Corona-Warn-App: Soll nicht im Mai erscheinen

Wann kommt sie denn nun, die Tracing-App, also die Corona-Warn-App der Bundesregierung, die von SAP und Deutscher Telekom realisiert wird? Zurückgegriffen wird ja nun auf die gemeinsame Schnittstelle von Apple und Google. So wie es ausschaut, wird es wohl im Mai nichts mehr, stattdessen soll es der Juni werden.

Auch soll die erste Version der App nur die Kernfunktion, also das Tracing abdecken. Später soll dann auch die Datenspende möglich sein. Mal schauen – die App ist ein kontroverses Thema, welches auch Bestandteil unserer viel diskutierten Monatsumfrage ist.

Werdet ihr die Corona-App der Bundesregierung nutzen?

  • Nein, ich habe Bedenken bezüglich des Datenschutzes. (41%, 4.303 Votes)
  • Ja, das ist in dieser Krise notwendig. (33%, 3.451 Votes)
  • Nein, ich denke, das trägt nichts zur Eindämmung bei. (13%, 1.330 Votes)
  • Ich bin mir noch unsicher. (12%, 1.270 Votes)
  • Ja, aber nur wenn es für mich zur Pflicht wird. (2%, 227 Votes)

Total Voters: 10.581

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Stand jetzt stimmen 41 Prozent von über 5.300 Personen dafür, dass die App in dieser Krise notwendig ist.

Ich für meinen Teil lehne mich derweil entspannt zurück und beobachte Biergärten, Schwimmbäder und sonstige Anstalten – und kaufe in der Zwischenzeit Hefe und Klopapier für den nächsten Lockdown ein.

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caschy

Hallo, ich bin Carsten! Ich bin gelernter IT-Systemelektroniker und habe das Blog 2005 gegründet. Seit 2008 ist es Beruf(ung). Baujahr 1977, Dortmunder im Norden, BVB-Fan und Vater eines Sohnes. Auch zu finden bei LinkedIn, Twitter, Facebook, Instagram und YouTube. PayPal-Kaffeespende. Mail: carsten@caschys.blog

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114 Kommentare

  1. Ole Wels says:

    Eskalation. In 3… 2…. 1….

  2. Nudeln und Mehl nicht vergessen beim Hamsterkauf!

  3. Unpopular opinion: Keine Lockerungen ohne App, denn sonst ist die Gefahr groß, dass die Infektionsketten wieder außer Kontrolle geraten und eine zweite Welle auf uns zu kommt

    • Am besten noch einsperren, wenn man keine Impfung nachweisen kann (sobald möglich).

      Die Bevölkerung ist schon so verstrahlt (ängstlich), ich fasse es nicht.

      • Ole Wels says:

        Einige habens ja echt mit „wegsperren“-Fantasien. Ich bekomme irgendwie nur mit, wer Angst davor hat, nicht jedoch, ob das überhaupt jemand auch nur als Idee äußert.

        • Wieso, was ist der Unterschied zwischen „wegsperren“ und einer Quarantäneanordnung, wie wir sie überall auf der Welt erleben?

          Jetzt braucht’s nur noch den Sprung von sicher infiziert zu vermutlich infiziert und dann zu nicht sicher nicht identifiziert.

          Das man selbst den Schlüssel noch hat macht es doch nur noch demütigender. 😀

          • Ole Wels says:

            Du fantasierst schon wieder.

          • Martin Deger says:

            Quarantäneanordnungen sind wichtig, um viele Leben zu retten. Wenn wir zu 100 Neuinfektionen pro Tag kommen, dann sind das bei den durchschnittlich 15 Kontakten pro Infiziertem gerade einmal 1.500 Menschen pro Tag, die 14 Tage in Quarantäne müssten. Einfach den Verdienstausfall zahlen, Essenslieferungen zahlen, aber strenge Strafen für das Brechen der Quarantäne.

