ChromeOS Flex: Startet offiziell & macht alte PCs und Macs flott

ChromeOS Flex ist das Ergebnis des Aufkaufs von Neverware durch Google. Seit 2020 hat man nun daran gewerkelt, die Vorteile von CloudReady in ChromeOS zu integrieren. ChromeOS ist Cloud-first, nach Angaben von Google schnell, einfach zu verwalten und sicher. Nutzbar sei das Betriebssystem für PCs und Macs. Wie bei Neverware steht die Modernisierung alter Geräte durch die Nutzung von ChromeOS auf alten PCs oder Macs im Vordergrund. Hierbei bietet man den Zugriff auf Webanwendungen und Virtualisierung. ChromeOS Flex bootet binnen Sekunden und Systemaktualisierungen können im Hintergrund ablaufen. Eine Antivirus-Software sei nicht erforderlich, regelmäßig würden Sicherheitsupdates gegen Viren, Ransomware, Phishing und Co eingespielt.

Das neue Betriebssystem ChromeOS Flex ist kostenlos herunterladbar. Die Early-Access-Phase hat man nun hinter sich gebracht und sodass man offiziell durchstartet. Man sei für eine breite Skalierung auf diversen PCs und Macs bereit. In den vergangenen Monaten habe man zahlreiche Verbesserungen vornehmen können und auch zahlreiche Geräte für die Ausführung von ChromeOS Flex zertifiziert.

ChromeOS Flex kann wahlweise per USB oder auch über das Firmennetzwerk bereitgestellt werden. Richtlinien und Anwendungen werden über Chrome Enterprise Upgrade verwaltet. Ausführliche Installationsanweisungen finden sich hier. Vielleicht verhilft ChromeOS Flex ja dem einen oder anderen Gerät – ganz im Sinne der Nachhaltigkeit – zu einer längeren Lebensdauer.

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Baujahr 1995. Technophiler Schwabe & Studienreferendar. Unterwegs vor allem im Bereich Smart Home und ständig auf der Suche nach neuen Gadgets & Technik-Trends aus Fernost. Twitter. PayPal-Kaffeespende an den Autor. Mail: felix@caschys.blog

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85 Kommentare

  1. Wäre natürlich toll, wenn man ChromeOS Flex auf „veralteten“ Chromebooks installieren könnte.

    • Das ist natürlich nicht gewollt, da soll man neukaufen. Sonst will man neue Kunden ins System holen. Mein Toshiba Chromebook 2 war Sep. 21 EOL, ich hatte auf Flex gehofft und wurde jetzt sehr enttäuscht, die Soundtreiber sind nicht dabei, berichten auch andere User. Also, hab kurzer Hand andere Distros ausprobiert und siehe da mit PeppermintOS -Debian 11 basiert- läuft mein Google-Totgesagten Chromebook sogar besser als zuletzt unter ChromeOS. Danke Google fürs Wachrütteln! 😉

    • Moin, ist nicht gewollt, aber durchaus machbar. Man muß dazu bei einem Chrombook ein anderes BIOS installieren, hat bei mir mit einem Acer R11 Chromebook so geklappt. Mehr Infos findest Du auf https://mrchromebox.tech/#home . Herausforderung ist, den Schreibschutz hardwareseitig zu entfernen. Danach läßt sich jedes UEFI-OS installieren. Ich habe dan ChromeOD Flex installiert. Es gibt aber Einschränkungen, wie das aktuell der Play-Store nicht läuft, Linux-Console soll wohl gehen…

  2. Leider hat man die 32-bit Version eingestellt, so dass viele ältere PCs und Macs rausfallen. Man benötigt ansonsten keine besondere Hardware, aber nun eine richtige 64-bit CPU. Intel Core Duo und Atom CPUs fallen dadurch leider schonmal aus. Das alte Netbook ist somit raus. Da drauf läuft hingegen ein Windows 7 noch recht brauchbar.

    Generell bin ich von Google Chrome OS ziemlich positiv überrascht worden. Ich hatte wenig erwartet. Aber zum Surfen und Mails Schreiben reicht das mehr als aus. Schnell, stabil, Ressourcen schonend, sicher und kostenlos.

    • Ich bin froh das 32bit Geschichte ist. Meine ARM Chromebook hat auch ein 32bit ChromeOS und das obwohl es von 2020 ist! Keine Ahnung warum es überhaupt ein 32bit ChromeOS gibt, dabei war bei der Vorstellung von Cr46 die Zukunft schon klar.

