Commerzbank schafft kostenlose 0-Euro-Konten ab

Die Commerzbank informiert Kunden über Veränderungen bei einigen Girokonten: So wird aus dem bisherigen 0-Euro-Konto ab dem 1. Juli 2021 nun das PlusKonto. Das Vorteilskonto wird zum PlusKonto Vorteil. Es hat seine Gründe, dass man da ans Werk geht, denn die Konditionen verschlechtern sich: Ab dem 1. Juli 2021 fällt ein monatlicher Preis von 4,90 Euro an. Auf der Website bietet man das kostenlose Basic-Konto aktuell aber (noch) zur Buchung an.

Dafür entfällt, für viele sicherlich ein schwacher Trost, der monatliche Mindestgeldeingang. Alles andere bleibe laut Commerzbank hingegen wie gewohnt. Kunden müssten nicht selbst handeln, das Konto werde ab dem 1. Juli 2021 automatisch umgestellt. Da dürften nun sicherlich einige Kündigungen bei der Commerzbank reinflattern. Allerdings ist die Hochphase der kostenlosen Girokonten wohl vorbei, denn in den letzten Monaten haben so gut wie alle Anbieter irgendwelche Einschränkungen vorgenommen – auch die comdirect, welche nun beispielsweise Mindestgeldeingänge oder Alternativen wie Zahlungen mit Apple Pay bzw. Google Pay voraussetzt.

Kürzlich hatte die Commerzbank zudem die Grenze gesenkt, ab der Neukunden Negativzinsen zahlen müssen. Sie liegt mittlerweile bei nur noch 50.000 Euro. Ab jenem Betrag fällt ein jährliches Verwahrentgelt von 0,5 % an. Zuvor lag der Freibetrag bei 100.000 Euro, wurde also knallhart halbiert. Ab dem 1. August 2021 soll die neue Grenze gelten. Betroffen sind neben Neukunden auch diejenigen, die ab dem 1. Juli 2020 Kunde bei der Commerzbank sind. Damals änderte man seine AGB und fügte die Angabe hinzu, dass die Weitergabe von Negativzinsen möglich sei.

Bestandskunden? Da solle es je nach Geschäftsbeziehung unterschiedliche Vereinbarungen geben. Auch da wird also wohl vielfach die Grenze gesenkt. Bei der Comdirect, der Online-Tochter der Commerzbank, könnte wohl ebenfalls eine Senkung der Freibeträge anstehen. Noch gibt es dazu aber keine klaren Informationen und die Grenze verbleibt vorerst noch bei 100.000 Euro. Sollte man alles erst einmal beobachten. Klar ist, dass es aktuell für Privatkunden immer schwieriger wird, ihr Geld auf dem Konto „herumliegen“ zu lassen. An Einlagen haben die Banken momentan wenig Interesse.

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André Westphal

Hauptberuflich hilfsbereiter Technik-, Games- und Serien-Geek. Nebenbei Doc in Medienpädagogik und Möchtegern-Schriftsteller. Hofft heimlich eines Tages als Ghostbuster sein Geld zu verdienen oder zumindest das erste Proton Pack der Welt zu testen. Mit geheimniskrämerischem Konto auch bei Facebook zu finden. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

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123 Kommentare

  1. Ich bin mal gespannt. Habe vor 4 Jahren ein kostenloses Konto mit Bonus über meinen Arbeitgeber eröffnet ohne Mindesteingang.

    • Kontowechsel ist ja jederzeit möglich und muss von der Bank (kostenlos) abgewickelt werden (EU-Verordnung).
      Gibt ja genug Alternativen.

      • Da viele Banken sich dem Spiel mit Kontoführungsgebühren, Negativzinsen oder Verwahrentgekten anschließen bzw. schon angeschlossen haben, wird die Zahl der vertrauenswürdigen Alternativen immer kleiner. Gebührenfreie Konten mit Mindesteingang in bestimmter Höhe (meist 700€) sind leider auch nicht für Alle das Gelbe vom Ei.