            • Du hast erklärt, warum du quarantänen sinnvoll findest, nicht, inwieweit sie sich von dem von unserem Vorposten befürchteten „wegsperren“ unterscheiden.

              Das ist also etwas vollkommen anderes und thematisch etwa so verwandt mit dem Thema wie die Wortherkunft.

    • Martin Deger says:

      Und wenn nicht App, dann zumindest eine Bestätigung, dass möglichst alle zu ermittelnden Kontakte schnell ermittelt und getestet werden können (schnell = <1 Tag). Am besten auch Kontakte der Kontakte ermitteln, damit man im Fall eines positiven Tests diese gleich warnen kann.

    • Onkel Wanja says:

      Geschichten aus dem Paulanergarten. Es gab noch nicht mal eine erste Welle.

      • Ole Wels says:

        OK, was war das dann? Das haben wir uns alle nur eingebildet? Die ganzen Toten sind nicht qualvoll verreckt, sondern was?

        • Qualvoll verreckt ist hier schon mal gar keiner. Ich arbeite seit über 20 Jahren auf der Intensiv. Qualvoll verrecken tust du eingeklemmt hinter deinem Steuer bei einem Crash.

          • 2019: über 3000 Tote, und über 300.000 Verletzte im Straßenverkehr.

          • Ole Wels says:

            Wenn du mit dem Gefühl zu Ertrinken ziemlich langsam stirbst, ist das nicht qualvoll? Ok, gut zu wissen.

            • Du solltest mal aufhöhren die Bild zu lesen. Ich sag’s nochmal, keiner verreckt hier. Ich arbeite seit über 20 Jahren auf der Intensivstation, betreue sogar Covid-19 Fälle. Glaubst du den ernsthaft die ersticken? So ein Blödsinn. Es werden stündlich Blutwerte mit Sauerstoffwerten durchgeführt. Sollte es da zu einer ungünstigen Verteilung kommen, würdest du in ein „Schutzkoma“ gelegt (Analgosediert). Und vor Corona hab ich keine Angst, aber vor Typen wie du. Und jetzt stell dich auf einen Balkon und applaudier mir.

              • Ole Wels says:

                Warum hast du Angst vor mir?
                Weil ich dir nicht einfach glaube, weil du in einer Art und Weise hier umgehst, dass man von dir vieles halten kann, aber eben nicht, dass du auf einer Intensivstation arbeitest (erst recht nicht als Arzt?

              • In Deutschland bei der derzeitigen Belastung wird vielleicht stündlich kontrolliert. Sag das aber mal einem Pfleger/Arzt in Bergamo. Und dass man kurz vorm verrecken schlafen gelegt wird macht die Sache auch nicht besser. In NY sind 9 von 10 Zwangsbeatmeten Covis19-Patienten nur noch waagerecht aus dem Krankenhaus gekommen.

      • Märchenstunde mit Onkel Wanja?

    • Unpopular opinion: Der CCC und Security Paost Schneier haben denk ich schon alles zum nutzen einer solchen App gesagt. Die geht gegen 0. Aber wenn du neben der ständigen Internetüberwachung noch dich in deinem privaten Raum überwachen lassen möchtest (im Sinne eines Foucaultschen ‚Panoptismus‘) kannst du das gerne tun.

  4. Ole Wels says:

    Zum Thema: Wenn die App und sauber umgesetzt ist, können die meinetwegen noch Zeit investieren. Habe ja ein wenig die Hoffnung, dass die Zeit ins Testing gesteckt wird.

