Corona-Warn-App lässt euch bald Symptome angeben

Wer die Corona-Warn-App verwendet, soll bald auch Symptome angeben können. Diese Funktion werde gerade durch das Gesundheitsministerium geprüft. Laut dem Spiegel solle ein entsprechendes Update der App schon innerhalb der nächsten Tage ausgerollt werden.

Bei einer Infektionsmeldung könnt ihr dann angeben, ob und seit wann ihr Symptome habt. Da wünsche ich euch aber natürlich, dass ihr generell von diesem Feature niemals Gebrauch machen müsst. Die Angabe der Symptome werde aber freiwillig sein. Laut dem Bundesgesundheitsministerium könnte die Einschätzung des Ansteckungsrisikos durch die Symptomangaben verbessert werden.

Andere Funktionen, über die offenbar gerade nachgedacht wird: Statistiken zur Verbreitung des Coronavirus, etwa die Anzeige von Neuinfektionen in einzelnen Bundesländern oder sogar Städten. Auch ein „Kontakttagebuch“ könnte Einzug halten. Dann könnten Nutzer freiwillig ihre Kontakte angeben und so könnten auch Kontakte mit Nicht-Nutzern der App erfasst werden. Klingt datenschutzrechtlich zunächst abenteuerlich, die Daten würden dann aber nur lokal und maximal 14 Tage gespeichert.

Ein Problem sei derzeit, dass nur sechs von zehn positiv getesteten Nutzern ihre Infektion in der App angeben. Da würde man die Warnquote gerne durch mehr Mitwirkung verbessern. Zudem testet man aktuell in meiner Heimatstadt, an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel, ob die Corona-Warn-App auch an anderen Geräten eingeführt werden könnte – z. B. für Nutzer mit veralteten Betriebssystemen. Ergebnisse fehlen derzeit jedoch noch.

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André Westphal

Hauptberuflich hilfsbereiter Technik-, Games- und Serien-Geek. Nebenbei Doc in Medienpädagogik und Möchtegern-Schriftsteller. Hofft heimlich eines Tages als Ghostbuster sein Geld zu verdienen oder zumindest das erste Proton Pack der Welt zu testen. Mit geheimniskrämerischem Konto auch bei Facebook zu finden. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

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74 Kommentare

  1. Es wäre sinnvoller, wenn erstmal die eigentliche Funktion (deren Sinnhaftigkeit aussen vor) endlich mal dauerhaft funktionieren würde. Man liest derweil auch oft, dass Menschen trotz positivem Ergebnis keinen QR Code erhalten, diesen brauchen sie aber, um mit der App überhaupt was melden zu können. Hintergrund ist wohl der Wildwuchs bei den Laboren, die einen sind an die Schnittstellen angeschlossen, die anderen nicht.

    Und die Gesundheitsämter haben ohnehin den Überblick verloren, da bekommen auch Monate nach Epedemiebeginn Leute Quarantänebescheide, die nachweislich seit Wochen wieder genesen sind (sofern sie denn überhaupt Symptome hatten).

    Zusätzlich nun die Hypochonder jedes gefühlte oder tatsächliche Zipperlein eintragen zu lassen, ist auch eher kontraproduktiv. Wer liest sich dass denn durch? Das RKI? Die haben ihre vor Monaten angekündigte Studie bisher immer noch nicht durchgeführt, da brauchen die jetzt auch nicht so tun, als würden sie wissenschaftlich arbeiten wollen.

    Naja, in 8 Monaten Papiermasken in Deutschland zusammenzuklöppeln war unmöglich, weshalb sollte es dann eine funktionierende App geben? Wir müssen gucken, wo wir herkommen, mehr geht wirklich nicht.

    • Die Idee ist, dass man zu seiner Positiv-Meldung präzisere Angaben machen kann. Wenn die App zum Schlüssel also weiß, dass starke Symptome seit 2 Tagen vorhanden sind, führt das zu einer anderen Risikoeinstufung für die Kontakte als wenn der Test vor 7 Tagen war und man symptomlos ist.

      • Das Risiko bleibt doch gleich. Ob man Symptome hat oder nicht, ändert ja nichts daran, ob man andere infizieren könnte oder nicht. Und der persönliche Krankheitsverlauf hat keinerlei Aussagekraft für andere, die sich bei einem angesteckt haben.

        Rückwirkend bringt das in keinem Fall was und ab positivem Test ist man ja ohnehin 14 Tage in Isolationshaft.

        • Nicht ganz korrekt. Ja, das Risiko ist auch ohne Symptome da, aber wenn jemand das Symptom Husten hat, dann stößt er sehr viel schneller sehr viel mehr Viren aus als jemand ohne Husten.