  2. Whoa, einfach mal so 5€ im Monat und das sogar egal bei welchem Geldeingang? Krass

    Hatte das Konto hier extra noch neben meinem Ing Konto zur Münzeinzahlung und für größere Summen zur Auszahlung.
    Werde ich so natürlich kündigen, 60€ im Jahr ist mir das nämlich nicht Wert…

  3. Thomas Müller says:

    Ich denke die Commerzbank will keine Kunden mehr haben. Deren Geschäftsmodell ist sehr suspekt. Ich wollte vor kurzem ein Fremdwährungskonto auf Dollarbasis dort anlegen, weil ich einen größeren Betrag aus den USA bekommen sollte. Die Commerzbank hat es abgelehnt weil der Geldeingang zu hoch war. Ich dachte wirklich die wollen mich verarschen.

    • Und wie verarscht du dir erst vorkommen würdest, wenn du wüsstest, wie einfach Kunden ein weiteres Dollarkonto bei der CB bekommen, die dort schon Millionen Dollar auf verschiedenen Konten liegen haben…

  4. die ticken doch alle nicht mehr… die digitalen fintechs werden entsprechende antworten geben.

  5. Bin seit 10 Jahren bei der Commerzbank, mal sehen, bis jetzt habe ich nichts gehört… Ich bin zwar zufrieden, aber mal sehen, ob sich dann nicht eine Alternative findet. DKB o.ä.

    • DKB hat seit letztem Jahr auch Gebühren: 0,50€/Monat/Konto.
      Ist weniger, aber gerade weil das eine der wenigen Banken war wo man zwecks sauberer Trennung mehrere Konten haben konnte(vermieterpaket) summiert sich das bei mir. Drum habe ich da letztens Radikal ausgemistet.

  6. mmh man kann doch in das Basic Konto wechseln
    https://www.commerzbank.de/portal/de/seiten/wechselinfo/inhalt/startseite/wechselinfo.html
    auch 0 € ab 700 € Geldeingang, Kontoauszüge nur noch digital und Kreditkarte kostet ab 39,90

  7. Achtung, es gab bei der Commerzbank zwei verschiedene Konten die kostenlos waren. Zum einen das 0-Euro-Konto welches nun kostenpflichtig wird und zum anderen das Konto Basic, welches weiterhin kostenlos bleibt bei 700€ Geldeingang im Monat.

    • André Westphal says:

      Jupp, deswegen habe ich das Basis-Konto ja auch in der Einleitung erwähnt / verlinkt. Da wird (bislang) noch nichts geändert.

  8. Gab es nicht irgendwann mal einen Gerichtsbeschluss, dass jedem Bürger ein kostenloses Girokonto zur Verfügung stehen muss? Oder habe ich da was falsch in Erinnerung?

  9. Der Altschauerberger says:

    Commerzbank? War das nicht die Bank, welche vor einigen Jahren noch 120 oder 150 Euro Neukundenbonus ausgezahlt hat?

    Ziemlich dreist den treuen Kunden gegenüber..

    Aufjedenfall wird der Markt mitziehen. Ich bin gespannt, wann die dkb nachziehen wird.

  10. Das wird auf absehbarer Zeit bestimmt alle Girokonten betreffen. Die Banken verdienen kaum noch Geld. Ich denke dass man irgendwann für jedes Guthaben zahlen muss. Es findet eine riesige Wohlstand Umverteilung statt, von Nord nach Südeuropa, wie dieses Wochenende eine große Zeitung schrieb.

    • „Die Banken verdienen kaum noch Geld.“ – Wer’s glaubt.
      Mit einsammeln von Kontogebühren und Negativzinsen haben die Banken einen Weg wiederentdeckt einen Teil des Geldes ihrer Kunden in die eigene Tasche zu bekommen. Die Banken arbeiten nach wie vor mit den Geldeinlagen ihrer Kunden. Sie gewähren Kredite und nehmen dafür Zinsen ein. Sie investieren das eingelegte Geld an Börsen und in Unternehmen. Alles Dinge die Banken tun um Geld zu verdienen und ihre Vorstände fürstlich zu entlohnen. Solange Bankkunden dran glauben, dass die Banken kein Geld verdienen ist für die Banken ja alles in bester Ordnung.

      • Das geht aber alles nicht von den Banken direkt aus!
        Sieh dir bitte mal die EZB und deren Gebaren an!

