!!“ – Einfach nur traurig. Man kann auf Käse eben keine Funken schlagen.

  8. WTF? Der Akku meines Smartphones ist mir wichtiger als meine eigene Gesundheit oder die meiner Familie? Ok da hörts bei mir schon auf. Manchen geht’s einfach wohl immer noch zu gut.
    Und jeder der ein Produkt von Facebook, Google oder Amazon nutzt, hat für mich das Recht abgegeben bei der Corona-App über Datenschutz diskutieren zu dürfen. Ich schließe mich da nicht aus, bin aber eben auch nicht so blauäugig und denke die Firmen wollen nur meine Kohle. Deswegen werde ich ohne zu zögern die App herunterladen, weil es einfach ein weiterer Baustein ist diesen Virus zu bekämpfen.

  9. Prinzipiell kann man eine Tracking-App in diesen Zeiten gut finden. Der Ansatz der Freiwilligkeit geht auch in Ordnung. Was gar nicht geht ist das dauerhafte einschalten von Bluetooth zum automatischen Handshake mit anderen App-Nutzern in der Umgebung. Normalerweise wird jedes BT-Gerät gepairt bevor man damit irgendwelche Daten austauschen kann. Diese App verlangt anscheinend keine Zustimmung. So weiß man als Nutzer nicht mit wem man welche Daten austauscht. Otto Normaluser wird sich da vielleicht weniger für interessieren. Aber diejenigen die permanent nach noch mehr Datenschutz und Datensparsamkeit rufen vermutlich schon. Da ja auch eine Benachrichtigung im möglichen Fall einer Infektion erfolgen soll, werden wohl personen- oder gerätebezogene Daten ermittelt, übertragen und wie auch immer verwendet. Den Freibrief dafür erteilt man dann wohl mit der Installation der App. Ob man bei der Institution die die Daten erhebt und verarbeitet nachfragen kann, welche Daten erhoben und verarbeitet wurden, bleibt noch im Dunkeln.

    Gegen ein Dauerhaft eingeschaltetes Bluetooth spricht der sich erhöhende Akkuverbrauch. Für mich ein Hauptgrund eine solche App nicht zu benutzen. Außerdem geht mir die derzeitige Einschränkung von Grundrechten in einigen Bereichen, wie z.B. die Unverletzlichkeit der Wohnung (GG Art. 13), schon zu weit.

    • letztendlich stört mich auch nur das aktive Bluetooth denn das ist bei mir gerade wegen Akkuverbrauch aus. Ich gehöre nicht zur Fraktion jeden Tag Smartphone laden und Akku damit schädigen.

    • Genau so sehe ich das auch mit der Bluetooth Verbindung. Ich habe zwar Bluetooth immer eingeschaltet, aber solange keine App aktiv die Schnittstelle benutzt ist der Standby Akkuverbrauch von Bluetooth in Ordnung. Das Hauptproblem bei der Corona App ist, das diese ständig Geräte im Umkreis scannt und dann die Signalstärke auswertet. Es müsste zumindest eine Funktion zum abschalten integriert werden, da die App zum Beispiel währrend man im tiefsten Wald läuft nicht benötigt wird und unnötig Akkuverbraucht. Der im schlimmsten Fall noch für Notruf oder GPS gebraucht wird.

    • @ Mr.T ich teile deine Meinung, wir haben ein Grundgesetz!! Über das sich die Regierung ohne irgend ein anderes Gesetz schon hinweg gesetzt hat..

      Und jetzt sollen die Leute sich noch App´s installieren.. Never .

      • @Celli
        So ganz im luftleeren Raum agiert die Bundesregierung nicht, Immerhin gibt es ja das Gesetz zur Verhütung und Bekämpfung von Infektionskrankheiten beim Menschen (Infektionsschutzgesetz – IfSG). Allerdings geht mir die Auslegung dieses Gesetzes in Teilen zu weit. Auch das teilweise willkürliche Handeln der Ordnungsbehörden, ohne Beachtung irgendwelcher Verhältnismässigkeit, ist fragwürdig. Wie man aber aktuell sehen kann brechen einige Politiker schon ein, wenn sie nur genug kritisiert werden. So will z.B. das Land Niedersachsen, wenn man den Medien glauben darf, zu Ostern seine Beschränkungen lockern. Was passiert wenn genügend Druck gegen die politischen Entscheider aufgebaut wird, kann man am Beispiel Fußball sehen. Als nächstes wird wohl die Wirtschaft den Druck erhöhen und eine Rückkehr zum „normalen“ Leben fordern.

        • @ mr.T
          Infektionsschutzgesetz – IfSG deckt halt leider die Vorgehensweise der Regierung nicht ab.! Es wird irgendwann nach Corona eine Welle von Klagen durchs Land rollen.. Aber es trifft ja wie immer die kleinen in Deutschland. für Tui is Geld da aber wieviele Kneipen gibt es denn deren Besitzer mit dem „Geld“ von Vaterstaat trozdem Pleite gehen. !!