  5. Wer braucht so ein neumodisches Zeug. Warum soll man darin investieren. Die Automobilindustrie und die Zuliferer schaffen eh mehr Arbeitsplätze. Das Geld muss in Kaufanreize für Verbrennungsmotoren fließen

  6. Naja, SAP und Telekom. Rechnet wirklich jemand noch dieses Jahr mit der App?

  7. Wichtig ist, dass man eine Handymaske verwendet. Das schützt einen selber nicht, aber den, der anruft!

  8. Martin Deger says:

    Toilettenpapieraktien wären jetzt auch mein Tipp. Wenn wir nicht sehr viel Glück haben und das Virus sich durch Wärme (bzw. eigentlich absolute Feuchte) mehr beeindrucken lässt als man bis jetzt erwartet, dann fängt jetzt zumindest in manchen Bundesländern das exponenzielle Wachstum unbemerkt wieder an. (Den Vogel schießt Hessen ab, die ab Samstag wieder Veranstaltungen mit bis zu 100 Personen erlauben wollen, oder sogar mehr, wenn das Gelände ausreichend groß ist.)

  9. Wird es nun jährlich eine App geben für die Grippe?

    • Martin Deger says:

      Sinnvoll wäre es eigentlich schon… Zusammen mit den verfügbaren Impfungen könnte man so möglicherweise die Grippewellen fast komplett unterdrücken.

      • Jo, alles was Hilft.

        ..die Überwachung zu erhöhen.

        Politiker würden auch Nasenbluten tracken, wenn sie einen dummen finden der sich darauf einlässt. ..oder den Eisprung 😀

        • Ole Wels says:

          Nen Smiley machts auch nicht witziger

        • Martin Deger says:

          Gut, dass die Corona-Kontakt-App keine Überwachung zulässt. Deine Befürchtungen werden sich somit nicht erfüllen.

          • Das behauptest du in jedem das rechts und in jedem dieser Threads weise ich dich darauf hin, dass du die Corona Kontakt App nicht kennst. Sie ist noch nicht veröffentlicht.

            Das scheint mir einfach der Inbegriff von Fake News, obwohl das Wort furchtbar benutzt ist:

            1. Bewusst und obwohl du es besser weißt 2. fortgesetzt 3. Unwahrheiten reposten um 4. das Gespräch zu trüben und die Leser in die Irre zu führen.

            • Martin Deger says:

              Inzwischen weiß man es aber, da eine App, die die API von Apple und Google nutzen möchte, ansonsten keine Rechte bekommt.

              • Auch das ist falsch. Es gab die Meldung man werde bei Apps die diese API einbinden die Standort-Berechtigung nicht zulassen. Von anderen Berechtigungen, bsplw. Internetzugriff wissen wir nichts. … und selbst das ist bisher nur ein leeres Versprechen.

                Aber du weißt vermutlich, dass du nicht die Wahrheit sagst. Dir geht es eher um Reichweite. .. schön mal Kritik gegen die App chillen.. 😀

                • Martin Deger says:

                  Bevor Du mir eine Lüge vorwirfst, empfehle ich einen Blick in die Google COVID-19 Exposure Notications Service Additional Terms (Apple hat sicher ähnliche Bedingungen):

                  c. Permissions
                  i. Your App may not request the Location, Bluetooth_Admin, Special  Access, Privileged, or Signature permissions, or co lect any device  information to identify or track the precise location of end users.
                   ii. Your App may not request any other runtime permissions (e.g., Contacts,  Storage) unless expressly authorized by Google.  

                  iii. You may not use or combine any data obtained through the permissions  described in (c)(i-ii) above granted to another app (even if you own or  operate that app) with data colected or otherwise obtained in your App.

  10. Wenn die Telekomiker genauso lang brauchen wie für ihren Magentaquäcker, dann gibt’s Sars 3 .

  11. Die zweite und ggf. dritte Welle MUSS und wird kommen, denn nur so bekommen wir eine Immunisierung der Bevölkerung hin. Ein auch teilweiser Lockdown bis einen Impfstoff da ist (sagen wir mal Anfang 2021) wird gesellschaftlich und wirtschaftlich immer schwieriger durchzusetzen sein. #DesasterFatigue

    • Martin Deger says:

