Comdirect: Garmin Pay wird nun unterstützt

Bei Apple Pay und Google Pay ist es inzwischen kein Heckmeck mehr eine kompatible Karte zu finden, denn da unterstützt man zahlreiche Banken sowie Anbieter. Selbiges gilt entsprechend auch für die Unterstützung auf den Smartwatches, wobei für Google-Pay-Nutzer da nach wie vor der „PayPal-Joker“ rausfällt. Für inkompatible Karten, wie beispielsweise die Amazon Kreditkarte unter Apple Pay, springt da zudem Curve in die Bresche. Anders sieht es aus, solltet ihr auf eine Fitnessuhr oder Smartwatch aus dem Hause Garmin setzen.

Garmin bietet mit Garmin Pay zwar ebenfalls einen kontaktlosen Bezahldienst für ein Gros seiner Wearables an. Da ist die Liste an teilnehmenden Banken doch eher mau. Die meisten werden da wohl ebenfalls auf Curve zurückgreifen oder eben mit Revolut unterwegs sein. Mit der Commerzbank, der Sparda Bank Baden-Württemberg oder auch Klarna ist da nämlich nicht für jeden etwas Passendes dabei. Neu in die Liste kompatibler Banken wurde nun auch comdirect mit aufgenommen. Alles nötige zur Einrichtung ist an dieser Stelle beschrieben. Mit Fidesmo Pay unterstützt die comdirect zudem einen weiteren Zahlungsdienstleister. Die bieten diverse Wearables (Ringe, Schlüsselanhänger oder auch Armbänder, zum mobilen Bezahlen mit der (comdirect)-Visa-Karte an.

Damit erweitert sich der Kreis an Banken für Garmin Pay zwar. Für die meisten wird es aber sicherlich bei Curve als Proxy-Karte bleiben, um da flexibel zu sein und mit wirklich mit sämtlichen MasterCards bzw. Visa-Karten Garmin Pay nutzen zu können.

In diesem Artikel sind Partner-Links enthalten, wir kennzeichnen ihn daher als Werbung. Durch einen Klick darauf ge­lan­gt ihr direkt zum Anbieter. Solltet ihr euch dort für einen Kauf entscheiden, erhalten wir ei­ne kleine Provision. Für euch ändert sich am Preis nichts. Danke für eure Unterstützung!

  • Danke Andre!

Gefällt dir der Artikel? Dann teile ihn mit deinen Freunden.

Baujahr 1995. Technophiler Schwabe & Studienreferendar. Unterwegs vor allem im Bereich Smart Home und ständig auf der Suche nach neuen Gadgets & Technik-Trends aus Fernost. Twitter. PayPal-Kaffeespende an den Autor. Mail: felix@caschys.blog

Neueste Beiträge

Mit dem Absenden eines Kommentars stimmst du unserer Datenschutzerklärung und der Speicherung von dir angegebener, personenbezogener Daten zu.

10 Kommentare

  1. Laut Meldung könnte der Eindruck entstehen der PayPal-Joker bezieht sich nur auf Smartwatches. Tatsächlich gibt es doch aber keine Einschränkungen bei Google Pay auf Smartwatches. Die selben Karten, die bei Google Pay mit dem Smartphone funktionieren, funktionieren auch mit der (Android-)Smartwatch. Der PayPal-Joker ist generell die Möglichkeit Google Pay auch dann zu nutzen, falls die eigene Bank Google Pay nicht unterstützt. Da dürfte es nicht mehr so viele geben.

    Man sollte sich natürlich nochmal vor Augen führen wer dann alles die Daten vom Einkauf erhält:

    Szenario Bargeldkauf Supermarkt: Ich kaufe anonym. Keiner kennt meinen Namen, Adresse oder was ich gekauft habe.

    Szenario Google Pay + PayPal Supermarkt: Mein Name, Adresse, was ich gekauft habe bzw. welcher Betrag geht an: Den Supermarkt und seine Dienstleister, an Google und seine Dienstleister, an PayPal und seine Dienstleister und an meine Bank und ihre Dienstleister.

    Freue mich schon auf die Kommentare von unseren Daten-Exhibitionisten.

    • GooglePayFan says:

      „Freue mich schon auf die Kommentare von unseren Daten-Exhibitionisten.“

      Ja, aber wird dich auch freuen, dass ich schreibe, dass du Quatsch von dir gibst?

      Vom Supermarkt in Richtung Kartenterminal bzw nachgeschaltet Google, PayPal oder Bank fließt nur die Information Gesamtpreis und wo du gekauft hast. Was du gekauft hast absolut nicht!

      Und Richtung Supermarkt geht nur die Info, welche Kreditkartennummer du hast. Beim zahlen mit Smartphone sogar pseudonymisiert.

      Deine Adresse spielt keine Rolle, die hat nur die Bank. Aber das auch schon lange bevor es Smartphones gab….

