Citroën steigt in den E-Bike-Markt ein

Dass Citroën in den E-Bike-Markt einsteigt, klingt vermutlich erst einmal für viele interessant. Zahlreiche Hersteller gibt es, von denen ihr E-Bikes kaufen könnt – von klassischen Automobilherstellern – oder Marken wie Zündapp, Kärcher und mehr. Viele klassische Hersteller sind allerdings nicht selbst in den Fertigungsprozess eingebunden, sie ermöglichen es anderen, den Namen zu lizenzieren – oder sie kaufen ein und kleben ihr Label drauf.

Auch das E-Bike von Citroën ist wohl keine Eigenleistung. Zu den ersten Modellen, die ab Juni am Markt erhältlich sein sollen, zählen City E-Bikes. Weitere Modelle sollen im Laufe der nächsten Monate folgen, darunter auch Falträder und Urban E-Bikes. Fast schon klassisch setzt man auf 250-Watt-Motor und Shimano-Schaltung. Die Reichweite soll bei der City-Variante bis zu 60 Kilometer betragen.

Alleiniger Generalvertrieb mit langjährigem Exklusivvertrag für Citroën Electric Bikes in Deutschland, Österreich und der Schweiz ist die Elektro Mobile Deutschland GmbH mit Sitz in Offenburg. Die vertreiben auch E-Bikes von Jeep. Jeep ist eine amerikanische Automarke, die bis 2020 zum Konzern Fiat Chrysler Automobiles gehörte. Mittlerweile gehört man zu Stellantis, wie Citroën und zahlreiche andere Marken auch.

Update 12: Juni

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20 Kommentare

  1. Christian says:

    Wenn man sich für das Produktfoto nicht mal die Mühe macht den Kabel- und Bowdenzugbaum schön zu verlegen. Aber generell ist das Fahrrad optisch sowohl von der Ausstattung absolut nicht meins. Nicht mal Scheibenbremsen bei nem eBike. Willkommen im letzten Jahrhundert.

    Und generell weißlich nicht wieso man sich von solchen „Marken“ sich Fahrräder kaufen soll, die im Hauptgeschäft absolut null damit zu tun haben. Das sind für mich die typischen Baumarkt und ShoppingTV-Räder, die ahnungslose Renterehepaar kaufen.

    • Haha stimmt, ist mir gar nicht aufgefallen mit den Bowdenzugbaum. Das sieht ja fürchterlich aus.
      Wenn nicht der Name an der Seite prangern würde, würde ich bei der Ausstattung von einem Verkaufspreis von unter 1000€ ausgehen.

  2. Fahrrad-Expertise ist im Konzern ja durch Peugeot vorhanden. Bin gespannt auf die anderen Modelle. Das hier ist mir etwas zu Retro…

    • naja die Expertise wurde schon vor der jahrtausendwende von Peugeot verkauft.

    • Vielleicht hat man bei Stellantis auch die alten Pläne von Adam Opel wiederentdeckt. Opel war ja mal der größte Fahrradhersteller der Welt.

  3. Ich komme aus der Nähe von Offenburg. Das ist ein reiner Vertriebler. Der Geschäftsführer macht auch noch in Dekorartikel und Handys. Ich unterstelle mal wenig bis kein Know-How im Bereich E-Bike.

  4. Ich arbeite in einem Fahrrad-Fachgeschäft. „Marken“ wie Zündapp, Prophete, Alurex, etc. werden dort garnicht gerne gesehen – Durch die extremer minderwertigen Komponenten. Naja, bei Aldi, Real, Teleshopping zählt halt nur der Preis. Die Endkunden wissen nicht, dass man mit solchen „Marken“ viel verkehrt machen kann und kaufen leider blind. Wenn es dann Probleme gibt, viel Spaß. Lieber auf Marken mit bewährtem Antriebssystem setzen wie z.B. Bosch, Yamaha, Shimano Steps, Brose, etc. Verbaut unter anderem in Gazelle, Kalkhoff, Hercules, Cube, etc.

    Nur meine Meinung, bei den von mir genannten „Guten“ Marken können auch mal Probleme auftreten, hier erhält man aber seitens des Herstellers oder lokalen FACHhändler guten Support.

  5. Oder doch lieber ein Mercedes-EQ Silberfeile eBike? Mit 4500€ ist man dabei.

    • Inzwischen hat sich ja herausgestellt, dass die Verwendung des Namen „Citroën“ ohne Zustimmung von Citroën erfolgt. Entsprechend hat der Autohersteller seine Rechtsabteilung in Bewegung gesetzt. Die Fahrräder werden mit diesem Namen wohl nicht in den Handel kommen.

  6. Optisch find ichs ganz gelungen. Aber es gibt aicher bessere Alternativen vor allem was Preis-Leistung angehen wird. Das es keine Scheibenbremse hat empfinde ich eher als Pluspunkt bei Citybikes. Besser zum Einstellen und weniger gequwitsche.

  7. Da gibt es nun wirklich schönere Cruiser, zum Beispiel von Electra. Da hat man dann auch Scheibenbremsen, vernünftige Schaltung und Bosch-Antrieb…

  8. Eine Beleuchtung sehe ich nicht, nur einen Rückstrahler.
    Für einen zweiten Reflektor in den Speichen hat das Geld wohl such nicht gereicht.
    Die Bremsen sehen sehr schwach aus.
    Von einem Motor ist nichts zu sehen, also wohl schwach und ausgereizt.
    Sattel ist sehr tief und Lenker sehr hoch, dennoch scheint der Einstig unbequem.

    Wieviel kostet das Rad?
    €999.-?

  9. Nachtrag:
    Einen Gepäckträger gibt es auch nicht…

  10. Phu… Auf den ersten Blick mochte ich es. Aber die Kabel sehen richtig schlimm aus. Es muss ja nicht unbedingt intern sein, aber wenigstens nicht so. Vielleicht hilft das ja wenigstens als Knautschzone (Scherz). Ein Ebike sollte entweder für wirklich schnelles Vorwärtskommen gebaut sein, oder mit Korb (oder mindestens Gepäckträger) ausgestattet sein.

  11. Dann doch lieber ein Electra Townie Go, wenn es schon ein (Beach)Cruiser sein soll.
    Sieht noch etwas cleaner aus und es gibt (wenn man möchte) einen Gepäckträger, Scheibenbremsen usw.

  12. Hans Günther says:

    Es gilt das Gleiche wie bei deren Automobilen:
    Schrott auf Rädern!

  13. Die Schutzbleche… hätten *noch* etwas kürzer sein können, oder?

  14. Bitte besser recherchieren. Citroen ist nicht im Verkauf oder an der Produktion beteiligt. Es läuft ein Verfahren gegen die Firma die den Markennamen entwendet hat. Siehe Pressemitteilung auf Citroen.

    • Jan, das Update ist nun im Beitrag. Übrigens: Als wir den Beitrag am 1. veröffentlichten, gabs diesen Wissensstand noch nicht, hat also nix mit besser recherchieren zu tun.

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