  2. Ja, das waren wirklich mal wieder gut investierte 70 Mio!
    Ein 17-Jähriger hätte die App vielleicht für den Gegenwert einer neuen Spiele-Konsole programmiert – und dann würde sie vermutlich besser funktionieren… 😉

  3. Akkukiller, zumindest bei mir. Mein iPhone hielt nur noch 2 Stunden durch. Habe sie wieder runter geschmissen.

    • Oliver Müller says:

      Fake News. Die eigentlich Arbeit macht iOS.

      • Fake News. Die eigentliche Arbeit machen unsere tapferen Helfer in den systemrelevanten Berufen, z.B. in der Pflege, im Gesundheitssektor, aber eben auch überall dort wo es weiter gehen muss. ..unter enormen persönlichen Risiken, für uns alle.

        Einfach Mal Danke sagen.

        Spaß haha 😀

    • Bei meinem 6s merke ich es auch sehr deutlich. 30% meines Verbrauches gehen etwa auf die App. Lasse sie aber trotzdem laufen, weil ich glaube, dass es ne gute Sache ist.

    • Da ist wohl dein iPhone defekt.

      • Ich bin zwar nicht der Threadstarter, aber ich antworte mal aus meiner Erfahrung heraus. Ich kenne drei Leute im Bekanntenkreis, die die App mit einem iPhone benutzen. Ich auf einem 6s mit neuem Original-Akku, und Bekannte auf einem 7 plus und einem 11 (glaube pro). Der Akkumehrverbrauch ist überall deutlich spürbar. Ich habe allerdings keine Ahnung, woran das genau liegt. Die App ansich braucht ja fast nichts, aber die Überwachung im iOS haut ordentlich rein.

    • Wolfgang Koch says:

      Das erste mal das ich sowas höre “ Akkukiller „. Keiner den ich kenne und der die App installiert hat konnte diese Erfahrung machen, deswegen liegt es bestimmt an deinem Gerät oder an deinem Umgang damit.

  4. Hier funktioniert die App ziemlich gut (Android, Motorola Moto G7).
    Ich wurde bereits einmal wegen eines Kontaktes gewarnt.

    Und meine Frau wurde vor ein paar Tagen zusammen mit allen Arbeitskollegen getestet. Sie hat beim Test einen QR Code erhalten, den sie mit der Corona Warn App scannen konnte. Am nächsten Tag wurde sie per App über das (zum Glück negative Ergebnis) informiert. Wesentlich schneller und früher als ihre Kollegen ohne App, die umständlich beim Gesundheitsamt anrufen mussten.

    Auch wenn die App nicht optimal funktioniert ist sie dennoch ein kleiner Baustein, diesen ganzen Mist etwas in den Griff zu bekommen.

    • Absolut.
      Meine Mutter wurde jüngst am Herzen operiert, die App gab mir vor 2 Tagen einen Hinweis mit niedrigem Risiko.
      Es sensibilisiert und das ist auch gut so.

  5. Kontakttagebuch wär eine feine Sache. Ich würde es trotzdem in eine eigene App verpacken, Datenschutz, sie wissen schon, damit die Menschen selbst entscheiden können und nicht über Datenabgreifen meckern müssen.

    Statistiken über den aktuellen Stand ist natürlich eine feine Idee, die es von Anfang an hätte geben dürfen.

  6. Man kann von der App halten was man möchte, aber die Nutzung ist die letzten Wochen stark gestiegen
    Das geht aus den offizziellen Zahlen hervor: https://micb25.github.io/dka/

    Android Update 1.5.0 scheint einiges an Fixes als die letzten Versionen enthalten
    https://github.com/corona-warn-app/cwa-app-android/releases

    • Die Nutzung wird auf der Seite überhaupt nicht erfasst. Da stehen nur die Downloads, die sagen nichts über die Nutzung aus.

      Und fast alle anderen Daten sind „geschätzt“, also unbedeutend, weil die tatsächliche Nutzung nicht bekannt ist. Die geschätzten Zahlen zur Übermittlung positiver Tests können schon kaum stimmen, weil dazu gabs ja vor ein paar Wochen bereits offizielle Zahlen vom Hersteller, und bei 14 Millionen Downloads lagen die weit unter diesen nun für 19 Millionen Downloads geschätzten Zahlen.

      Einen Algorithmus für eine unbekannte Zahl zu nehmen ist sicher nett, aber am Ende eben völliger Quatsch. Da kann man auch auf die gleiche Weise ermitteln wollen, in wie vielen Briefen heute MfG oder mit freundlichen Grüßen stand. Man weiß es nicht und man kann es auch nicht berechnen. Und man kann es auch nie überprüfen.