        • Es liegt nicht an der EZB sondern an der Bequemlichkeit der Banken und ihrem fehlenden Willen zur Zusammenarbeit im Sinne ihrer Kunden. Insbesondere Sparkassen sowie Volks- und Raiffeisenbanken wären dafür prädestiniert sich vor den Negativzinsen der EZB schützen.

          • Aha soso, Mr. T. erläutere das doch mal.
            Du scheinst Dich ja richtig auszukennen.

            • Tja, die Banken sind nicht verpflichtet mehr als den für ihre Grundliquidität (Verpflichtungen der Bank) notwendigen Betrag auf ihrem Konto bei der EZB vorzuhalten. Das wäre für die Banken kostenfrei. Die Banken „parken“ aber quasi über Nacht weitaus höhere Beträge bei der EZB. Dafür kassiert die EZB dann ein von ihr festgelegtes Entgelt (derzeit 0,5%). Würden die Banken das Geld anderweitig „parken“, könnten sie das evtl. entgeltfrei tun. Sparkassen sowie Volks- und Raiffeisenbanken haben große Verbünde gebildet. Würden sie die, im Sinne der Kunden, sinnvoll nutzen käme es zu einer Win-Win-Situation und die EZB würde in die Röhre gucken.

              • Das ist der größte Unsinn, den ich seit langer Zeit gelesen habe. Sollen die Banken das Geld im Sparstrumpf aufbewahren?

                • Ich hab mal gehört das man den „Sparstrumpf“ von Banken auch als Tresor bezeichnet. Aber das es sich ja meist nicht um richtiges Geld, in Münzen und Scheinen, handelt, wäre es noch einfacher es statt bei der EZB bei anderen Banken zu „parken“.

    • Deutsche Bank: 2020 versechsfachte sich der Gewinn auf 3,2 Milliarden Euro – im Vergleich zu 536 Millionen Euro 2019.

      • Das stimmt hinten und vorne nicht. Bitte die Bilanz bzw. die GuV richtig und vollständig lesen (incl. der Aufwendungen für die Nachranganleihen verbleibt ein Gewinn i.H.v. 113 Mio. €). Die Dt. Bank hat über letzten Jahre heftige Verluste zu verbuchen und im Jahr 2020 einen Mini-Gewinn erwirtschaftet. Die 3,2 Mrd. € betreffen nur den Teilbereich der Investmentbank und das war u.a. auch nur möglich, weil dieser Bereich alle nicht werthaltigen bzw. risikobehafteten Papiere in eine „Bad Bank“ ausgelagert hat. Die Bad Bank macht hohe Verluste.

    • Ich empfehle dir mal die Bilanz zu lesen. Dann hört die Märchenstunde auf. Banken haben nicht mehr als 2% Eigenkapital. Der Rest ist Geld der Kunden. Dafür werden dann teilweise immer noch 3-15% Zinsen verlangt, wenn man es sich leiht.

  11. Geld auf dem Konto „herumliegen lassen“, wie du es so nett schreibst, ist sowieso eine schlechte Idee. Die Inflation greift da zu, da machen die 0,5% Strafzinsen dann den Kohl komplett fett. Wenn man so viel Geld übrig hat, sollte man das lieber anlegen in Aktien oder Fonds, aber doch nicht auf einem Tagesgeldkonto verschimmeln lassen. Das zumindest würde ich so machen.

    • Soweit kommt es noch, dass ich mein sauer verdientes Geld Spekulanten überlasse! Die können sich Ihre überteuerten Aktien und Fonds wohin stecken. Lieber verliere ich durch Inflation. Die 0,5% würde ich allerdings nicht zusätzlich hinnehmen. Aber ich habe mehrere Festgeldkonten. Dann verteile ich es auf mehrere Konten.

      • Du hast das Prinzip von Aktien nicht verstanden.

        • Definitiv nicht… aber ich vermute, dass eine Diskussion hier eher sinnlos bleiben wird. Wenn ich den ersten Satz schon lesen „sauer verdientes Geld Spekulanten überlasse[n]“… Oh man… Naja. Selber schuld…

          • Und was sind Fonds anders als von Spekulanten betriebene Organisationen, die mit fremden Monopoly spielen? Dito Aktien – Geld verbrennen um Firmen und deren Besitzer neues Spielgeld zu verschaffen…

      • wie die beiden anderen Kommentare schon: das Geld an der Börse überlässt man doch nicht irgendwelchen Spekulanten, so ein Unsinn!
        Aktienkauf ist ein Kauf eines kleinen Anteils einer Firma. Wenns eine gescheite ist, ist das Geld schon recht sicher, und die Fa. belohnt dich dann durch Dividendenzahlung.