      Nein, auf Immunität von großen Teilen der Bevölkerung zu setzen, ist nicht sinnvoll. Das hieße jetzt 4-6 Wochen lockern, bis die Fallzahlen bei vielleicht 40.000-60,000 Neuinfektionen pro Tag sind. Auch das geht nur mit relativ strengen Maßnahmen, wenn man immer an der Kapazitätsgrenze der Krankenhäuser operieren will – das heißt konstante Zahl an Neuinfektionen, also R=1.. Und wenn man wirklich eine Durchseuchung zulässt, werden sich 70%-80% der Bevölkerung infizieren. Das dauert ca. 2-3 Jahre ohne Überlastung der Krankenhäuser, wäre also gerade dann fertig, wenn man realistischerweise eine Impfung für die Massen erwarten würde. Bei einer Letalität zwischen 0,5% und 1,5% sterben dann 600.000 Menschen und man hat nur wenig gewonnen, da man ja trotzdem die ganze Zeit strenge Maßnahmen haben muss.

      Das ganze kann man fast genauso haben (außer eine temporäre starke Lockerung von 4-6 Wochen), wenn man jetzt nur leicht lockert, so das man auf R=1 kommt und bei ~500-1000 Neuinfektionen pro Tag bleibt. Dann hätte man 100 Mal weniger Tote.

      Oder noch besser: Man behält die jetzigen Maßnahmen noch 2-3 Wochen bei und ist dann bei vielleicht 100 Neuinfektionen pro Tag. Dann können wir viel stärker lockern, da man die Kontaktverfolgung viel besser durchführen kann; die App kann auch einen Beitrag leisten. Leider scheinen unsere Ministerpräsidenten lieber mit 2 Jahren strengen Maßnahmen leben zu wollen.

      • Onkel Wanja says:

        …sagt wer? Drosten? Die Bild Zeitung? Deine Glaskugel oder der Kaffeesatz? Wo sind den nun die ganzen Leichen, mit denen die Straßen gepflastert sein sollten? Die Untergangspropheten haben doch bis jetzt nur Bockmist erzählt. Die Maßnahmen waren übertrieben und haben nur die Wirtschaft ruiniert. Das merken nun auch die Politiker, die auf diese „Pestdoktoren“ hereingefallen sind. Die Rückkehr zur Normalität geht plötzlich viel schneller als gedacht. Allerdings macht die Politik noch ein bisschen Palaver, damit sie nicht eingestehen muss, das alles übertrieben war. Tja und damit die Pestdoktoren nicht das Gesicht verlieren, werden sie die alljährliche Grippewelle im Herbst, zur zweiten Coronawelle umwidmen, aber ob sich dann noch jemand verarschen lässt ist fraglich? Kurz und gut, die App ist überflüssig.

        • Martin Deger says:

          Sagt die Abwägung der verfügbaren Informationen und 3.-Klasse-Mathematik.

          Vielleicht geht ja alles gut, aber ich erwarte stark ansteigenden Zahlen (Neuinfektionen) in spätestens 6-8 Wochen.

        • „Wo sind den nun die ganzen Leichen, mit denen die Straßen gepflastert sein sollten?“

          Die lassen sich in New York oder Italien sehen. Und selbst da gab es ja strenge Maßnahmen, die eben nur zu spät ergriffen wurden. Das zeigt doch schon, dass die Maßnahmen nicht übertrieben waren. Im übrigen zeigen die Zahlen der tatsächlichen Toten in Deutschland und anderen Ländern, dass Covid19 wesentlich tödlicher als jede bisherige Grippewelle, und damit meine ich die Anzahl aller Toten im März und April, unabhängig von der Todesursache.

          Beispiel: In Italien sind im März doppelt so viele Menschen umgekommen als sonst in den vergangenen Jahren im März. Und auch während der Grippewelle ist die Zahl nicht signifikant angestiegen.