    • „Da drauf läuft hingegen ein Windows 7 noch recht brauchbar“
      -> aber halt nur offline

    • Christian says:

      Nervt mich auch, ein uralt Netbook mit Atom Prozessor läuft mit Chrome OS FLEX noch als Variante von cloudready tadellos. Mit Windows 10 war das Ding mehr mit sich selbst beschäftigt als auf Eingaben zu reagieren.

  3. Nicht zu vergessen WindowsFX ein Windows Clone auf Linux

    • Ist das nicht diese Distro, die die Datenbank all ihrer Käufer quasi frei verfügbar im Internet hängen hatte? Nicht wirklich eine Empfehlung… (ich meinte linuxfx, das bei Distrotube kritisiert wurde. Sieht exakt aus wie windowsfx)

      • WindowsFX ist der neue Name von linuxfx. Aber seit wann muss man das kaufen?? Habe es getestet und bei der Insta musste ich niergends meine persönlichen Daten eingeben

        • Es gibt aktuell zumindest einmal die Windowsfx 11.1 Free Edition welche kostenfrei ist und nur Basis-Funktionen und Features hat
          und einmal Windowsfx 11.1 Professional Edition welche alle Funktionen und Feature hat. Hinzu kommt laut Webseite das man Android Support inklusive hat. Was auch immer das bedeuten soll.

    • Wolfgang D. says:

      „WindowsFX ein Windows Clone auf Linux“
      Da ist LinuxFX nur auf den Anti-Windows-11 Zug aufgesprungen – Fork hin oder her, schon das Design der Webseiten ist soweit baugleich. Dazu sind beide Systeme nur optisch angepasst und wine für die paar Windows Anwendungen vorkonfiguriert, die keine VM mit echtem Windows benötigen.

      Ein „Clone“ mit denselben Komponenten (wine) wie jede andere Linux Distri auch, und mit denselben Mängeln bezüglich der Bedienbarkeit ohne echte Systemsteuerung, bei draganddrop oder dem Anlegen von Verknüpfungen auf dem Desktop, etc.

      Wär mir allerdings immer noch lieber als jedes Chromeos dieser Welt, wenn die Installation wegen des Google Sicherheitschips auf neueren Chromebooks nicht so mühsam wäre. Mal schauen, ob Flex leichter auf dem early 2009 Mac Mini zu installieren geht als Linux (wegen altem UEFI).

  4. Gibt es eine live USB Image, sodass man das OS Mal testen kann?

    • Soweit ich das mitbekommen habe kann man vor der Installation das System live booten und auspeobiere.

    • Ja. Es ist vom USB-Stick aus nutzbar ohne Installation. Die normale Version kann das. Die Installation ist optional, wie bei einer Linux Live-CD.

    • Ja klar, so wird es ja auch installiert, ist praktisch ein Live-System zum testen und installieren.
      Du mußt in einem Chrome-Browser die Erweiterung „Programm zur Chromebook-Wiederherstellung“ installieren und starten. Dann unter der Geräteauswahl den Hersteller Google und das Gerät ChromeOS Flex auswählen. Dann wird ein USB-Stick automatisch erstellt.

  5. Bald gibts ja viele alte Windows10 Rechner die kein TPM2 haben und dank W11 auch keine Updates mehr bekommen.
    Ein großer Berg an „alten“ PC (i3- 79 )was Google und Linux nutzen können.
    Großen Dank an Mircosoft für diesen Schritt.
    Hat was vom Windows Phone, seinerzeit.

  6. Ich (Mac User) hatte mir vor einiger Zeit einen günstigen alten Laptop gekauft, weil ich ChromeOS ausprobieren wollte.

    Der kam mit Windows 10 drauf. Ich habe mir das alles zurecht gedengelt, um mich erstmal in Tutorials/Foren/Blogs einzulesen, und das Ende vom Lied war:
    Ich habe mich gefragt, warum eigentlich genau ich ein komplettes Windows mit Chrome ersetzen will durch ChromeOS?

    Weil, ich habe dann im Prinzip hier wie da einen Chrome, aber einmal mit und einmal ohne die Möglichkeit, Windows Desktop Applikationen auszuführen.
    …und darauf hin habe ich den Plan abgebrochen und bin bei Windows geblieben.