        Und Fonds investieren in viele Firmen, am besten weltweit….

        Also erst mal schlau machen, bevor das Nudelholz eingesetzt wird 😉

      • Informiere Dich mal grundlegend über Aktien und sinnvolle Anlagemöglichkeiten (z.B. ETFs) das hat nichts mit spekulieren zu tun.

        • Ihr Spaßvögel! In Zeiten billigen Geldes, wo alle Reichen versuchen ihr Geld in Sachwerte oder Anteilsscheine anzulegen, um es zu sichern, spekulieren sie natürlich. Entsprechend stiegen seit der noch immer noch schwelenden Finanzkrise von 2008 die Preise für Gold, Betongold (Immobilien) und Aktien in schwindelerregende Höhen, die durch keinerlei Wirtschaftsdaten begründbar sind.

          Wer heute völlig überteuert Aktien oder Fonds kauft, spekuliert wie alle anderen auf immer weiter steigende Preise. Die Gewinne der Aktiengesellschaften und ihre Vermögenswerte sind nicht ansatzweise so stark gestiegen, wie die Aktienkurse. Eine klassische Spekulationsblase. Die Preise haben sich von den Fundamentaldaten völlig abgekoppelt. Für Immobilien werden in Großstädten inzwischen Preise aufgerufen, die 50 Jahresbruttokaltmieten entsprechen. Refinanzierung unmöglich. Reine Spekulation!

          Aber macht mal, mir egal. Glaubt den Leuten, die durch Provisionen an Euren Investments sicher und gut verdienen. Diese Leute verkaufen Euch sicher gerne auch noch ne Riesterrente dazu. LOL

          • Thomas Müller says:

            Irgendwie widersprichst Du Dir selbst:

            Für Immobilien werden in Großstädten inzwischen Preise aufgerufen, die 50 Jahresbruttokaltmieten entsprechen. Refinanzierung

            Passt doch, damit steigen auch die Einnahmen von Vonovia und Deutsche Wohnen und damit sind die Aktienkurse auch gerechtfertigt.

          • Du hast geschrieben:

            „Soweit kommt es noch, dass ich mein sauer verdientes Geld Spekulanten überlasse! Die können sich Ihre überteuerten Aktien und Fonds wohin stecken.“

            Du wurdest lediglich darauf hingewiesen, dass investieren an der Börse grundlegend etwas anderes ist als wild zu spekulieren. Beides ist möglich an der Börse, und doch sind es grundverschiedene Dinge.

            Auch hat das eine so überhaupt nichts mit den Immobilien Spekulationen zu tun wie sie teilweise in größeren Städten ablaufen.

          • karl heinz says:

            Und warum investierst du dann in Euro ?
            Anstatt zB in Rohstoffe oder Kryptowährungen ?

            JEDE form des haltens von werten ist spekulativ

      • „Soweit kommt es noch, dass ich mein sauer verdientes Geld Spekulanten überlasse! “
        Ich habe lange ähnlich gedacht, bis ich verstanden habe wie es geht. Seitdem ca 7,5% im Durchschnitt, sogar inkl. Cortona-Tal 2020. Ich mach mal Werbung für die Gemeinnützigen von Finanztip:
        https://www.finanztip.de/indexfonds-etf/

  12. nooblucker says:

    Warum ist man so erpicht auf ein kostenfreies Girokonto? Man nimmt Leistungen in Anspruch, die wollen auch Bezahlt werden?!

    • War halt früher anders. Da hat die Bank einem noch ein paar Prozent des eingezahlten jedes Jahr gutgeschrieben, dafür, dass man der Bank Geld geliehen hat, was die Bank dann ihrerseits verleihen konnte und dafür dann wiederum ihrerseits noch viel mehr Prozent genommen hat. Dieses Geschäftsmodell ist halt zu Ende. Aber daran muss man sich eben erst gewöhnen

      • Girokonten haben bis vor 20 Jahren (?) immer Geld gekostet.