      • kA was du für eine Seite anschaust, die beiden Statistiken-Seiten berufen sich auf übermittelte Daten die so selber sogar auch einsehen kannst.
        Downloads sagen rein gar nichts aus. Auch eine heruntergeladene App die wieder gelöscht wird zählt weiter als Download, da sie mit dem Google/Apple Store Konto nocht verknüpft ist.

        • Hmm. Grade Mal rein geschaut und ich würde jetzt mal vermuten, dass hier Lars richtig liegt. ..also du falsch.

          Da stehen keine Nutzungszahlen, oder, soweit ich sehen kann, einigermaßen plausible Proxydaten für eine Annäherung an Nutzungszahlen.

          Irre ich mich? Wo leitest du dort die Erkenntnis einer starken Nutzersteigerung ab?

          Die bleiben wohl ein Geheimnis von T-Online & RKI. …oder wer auch immer die Webserver verwaltet.

    • Onkel Wanja says:

      Wirklich? Ich kenne niemanden der diese App nutzt. Alle machen sich nur darüber lustig. Scheint eher was für Techies mit vollen Hosen zu sein.

  7. Die Corona App, der feuchte Traum aller Faschisten und Diktatoren.

    • Oliver Müller says:

      Der Quellcode ist verfügbar. Bitte zeige mir auch nur eine Stelle im Quellcode, an der Faschisten und Diktatoren feucht werden.

      • Schön das immer wieder die Möglichkeit der Überwachung ins Spiel gebracht wird. Im offenen Quellcode ist diese Möglichkeit aber eher nicht nachzuweisen. Wenn, dann steckt sie irgendwo, gut versteckt auf der Betriebssystem-Ebene. Es immer wieder ausschließen zu wollen, überzeugt die Gegner niemals.

        • Oliver Müller says:

          Wenn die Überwachung im OS steckt (was sie definitiv tut, sowohl bei Android mit Google Play Services, als auch bei iOS), was hat dann die Corona-Warn-App damit zu tun?

          • Man könnte sagen, dass die App eine Scharnierfunktion bei der Überwachung durch staatliche Institutionen erfüllt. Nachdem es mit der verdachtslosen Vorratsdatenspeicherung vom EuGH kassiert wurde, jetzt eben per Zustimmung durch Nutzung der App.

            • Oliver Müller says:

              Nein, das kann man nicht sagen. Auch an dich die Aufforderung, mir auch nur eine derartige Stelle im Quellcode der App zu zeigen.

              • Ich bin jetzt mal ganz böse und oute mich als Corona-App-Verweigerer. Deshalb habe ich auch keinen Anlass den Quellcode zu analysieren um eine eventuelle, unbemerkte Datenweitergabe samt der Möglichkeit der Datenspeicherung zu finden.

                Wenn die Angst an Covid19 zu erkranken größer wird als die Angst das hochsensible, persönliche Daten in falsche Hände gelangen, dann braucht es keine Hinweise mehr auf diese eventuell vorhandene Möglichkeit.

                • Oliver Müller says:

                  Das ist ja fast noch wirrer als das Geseier von Naidoo oder Wendler. Du hast Angst, dass persönliche Daten in falsche Hände gelangen, kannst das aber nicht belegen, weil du nicht in den Quellcode gesehen hast, und verwendest das dann trotzdem als Argument gegen die App?

                  • Lieber Oliver, es ist nicht meine Angst vor einem möglichen Datenmissbrauch. Es ist der Fakt, dass diese „Angst“ immer wieder in die Diskussion eingespielt wird, wenn es um die Corona-Warn-App geht. So wie das „eingespielt“ wird, geht es damit los es mit aller Vehemenz los die Möglichkeit des Datenmissbrauchs zu leugnen. „Die Würde des Menschen ist unantastbar…“ (Art.1 GG), auch die von Verschwörungstheoretikern, Corona-Leugnern und jenen die Angst vor Datenmissbrauch haben und/oder auf die Möglichkeit dessen Hinweisen.
                    Lieber Oliver Müller, durch deine permanente Missachtung der Menschenwürde und persönliche Angriffe auf Andersdenkende disqualifizierst du dich selbst. Denk mal drüber nach…

                    • Oliver Müller says:

                      Zum letzten Mal: Zeig mir die Stelle im Quellcode, in der Daten missbraucht werden. Es geht dabei weder um die Menschenwürde (wie kommst du überhaupt auf das schmale Brett?), noch um deine Meinung, sondern um Fakten. Und die lassen sich dank verfügbaren Quellcodes verifizieren.