    Etwas später habe ich mein MacBook upgegradet und festgestellt, dass Apple seit macOS Monterey (12.4) anfängt, die Benutzeroberfläche zu gendern (z.B. Systemeinstellungen „Benutzer:innen“). Das finde ich nicht akzeptabel , und damit wird mein nächster Laptop ebenfalls ein Windows werden. (Appleuser seit Mitte der 80er Jahre am Apple IIc mit CP/M Betriebsystem… das war’s.)

    • Stell doch einfach die Systemsprache auf eine genderneutrale Sprache wie Englisch, „Problem“ gelöst.

    • Ich vermute, Apple ist jetzt so schockiert, dass Sie Dich als alten Kunden verlieren, dass sie das sofort zurücknehmen.

      Übrigens: Dieses Gender-Gaga wird sicher auch bald bei Windows einziehen. Installiere Dir lieber DOS. Das bleibt wie es ist.

      • DOS? Das wäre ein Rückschritt. Jörg sollte CP/M nehmen, dann hätte er (?) auch ein Multitasking-BS.

        • ’schuldigung, ich bin ein paar Jährchen alt, und ich habe selber miterlebt, was von den politischen Ansichten der 68er, der Hippies, der Punks und der No-Future-Generation übrigblieb: Fast nichts von dem hat sich signifikant in der Gesellschaft persistiert — und wenn, dann waren es sinnvolle Themen. Die großen Visionen haben sich überlebt, keine Rede mehr von Sozialismus, Volkseigentum, freier Liebe als Pflicht, abschaffung der Ehe, Abschaffung der Bürgerlichen Gesellschaft,… 54 Jahre nach 1968 gehen die Leute brav zur Arbeit, werden vom Chef bezahlt und heiraten. Geblieben sind „kleine“ erfreuliche Ergänzungen wie gleichgeschlechtliche Ehe.

          Für mich ist gesetzt: In 15 Jahren gendert keiner mehr. KeinER 😉

    • Macdefcom says:

      Mit macOS brechen, nur weil Vielfalt jetzt einzig hält?
      Das verstehe wer will.

      • Macdefcom says:

        Ich wollte „Einzug hält“ sagen.

        • Das hat nichts, aber auch rein gar nichts mit Vielfalt und Toleranz zu tun. Das fußt lediglich auf der Ideologie einer woken, aber leider aktuell sehr lauten, Minderheit.

          „Der Rat für deutsche Rechtschreibung bekräftigt in seiner Sitzung am 26.03.2021 seine Auffassung, dass allen Menschen mit geschlechtergerechter Sprache begegnet werden soll und sie sensibel angesprochen werden sollen. Dies ist allerdings eine gesellschaftliche und gesellschaftspolitische Aufgabe, die nicht allein mit orthografischen Regeln und Änderungen der Rechtschreibung gelöst werden kann.“
          Mehr gibt es dazu nicht zu sagen.

          Zum Glück gibt es zumindest für Webseiten Abhilfen wie „Binnen-I be gone“, von daher bin ich optimistisch dass sich diese Sprachfehler auch auf Systemebene „beheben“ lassen mit entsprechenden Tools. 🙂

          • Vielleicht hättest du das Zitat vorher mal richtig lesen sollen.

            Die Verwendung der ganzen Kampfbegriffe macht dich im übrigen auch nicht angenehmer, als die angebliche Minderheit, die du zu sehen glaubst.

            • Uff, man kann auch geschlechtergerecht eine Person ansprechen, ohne dabei die Sprache zu verunstalten wie es aktuell von einer lauten Minderheit (ich wiederhole mich hier gerne) praktiziert wird. Gerne kannst du googlen, was die immer noch höchste Instanz in Sachen Deutscher Rechtschreibung damit meint.
              Kampfbegriffe? Mach dich doch nicht lächerlich!

          • OMG. Danke für die Erweiterung und den Tipp!

      • Warum vielfalt? Es heißt doch schon „die Benutzer“ warum muss dann noch innen dazu? Und Nein das ist keine Satire, die Frage ist ernst gemeint.

        • Die Gegenfrage ist immer: wie würden es die Menschen sehen, wenn es andersrum geschrieben wäre, also überall das generische Feminin (bspw nur „Benutzerinnen“, „Ärztinnen“, „Politikerinnen“). Wahrscheinlich würden viele Männer den Aufstand proben.