        Die Zinsen, die Du beschreibst, gab es für das Guthaben auf dem Sparbuch (ganz selten aus Marketinggründen auch auf dem Girokonto), das ist aber etwas ganz anderes.

        • Also, vor 20 Jahren habe ich auf dem Girokonto Zinsen bekommen, aber das nur Nebenbei. Richtig, Girokonten und die Karten haben Geld gekostet, das spielte aber schon ab 5 000 Mark auf dem Sparbuch daneben keine Rolle mehr. Und wer noch 30 000 in Anleihen hatte (nehmen wir Bundesschatzbriefe) hatte am Ende zu versteuerndes Einkommen. Aber, wie gesagt, das war früher, das hat mit heute nichts zu tun. Banken verleihen schon lange nicht mehr das Geld anderer Kunden sondern ausgedachtes Geld. Das existiert nur auf dem Kontoauszug.

    • Man überlässt den Banken sein Geld, mit dem sie arbeiten und es vermehren. Dafür bekommt man Zinsen, wobei ich nicht davon ausgehe, dass Banken nur 2% machen.
      Aus meiner Warte sollte das an „Bezahlung“ reichen.

      • Was nur zeigt, dass ihr nicht den Unterschied zwischen einem Girokonto und einem Zinskonto (Tagesgeld, Jahresgeld) kennt. Die Bank darf sich das Geld eines Girokontos eben nicht leihen und damit Geschäfte machen/es als Kredit an jemand anderes weiterreichen. Stattdessen hat sie die entsprechenden Kosten und den Aufwand zum Verwahren des Geldes und für die Infrastruktur.

      • nooblucker says:

        Dann schau mal was die jetzt an Zinsen bekommen, im Zweifel bezahlen die dafür halt jetzt auch noch – dafür sind Kredite billig – ja ich hab auch mal Guthaben Zinen auf mein Girokonto bekommen, da habe ich aber auch noch 7 % für mein Baudarlehen gezahlt, das sind jetzt noch 0.8 %.

      • Das Banken das Geld ihrer Kunden gegen Zinsen verleihen, war einmal.
        Heute wird soviel ich weiß, vorwiegend Zentralbankgeld geschöpft.

    • Weil das ein wenig ein Grundberüfnis ist. Selbst wenn du es nicht willst, musst du es ja haben. Grundbedarf sollte in einem Land wie Deutschland aber kostenlos gedeckt werden.

      • Also auch der Grundbedarf an Essen, Trinken, Miete, Bekleidung, Benzin, Telefon, Bier und Gras? Welche Gegenleistung bringst Du dafür? Ohne eine Steuererhöhung auf 60-80 % dürfte das kauf durchführbar sein. Aber vielleicht findest Du ja eine Partei, die Dir das für die nächste Wahl verspricht.

      • Hahaha. Selbst der Ausweis kostet Geld, und den musst du auch haben. Den musst du verlängern, kostet dann noch mehr Geld. In diesem Land ist gar nichts kostenlos. Nimm die Zwangsabgabe für die Örs. Guckst du, guckst du nicht, vollkommen egal, zahlst du. Selbst wenn du ins Gras beißt kostet das Geld. Und nur wenn du es schaffst, gar keine Verwandtschaft zurück zu lassen, also keine Geschwister, Kinder, Eltern, erst dann zahlt irgendwann die Sozialkasse.

    • Sehe ich anders. Als Gehaltsempfänger oder Empfänger von staatlichen Leistungen MUSS ich ein Konto haben. Ich MUSS diese Leistung also in Anspruch nehmen. Ich werde also verpflichtet, etwas zu nutzen, soll daber dafür zahlen?

    • Weil ich der Bank mein Geld leihe. Wenn du von der Bank einen Kredit nimmst, zahlst du dafür auch immer noch saftige Zinsen. So schwer ist das doch nicht zu verstehen, oder?
      Was glaubst du wessen Geld Banken verleihen und wie viel davon tatsächlich ihr eigenes Geld ist?

    • Angebot und Nachfrage. Es gibt immer noch genügend Banken welche Girokonten komplett kostenlos anbieten und das mit teilweise deutlich attraktiveren Gesamtpaketen als andere Banken die noch dazu Gebühren von ihren Kunden nehmen.