          Wie du schon geschrieben hast Mr.T Geld regiert die Welt.. Warum zahlen VW Daimler usw. keine EEG? aber uns kleinen wurde diesjahr das erstmal wiedr auf die Stromrechnung geknallt. Kauf mir schon neue Geräte um Strom zusparen und trozdem wird meine Stromrechnung immer höher.

          Sollte ich wenn es hier im Wohnblock ein Fall gibt mit unter Q gestellt werden und nicht mehr raus dürfen dann fliegt mein Müll zum Fenster raus..

    • Wenn einem der Akku soviel wert ist, dem ist auch nicht mehr zu helfen.

      • Eigentlich ist es ja egal ob man sich mit oder ohne App infiziert. Aber mit leerem Akku einen Notruf absetzen dürfte schwierig werden. Allerdings funktioniert dann auch die Tracking-App nicht mehr. 😉

        • Jahaaa der leere Akku, da kommt keiner mehr mit Argumenten gegen an. Denlr digitalen Erstickungstod darf nie nie niemals wegen Fahrlässigkeit zu früh einsetzen!

    • Du brauchst Bluetooth nur, wenn du aus dem Haus gehst. An Orten, an denen du ständig bist, brauchst du keine Info, ob jemand infiziert ist, dass siehste ja selbst, ob in deinem Haushalt oder Büro gehustet wird.

      Geht man zum Einkaufen, oder spaziert an belebten Orten, schaltet man es ein. Ist man zu Hause, wieder aus.

      • @ Lars genau da ist das Problem!! BT an und die app teilt halt ungefragt Daten weil sonst fragt jedes Gerät nach ner Kopplung!!

        • Wenn nichts ausgetauscht werden soll, braucht es auch keine App. Es soll doch nur festgestellt werden, wo es Brennpunkte von Erkrankten gab. Ohne irgendeinen Personenbezug, das ist dazu gar nicht nötig.

          • Um Brennpunkte oder sog. Hotspots der Infektion zu ermitteln reichen doch auch die Daten die von den Gesundheitsämtern gesammelt werden. Überall da wo Menschen auf engem Raum zusammen leben oder arbeiten und eine infizierte Person in diesen Raum eindringt kann ein Hotspot entstehen. Dummerweise muss die infizierte Person gar nicht wissen ob sie infiziert ist um das Virus zu verbreiten.
            Wenn ich es richtig verstanden habe soll die App ja auch erst dann Alarm schlagen, wenn der Nutzer proaktiv seine Infektion gemeldet hat. Wo ist da der Sinn für’s Tracking?
            Okay, die Infektionskette zu einem relativ späten Zeitpunkt zu unterbrechen wäre damit evtl. möglich. Aber diejenigen die bis dahin infiziert sind müssen damit irgendwie zurecht kommen. Einige davon werden wohl auch sterben – trotz App. Klingt hart, ist aber wohl so…

            Der Vorschlag mit der Tracking-App zeigt doch überdeutlich wie hilflos die Politiker dem Virus gegenüber stehen und nach einer Berechtigung für die Einschränkung der Grundrechte suchen.

            • Also: Wenn die Infiziertenzahlen weiter abnehmen, könnte man wieder auf konkrete Fallverfolgungen umsteigen. So wie schon beim Ausbruch des Virus wird dabei von den Gesundheitsbehörden genau wie möglich versucht, die Kontaktpersonen eines Infizierten zu identifizieren und zu benachrichtigen. Ist zur Zeit auf Grund der Menge der Fälle nicht möglich.

              Das und NUR das soll die App erleichtern. Das KANN funktionieren, um das Aufflammen des Virus zu verhindern oder zu verlangsamen. Dass die Genauigkeit zu wünschen übrig lassen wird ist nicht so schlimm, zu dem Zeitpunkt sollte lieber Einer zu viel in Quarantäne als Einer zu wenig.

              Die prä- und asymptomatischen Ansteckungen könnte mit Hilfe des Mund-/Nasenschutzes in den Griff zu bekommen sein. Dabei wird nicht Eigenschutz betrieben, sondern nur die Chance einer Ansteckung Anderer vermindert.

              Das wäre zumindest grob ein Plan wie es nach Lockerung der Kontaktsperre vorangehen könnte. Ich glaube nicht dass es sehr viel bessere Ideen gibt, zumal man ja auch nicht weiß was funktioniert und was nicht. Jegliche Pläne sind Stochern im Nebel.

              • Anscheinend sind die Möglichkeiten der „konkreten Fallverfolgung“ ziemlich eingeschränkt. Das hat nachweislich schon in den frühen Anfängen der Pandemie nicht funktioniert. Warum sollte es dann mit Hilfe der App funktionieren. Wieviele App-User werden einfach mal so zum ausprobieren auf „Bin infiziert“ klicken und wieviele werden zwar die App installieren aber nicht so nutzen das es ein auswertbares Ergebnis gibt. Der Nebel un dem man rumstochert wird nur noch dichter.