          „Die Benutzer“ ist halt eine rein männlich Form, wenn man die Chance hat, auch andere Menschen mit anzusprechen und nicht nur „mit zu meinen“, sollte man sie doch ergreifen, oder?

          • Mir ist da aufgefallen, daß „falsch“ gegendert wird.

            Neulich war ein Berichte in den Medien über steigende Kriminalität, insbesondere im Internet. In solchen Berichten ist dann immer nur die Rede von „Verbrechern“ und „Hackern“ – richtig wäre hier aber auch: Verbrecherinnen und Verbrecher, Hackerinnen und Hacker. Aber so konsequent scheint nicht gegendert zu werden, wenn es um negative Dinge geht.

          • GooglePayFan says:

            Nein. Das Genus von „die Benutzer“ mag männlich sein, das Sexus ist aber generisch und umfasst aber ALLE Geschlechter.
            Ob nun zwei oder 8 Mrd. sei mal dahin gestellt.
            Formen wie Politiker:innen sind das aber nicht und schließen einfach mal alle Personen aus, die sich nicht den beiden biologischen Geschlechter zugehörig fühlen und reduzieren sie auf einen Doppelpunkt…

            • Wer sagt „Autofahrer stehen im Stau“ würde nur Männer meinen,…
              …der muss mir mal erklären, warum „DIE Autofahrer stehen im Stau“ nicht nur Frauen meint.

              Nach der Genderlogik wäre die deutsche Sprache überwiegend weiblich, weil der gesamte Plural ausnahmslos ein „die“ voranstellt: Die Männer, die Penisse,…

          • verstrahlter says:

            Klar, wenn man sich nicht als Mensch an sich sieht, sondern meint etwas besonderes zu sein … sich aber trotz Allem unbedingt selbst in eine Schublade stecken muss, dann kann einen sowas belasten.

            Jemandem zu unterstellen, er würde insgeheim etwas anderes meinen und böswillig einen Personenkreis ausgrenzen – selbst nachdem er es unnötigerweise mehrfach klargemacht hat – halte ich für pure Unruhestifterei aus Langeweile; ist jedenfalls die beste Art seiner ureigenen Sache maximal zu schaden.

            Wenn man es wirklich mal aus der anderen Perspektive sehen wollte, würde man endlich merken:
            Es nervt nur, weil pure Rechthaberei, verpackt als unnötiger Aufmerksamkeits-shitstorm.

            Für viele von der Relevanz her ähnlich Hobby, Sexualität oder Religion. Kann man privat gerne halten wie es einem gefällt, aber kein annähernd relevantes Thema, daß man es jedem pausenlos und klar ungewollt aufzwingen müsste.

          • Die Endung -in/-innen ist einzig dazu da, um aus dem generischen Maskulinum eine weibliche Person zu machen. Eine Verwechslung ist ausgeschlossen, da niemand hinter Benutzerin einen Mann vermutet. Das hat einerseits den Vorteil, dass mit der Endung -in eindeutig eine weibliche Person definiert werden kann. Das ist für die männlichen Version nicht ganz eindeutig. Im Plural haben wir uns daran gewöhnt, dass Männer und Frauen mit der männlichen Bezeichnung gemeint sind. Oder was denkst du, wenn deine Freundin sagt „Heute waren so viele Kunden im Laden wie noch nie“. Was, es waren nur Männer in Laden?

            • Wolfgang D. says:

              Da ist bei mir der Punkt zu sagen, ihr habt ’nen Sockenschuss samt Meise unter dem Pony. Was heute, ganz im Wahn der politischen Korrektheit, meist wegzensiert wird. Also, immer schön weiter die Streichhölzer weiter kleinspalten!

    • Du wechselst also Dein BS, da IN DEN SYSTEMEINSTELLUNGEN gegendert wird.
      Weil Du das „nicht akzeptabel“ findest.
      Fällt es Dir denn im Alltag sonst noch irgendwo auf bei der Nutzung?

      • Leute mit einer Leseschwäche wie ich sie habe sind Texte mit innen der Horror. Ich kenne einen Stotterer der braucht etwa einem Minute bis er weiter lesen kann wenn er auf innen stößt. Ein kurzer Text mit ein paar innen sind bei ihm gleich mal zehn Minuten. Für den ist es der blanke Horror. Er meidet mittlerweile bewusst alles wo so etwas vor kommt, egal ob im im Internet oder im Alltag weil im die Zeit dafür zu schade ist.