      Mal ganz davon ab, dass es das Mindeste ist, dass ich ein kostenloses Girokonto nutzen kann wenn die Bank mir schon keine Zinsen mehr für das Guthaben zahlt mit dem sie wirtschaften kann. Und an den Umsätzen der Kreditkarte wird ebenfalls verdient :).

  13. Das Basic Konto ist kostenlos!

    Zitat:

    „Ja, Sie können in das Girokonto „Basic“ mit kostenloser Kontoführung wechseln. Dieses Konto ist ab einem monatlichen Mindestgeldeingang von 700 Euro und bei digitaler Kontoführung kostenlos.
    Weitere Informationen und Bedingungen zum Girokonto „Basic“ und wie Sie wechseln können finden Sie hier.“

  14. Jeder hat die Möglichkeit, auch weiterhin in das kostenlose Konto Basic wechseln, wenn er 700€ Mindestgeldeingang hat. Steht auch so in Brief, den man bekommt (zumindest bei mir). Man muss einfach nur anrufen, das war’s….

  15. hmmm, wieso erfahre ich das über diesen Blog?, ich wurde nicht angeschrieben…

  16. So lange ich auf das basic konto wechseln kann, ist mir ein Wechsel zu einer anderen Bank im Moment zu viel Aufwand. Aber mittelfristig muss ich mir wohl was überlegen. Generell sollte man sich im Moment glaube ich von vielen Konten verabschieden, so wie früher für jeden Furz ein eigenes Konto, das wird bald teuer.

    • Das Argument „zuviel Aufwand“ zieht ja eigentlich nicht mehr. Die Banken wurden verpflichtet den Wechsel von Konten durchzuführen und den Kunden damit den Aufwand zu minimieren. Kontowechselservice nennt sich das.

      • Ja, ist ja nett. Was aber passiert mit den Einzugsermächtigungen? Was passiert mit Geld, was mir auf die alte IBAN überwiesen wird? Hat man da wirklich Lust, hinterher zu rennen?

        • Deine bisherige Bank analysiert die Lastschriften, Daueraufträge und Geldeingänge. Du entscheidest wer über den Kontenwechsel informiert wird. Gibst deiner bisherigen Bank die Freigabe und den Rest erledigt die Bank. Einfacher geht’s kaum noch. Da deine bisherige Bank auch deine neue IBAN kennt, ist sie in der Lage Geldeingänge auf die alte IBAN zur neuen IBAN umzuleiten.

  17. Nun ja, der Trend geht seit geraumer Zeit wieder in Richtung Grundgebühren und Extrakosten …

    Mal sehen wann sich DKB dem annimmt. Wir haben ein Gemeischaftskonto dort. Wäre schon doof.

    • DKB wird vorerst noch bei kostenlos bleiben, zumindest mit 700€ Geldeingang. Künftig sollen allerdings die EC Karte 0,99€ pro Monat und die echte Kreditkarte 2,49€ pro Monat. Eine Debit Kreditkarte soll es als Ersatz dafür kostenlos geben. Genaue Details sind aber noch nicht bekannt.

  18. Ich verstehe den Weg den die großen Banken gehen schon lange nicht mehr. Digitalisierung/Modernisierung, Kundenbindung, Anpassung des Geschäftsmodells und regelmäßig Mehrwert für die Kunden schaffen komplett verpennt.
    Wenn ich mir das Interface von der Sparkasse oder noch schlimmer der Volksbank anschaue bekomme ich regelmäßig das Kotzen. Die kaufen und verkaufen fleißig Immobilien im großen Stil aber bieten den eigenen Kunden keinen Mehrwert oder Vergünstigen an. Arbeiten teils mit Kundengeldern am Aktienmarkt und verdienen damit gutes Geld aber die Kundschaft zahlt Strafzinsen und Gebühren. Von wie vielen Unternehmen und Bürgern ich in der Coronazeit gehört habe, dass die von den großen Banken nur Steine in den Weg gelegt bekommen haben, das ist unglaublich. Das Netz an Geschäftsstellen und Geldautomaten wird durch die Digitalisierung der Zahlungen immer uninteressanter. Die brauchen sich nicht wundern, dass denen in ein paar Jahren jede new/smart Bank auf der Nase rumtanzt und die Kunden abgräbt.

