Corona-Warn-App: Diese Neuerungen erwarten uns mit Version 2.9

Die Corona-Warn-App wird derzeit in Version 2.8 verteilt. Jene hat eine standardisierte Anzeige von Namen in lateinischer Schreibweise inne und bringt außerdem Anpassungen für die Zertifikatsprüfung mit. Die Corona-Warn-App in Version 2.8 wird derzeit an iOS-Nutzer über den App Store verteilt, Android-Nutzer müssen sich bis zu 48 Stunden beim Rollout über den Play Store gedulden. Zeit für einen Ausblick darauf, was uns mit der nächsten App-Version (2.9) erwarten wird.

Für Genesene bieten Apotheken seit dieser Woche auch Genesenenzertifikate. Die lassen sich auch bereits seit Version 2.5 in die Corona-Warn-App integrieren. Anders sieht es aus, wenn dieses Zertifikat – nach einem halben Jahr nach Infektion – an Gültigkeit verliert. Dann brauchen die Genesenen nämlich nur eine Impfung. Jene soll sich ab der nächsten App-Version dann auch als „vollständige Impfung“ nachweisen lassen. Nachweisen lassen soll sich mit App-Version 2.9, wenn ihr eine Auffrischungsimpfung bekommen habt.

Ausgebaut werden auch die Möglichkeiten für die Check-Ins zu Veranstaltungen über einen QR-Code. Viele Lokalitäten bieten da leider nach wie vor nur einen Code für die vielfach kritisierte Luca-App an. Bislang verhält es sich so, dass lediglich Corona-Warn-App-Nutzer gewarnt werden können, wenn eine infizierte und ebenfalls eingecheckte Person über ihre Infektion informiert. Wer keine App parat hat, der muss sich nach wie vor über einen Papierzettel „registrieren“. Nun ist es aber bisher so, dass dann die App-Nutzer natürlich nicht gewarnt werden. Dieses Problem adressiert man in der neuen App-Version. Die Aufgabe des Warnenden kommt dann dem Veranstalter zuteil. Dieser kann in der neuen App-Version vertretend für seine Gäste warnen, die zuvor lediglich über einen Papierzettel gemeldet wurden. Dies erfolgt nach Anweisung durch das Gesundheitsamt und unter Information der Aufenthaltsdauer des Infizierten. Damit hier nun kein Schindluder getrieben wird, ist dafür auch eine TAN notwendig, die das Gesundheitsamt im Infektionsfall zur Verfügung stellen wird.

Bereits seit längerem halten sich Gerüchte, dass es künftig auch möglich sein wird sich mit der Corona-Warn-App trotz „Luca-QR-Code“ einzuchecken. Das scheint leider auch nach wie vor nicht gegeben. Schade, denn trotz der Vorzüge der Corona-Warn-App kommt diese im Gegensatz zu Luca kaum zum Einsatz – man hat nicht einmal die Wahl.

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Baujahr 1995. Technophiler Schwabe & Studienreferendar. Unterwegs vor allem im Bereich Smart Home und ständig auf der Suche nach neuen Gadgets & Technik-Trends aus Fernost. Twitter. PayPal-Kaffeespende an den Autor. Mail: felix@caschys.blog

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