                • Habe ich da etwas überlesen oder weißt du mehr als andere?
                  Wo steht was da in der APP steht? Woher kennst du die Funktionen? Ich dachte bisher(KANN FALSCH LIEGEN)es geht darum zu erfassen wie viele Menschen sich auf einer gewissen Fläche aufhalten. Was für MICH auch irgendwie logisch wäre, wenige ID´s die vie Bluetooth gescannt werden heißt halt geringeres Risiko als sehr viele auf einer kleinen Fläche, wie z.B. in der Bahn.
                  Aber vielleicht hast du ja andere Quellen? Hier im Text steht dazu ja nicht wirklich viel.

                    • Habe es nur überflogen. Aber da steht nichts davon, dass der User selbst auswählen kann, dass er infiziert ist.

                    • Zitat aus dem verlinkten Artikel:
                      „Wenn eine Person später positiv auf das Virus getestet wird, kann sie ihre lokal gespeicherten Daten auf den Server laden. Dort wird dann ausgewertet, mit welchen anderen temporären IDs das Handy in Kontakt war. Der Server kann dann diese Handys per App benachrichtigen. Der jeweilige Nutzer bekommt dann die Aufforderung, sich in Quarantäne zu begeben und sich beim Gesundheitsamt zu melden.“

                    • Und? Wo steht da, dass der User das in der APP selbst markieren kann?
                      Ich lese da nur etwas von einem Server und der macht alles andere. Es wird nicht erwähnt, dass der jeweilige User sich auf Infiziert in der APP setzen kann. Wäre auch seltsam. Wie will man mit seiner APP irgendwelche Leute informieren und das über Bluetooth, wenn die dann inzwischen schon zig Kilometer entfernt sind?

                    • Die Datenübertragung an den Server muss der App-Nutzer selbst anstoßen. Die Benachrichtigung der Kontaktpersonen übernimmt dann der Server. Aufgrund dessen ist davon auszugehen, das Handynummern ermittelt und gespeichert werden. Da kommen wir dann schnell wieder beim Datenschutz und dem Umgang mit persönlichen Daten an. Eine derartige Spitzelapp sollte man keiner Regierung der Welt an die Hand geben. Erst recht nicht in einer Demokratie!

                    • Äh, ja. Warum schreibst du nicht von Anfang an, dass du Angst um den Datenschutz hast?
                      Wollte eigentlich nur wissen wie du darauf kommst, dass es bestimmt welche geben wird die sich aus Spaß in der APP auf infiziert setzen.
                      Aber ist auch egal, verstehe natürlich, dass du Bedenken und Ängste wegen deiner Daten hast. Vielleicht solltest du im Gegenzug aber auch verstehen, dass nicht alle wie du denken? Es gibt auch Menschen die in diesem Fall dem Nutzen einen höheren Wert zugestehen und dann auch auf etwas Datenschutz verzichten. Wobei bisher ja immer noch nicht bewiesen ist ob da Rufnummern gespeichert werden.
                      Habe da nichts davon gelesen, in deinem immer wieder eingestellten Link, das da Rufnummern abgegriffen werden. Aber ich lasse mich natürlich gerne eines besseren belehren. Wäre sehr nett wenn du die passende Passage dazu kopierst und in deiner Antwort einfügst. Ansonsten bin ich so veranlagt, dass ich nicht immer vom schlechtesten ausgehe und wenn das Gegenteil mir nicht bewiesen wird…
                      Egal. Unwichtig. Habe noch einen schönen Tag.

                • Aber was ist denn nun dein Vorschlag wie man es besser lösen könnte? 6 Monate weiter mit Kontaktsperre wird nicht gehen.
                  ‚Herdenimmnunität‘ mit Abschirmung der alten Menschen wird nicht funktionieren, man siehe nach Großbritannien.
                  Eine Kombination ganz verschiedener Maßnahmen (Bspw. Reduzierung der Kontakte für Ältere, Weiterbeibehaltung der Abstandsregeln und Konaktverfolgung mittels App) sehe ich als vielversprechendsten Ansatz an.

                  Denn kritisieren geht einfach, aber weltweit gibt es derzeit keinen funktionierenden Plan wie es weitergehen soll, außer der bisher noch am erfolgversprechendste Versuch Südkoreas, die ja u.a. auch eine ähnliche App benutzen.

                  • Wenn ich einen funktionierenden Plan hätte, dann wäre ich wohl der Weltretter. Diese Position ist aber seit mehr als 2000 Jahren schon von jemand anderem Besetzt. 😉

                    Es liegt mir fern die Politik pauschal zu kritisieren. Aber einige der getroffenen Maßnahmen gehen mir eindeutig zu weit. Nicht mehr und nicht weniger möchte ich zum Ausdruck bringen.