    • Was haben denn jetzt „große Banken“ mit Sparkassen zu tun? Jede Sparkasse ist ein eigenes Kreditinstitut. Also wohl eher klein im Vergleich zu Commerzbank, Deutsche Bank etc. 😉

      Den Satz mit „Interface“ (und modernisierung) verstehe ich auch nicht. Das Online-Banking der Sparkasse ist modern, übersichtlich und funktioniert wunderbar. Genauso die Apps. Da wird auch fleißig weiterentwickelt. Man beitet außerdem Features wie z.B. Apple Pay an (als einizge Bankengruppe in Deutschland mit Girocard übrigens). Was will man mehr? Was meinst du denn damit?

      Und seit wann verkaufen Sparkassen / Volksbanken Immobilien im großen Stil??? Wovon kommt dir denn da „das Kotzen“? Mein Gott… wo kommt denn dieses tolle Wissen her? Was für Mehrwerte willst du denn? Oder welche „Vergünstigungen“? Einfach mal irgendwas schreiben und meckern.

      Garantieren kann ich dir auch, dass mit „Kundengeldern“ nicht am Aktienmarkt spekuliert wird…

      Du schreibst einfach so viel Müll in deinem Beitrag. Mein Gott. Wenn man keine Ahnung hat, dann sollte man nicht so einen Mist verbreiten.

      • Da fühlt sich wohl ein Mitarbeiter der Sparkasse auf den Schlipps getreten oder? Aber ich kann das gerne weiter ausführen und um es nochmal zu verdeutlichen, die Volksbanken und Sparkassen sind nicht der Teufel, da gibt’s bei den ganz großen ganz andere Kandidaten aber bislang bin ich dort zumindest noch Näher dran.

        Also wenn du das Interface der Sparkasse toll findest weiß ich auch nicht so recht, bis auf große Buttons ist das echt kein großer Wurf, also zumindest empfinde ich das beim S-Business so. In wieweit sich da andere Konten ggf. unterscheiden weiß ich nicht. Aber bei der Volksbank ist das nochmal deutlich schlimmer! Die Sparkasse ist von den großen deutschen Banken schon gar nicht so schlecht aber im Vergleich zu einem Großteil der neuen Konkurrenten (Beispiel Nu Bank) weit abgeschlagen. Es ist aber ein Unding das man für alles mögliche per Post Anträge hin und her senden muss, selbst wenn man seine Kreditkartenabrechnung per Mail bekommen möchte oder das TAN-Verfahren umstellen etc.. Aber auch an Features, warum bieten die Banken nicht ganz easy Zugriff auf ausgewählte ETF-Sparpläne mit entsprechender Empfehlung, ohne es selbst anzufragen bekommt der Otto Normalverbraucher nur überteuerte Kleinkredite angedreht. Das Geschäftsfeld der ganzen smart Banken und Robo-Advisor gibt es doch nicht, weil die alten Banken so modern und innovativ sind.

        Immobiliengeschäft wird nicht betrieben? Hast du mal in einer Filiale geschaut? Außerdem sind die bei fast jeden privaten Hausverkauf doch die ersten Ansprechpartner und ein nicht unwesentlicher Anteil aus dem Gewinn kommt aus dem Immobiliengeschäft, sagt zumindest der Gewinnabschluss meiner Sparkasse. Spricht ja auch nichts gegen aber dann doch bitte zum Vorteil der eigenen Kunden.

        „Garantieren kann ich dir auch, dass mit „Kundengeldern“ nicht am Aktienmarkt spekuliert wird…“ jede Bank arbeitet mit dem Kapital der Kunden, ob aktiv oder passiv ist dabei doch egal, ohne die Kunden wäre das Geld ja überhaupt nicht da. Klar hauen die nicht das Kapital vom Girokonto der Kunden direkt in die Börsen, das hat ja niemand gesagt aber die Einlagensicherung ist ja nicht umsonst eingerichtet worden.