          Die Virologen sind keine Pestdoktoren und haben gar kein Gesicht zu verlieren, weil sie sich in der Öffentlichkeit nicht rechtfertigen müssen. Sie werden nicht gewählt und können von der öffentlichen Meinung unabhängig arbeiten. Sie können ja nichts dafür, wenn irgendwelche Strolche nach 20 Minuten Facebook-Studium glauben, sie haben mehr Ahnung von Virologie als sie.

        • Na, da hatte Drosten ja wieder mal Recht. Er sagte schon zu Beginn des Lock-Downs, dass solche Kommentare – wie von Onkel Wanja – kommen werden wenn die Maßnahmen greifen. Ist jetzt ja auch einfach, die Katastrophe in Deutschland ist bisher ausgeblieben, eben wegen der strengen Beschränkungen. Eigentlich sollte man das auch erkennen und verstehen können. Einige können es aber anscheinend wohl nicht. Traurig.

    • Wir haben z.Zt. knapp 170.000 Infizierte nach der ersten Welle, in einem Land mit 80 Mio. Einwohnern. Eine Herdenimmunität wird bei ca. 70%-80% „Durchseuchung“ erreicht, also so ca. 50-60 Mio. Menschen.

      Da lässt es sich leicht ausrechnen, dass man nicht zwei oder drei Wellen braucht, sondern mehr als hundert. Es sei denn jede nächste Welle soll hundertmal so „gefährlich“ werden wie die erste, aber das wird schon deswegen nicht passieren, weil z.B. Großveranstalungen verboten bleiben werden. Das wäre auch gesellschaftlich nicht im Ansatz durchsetzbar.

      Diese ganze Herdenimmunitäts-Diskussion ist eine rein theoretische.

      • Woher weißt Du, dass wir nur knapp 170000 Infizierte haben? Quellenangabe bitte. Die Dunkelziffer geht angeblich bis zum 10fachen Deiner genannten Zahl. Das könnte das Ergebnis Deiner Berechnung ein wenig ändern.

    • Eine Immunisierung der Bevölkerung würde über zehn Jahre dauern, sie dir dazu mal ein paar Berechnungen an

  12. Ein Land gibt sich auf.

  13. Deutschlands Corona-App – wenn aus Angst ein Opensource-Hobby wird

    • Onkel Wanja says:

      Denn Stofflappen vor dem Mund immer schön mit Knoblauch bestreichen und mit Weihwasser benetzen, dazu noch die Corona-App auf dem Handy und kräftig mit der Pestglocke läuten, wenn sich jemand auf zwei Meter nähert. Das rettet die Angsthäschen vor der Seuche.

      • Onkel Wanja, könntest Du mit Deinen Märchen bitte woanders hin. Masken z.B. hast Du überhaupt nicht verstanden. Bei denen geht es nicht um Selbstschutz des Tragenden, sondern um Schutz der anderen, falls der Träger infiziert ist. Tröpfcheninfektion und so.

        • Zum Thema Schutzmasken habe ich dann meine ganz eigene Meinung. Komme aus dem medizinischen Bereich. Die Stoffmasken werden zu einer Steigerung der Infektionszahlen führen. Das weiß zwar jeder aus dem Bereich, ist denen aber egal. Des weiteren kann ich täglich beobachten, dass die Dinger gar nicht gewaschen werden sondern zusammen gepackt wieder in die Tasche gepackt werden. Wo ist da der Sinn? Mit Hygiene hat das nichts zu tun. Aber es beruhigt die Bevölkerung.

          • Ole Wels says:

            Oh, jetzt wirds spannend …wodurch kommt die Steigerung der Infektionszahlen durch Stoffmasken?

            • unsachgemäßer und mehrfacher Gebrauch, mangelnde Hygiene, fehlende Anleitung (aufziehen/abziehen), Ansammlung der Viruslast im Stoff. Das hat schon ein Sinn „Einmalartikel“ zu verwenden die, mal so bemerkt, alle 20 Minuten gewechselt werden müssen.

