Corona: Huawei implementiert eine API für das Kontakt-Tracing

Huawei hat seine API für das Kontakt-Tracing an mobilen Endgeräten freigegeben. Apple und Google hatten da ja schon vorgelegt, Huawei musste aber selbst Hand anlegen, da die Chinesen ja nicht mehr auf die Google-Dienste setzen dürfen. Über die API allein ist aber natürlich noch kein Tracing möglich. Es handelt sich dabei quasi nur um die Basis, auf welcher die offizielle App der Bundesregierung dann aufsetzen kann.

Integriert wurde die API in ein Update des HMS Core – Version 4.1.0.301. Auch hier dient Bluetooth Low Energy (BLE) als Grundlage, um andere Geräte zu orten und anonymisiert Berührungspunkte mit Infizierten zu erkennen. Huawei gibt dabei auch zum Datenschutz Aufschluss und alles klingt so, als gehe man 1:1 wie Google und Apple vor. Google wollte sein Framework dabei auch anderen Herstellern zur Verfügung stellen, eventuell hat Huawei also direkt darauf aufgesetzt.

Durch das Update des HMS Core ist sichergestellt, dass auch Besitzer von Huawei-Smartphones ohne Google-Dienste die Corona-Warn-App werden nutzen können. Werdet ihr sie installieren? In unserer letzten Umfrage fielen die Urteile dazu ja sehr gespalten aus.

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André Westphal

Hauptberuflich hilfsbereiter Technik-, Games- und Serien-Geek. Nebenbei Doc in Medienpädagogik und Möchtegern-Schriftsteller. Hofft heimlich eines Tages als Ghostbuster sein Geld zu verdienen oder zumindest das erste Proton Pack der Welt zu testen. Mit geheimniskrämerischem Konto auch bei Facebook zu finden. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

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34 Kommentare

  1. …schrieb er in die WhatsApp Gruppe an seine Freunde 😀

  2. Auf dein Huawei-Handy? Lass dir deinen Satz doch bitte nochmal auf der Zunge zergehen … ;-D

  3. … na, alles richtig gelesen Werner? Gegen die API wirst Du wohl nichts tun können, so Du denn ein Huawei Handy nutzt und den Unterschied zwischen einer API und einer App kennst Du? Das Leben als Wutbürger ist schon schwer, wenn man immer so lange, logische Begründungen, für Seine Aussagen schreibt und alles mit Quellen belegt 😉 …

  4. Vielleicht möchtest du „uns“ erklären, warum du das für Dreck hältst?

  5. Wieder einer, der von Verfolgungswahn befallen ist. Mann oh Mann, Durch solche Meinungen und unqualifizierten Bemerkungen, trägt der einzelne dazu bei, dass Menschen der erhöhten Gefahr ausgesetzt werden an Covid19 zu erkranken.

    • Einer erhöhten Gefahr an Covid19 zu erkranken setzen sich Alle aus die sich nicht an die empfohlenen Hygienemaßnahmen. Abstands- und Kontakteinschränkungen und sonstige, fachlich als erfolgreich gegen eine Infektion mit dem neuen Corona-Virus Sars-CoV-2 bewertete Maßnahmen halten.

      Jemanden der die Corona-Warn-App, warum auch immer, nicht nutzen möchte vorzuwerfen an Verfolgungswahn zu leiden und die Gesundheit Anderer zu gefährden ist diskriminierend. Nur eigenverantwortliches Handeln kann vor einer Infektion schützen. Die Corona-Warn-App ist kein Infektionsschutzmittel. Die Nutzung der App ist freiwillig und wer sie nicht nutzen will muss sich nicht diskriminieren lassen.

      Tracing und Kontaktverfolgung bieten immer Möglichkeiten das sensible Daten in falsche Hände gelangen. Auch wenn das auf den ersten Blick und von den Verfechtern der Corona-Warn-App vehement verneint wird.

      • > Die Corona-Warn-App ist kein Infektionsschutzmittel.

        Niemand hat je behauptet, dass die App ein Infektionsschutzmittel für den einzelnen ist. Solche Strohmann-Argumente sind ziemlich billig.

        > Tracing und Kontaktverfolgung bieten immer Möglichkeiten das sensible Daten in falsche Hände gelangen.