        • Dann sollte „Benutzende“ ja kein Problem sein!

        • Jetzt wird die eine Minderheit gegen die andere Minderheit ausgespielt, weil die „nicht-woken“ den Wandel verhindern wollen.
          Was wäre der Vorschlag der „nicht-woken“, das Ziel einen Inklusion zu erreichen? Das Standardargument: „Es sind doch alle mitgemeint.“ zieht nicht, weil die „lauten Minderheit“ darauf hinwies, das nicht als mitgemeint zu verstehen.

          • Die Mehrheit (repräsentive Umfragen) findet, dass generische Maskulinum wäre in Ordnung. Ich schlage vor, dass wir Demokratie leben und die „unterlegenen“ das respektieren.

            • Interessante Wortwahl: „unterlegenen“. Mir war nicht bewusst, dass es hier Sieger und Besiegte in einem Kampf geht. Vielmehr sollte es Abwesenheit von Diskriminierung gehen.
              „ich schlage vor, dass wir in einer Demokratie leben“ impliziert, wir leben aktuell nicht in einer solchen. Seltsames Weltbild, das Du da vertrittst.
              Zum Thema: In Ordnung ist es nur für die Mehrheit, aber das GG gilt nicht nur für diese, also schlägst Du vor, wir diskriminieren und ignorieren das Grundgesetz.
              Ich glaube, darüber solltest Du noch einmal nachdenken.
              Nebenbei:
              Wie sprichst Du junge Frauen an? Ich hoffe doch mit „Fräulein“, oder? Das war in den fünfziger Jahren, weiter oben verklärst Du die Zeit noch, Standardfloskel zur Begrüßung, d.h. die Mehrheit hat sich damals schon über die „unterlegenen“ hinweggesetzt und Du bis hoffentlich so stringent, auch hier nicht auf den Zeitgeist zu hören.

              • 1. Ja, ihr seit „unterlegen“. In einer Abstimmung „unterliegt“ eine Partei. Alles andere ist Wortspielerei.

                2.
                > „ich schlage vor, dass wir in einer Demokratie leben“ impliziert,
                > wir leben aktuell nicht in einer solchen.
                In einer Demokratie werden Entscheidungen per Abstimmung getroffen. Derzeit ist aus Umfragen nachweisbar, dass die Genderregeln von einer überwältigenden Anzahl der Bürger abgelehnt werden. Das stellt nicht unsere gesamte Demokratie infrage, ist aber ein undemokratischer Vorgang.

                > In Ordnung ist es nur für die Mehrheit, aber das GG gilt nicht
                > nur für diese, also schlägst Du vor, wir diskriminieren und
                > ignorieren das Grundgesetz.
                Was „diskrimierend“ ist oder nicht, entscheidet in der Tat die Mehrheit. Anders geht es nicht. Es gibt keinen anderen Maßstab — ich kann mich nicht einfach „Aktivist“ nennen und alles, was ich will, als „Diskriminierung“ bezeichnen. Das wäre ein Freifahrtschein für alles, was ich will.
                Die deutliche Mehrheit der Menschen sagt derzeit, „Autofahrer“ ist nicht diskriminierend. Eine knappe Mehrheit lehnt sogar ab, dass im Radio „Autofahrer und Autofahrerinnen“ gesagt wird.

                > „Fräulein“
                Das Wort ist diskriminierend, weil es klar kommuniziert: Eine unverheiratete Frau wäre „weniger“ wert, nämlich ein „-lein“, plus: Es gibt kein „Herrlein“.

                Im Gegensatz zum generischen Maskulinum wird hier nichts herbeitheoretisiert, das Wort sagt genau das aus, was es nach dem entsprechenden Zeitgeist auch aussagen sollte: Mindere Wertigkeit von Frauen, die es „nicht schaffen, sich einen Mann zu angeln“, während man bei Männern davon ausging, dass die sowieso Hengste sind, mit oder ohne Ehefrau.

                Das ist beim generischen Maskulinum nicht der Fall, dieses grammatikalische Konstrukt dient ja genau dazu, geschlechtsneutral zu formulieren. „Autofahrer“ sind „beides“, und es kommuniziert in keinster Weise, dass Frauen schlechtere Fahrer wären o.ä.