                    • Kannst du bitte aufhören, hier so eine Sche**e von dir zu geben. Leute wie du sind der Grund, dass die zweite Welle so massiv kommt und eine Unmenge an Menschen unnötig sterben werden.

        • App und API sind quelloffen. Bitte zeig mir, wo du ein Problem im Code siehst.
          Die App ist auch dekompilierbar.

        • Die Überwachung steckt nicht im BS. Da steckt nur die freiwillige Datenspende an Google/Apple. Die Überwachung steckt im Gesetz, dass Gapple verpflichtet auf Gerichtsbeschluss diese Daten herauszurücken.

          Die App sammelt keinerlei Daten, die Google nicht schon selbst in besserer Qualität eingesammelt hat.

      • Onkel Wanja says:

        Immer brav der Regierung nach dem Mund schwatzen, Herr Müller, vielleicht bekommst du dann auch bald nen schönen Orden.

        • Oliver Müller says:

          Es ist nicht nötig, der Regierung nach dem Mund zu schwatzen, der Quellcode der App ist frei verfügbar. Daher auch an Sie die Aufforderung, mir auch nur eine einzige kritische Stelle im Quellcode zu zeigen. Und bis dahin können Sie sich Ihren Orden in die Haare schmieren.

          • Eine Nähanleitung für eine Gesichtsmaske ist ebenfalls frei verfügbar. Und dennoch wird der Mund Nasen Schutz als Werkzeug der Unterdrückung missbraucht.
            Eine Maske ist harmlos, deren Verwendung in der Diktatur ist es nicht.
            Die Corona Warn App ist ein Werkzeug der Unterdrückung um von den eigentlichen Agenda abzulenken.

  8. Schade ist, dass es keine Testhistorie gibt. Es wird immer nur ein Test gespeichert. Um einen weiteren QRCode scannen zu können, muss man den vorigen löschen. Hier sollte man nachbessern auch im Hinblick auf Kurzzeitimmunisierungen. So könnte man auch die Forensiker unterstützen.

  9. Ich finde die App super und wurde diese Woche zum ersten Mal auf eine Begegnung mit niedrigen Risiko gewarnt. Leider machen dabei zu wenig Leute mit. Viele nutzen oder installieren die App aus Unwissenheit nicht, lassen sich durch die negative Berichterstattung beeinflussen, obwohl sie eigentlich keine Ahnung haben. Selbst der Chaos Computer Club hat fast nichts gegen diese App einzuwenden. Aus meiner Sicht haben viele Medien die App „kaputtgeschrieben“. Gerade jetzt, bei steigenden Fallzahlen, sollte daher die App nochmals öffentlich von Politik und Wissenschaft beworben werden, gegebenenfalls auch Vorurteile öffentlich ausgeräumt werden. Wie erfolgreich dieses Werkzeug sein kann, sieht man teilweise in Asien, auch wenn dort die Apps viel mehr Berechtigungen haben.

    • Die Medien … wenn ich am Pc schon die ganzen Tracker und Cookies von einschlägigen Websites sehe incl. Standort Daten . Da mache ich mir um die App die wenigsten Sorgen.

  10. Eines vorab: Ich „nutze“ die App:)

    Trotzdem, vielleicht eine blöde Frage: Lässt sich z.B. mit Hilfe einer Prüfsumme feststellen ob die App im App Store auch wirklich dem Quellcode von GitHub entspringt? Unter Android sicher einfacher als unter iOS?

    • Beim Release wurde eine Möglichkeit dafür versprochen. Ob die schon gekommen ist, weiß ich nicht.

    • Wenn die Umgebung und der Build-Prozess gleich ist, dann kann man die vergleichen. Manche Apps/Dienste machen das. Für die deutsche Corona-App ist es in Vorbereitung, für die Schweizer App bereits dokumentiert.

  11. Was man vielleicht noch erwähnen sollte: In der aktualisierten Version der App soll es auch die Option geben, entsprechende Apps aus einigen anderen Mitgliedstaaten der EU einzubeziehen. Muss man nicht unbedingt (die Reisefreiheit ist ja ohnehin wieder stark eingeschränkt), aber immerhin kann man’s nutzen.

  12. Hätte gerne gewusst wann und wo ungefähr ich 2 x Kontakt mit niedrigem Risiko hatte. Würde mir zumindest helfen meine eigene Gefährdungsbeurteilung in frage zu stellen und ggfs. anzupassen…

    • Das würde ja dem Sinn der App widersprechen so anonym wie möglich Daten zu sammeln. Du könntest dir im System anschauen, welche Schlüssel markiert wurden und dann rückwirkend schauen, wann du diese Schlüssel getroffen hast. Aber genauer als 1 Tag geht das mMn nicht.