              • Ole Wels says:

                Dir ist schon klar, dass du mit dieser – fachlich eher dünnen – Ansicht ziemlich allein stehst, oder?

                • Das ist die gängige Lehrmeinung und Praxiserfahrung.

                  Und nein, du schützt damit weder dich, noch andere vor Viren.

                  Wenn du dich selber darunter infizieren kannst, dann infizierst du damit auch andere. Das es tatsächlich Leute gibt, denen man erzählen kann, es wäre anders, sagt viel aus.

                  • Ole Wels says:

                    Gängige Lehrmeinung … dummerweise ist „draußen“ eine andere Situation, als in medizinischen Einrichtungen. Und im Gesamtpaket der Maßnahmen (hauptsächlich im Zusammenspiel mit dem Abstand) kommt den Mund-Nasen-Schutz-Teilen halt doch eine Rolle zu. Die Neubewertung (mit fachlicher Hinterlegung) der Sinnhaftigkeit der Mund-Nasen-Bedeckung kannst du dir übrigens hier geben: https://www.rki.de/DE/Content/Infekt/EpidBull/Archiv/2020/19/Art_02.html

                  • Martin Deger says:

                    Eine Alltagsmaske schützt nicht so gut wie eine professionelle Maske, aber sie schützt etwas. Die Zahlen, die ich gesehen habe, ist, dass man seine eigene Infektionswahrscheinlichkeit um 30% reduziert, wenn man eine Alltagsmaske trägt. Wenn man selbst unerkannt ist und man eine Maske trägt, reduziert man die Wahrscheinlichkeit, dass sich andere anstecken aber um 80%. Wenn alle eine Maske tragen, reduziert sich die Wahrscheinlichkeit einer Ansteckung rechnerisch also um 86% (manche sagen noch mehr, den Grund habe ich aber nicht verstanden).

                    Eine Alltagsmaske sollte man also nicht auf der Corona-Isolationsstation tragen, da eine Reduktion um 86% bei weitem nicht genug ist. Aber im Alltag, wo ja die Ansteckungsgefahr viel geringer ist (deutlich weniger als 1% der Bevölkerung sind infektiös), macht das eben einen großen Unterschied. Schon auf dem individuellen Level (statt jedem 200sten engeren Kontakt infiziert man sich nur jedes 1.500. Mal), aber vor allem auf dem gesamtgesellschaftlichen Level (die Anzahl der Infektionsmöglichkeiten in der Öffentlichkeit reduziert sich, so dass dies der Unterschied zwischen exponenziell wachsenden und exponenziell zerfallenden Infektionszahlen ist oder zumindest einen Beitrag dazu leisten kann).

                    Ähnlich auch die App: Sie verhindert einen Teil der Infektionen, die sonst stattfinden würden und leistet so einen Beitrag zur Eindämmung der Epidemie.

              • Wieso sind dann in Jena, eine Woche nach der Einführung, keine Infektionen mehr aufgetreten ? Deiner Theorie nach müsste ja dann alle, die in Jena leben, die perfekt ausgebildeten Maskenträger sein.

  14. Die Frage ist, wird diese neue Schbittstelle bei jeden verfügbarsein oder erst mit dem neusten Android was ehh keine Sau hat

  15. Ich frage mich, was bringt es jetzt noch?
    Das Österreichische Rote Kreuz hat bereits eine App, Open Source, bei Github, könnte Deutschland sofort verwenden, nicht von Grund auf neu bauen, im Juni soll es fertig werden? Was bringt es dann noch? Einzig für die nächste Welle im Herbst könnte es was bringen, aber bis dahin müsste also jeder die App installiert lassen, sonst hilft es nichts.
    ich für meinen Teil kann sagen.
    Die Idee ist gut, und wäre diese im Februar raus gekommen, dann hätte es noch was gebracht, jetzt ist es schon zu spät und bringt nichts mehr. Die Menschen sind verschwörungstheorien und Meinungen dermaßen abgeneigt von sowas, da zeigt sich die inkompetenz noch viel schlimmer. Jetzt bringt die App nichts mehr, sie dient einzig um sich zu profilieren irgendwas gemacht zu haben. Und SAP und Telekom? Wie viel Geld wird da wohl geflossen sein? Kostenlos kann ich mir derzeit nur schwer vorstellen.