                Deswegen gibt es Begriffe wie „Sex, Gender, Genus“, die unterschiedliche Bedeutungen haben. Die deutsche Sprache hat hier nichts mit Lebenswirklichkeiten zu tun hat: Margarine ist weiblich, eine Schraube auch, Käse ist männlich, ja — selbst die „Vorhaut“ ist weiblich.

                Nachdem inzwischen auch Begriffe wie „Schwarzfahrer“ ins Visier von Aktivisten gerade sind, können wir deutsche Sprache eigentlich nur noch „wegschmeissen“, will sagen: Komplett ins Neutrum verschieben (Das Mensch fährt das Wagen in das Garage), und ausserdem alle Wörter wegnehmen, die zufälligerweise deckungsgleich mit „der“, „ihre“ oder „die“ sind, wie „Das Gebot das Stunde“ oder „Das Leute stiegen in ihrig Autos“. Aber dann kommt halt wieder einer und sagt, das Ausrufezeichen sieht aus wie ein ejakulierendes Glied, oder das Q wie eine Penetration.

                Ich will das nicht ins lächerliche ziehen — es macht nur einfach keinen Sinn, findet kein Ende und hilft nicht weiter.

                Ach, einen Nachsatz noch: Es war übrigens MEINE Generation, die gleichberechtigte Partnerschaften eingeführt hat, ihre Kinder nicht mehr schlägt und so weiter. Als ich ein Teenager war, durften Frauen nicht Bus fahren, und wenn sie unter Versprechen der Ehe entjungert wurden, hatten sie Anspruch auf Schadensersatz („Kranzgeld“). Und Schwule wurden „selbstverständlich“ fristlos gekündigt.

                Es ist ziemlich unlogisch, ausgerechnet uns zu unterstellen, wir wären plötzlich sexistisch, transphob o.ä. geworden. Es sind unsere Schultern, auf denen diese Bewegungen stehen.

      • Leute wechseln ihren Supermarkt, weil sie den für mich normalen Namen für Schoko-Schaumküsse nicht mögen.
        Leute machen einen Shitstorm, weil in einem belanglosen Ballermann-Lied Prostitution erwähnt wird.
        Leute kaufen andere Produkte, weil am anderen Ende der Welt Wald abgeholzt wird.
        Leute beschweren sich über Filme, in denen Bud Spencer an einer Südstaatenfahne vorbeigeht.

        Ja, Ich wechsele möglichst das Produkt, wenn der Laden gendert. Weil das für mich sehr wichtig ist, weil ich mich politisch engagiere, und weil ich etwas dagegen tun will. Und da, je nach seriöser Umfrage, 60-80% der Deutschen gegen gendern sind, ist es ja wohl auch ganz und gar nicht ungewöhnlich.

    • Du trollst doch 😀

    • Wirklich sehr selten solchen einen Quatsch gelesen.
      Sowohl deine Wimdows/ChromeOS Geschichte also natürlich auch dein Gender Hass.
      Es wird sehr schwer für dich in den nächsten Jahrzehnten, aber du findest sicher immer eine praktische Lösung.

    • Ok Boomer.
      Jetzt mal ernsthaft, die gendern in den Systemeinstellungen, nicht überall. Muss man nicht gut finden, aber wird irgendwann einfach Standard sein. Nicht zwangsläufig nach dem jetzigen Muster, aber Sprache entwickelt sich und zumindest an den Universitäten wird das von der ganz überwiegenden Mehrheit gemacht und zumindest in den Sozialwissenschaften und Sprachen ist das nicht nur Gruppenzwang oder so, sondern ein Bestandteil vomm mehr Vielfalt. Und ich finde das schön und gut.

      • An der Uni hatte ich vor 10 Jahren eine Dozentin, die ausschließlich die weibliche Form benutzte. Sie war auch die Gleichstellungsbeauftragte der Informatik Fakultät.
        Einen Großteil der männlichen Teilnehmer, war es einfach egal und haben es überlesen.

    • Ein Troll-Post – vom Troll ist auch weit und breit nichts mehr zu lesen. Und trotzdem müsssen rund zehn Millenials ihrer Empörung Luft machen.
      Wie unentspannt! U+1F61B

  7. Ich hatte mir das mal auf einm alten Celeron 4GB emmc Tablet installiert. Tja, da hast du dann einen Chrome. Irgendwie hatte ich erwartet, dass man da Android Apps installieren kann, wie unter Chrome Books, ging aber nicht. Linux Apps gingen, aber irgendwie war das langsam. Xubuntu läuft auch, da habe ich auch einen Chrome, so ganz verstehe ich also de nicht Anwendungsfall nicht. Von der Einfachheit war ich aber sehr angetan.