  13. „Wie der Winter wird, das entscheidet sich in diesen kommenden Tagen und Wochen. Das entscheiden wir alle durch unser Handeln.“

    Stimmt diese Einschätzung?

  14. Absoluter Schwachsinn diese App. Gutes Geschäft auf Kosten der Steuerzahler. Wer sich das installiert dem ist nicht mehr zu helfen. 🙁

      • Warum melden sich manche unaufgeklärte Trottel auf einem Technik-Blog(!) nur bei einem Thema zu Wort? Reicht die Echokammer bei Fratzenbuch nicht?

        • Oh jemand vom Wahrheitsministerium. Das hat mit Facebook nichts zu tun. Den Blödsinn habe ich nie genutzt. Einfach mal in die Geschichte schauen bzw. Bücher lesen, kritisch hinterfragen. So schwer kann das doch nicht sein.

    • Oliver Müller says:

      Beweis durch Behauptung? Wer so (nicht) argumentiert, dem ist nicht mehr zu helfen.

    • Wem hier nicht mehr zu helfen ist, hast du hiermit eindeutig gezeigt. Mit der zweiten Welle wird die Spreu noch deutlicher vom Weizen getrennt als noch im Frühjahr und es macht uns heute sehr viel einfacher, die Idioten unserer Gesellschaft zu identifizieren.

  15. Schon 2x Kontakt mit niedrigem Risiko, alles grün. Wenn ich wenigstens so halbwegs wüßte wo und wann, dann könnte man diese Bereiche komplett umgehen. (Z. B. Arbeitsplatz in einem anderen Ort)

    Praktisch wäre eine Art Karte, da es hier in meiner Stadt Bereiche gibt, in denen man Maske tragen muss. Nur ist das ein Wirrwarr, da kann schonmal eine Straße in die nächste übergehen, plötzlich ist Maske Pflicht.

    Wenn zudem die Infos zu den Straßen dazu nur auf HP und Fb veröffentlicht werden ist das eher kontraproduktiv.

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    FAZ plus ArtikelF.A.Z. EXKLUSIV
    Gesundheitsämter finden immer seltener den Ursprung eines Corona-Ausbruchs
    VON TIMO STEPPAT
    AKTUALISIERT AM 18.10.2020 – 20:15
    Polizisten kontrollieren, ob die Sperrstunde auf der Reeperbahn in Hamburg eingehalten wird.
    Polizisten kontrollieren, ob die Sperrstunde auf der Reeperbahn in Hamburg eingehalten wird. Bild: DPA
    Sie sind die Brandbeschleuniger der Pandemie. Doch die deutschen Gesundheitsämter wissen kaum noch, wer am Anfang einer Infektionskette steht. Das Dunkelfeld wird immer größer.
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    In welchen Bereichen kann der Alltag beschränkt werden, um Corona-Infektionen zu unterbinden? Um das zu entscheiden, müssen die politisch Verantwortlichen wissen, wo sich die Menschen mit dem Virus anstecken. Doch den Gesundheitsämtern fällt es schwer, die Ausbrüche zuzuordnen. Das Robert-Koch-Institut (RKI) erfahre in weniger als 30 Prozent der Infektionen den Ursprung einer Ansteckung, sagte ein Sprecher des Bundesgesundheitsministeriums. Dazu passt, dass auch die Bundesländer wenig Genaues darüber wissen, wo sich die Menschen anstecken, wie eine Umfrage der F.A.Z. ergeben hat.

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    In Hessen ließ sich in der vergangenen Woche bei 38,8 Prozent aller aktuell Infizierten das Ausbruchsgeschehen ausmachen. In Thüringen lag der Wert immerhin bei 44,6 Prozent. In Baden-Württemberg ließen sich Mitte September noch 43,9 Prozent der Corona-Fälle zuordnen; in der zweiten Oktober-Woche hingegen gelang die Zuordnung bei einem anderen Ausbruch im Südwesten nur noch in jedem fünften Fall. In Bayern blieben 80 Prozent der Ansteckungsorte zuletzt unbekannt, von den ermittelten 20 Prozent steckte sich aber im September und Anfang Oktober jeder Zweite zu Hause an. Was die Länder im Schnitt gemein haben: Die schon zuvor vergleichsweise niedrige Quote der Ermittlung von Ausbrüchen sinkt, das Infektionsgeschehen wird diffus – und etwa die Hälfte der Ansteckungen erfolgt im privaten Bereich, in Familien oder Wohngemeinschaften.

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