                    Nach meiner These ist das Auftreten des neuartigen Coronavirus sowieso evolutionsbedingt. Nach der „Säuberungsaktion“ wird das Virus so verschwinden wie es gekommen ist.

                • Die Kontaktverfolgungen wurden mit der Zeit ineffektiv, ja. Das hatte Gründe, die nicht an der Kontaktverfolgung per se liegen. Es wurden zu viele Fälle und die Nachrecherche dauerte zudem zu lange. Man muss sich klar machen dass da händisch nachrecheriert und telefonisch versucht wurde Kontaktpersonen zu erreichen. Dass das auf Dauer bei steigenden Zahlen nicht mehr möglich ist war abzusehen.
                  Per App kann sowas natürlich hochskaliert auf viele Fälle gut automatisch funktionieren. Dazu kommt ein Geschwindigkeitsgewinn, der die Kontaktverfolgung um einen signifikanten Faktor effektiver macht. All die Wartezeit, die bei einer manuellen Bearbeitung naturgemäß dazu kommt fällt weg. Schon alleine dadurch können Infektionsketten in viel größerem Maß unterbrochen werden.

                  • Alph, ich kann mich noch gut an die PK des RKI an einem Montag erinnern, wo es hieß das die Zahl der gemeldeten Fälle durchaus höher liegen könne. Da die Gesundheitsämter am Wochenende nicht arbeiten und deshalb die Meldungen nachgereicht werden. Für mich ein unhaltbarer Zustand und ein Zeichen des Versagen ganz zu Beginn der Ereignisse. Diesem Umstand haben wir die jetzt getroffenen und folgenden Maßnahmen zu verdanken. Ob die Tracking-App diesen Vorsprung, dem man dem Virus gegeben hat, aufholen kann wage ich zu bezweifeln. Ich hoffe aber, dass die Versäumnisse nach der Krise aufgearbeitet werden. Irgendwann kommen Regierung und Opposition hoffentlich wieder aus dem „Kuschelmodus“ raus und machen wieder ordentliche Politik.

                    • Ja, ich kenne die Pressekonferenzen sehr gut. Es geht bei der erwähnten Passage nicht um alle Gesundheitsämter, sondern um eine Minderheit. Teilweise haben an einigen Tagen allerdings auch ganze Bundesländer nicht gemeldet. Ob das nun ein Versagen an sich ist, ist schwer zu sagen. Gesundheitsämter sind regional (!) unterschiedlich aufgestellt, teilweise ändern sich die finanziellen Möglichkeiten der Ämter drastisch von einem Landkreis zum nächsten Landkreis. Diese Schwankungen treten im übrigen bei Meldungen anderer Länder aus den unterschiedlichsten Gründen ebenfalls auf, siehe nun Frankreich, die nun die Covid-19-Toten ab 1. März aus Pflegeheimen in dieser Woche Schritt für Schritt nachmelden.
                      Im generellen hat Deutschland als Ganzes allerdings in der Krise bisher einen akzeptablen Job gemacht, gerade im Vergleich zu anderen Staaten, auch im europäischen Ausland. Und mit Deutschland als Ganzes meine ich Alle, also Bürger, Ärzte, Ämter, Regierungen.
                      Wir hatten in Deutschland natürlich auch Glück, dass es keine unheimlich lange unentdeckte Ausbreitung des Virus gab, was dann allerdings auch an der doch recht schnell recht hohen Testkapazität lag, die bis heute im weltweiten Vergleich nach wie vor hoch ist.

            • Ach, und noch eins: Wenn der Symptombeginn sofort in der App gemeldet wird, können Kontaktpersonen schon benachrichtigt werden und sich schon sofort einschränken (mittlerweile wird die überwältigende Mehrheit bei anfangendem Husten und Fieber an Covid-19 erkrankt sein, die Grippe- und Erkältungssaison ist vorüber). Bei entsprechendem positivem Test wird dieser in der App nachgetragen und die entsprechenden Kontaktpersonen zu einem Test ihrerseits geraten, eventuell mit direkter Berechtigung zum Test auf Grund der Warnung durch die App. Da Ansteckungen meist ein paar Tage nach Infektion aber auch ein paar Tage vor Symptombeginn auftreten können, können auf diese Weise doch auch schon präsymptomatische Ansteckungen vermindert, asymptomatische Ansteckungen aber auf jeden Fall in noch stärkerem Maße verhindert werden.

