Corona-Warn-App: Rollout der Android-App kurzfristig gestoppt

Da ist dem Projektteam aus Deutscher Telekom und SAP wohl ein kleines Malheur passiert. Auf einigen Geräten stürzt die Corona-Warn-App in jüngster Version beim Öffnen ab. Das kann bei solch einer Vielzahl an Android-Geräten durchaus vorkommen, dass man da nicht immer alle Eventualitäten auf dem Schirm hat oder jene gar überprüfen kann.

Derzeit verteilt man die Version 2.13 der Corona-Warn-App. Hier lassen sich nun versehentlich gelöschte Zertifikate aus einem Papierkorb wiederherstellen. Zudem ist man nun toleranter bei der Zuordnung von Zertifikaten zu Personen. Außerdem zeigt die App in der neuen Version nun auch die 7-Tage-Inzidenz der Hospitalisierung, die mancherorts doch wieder für weitergehende Maßnahmen wichtig ist. Hier in Baden-Württemberg greift beispielsweise seit gestern die Warnstufe.

Da Apps über den Google-Play-Store erst binnen 48 Stunden ausgerollt werden, ist das Update auf Version 2.13 vielleicht ohnehin noch nicht an euch verteilt worden. Falls ihr das Update bereits erhalten habt, dann prüft mal unbedingt, ob ihr von den besagten Abstürzen betroffen seid, sodass ihr da zeitnah den entsprechenden Patch einspielen könnt. Nach Angaben des Projektteams arbeite man mit Hochdruck an einer Lösung und wolle den Rollout am morgigen Freitag bereits fortsetzen. Bleibt zu hoffen, dass das langwierige Rollout über den Play Store nicht allzu viele Betroffene tangiert.

iOS-Nutzer scheinen davon nicht betroffen, die können das Update wohl bedenkenlos einspielen. Einen Ausblick auf das Update für Version 2.14 haben wir hier im Blog ebenfalls bereits gegeben. Jenes fällt etwas kleiner aus und erlaubt, analog zu den Zertifikaten, auch das Wiederherstellen von Schnelltests sowie PCR-Tests nach dem Löschen. Jene Tests landen ebenfalls in einem Papierkorb, sodass ihr im Falle eines versehentlichen Löschens diese binnen 30 Tagen wiederherstellen könnt.

Gerade mit den derzeit explodierenden Zahlen dürfte die Corona-Warn-App ein zusätzliches Tool zur Eindämmung der Infektionszahlen sein. Bleibt zu hoffen, dass das fehlerhafte Update nicht großflächig die Verfolgung der Infektionsketten gefährdet und ein entsprechendes Bugfix-Update zeitnah bei den Nutzern landet.

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Baujahr 1995. Technophiler Schwabe & Studienreferendar. Unterwegs vor allem im Bereich Smart Home und ständig auf der Suche nach neuen Gadgets & Technik-Trends aus Fernost. Twitter. PayPal-Kaffeespende an den Autor. Mail: felix@caschys.blog

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