      • Bei mir hier in Hamburg baut die Sparkasse Holstein gerade 60 EG Wohnungen für 800.000-1.000.000 €. Ich glaube nicht, dass die das aus reiner Menschenfreundlichkeit tun. Auch wenn die Sparkassen vielleicht nicht an der Börse zocken, so bleiben immer noch anderer Möglichkeiten. Nicht umsonst gibt gab es in den letzten Jahren diverse Fusionen von Sparkassen.

  19. Ich werd wohl demnächst n Haus verkaufen und wollte eigentlich das Geld auf mehrere Banken verteilen um a) die 100k€ Sicherheit zu haben und b) nirgends Negativzins zu bekommen. Wenn ich das hier aber lese, dann pack ich es ggf. doch lieber in einen Tresor bei der Sparkasse für 50€ im Jahr…

  20. Ist schon echt verrückt… wenn ich nicht falsch liege arbeiten ja Banken mit dem Geld das man denen „leiht“ bzw. welches sie für einen verwahren. Und dieses Geld wiederum nutzen Sie und vergeben Kredite mit Zinsen blablabla. Als Anreiz das man einer Bank Geld gibt bekommt man dann Zinsen gutgeschrieben, so sollte es sein… aber so ist es nicht. Eigentlich ist es total verrückt und zeigt nur wie kaputt/marode oder gierig(?) das Bankwesen mittlerweile ist. Das die Geld von einem wollen weil man denen Geld leiht, wo mit die wiederum sonst was anstellen.

    • Und wenn Du als Bank jetzt viel mehr Kunden-Guthaben hast, als Du Kredite vergeben kannst ? Insb. in Corona Zeiten ?
      Richtig, dann kassiert die EZB die Banken für „Dein Geld“ mit -0,5% ab. Und die Banken machen nichts weiter, als diese Kosten weiter zu reichen.
      Und glaub mir, dass trifft für die allermeisten „normalen“ Banken zu, egal ob Sparkassen, Volksbanken, Ing oder die Commerzbank (schau mal in die Bilanzen der Großen).

      • Hätten die Banken auch in die andere Richtung so gearbeitet und ihre fetten Gewinne an die Kunden weiter gegeben, dann wär der Aufschrei vielleicht nicht ganz so groß. Aber so funktioniert das eben in unserem System. Gewinne werden privatisiert, Verluste werden sozialisiert.

    • Die Banken bekommen das Geld zur Zeit von der EZB mehr oder weniger geschenkt, da brauchen die Dein Geld gar nicht.

    • Lustig! Vermutlich denken viele so. Aber nichts ist weiter von der Wahrheit entfernt als das!

      Du denkst, Oma Kasulke hat 20.000€ auf ihrem Sparbuch/Tagesgeldkonto für 0,01% Zinsen angelegt und die Bank verleiht diese 20.000€ für z.B. 4% an Herrn Meier weiter, damit dieser sich davon z.B. ein Auto kaufen kann? Und die Bank lebt von den 3,99% Differenz? LOL

      Die Wahrheit ist, dass die Bank das Geld von Oma Kasulke nicht braucht. Die Bank „erfindet“ (Fachbegriff: Geldschöpfung“) die 20.000€ für den Kredit für Herrn Meier nämlich einfach, inden sie seinem Konto einfach den Betrag gutschreibt. Das Geld nimmt sie nicht von woanders, das ist neu geschöpftes Buchgeld, welches es zuvor nicht gab. Genau das erlauben unsere Zentralbanken jedem, der eine Banklizenz hat. Seit den Fuggers läuft dieses Schneeballsystem. Banken vergeben Kredite aus erfundenem Geld und verdienen daran Zinsen. Und weil auch nach Tilgung des Kredites die Zinsen als Schulden noch existieren, obwohl dieses Geld nicht geschöpft wurde, müssen immer wieder neue (höhere) Kredite vergeben werden, sonst würde die Blase implodieren.

      Kurz: Durch Buchgeld-Kredite der Privatbanken wird Geld erfunden, die Geldmenge steigt. Um auch die zusätzlichen Zinsen immer wieder bereitstellen zu können, muss die Geldmenge (durch Kredite) immer weiter steigen. Um mindestens die Zinsen. Das bedeutet zwangsläufig immer höhere Schulden. Schulden + Bargeld = Geldmenge.

    • Beim Kredit sind 99% des Geldes neu erschaffen.

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