              • Denkt ihr tatsächlich das sich die Menschen freiwillig in Quarantäne begeben. Quarantäne ist nämlich noch mal ’ne ganz andere Hausnummer als die Kontakt- oder Ausgangssperre, wie wir sie jetzt kennengelernt haben. Ich hab von Leuten gehört die das Sanitätspersonal im Krankenwagen und die Ärzte im Krankenhaus angelogen haben, obwohl sie eindeutige Symptome einer COVID-19-Erkrankung hatten. Nach Auswertung der Test hat sich der Anfangsverdacht tatsächlich bestätigt. So jemand nutzt vermutlich keine App und meldet erst recht nicht seine Infektion. Die Dunkelziffer und damit die Virusverbreitung und Infektionsgefahr wird hoch bleiben. Wie sagte Söder so schön: „Diese Pandemie ist kein Gewittersturm, der mal heranzieht, abregnet und wieder verschwindet.“
                Das oberste Ziel ALLER Maßnahmen muss es sein, unser Gesundheitssystem nicht über seine Grenze zu belasten. Da muss man dann auch unter ethischen Gesichtspunkten Entscheidungen von Ärzten akzeptieren, wenn die Intensivversorgung und Beatmung als weniger sinnvoll erachtet werden. Hört sich für die Betroffenen schlimm an, ist aber leider so. Menschen die sich in ihrem letzten Lebenszyklus befinden, etliche Vorerkrankungen haben, sterben – mit Corona vielleicht früher, ohne Corona vielleicht später.

                • Nur weil es Menschen gibt die die Quarantäne nicht befolgen heißt das ja jetzt nicht dass das jeder so macht. Andernfalls kann man jegliche Regeln abschaffen, auch das derzeitige Kontaktverbot. Je nach Datenbasis reichen im übrigen 50 bis 65% der Bevölkerung aus, die gut bei der App-Nutzung mitmachen. Es wäre ja schon geholfen, wenn diejenigen die von der App gewarnt werden den ÖPNV meiden und so zu Hause bleiben wie es die Mehrheit der Bevölkerung im Moment tut. Dann kann sich die Gesellschaft ganz langsam wieder Richtung einer wie auch immer gearteten Öffnung
                  bewegen.
                  Dass das Ziel ist, das Gesundheitssystem nicht zu überlasten versteht sich von selbst, das wird hier auch gar nicht diskutiert.

  10. deafdumbblind says:

    au weh…

  11. Das ist so unglaublich dumm. Life pro Tip: Lösch die App doch einfach, bevor sie anfängt vor Juden zu warnen. Ich finde, alle die die App nicht auf dem Smartphone haben, sollten aber einen Aluhut tragen müssen.

    • deafdumbblind says:

      nicht nur einen Aluhut, sondern einen Aluhut mit aufgesetztem Leuchtturm, der vor dem Aluhutträger warnt.

      • Dann fang schonmal an aber dein Leuchtturm muß aber größer sein weil eine roteleucht ganz oben ist. Das weder die Datensammler App noch die Träcking Ap irgendwas ändern da muß man kein Hellseher sein.

        solange es immer noch ignorante Menschen gibt die sich fröhlich beim Bier saufen und grillen auf den Balkon oder in Parks treffen.. Da kannst hundert apps programmieren.

  12. Heisenberg says:

    Neue Version vom Staatstrojaner yey xD

    • @ Heisenberg

      Stasi 1.0 >> ende 1989 Stasi 2.0 Anfang 03.2020 Die Murksel hat schon in der Flüchtlingskriese versagt und in der Corona Kriese kommt das ganze Ausmaß der Regierung zum Vorschein. Warum hat man nie Firmen in Deutschland unterstüzt um Schutzmasken zu produzieren. Warum kommen viele Medis aus dem ausland?

      Und der Spahn is der größte vor dem Herren.. Kopp zum Haare schneiden. sonst ist da wohl nix drinnen. War doch klar als im Feb er hat die Rückkehrer aus Wuhan geholt , das es noch schlimmer kommt. Aber da wurden für die Berufsgruppen keine Schutzausrüstungen bestellt und jetzt jammerns .. auf meiner Arbeit gibt´s noch genug . Hatte mir aber auch schon eh immer selber was gekauft. Aber meine Freundin im Altenheim die haben nix mehr. Sollte meine Freundin an Covid 19 sterben werd ich den Spahn höchstprsönlich verklagen!!

      • „auf meiner Arbeit gibt´s noch genug . Hatte mir aber auch schon eh immer selber was gekauft“
        …zusamnen mit den Toilettenpapier Packs.

    • Sollte jeder mal reinschauen der sich blind die Tracking-App installieren will…

      https://de.wikipedia.org/wiki/Inoffizieller_Mitarbeiter

  13. Och Mr. T ich könnt dich knutschen für den Link ist doch eh das was ich gesagt hab erst die Datensammel App und nun die Trackingapp.. Welcome Stasi 2020 .