    Laufen Android Apps inzwischen?

    • Wolfgang D. says:

      @Saujunge
      Bei einem aktuellen Intel Chromebook (2020) gibt es den Play Store mit Android Apps. Beim frei downloadbaren Chromeos Flex nicht, weil die Geräteinstallation und das Gerät nicht von Google zertifiziert sind.
      Das offizielle Gedöns ist ein Krampf ohne Ende (wie früher, wenn man mit einem Terminal am Großrechner hängt), mit verkrüppeltem Linux, verdongeltem Bootloader, Android ein Fremdkörper, Sideloading von .apk ein Krampf. Jedes ältere und deshalb billige Geschäftsnotebook kann man leichter mit einem vernünftigen Betriebssystem (Windows oder Linux) nachrüsten, und besser ausgestattet ist es ohnehin.

      Wie jemand schrieb, warum plagt man sich mit Linux und muss die geschäftliche Software eh in einer zusätzlichen Windows VM laufen lassen und dann zwei Systeme pflegen?

  8. Bin ich einfach nur verrafft? Man soll die Chrome Extension installieren und dann dort angeben welches Modell man hat damit man einen USB Stick erstellen kann. Ich kann aber kein normales „nicht zertifiziertes“ Windows Notebook auswählen; hatte so verstanden, dass man das auch Live auf nem gurken Windows PC nun installieren kann oder versteh ichs einfach nich? 😮

  9. Mit Cloud-Ready habe ich vor wenigen Jahren experimentiert und fand es toll.
    Das schien mir bestens geeignet für einen Freund, der zum 80zigsten unbedingt eine Notebook wollte.
    Das OS lief auf einem alten HP-ProBook, mit SSD, prima.
    Leider kamen seine Freunde damit nicht zurecht, sodas ich WIN10 installieren musste.
    Seitdem steht das Notebook unbenutzt herum…
    Schade.
    Ich vermute, dass Chrome OS Flex das gleiche Schicksal erfährt.

  10. Mich nervt, dass man vom Apple Support penetrant geduzt wird.
    Jetzt auch noch gendern…
    Es reicht.

    • Ich finde beides sehr angenehm.

    • Wow, danke für deine aufregende Geschichte.
      Versuchs mal mit Achtsamkeitsübungen, um mal wieder bisschen runter zu kommen.

    • Einfach wechseln. Bin mit Win 10 recht zufrieden.

    • Mit dem „du“ habe ich kein Problem, das könnte gerne Standard werden. Auch das wäre eine Entwicklung der Sprache, die zwar sicherlich auch nicht jedem gefallen, aber anders als das Gendern zu einer Vereinfachung beitragen würde.

      • Das Thema ist ja auch eigentlich nicht, ob man das „Du“ gut oder schlecht findet, sondern dass es selbstverständlich ist, beide Meinungen haben zu dürfen — und dass es dann jedem überlassen ist, da zu kaufen oder eben auch nicht.

        Im Gegensatz dazu wird das gendern halt meistens erzwungen, gegen den Willen derjenigen, die die Sprache nutzen. Und DAS stört mich. Wenn eine Mehrheit sich zum gendern entschliesst, dann ordne ich mich dem unter. Klar, grummelnd. Und weiterhin dagegen argumentierent. Aber derzeit wird das gar nicht durch individuelle Entscheidung ermöglicht, sondern durch Universitäten, Schulen oder Firmen erzwungen. Und das ist gefährlich auf eine Weise, die über das eigentliche Thema hinausgeht.

        Ich mag den rechten Kampfbegriff „Gutmensch“ nicht — aber trotzdem ist es so, dass eine Minderheit (im festen&guten Glauben, das Richtige zu tun) der Mehrheit etwas aufzwingt. Und das ist irre gefährlich.

  11. Super, ein rießiges Tool zum analysieren von Nutzerdaten. Womit verdient den Goole sein Geld ? Richtig ! Mit der Analyse und dem Verkauf von Nutzerdaten !!!

    • FALSCH!
      Google verkauft keine Nutzerdaten, sie wären auch dumm wenn sie ihren Schatz an Andere weitergeben würden. Das Geld wird verdient indem intern Werbepartner und passende Kunden zugeordnet werden, aber nicht extern.