  16. Elim Garak says:

    Immer positiv denken: Für SARS-CoV-47 haben wir dann direkt zu Beginn der Pandemie eine brauchbare App.

  17. Angesichts dessen, dass SAP und T-Systems an der App arbeiten, bezweifele ich gar nicht, dass es Juni wird bis die App kommt – die Frage ist nur in welchem Jahr.

  18. Der überwiegend überalterte Teil der Gesellschaft (Rentner) wird sich kaum mit einer Tracking-App anfreunden bzw. hat gar nicht das technische Verständnis eine solche App zu nutzen bzw. wird auch sein Handy nicht immer bei sich tragen. Viele haben nur ein Tastenhandy ohne App-Möglichkeit. Daher denke ich, dass eine App wenig Nutzen bringt, wenn ein Großteil der Bevölkerung („die Alten“) diese gar nicht nutzt bzw. nutzen kann.

    • Vor ein paar Monaten war der Opa noch der alte weiße Mann, der für alles verantwortlich gemacht wurde und Oma die Umweltsau und die alten sind eh bald weg.

      Und jetzt sollen Oma und Opa wieder geschützt werden. Vielleicht können sich Politik, Verbände, Medien und FFF Aktivisten mal entscheiden, was nun Sache ist. Dieses hin und her geht mir nur noch auf die Nerven.

      • es ist erstaunlich mit wie viel Fantasie Du Zusammenhänge zwischen unterschiedlichen Dingen herstellst bzw. was du daraus ableiten willst.

    • Naja, es sollen in Deuscthland ca. 58 Millionen Smartphonennutzer geben. Selbst bei den Rentnern liegt die Zahl bei über 60%. Denke schon, dass das was bringt wenn alle sie nutzen.

      • Öh ne. Denke ich nicht. Lies dir dazu Schneier durch. Du wirst so viel Fehlalarme bekommen, dass du aus dem Panikmodus gar nicht mehr rauskommst. Aber vielleicht ist es auch genau das was die Bundesregierung will?

        • Durch was soll es viele Fehlalarme geben?
          Was ich bisher gelesen habe wird ja eine „Freigabe“ vom Gesundheitsamt benötigt bevor man freiwillig seine „Kontakte“ warnen kann.

            • Ole Wels says:

              Schneier beleuchtet eine Idee und noch lange keine Umsetzung, erst recht keine deutsche Umsetzung.

            • Danke für den Link. Einige Probleme die er aufführt sind nachvollziehbar, aber er setzt auch einige Annahmen voraus, die vielleicht so sind .. oder eben auch nicht.

              Das alleinig eine App das Problem nicht löst ist wohl allen klar, aber das sie einen Beitrag leisten kann halte ich für durchaus möglich.

            • Nicht jeder Kontakt mit einem Covid-19 erkrankten führt zu einer Übertragung? You/He don’t say! Es geht ja auch nicht darum der Kontaktperson mitzuteilen „DU BIST INFIZIERT!“, sondern ihr mitzuteilen, dass es einen Risikokontakt gab, damit man entsprechende Maßnahmen vornehmen kann (Selbstisolation, Kontakt zum Arzt aufnehmen, der einen Test veranlassen kann etc.).

              Und dadurch, dass eine Infektionsmeldung nur durch eine bestätigte Infektion über das Gesundheitsamt freigegeben wird, wird auch die Kontaktperson eben jene Meldung erst nach einem positiven Test auslösen können. Entsprechend wird es nicht sonderlich viele „False-Positives“ geben.