  14. Auch wenn ich mir damit hier keine Freunde mache: Es gibt Situationen, da sollte der Datenschutz einfach mal so gar keine Rolle spielen! Da geht es den meisten doch „ums Prinzip“, und etwas nur „aus Prinzip“ zu machen oder auch nicht zu machen, halte ich für das schlechteste Argument. Ich weiß nicht, ob diese App was bringt, aber es ist ein Versuch, der niemandem wirklich schadet – außer natürlich, wenn man meint, dass allein durch die Sammlung von Daten ein Schaden entsteht.
    Und auch wenn manchem das so vorkommen mag, ist mir der Datenschutz generell nicht völlig egal. Aber es muss auch alles in einem vernünftigen Rahmen bleiben. Und wenn ich dazu beitragen kann, mit so einer App den gesamten Überblick über die Situation zu verbessern, bin ich dabei.

    • Anstatt Geld in die Entwicklung einer solchen App zu stecken sollten Forschungsprojekte, wie das von Prof. Hendrick (COVID-19 Case-Cluster-Study) , besser unterstützt werden und mehr Virologen dazu motiviert werden solche Projekte durchzuführen.

    • Es ist ok, wenn Dir Prinzipien schnurz sind, für mich, machen sie mein Leben aus. So unterschiedlich kann das sein! Auch schön wenn Du dabei bist, aber warum den paar wenigen nicht gönnen, nicht dabei zu sein?!

    • Bin da deiner Meinung. Aber hier darf man das nicht schreiben, hier sind ja so viele Besserwisser. Viele haben eine große Klappe, wollen einen Spahn verklagen und ähnliche dumme Sprüche. Aber würden diese Besserwisser etwas besser machen? Ich möchte die Verantwortung der Politiker aktuell unter Garantie nicht tragen. Warum auch? Man muss nur in andere Länder schauen. Gibt fast nur Länder wo es sehr viel schlechter läuft, aber nein, hier wird trotzdem nur gestänkert. Sorry, vielleicht denke nur ich so, ist mir aber auch sowas von scheiß egal, aber ich finde die machen schon einen guten Job in einer Ausnahmesituation wofür man nicht üben konnte.
      Gut, finde es auch mies, dass wir so eine Regierungsform haben. Wäre schon praktisch die Bürger wie in Israel zu überwachen und sobald einer aus seiner Quarantäne flüchtet kommt dann das SEK. Aber wir leben ja leider in einem Land wo es noch etwas wie Datenschutz gibt und so etwas nicht möglich ist. Ach, sorry, habe vergessen, hier gibt es ja keinen Datenschutz, wir haben ja schon längst Zustände wie in China.
      Btw. an die Dumpfbacke, wußte noch nicht, dass ein Lebenspartner jemanden verklagen kann. Falls das überhaupt in diesem Fall möglich wäre, dann solltest du sie heiraten und wenn du schon privat eingekauft hast und es auf Arbeit genug gibt… Sollten ihre Eltern nicht dann auch dich verklagen? Wenn du eigene Bestände hamsterst und deine Freundin davon nichts abbekommt?

      • Solche Kommentare die mit persönlichen Angriffen einher gehen sind ziemlich daneben, find‘ ich. Aber wenn jemand sonst nix mehr einfällt, dann eben so. Wie sagte schon ein römischer Gelehrter: „Hättest Du geschwiegen, wärest du ein Philosoph geblieben.“

        • So wie ich mit deiner Antwort zu meinem Kommentar leben muss hat er mit meiner Antwort zu seinen Kommentaren zurecht zu kommen. Das ist kein persönlicher Angriff, es ging nur um Tatsachen. Oder hat er etwa nicht geschrieben, dass es bei ihm auf Arbeit genug gibt, er aber auch eigene Vorräte hat? Will er Spahn etwa nicht verklagen wenn seine Freundin stirbt? Und ist es dann so falsch zu fragen warum er seiner Freundin nichts aus seinen privaten Beständen abgibt? Vielleicht frage ich mich das nur, aber will er lieber Krawall machen oder seine Freundin schützen? Die Mittel hat er laut eigener Aussage ja.
          Und sorry, bin halt nicht der Meinung, dass man alles auf die Politik abwälzen sollte. In seinem Fall frage ich mich, hat sein Arbeitgeber mitgedacht und genug im Bestand und der Arbeitgeber der Freundin hat da nicht vorgesorgt? Soll das nun die Politik regeln? Wo kommen wir dann hin? Schon seltsam, über Stasi schreiben und auf der anderen Seite soll der Staat alles regeln und für alles verantwortlich sein? Das passt nun auch nicht zusammen.
          Und anstatt mit schlauen Sprüchen zu kommen, du solltest anderen Menschen ihre Meinung lassen und dazu gehört es nun einmal, dass hier jeder auf Kommentare reagieren darf.

          • Die Politik hat das Zepter an sich gerissen und unsere Grundrechte eingeschränkt. Ergo kann man diese Politik auch für viele andere Dinge zur Verantwortung ziehen.

            Im Übrigen solltest du deine Kommentare dahingehend überprüfen ob sie nicht hart am NetzDG kratzen. Beschimpfungen und Beleidigungen haben nichts mit freier Meinungsäußerung zu tun.