        Wieso sollte das immer so sein? Du stellst diese Aussage ohne jegliche Begründung einfach frei auf, und weil sie deiner Meinung nach wahr sein muss, muss auch die App entsprechende Möglichkeiten bieten? Was ist das denn für eine Argumentation?

        • >“Was ist das denn für eine Argumentation?“
          Es ist die Gegenargumentation dazu das die App, die noch nicht mal da ist, NICHT die Möglichkeit eröffnet das sensible Daten in falsche Hände gelangen. [sic]

          >“Niemand hat je behauptet, dass die App ein Infektionsschutzmittel für den einzelnen ist.“
          Na dann lies dir mal so einige Kommentare in den div. Threads durch. Einige davon können tatsächlich den Eindruck erwecken man könnte sich durch die Nutzung der App vor einer Infektion schützen.

          Immer diese angstgetriebenen Kommentare, wenn jemand was gegen die App schreibt. Wir werden sowieso Alle sterben. 😉

          • Ist halt wie die Masken: schützt die anderen nicht einen selbst. Trotzdem schützt die App natürlich vor Infektionen. Über drei Ecken schützt man sich auch selbst mit der der App. Denn wenn man in seinem Bekanntenkreis ein starkes Statement für die App abgibt, dann werden sich deutlich mehr Unentschiedene für die App entscheiden. Was dann wiederum dazu führt, dass Infektionsketten schneller durchbrochen werden und somit sinkt die Wahrscheinlichkeit, dass man sich selber ansteckt.

            • >“Ist halt wie die Masken: schützt die anderen nicht einen selbst.“
              Da sind sich die Wissenschaftler noch nicht so ganz einig. Die aktuellste Studie zur Maskenpflicht sagt darüber auch nichts aus. Aber dort steht: „Unsere Studienergebnisse legen somit nahe, dass ein Aufrechterhalten der Maskenpflicht ein kosteneffektiver, wenig ökonomieschädlicher und demokratieverträglicher Baustein auch für die weitere Eindämmung von Covid-19 ist.“ (Quelle; https://bit.ly/2Uu5tSV)

              Ob man der Corona-Warn-App auch ein hohes Maß an Demokratieverträglichkeit attestieren kann? Das wäre wenigsten ein Argument das einige App-Gegner überzeugen könnte.

          • > Es ist die Gegenargumentation dazu das die App, die noch nicht mal da ist, NICHT die Möglichkeit eröffnet das sensible Daten in falsche Hände gelangen.

            Nein ist es nicht. Es ist eine schwachsinnige Aussage der es hinten und vorne an Untermauerungen fehlt. Die Aussage „Tracing und Kontaktverfolgung bieten immer Möglichkeiten das sensible Daten in falsche Hände gelangen“ ist aus der Luft gegriffen und es ist überhaupt nicht einleuchtend, warum das wie behauptet IMMER der Fall sein sollte. Aus dieser so unhaltbaren Aussage wird dann abgeleitet, dass natürlich auch die Corona-App anfällig ist. Da die Prämisse aber so quatsch ist, ist die logische Schlussfolgerung hinfällig, da sie absolut null Inhalt besitzt.

            > Na dann lies dir mal so einige Kommentare in den div. Threads durch. Einige davon können tatsächlich den Eindruck erwecken man könnte sich durch die Nutzung der App vor einer Infektion schützen.

            Dir steht es frei, konkret auf solche Kommentare zu verlinken, wo dies so steht. Solange behaupte ich ganz frech, das bildest du dir ein bzw. das wolltest du extra so verstehen, um dagegen argumentieren zu können.
            Wie dem auch sei, was irgendwelche Leute in Kommentaren schreiben ist auch herzlich egal. Von offiziellen oder sonst irgendwie bedeuteten Stellen wurde etwas derartiges nie behauptet, dass dein Argument ein Strohmann ist bleibt also bestehen.