  19. Na, nur komisch, dass die App in anderen Ländern funktioniert und ihren Teil zur Eindämmung beiträgt. Aber in Deutschland wird gemutmaßt, dass die Bundesregierung damit Panik schüren will. Ja, nee, Atze, is klar… Keine weiteren Fragen.

  20. Und hier mal die Todeszahlen aus Deutschland nach Alter: https://de.statista.com/statistik/daten/studie/1104173/umfrage/todesfaelle-aufgrund-des-coronavirus-in-deutschland-nach-geschlecht/ und jetzt Finger hoch, wer hier zur Risikogruppe zählt. Laut einer Studie aus Italien, hatten die Todesfälle 1. das Alter, 2. min. 2 schwere Grunderkrankungen und 3. besser 3. schwere Grunderkrankungen. Panikmodus aus. Je schneller wir aus dieser kollektiven Panik kommen, desto größer ist die Chance das wir den ‚Ökonomischen Schock‘ bewältigen können.

    • Ole Wels says:

      Lassen wir also alle alten, kranken einfach sterben … find ich fragwürdig, hätte aber eben auch gute Effekte, wie die Entlastung der Renten-, Sozial- und Krankenkassen. Was wir alles sparen könnten, brauchen wir halt nur noch jemanden, der dem „Volk“ verklickert, dass man sich mal verabschieden sollte.

      • ja, das leben ist endlich. Magst dich vielleicht nicht damit auseinandersetzen, aber es ist so. Ich mach mir das jeden Tag klar, wenn ich den Zündschlüssel umdrehe oder in einen rostigen Nagel trete. Und sterben gelassen wird hier auch keiner. Wie kommt du darauf? Hier bekommt jeder die maximale Versorgung, unabhängig von seinem Alter (übrigends, ob er will oder nicht, den der Gesundheitssektor ist der zweitgrößte Arbeitgeber, der muss rollen).

        • Ole Wels says:

          Das Leben ist endlich … wow, jetzt wirds richtig philosophisch. Natürlich sterben wir alle irgendwann. Es macht für die meisten Menschen aber einen Unterschied, wie lange sie noch haben und mindestens für deren Angehörige, ob es ein vermeidbarer Tod gewesen wäre oder nicht.

          Mit deinem letzten Satz sagst du uns übrigens ziemlich deutlich, dass du da wohl eher nicht arbeitest oder du da eigentlich gar nicht arbeiten willst.

          • Danke Ole, danke für die sachlichen Antworten auf Florians Tiraden in diesem Faden.

            • Ole Wels says:

              Oha, meinst du das ernst? Ich fand mich jetzt nicht so sachlich.

              Ich mag nur das ganze „alles harmlos“, „ihr übertreibt nur“, „Echsenmenschen von der Rückseite des Mondes wollen, dass ihr das glaubt“ nicht unkommentiert stehen lassen. Mir reicht langsam, dass hier die selben paar Hanseln bei jedem Artikel zum Thema „Corona“ mit – milde formuliert – Theorien kommen, die hauptsächlich darauf abzielen, weiter zu verunsichern und Zweifel zu säen. Man kann genug kritisieren an Entscheidungen oder Entwicklungen zu diesem Thema, man muss auch darüber reden, wie man weiter verfährt und ob man immer alles richtig gemacht hat. Aber was hier kommt ist immer die selbe Leier darüber, dass wir belogen werden und „aufwachen müssten“ und und und … das erträgt ja kein denkendes Wesen.

    • Ob ich oder wir zur Risikogruppe ist doch völlig wumpe. Viele der Gestorbenen hätten ohne Covid19 noch viele Jahre leben können. Diese Diskussion anzufangen ist ekelhaft und bringt uns ganz schnell in eine ethische Sackgasse. Was kommt danach? Keine Hüftgelenke für Ü70? Keine Bypässe ab 75? Und Florian, denke daran: Auch du wirst irgendwann mal in dieses Alter kommen, dann wirst du garantiert eine andere Einstellung dazu haben.

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