    • Ich habe tatsächlich eine Frage…
      Lässt du dir das Geld von deinem Arbeitgeber Bar auszahlen?
      Nicht auszumalen wer dann dabei alles deine Daten erhält… Dein Arbeitgeber, die Banken, Sozialversicherungsträger, das Finanzamt etc…
      Dann musst du ja auch noch das Bargeld ziehen damit du anonym einkaufen kannst. Ach Mist geht ja auch nicht, Videoüberwachung am Geldautomaten, im Supermarkt. Verdammt, wieder neue Datenspuren…
      Dein Handy lässt du beim einkaufen zu Hause? Sicher ein Smartphone das auch fröhlich Daten in die Welt posaunt und sich schön Bewegungsprofile erstellen lassen.
      Und schwups kann man aus abgehobenen Betrag, Bewegungsprofil und die ganzen anderen Daten auch einen tollen Einblick in dein Leben gewinnen.

      Mal ehrlich, in der heutigen Zeit geht es schlicht nicht ohne irgendwelche Datenspuren.
      Und wenn man Beispiele aufführt dann auch bitte von Anfang an, vollständig und nicht nur ab dem Punkt, ab dem man sich fein drüber aufregen kann.

    • So viele Fehler, da fange ich gar nicht an!

    • Danke für die vorangehenden Antworten, dass dieser Kommentar in keinster Weise sachlich ist und schon im Vorfeld mit dem Vorwurf der „Daten-Exhibitionisten“ eine vernünftige Betrachtung und Diskussion gleich im Keim erstickt.

      Im Grund kann man der Datensparsamkeit nämlich nicht widersprechen. Wenn keine (oder weniger) Daten anfallen, dann können sie weder absichtlich noch unabsichtlich missbraucht werden. Auswe
      „Nachteile“ können auch durch aggregierte anonymisierte Daten entstehen, wie vielleicht bei Kreditscores oder Vesicherungspolicen. Und selbst die Daten, die die Kasse im Supermarkt erhebt werden für Warenkorbanalysen, Werbekamagnen und Preismanagement genutzt.

      Sollten man aber gewisse Vorteile durch digitale Transaktionen nutzen möchten, braucht man auch Daten. Dazu gehört kontaktloses Zahlen, Übersicht über die Ausgaben, vielleicht sogar digitale Assistenten für den Nutzer. Man trägt natürlich auch nicht so viel Geld herum und kann nicht versehentlich zu wenig Wechselgeld zurückbekommen.

      Man muss auch nicht gleich den Teufel an die Wand malen, dass die Bank, PayPal und sonstige Beteiligte alle Details jeder Transaktion und des gesamten Kontexts bekommen. Payback vielleicht eher. Dennoch schadet es auch nicht, wenn man bei seinen Diensten mal die Datenschutzeinstellungen checkt und zumindest die Übermittlung an Dritte und die Nutzung für Dinge, die man nicht möchte, deaktiviert.

      Wie immer gibt es zwei Seiten einer Medaille und meistens ist keine offensichtlich und uneingeschränkt zu empfehlen. Eine kritische Grundhaltung schadet auch nie.

    • Es gibt bei Smartwatches nicht den Paypal-Joker. Mit GooglePay und nur mit Paypal hinterlegt kannst du nicht mit der Smartwatch zahlen. Du brauchst eine echte KK die Google Pay unterstützt, Curve, Revolut müssten auch gehen. PP geht nicht.

  2. glaub die aussage war, dass paypal auf smartwatches nicht mit google pay funktioniert… https://support.google.com/wearos/answer/7643998?hl=de hab es jedenfalls nicht hinbekommen

    • Felix Frank says:

      Exakt.

    • GooglePayFan says:

      Das wird irgendwas damit zu tun haben, dass das Smartphone selbst auch beim Bezahlen per virtueller Mastercard eine Verbindung zu (vermutlich) Paypal aufbaut. Deswegen dauern solche Zahlungen auch minimal länger als mit anderen Karten.
      Wenn ich mit anderen Banken unter Google Pay zahle, dann baut nur das Terminal an der Kasse eine Verbindung zur Bank auf um die Transaktion bestätigen zu lassen (Kontodeckung etc). Das Handy kann dabei offline bleiben.

      Vermutlich kann oder will Paypal diese Datenabfrage nicht auf Smartwatches abbilden….

Es werden alle Kommentare moderiert. Lies auch bitte unsere Kommentarregeln:

Für eine offene Diskussion behalten wir uns vor, jeden Kommentar zu löschen, der nicht direkt auf das Thema abzielt oder nur den Zweck hat, Leser oder Autoren herabzuwürdigen. Wir möchten, dass respektvoll miteinander kommuniziert wird, so als ob die Diskussion mit real anwesenden Personen geführt wird. Dies machen wir für den Großteil unserer Leser, der sachlich und konstruktiv über ein Thema sprechen möchte - gerne auch mit Humor.

Du willst nichts verpassen?

Neben der E-Mail-Benachrichtigung habt ihr auch die Möglichkeit, den Feed dieses Beitrags zu abonnieren. Wer natürlich alles lesen möchte, der sollte den Hauptfeed abonnieren.