            • Wo habe ich ihn beschimpft oder beleidigt? Dumpfbacke? Das hat er sich gestern fleißig mit seinen Aussagen verdient und alles andere waren Aussagen die er getroffen hat.
              Und klar, die Regierung hat aktuell die Grundrechte etwas eingeschränkt. Aber ist die Regierung dafür verantwortlich, dass Dinge wie Schutzmasken nicht mehr in Deutschland produziert werden? Ist da in seinem Fall nicht der Arbeitgeber verantwortlich der billig kaufen will und in China ordert?
              Aber egal, du scheinst Tatsachen ja schon mit Beleidigungen zu verwechseln und du scheinst irgendwie auch alles besser zu wissen, schließlich kennst du ja sogar die Funktionen die diese APP wohl haben wird.
              Oh, habe ich dich jetzt etwa beleidigt? Habe dir ja unterstellt alles besser zu wissen…

              • @M.R.
                Okay, nach deiner Auffassung ist „Dumpfbacke“ keine Beleidigung sondern eine Auszeichnung die man sich erwirbt. Das lass ich dann mal so stehen…

                Kommen wir mal zur Produktion von med. Hilfsmitteln und Medikamenten. Klar kann die Politik durch wirtschaftsfördernde Maßnahmen die Abwanderung der Produktion solcher Artikel beeinflussen. Sieht man ja derzeit recht gut wie es funktioniert. Der amerikanische Präsident muss dafür z.B. einen Automobilhersteller verpflichten. In D kann man mit Finanzsspritzen die Betriebe dazu bewegen Schutzmasken herzustellen. Aber warum erst wenn die Krise da ist und nicht vorausschauend?

                Einige Dinge denke ich besser zu wissen als Du. Aber daran ist ja nichts verkehrt. Nicht alle Menschen können den gleichen Wissensstand haben. Manche haben eben nicht die kognitiven Fähigkeiten.

                • Du sprichst von vorausschauend? Seit wann ist bekannt, dass Corona in China Auswirkungen hat? Warum haben da nicht schon viele Kliniken, Altenheime usw. vorausschauend reagiert?

                  Und ich bezweifel nicht, dass du bestimmt einiges besser weißt. Das mag sein, aber das heißt ja noch lange nicht, dass du auch Recht hast. Ob du aus deiner Sicht etwas besser weißt heißt schließlich noch lange nicht, dass alle so wie du zu denken haben.

                  Bei der Aussage, dass man Schutzausrüstung hat und einen Spahn verklagen will wenn die Freundin sterben sollte, da ist Dumpfbacke sogar noch sehr freundlich. Gönne wirklich jedem seine Meinung und auch Bedenken bezüglich seiner Daten, aber so eine Aussage, dass man jemanden verklagen wird wenn jemand stirbt und das obwohl man so sozial sein könnte diesen Tod durch eigene, nicht benötigte Bestände, zu verhindern, das ist schon gewaltig daneben. Dafür würden mir auch andere Bezeichnungen einfallen, die wären aber beleidigend und so verkneife ich sie mir.
                  Nun gut, er hat dir bei deinen Kommentaren immer zugestimmt, etwas Fanpflege sollte gestattet sein. Dann kann es halt passieren, dass deine kognitiven Fähigkeiten nicht ausgereicht haben um diese Aussage seinerseits so zu deuten wie ich es getan habe. Oder findest du es etwa lobenswert, dass man der Freundin kein Schutzmaterial abgibt um im Falle ihres Todes den Gesundheitsminister verklagen zu können?

                  • Es gibt Menschen, die gerade in solchen Situationen etwas überreagieren. Das sollte man ihnen durchaus gestatten und nicht mit Hasskommentaren beantworten. Ich betreibe in den seltensten Fällen ein fishing for compliments. Bei manchen schrägen Kommentaren muss allerdings auch ich hart an mir halten nicht zu erwidern.
                    Einigen wir uns darauf, dass am Ende Alles gut wird und solange nicht Alles gut ist das Ende noch nicht erreicht ist. 😉

                    • Unter „Hasskommentaren“ verstehe ich aber etwas komplett anderes und da es der zweite Tag in Folge mit sonderbaren Aussagen war habe ich persönlich auch kein Nachsehen. Aber das kann natürlich jeder anders sehen. Denke aber nicht, dass man Tatsachen die geäußert wurden als „Hasskommentare“ werten kann.

                      Einigen können wir uns aber gerne, jeder hat halt eine andere Ansicht und sollte diese auch haben dürfen. Bei einigen Dingen stimme ich dir ja sogar zu und das ist wirklich beängstigend, so eine natürliche „Säuberungsaktion“, das zu äußern, kommt bei 95% der Menschen nie gut an.

                      Und natürlich wird alles gut und natürlich wird sich so etwas auch wiederholen und es bleibt zu hoffen, dass man daraus etwas lernen wird. Trotzdem, nein, es ist eine nie dagewesene Situation, man sollte nicht nur kritisieren, man sollte schauen was in anderen Ländern abgeht und dankbar sein, dass es im Vergleich dazu hier in Deutschland doch recht gut funktioniert. Besser machen geht halt immer, nur so komplett ohne Erfahrung halt nicht.