            • Kannst dich wieder abregen. Du hast deine Meinung, Andere haben eine andere Meinung und ich habe meine Meinung. Allerdings wird wohl niemand von offizieller Stelle behaupten das die Corona-App ein eventuelles Einfallstor zum Datenmissbrauch ist. Der Bundesdatenschutzbeauftragte z.B. kommuniziert nur wenn er gesicherte Erkenntnisse hat. Die sind mangels vorhandensein der App derzeit nicht zu erlangen. Die Bundesregierung hat, warum auch immer, ein gesteigertes Interesse daran die App unters Volk zu bringen. Die an der Entwicklung der App beteiligten Unternehmen und Institutionen werden kaum ihr eigenes Machwerk schlecht machen. Was bleibt ist eine gewisse Wach- und Aufmerksamkeit zu erzeugen, damit möglichst schnell auf Schwachstellen reagiert werden kann. Blindes Vertrauen ist m.E. vollkommen unangebracht.

  6. An alle die das kategorisch ablehnen: bitte prüft mal, was die App genau macht und was sie nicht kann (weil Apple und Google es vermieten). Schaut die Kontrollpunkte des CCC an. Informiert euch was fpr Gefahren die App für eure Sicherheit bringt.

    Diese ganze Unwissenheit hier im Forum (Überwachungsangst) ist ja nicht mehr auszuhalten. Hauptsache eine eigene Meinung haben, auch wenn man keine Ahnung hat. Und nein, ich habe die Weisheit auch nicht mit Löffeln gefressen. Aber wenn sich Bundesregierung, CCC, Google und Apple einig sind, dann heißt das für mich mehr als die Meinung der Aluhut-Träger.

    • Das schlimmere Problem: diese Fundamentalopposition macht es zunehmend schwer, sich mit berechtigter Kritik irgendwo Gehör zu verschaffen, weil es im Getöse untergeht. Wie willst du den Einsatz einer neuen Technologie sinnvoll diskutieren und abwägen, wenn die sachlichen Argumente untergehen…

      • wie sagte David Kriesel in einem seiner Vorträge: Ein guter Verschwörungstheoretiker lässt sich von Fakten nicht beirren

    • del Grano says:

      In https://github.com/DP-3T/documents ist weiterhin zu lesen: „We also strongly encourage both companies to allow an external audit of their code to ensure its functionality corresponds to its specification.“
      ENTGEGEN der verbreiteten Meinung ist die ZENTRALE Funktionalität (Erkennen und Speichern potentiell gefährlicher Kontakte) NICHT Teil des offengelegten Codes der App sondern nicht einsehbarer Code der Funktionen „hinter“ der API, welche die App benutzt.
      Das scheinen Medien und Politik nicht bemerkt zu haben… und diese „Verschlossenheit“ der beiden Tech-Giganten macht mich stutzig …

  7. Ich bin der Meinung, daß die App nicht wirklich was bringt, weil gibt sicherlich genug Menschen die mit Corona rumlaufen, andere anstecken aber selbst null Symptome zeigen und somit nicht getestet werden weil se nicht zum Doc gehen. Ergo kein QR-code für die APP.

    Wenn müßte man ausnahmslos jeden testen, und jeder also auch die Kinder müssten ein Smartphone haben, sprich alle verpflichtend die App nutzen.

    Was aber eben auch nur ein gewissen Zeitpunkt abdeckt. Ich kann mich ja ne Woche nach dem Test bei jemand anstecken, dann andere anstecken ohne halt selbst was davon zu merken.

    Fakt ist halt es schützt vor Ansteckung nicht. Lediglich die Infektionskette läßt sich bedingt zurück verfolgen, was ja auch von der App gewollt ist.

    Frage ist eben über welchen Zeitraum und über wieviele Personen läßt sich das mit der App dann zurück verfolgen.

    Beispiel ich steck jemand an der steckt jemand an erst der 100erste bekommt Symptome und wird getestet. Das ganze zieht sich über 4 Monate. kommt man dann noch auf mich?

    • Nach vier Monaten muss man gar nicht mehr auf dich kommen, da bist du längst nicht mehr ansteckend (nach aktuellem Kenntnisstand). Entscheidend ist alles, was innerhalb der letzten pi mal Daumen 7-14 Tage für Verkettungen bestanden. Aktuell klappern die Mitarbeiter in den Gesundheitsämtern halt zunächst mittels Interviews, also Erzählungen des Erkrankten, die genannten Leute ab und überlegen sich daraus, wer noch betroffen sein könnte und versuchen jeden „per Hand“ also per Anruf zu erreichen. Das geht halt dann bis hin zum Durchrufen des Telefonbuchs, um möglichst viele Leute zu erreichen, die mit dem Erkrankten Kontakt hatten. Die App ist halt ein weiteres Puzzleteil und könnte hier zu einer gewissen Arbeitserleichterung führen, alleiniges Allheilmittel wird sie natürlich nicht sein. Aber da ja eh schon sehr viele Menschen Smartphones dauernd mit sich führen, ist es nur logisch auch dieses Hilfsmittel zu nutzen, auch wenn man damit alleine auch keine 100% Abdeckung erreicht. Nur: Deshalb gar nichts zu tun, weil man eh nie 100% Abdeckung erreicht ist halt die noch viel schlechtere Alternative.

    • Aber genau da nützt doch die App. Hätte der bei dem du dich angesteckt hast die App und er erfährt jetzt von der Infektion, bekommst du es mit und kannst dich testen lassen. Hat deine Ansteckung nicht verhindert, aber denkt doch einfach mal eine Schritt weiter, und nicht immer nur an euch selbst.

      • Wenn jeder an sich selbst denkt, ist auch an Alle gedacht.

        • del Grano says:

          all das ist ja schön und gut …. leider aber freiwillig …. und genau DAS fuinktioniert eher schlecht als recht … siehe das Tragen von Masken …. funktioniert nur, wenn es PFLICHT FÜR ALLE ist ….

          • „Unsere Studienergebnisse legen somit nahe, dass ein Aufrechterhalten der Maskenpflicht ein kosteneffektiver, wenig ökonomieschädlicher und demokratieverträglicher Baustein auch für die weitere Eindämmung von Covid-19 ist.“ (Quelle; https://bit.ly/2Uu5tSV)

            Kann eine Pflicht zur Nutzung der Corona-Warn-App demokratieverträglich sein?

          • Pflicht bei der App wird schwierig. Ich habe ältere Kollegen , die haben kein Smartphone. Mein Schwiegervater nicht mal ein Handy. Und nun? Müssen de sich alle ein Smartphone kaufen?

    • Jaja, Celli, dann lass es doch halt einfach sein. Deine „Argumente“ GEGEN die App und wurden doch schon zigmal hier im Forum zerpflückt und für Argumente FÜR die App bist ja nicht empfänglich. Also warum das 20. mal hier das gleiche posten? Versteh ich nicht.

      • Sowohl Argumente für und gegen die App wurden schon zig mal zerpflückt. Trotzdem wird Alles, sobald der Trigger kommt, gebetsmühlenartig wiederholt. Teilweise werden auf ziemlich niederem Niveau andere Meinungen regelrecht bekämpft.

  8. Vollpfosten Kommentare, fresst alles was man euch vorsetzt

    • Hui, dieser Kommentar von dir hat mich jetzt überzeugt.

      Aber du hast Recht, Dir nützt die App nichts wenn Du sie hast. Sie nützt nur den Kontakten deiner Kontakte was und wer ein guter Egoist ist, dem ist das egal.

  9. Onkel Wanja says:

    Covid was? Denke das Thema ist durch. Die kehren grade die Reste zusammen und läuten die Normalität ein. Heute im Supermarkt war wieder Gedränge wie in alten Zeiten, nicht jeder trug einen Seuchenlappen und niemand interessierte es. Langsam merkt sogar der letzte Corona-Paniker das alles halb so wild war.

    • Naja, so ganz coronafrei sind wir noch lange nicht. Aber der Virologe Drosten macht Mut. Er sagt das Virus würde mutieren um sich besser vermehren zu können. Das könnte zu einer Abschwächung der Symptome führen. Am Ende könnte vielleicht ein Schnupfen übrig bleiben, weil das mutierte Virus in der Nasenschleimhaut die besten Bedingungen findet. Von da aus will es sich dann gar nicht weiter in den Körper hineinfressen.

      Aber auch beim Thema „Überwachungs-Apps“ tut sich was. Die EU macht sich Gedanken ob durch solche Apps ein Post-Corona-Überwachungsstaat entstehen könnte und will die Regierungen der Mitgliedsstaaten zur besonderen Aufmerksamkeit und zeitlichen Beschränkung der App-Nutzung verpflichten. Scheint also doch nicht sooo sicher zu sein, wie immer behauptet wird.

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