                      In diesem Sinne, Feierabend und ich will raus, dir und auch allen anderen, bleibt gesund oder werdet gesund und habt diesen Vorteil immun zu sein. Nicht böse gemeint, nur auf den positiven Aspekt bezogen.

  15. Wow. Und morgen kommen die Außerirdischen und holen uns ab um uns mit Analsonden auf Corona zu testen
    Komm mal klar in deiner kleinen Welt. Wie DU schreibst ist es eine APP. Denker du bist schlau genug um zu wissen wie man eine APP deinstalliert? Nein? Macht auch nichts, dann werfe deine verdammtes „ICHWERDEAUSSPIONIERTGERÄT“, auch Smartphone, genannt weg und lege dir bitte auch kein neues zu und bitte, das gleiche bei Computer und allem was im Internet deine Spuren hinterlässt und bitte, nicht deine Payback-Karte und ähnliches vergessen. Bist bestimmt einer der gerne seine Daten bereitstellt um einige Cent zu sparen

    • Wenn du schon mit der Bildung um die Ecke kommst, wie wäre es wenn du die Rechtschreibung beachtest wenn du doch so gebildet bist und eine Schule von innen gesehen hast? Und nun komm bitte nicht mit der Autokorrektur, wenn jemand schon so auf seine Bildung pocht würde der sich nicht so eine Peinlichkeit erlauben.

      Und trotzdem ist es riesiger Schwachsinn welchen du von dir gibst. Du scheinst wohl zu vergessen, dass niemand gezwungen wird eine APP zu installieren. Nehmen wir dein Beispiel mit dem Judenstern. Diesen würden dann nur Juden bekommen die ein Handy besitzen und auf diesem dann noch eine APP installieren. Und was ist mit allen anderen? Werden die dann automatisch Christen? Muslime? Bemerkst du deinen Denkfehler?
      Wohl nicht, mehr als Beleidigungen und sonderbare Thesen scheinst du ja nicht wirklich zustande zu bringen.
      Im Gegensatz zu dir lasse ich mich aber nicht auf dein Niveau ein. Würde dir ja sogar Recht geben wenn es eine Verpflichtung gäbe besagte APP zu installieren, diese Pflicht gibt es aber nicht. Wäre aber schon spannend wie der Staat so etwas bewerkstelligen würde, schließlich gibt es noch genug Menschen ohne Smartphone. Ob die dann wohl an der Bahnhofsmission Gratisgeräte an Obdachlose verteilen? Bei der Tafel an andere Bedürftige? Und wird es dann für alle Bürger eine kostenlose Datenflat geben? Weil ohne kann man ja auch nicht wirklich online sein.
      Übrigens, schön, dass du weder Payback noch anderen Mist nutzt und dich auskennst. Aber wieso bist du nicht in der Lage zu verstehen, dass man diese besagte APP nicht installieren muss?
      Und entschuldige, gebe zu, habe etwas übertrieben, lag aber wirklich daran, dass ich es nicht verstehen kann, dass ein denkender Mensch sich nicht einfach sagt, dass er diesen „Mist“ nicht installieren wird. Dann noch eine schöne Woche und bitte denke einmal nach bevor du wieder mit Beleidigungen kommst. Beleidigungen und Bildung, das passt einfach nicht zusammen.

  16. Was ist denn jetzt eigentlich das Problem? Unsere Regierung setzt alles daran, Möglichkeiten zu finden, um das Virus zu bekämpfen. Es wird nicht eine Lösung geben, sondern nur viele verschiedene Ansätze werden (so wie es zurzeit aussieht) zur Lösung des Problems beitragen. Meint denn wirklich jemand ernsthaft, dass unsere Regierung eine App entwickelt, um uns zu kontrollieren? Das einzige Ziel dieser App ist es doch uns ein einigermaßen normales Leben zu ermöglichen. Wenn dies der Regierung egal wäre, könnte sie den einfacheren Weg gehen und eine zweimonatige Quarantäne für alle anordnen. Na dann Prost Mahlzeit.

    • Die App ist ein Überwachungsinstrument. Ob eine Regierung in Krisenzeiten alle möglichen und unmöglichen Elemente einsetzen darf sollte jeder freiwillig für sich selbst beantworten. Deshalb steht ja auch die freiwillige Nutzung der App im Vordergrund. Es fehlt, wie bei den anderen getroffenen Maßnahmen auch, der Beweis ob diese Ansätze zur Lösung des Problems tatsächlich beitragen und zu welchem Preis. Vielleicht wären einige auch Bereit den Preis für eine mehrmonatige Quarantäne in Kauf zu nehmen? Kommt halt immer irgendwie auf’s Ergebnis an…

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