      Übrigens viele andere Anbieter nehmen sich die Weitergabe von Daten an Partner heraus. Somit sind die Daten z.B. theoretisch bei Google geschützter, als bei Apple.

      • mmm, ja genau 😉

      • Die Antwort ist korrekt, aber letztlich ein „überspezifisches Dementi“

        Nein, Google verkauft die Daten nicht. Das ist richtig.

        Google bekommt seine Services auf den den Webapplikationen eingebettet, so das Google (und nicht der Anbieter) dafür sorgt, dass mir zur in Shop A gekauften Bratwurst auch der Ketchup in Shop B angeboten wird. Und somit funktioniert der Mechanismus: Verfolgung, Profilierung und Manipulation. Mir ist dann auch egal, WER das macht. Das eigentliche Problem ist, dass ich beim surfen und shoppen zu meinem Nachteil zu ungeplantem Konsum manipuliert werde, und das klappt offensichtlich sehr gu, und das ist das Problem, und das will ich nicht. Ich will gar keine Werbung sehen, und schon gar keine Zielgruppen-gerechte. Ich möchte zufrieden so weiterleben wie jetzt, ohne das Gefühl eingeredet zu bekommen, dass es bessere Handys als meins gibt, bessere Autos und schönere Urlaubsreisen.

        • Du wirst davon manipuliert? Und wenn ganz ohne Tracking, Profiling, usw ein Treppenlift angeboten wird, kaufst du den auch?

          • Versuchst Du gerade, die steile These aufzustellen, dass Zielgruppenorientierte Werbung NICHT manipulativ sei? Ernsthaft? Dann dürfte sich die Frage stellen, womit Google reich geworden ist. Klappt ja alles nicht.

            Wenn man durch Tracking herausfindet, wofür ich mich interessiere, und mir das dann immer wieder unter die Nase reibt, dann greife ich irgendwann auch mal zu. Ich will Diät machen, und Google wedelt mir mit Bratwürsten vor der Nase rum. Nicht manipulativ? Was denn sonst?

  12. Na hier passt die Genderpolizei ja ganz schön auf. Schon die Äußerung, dass man persönlich schlicht nicht drauf steht und sich dem Sprachgebrauch nach Möglichkeit nicht aussetzen mag, wird als inakzeptabel angemahnt. Um dann im gleichen Atemzug einen von „Vielfalt“ zu erzählen…

    Zum eigentlichen Thema: das „Instant“-Betriebssystem finde ich eine tolle Sache. Ob nur zum Reinschnuppern oder als eine Art Hardware-Backup, mit welchem man (ja, ja, frau und alle anderen auch…) nur noch einen halbwegs neueren PC / Mac und Internetzugang benötigt und das System sofort nutzen kann, ohne vorher erst groß was installieren zu müssen. Ideal auch für diejenigen (neusprachlich dann :innen?) die einfach nur ab und zu das Internet nutzen wollen ohne viel Aufwand mit dem dazu genutzten Gerät zu treiben.

    • Wolfgang D. says:

      Das ist doch beim den Zahlungsmitteln genauso, wo jeder Bargeldzahlungswunsch von den Verfechtern der Monokultur als Steuerhinterziehung gebrandmarkt wird. Vielfalt, aber bitte nur die von der Ideologie-Industrie gewünschte.

  13. Von der Idee her eigentlich ganz gut, aber ohne den Android Playstore leider nur sehr eingeschränkt nutzbar.

  14. So,
    hat jetzt das mal einer installiert?
    Wie bekommt man das Image auf nen USB Stick, wenn man kein Chromebook, sondern nur einen alten Win Rechner?
    (Mit der Chrome OS recovery extension geht es ja nur, wenn man ein Chromebook auswaehlt)

    Jemand nen Antwort oder alle nur am Gackern?
    DANKE!

  15. KipDotter says:

    Kann man das irgendwie auch in einer VM (Virtualbox) ausprobieren ?
    Weiß jemand ob bzw. wie das geht?
    Danke!

    • Ich erinnere mich nicht mehr so richtig verlässlich, meine aber, es in VMware Fusion ausprobiert zu haben.

  16. Bei mir funktioniert das nicht: Das ChromeOS wird im alten Rechner auf dem USB Stick nicht erkannt, trotz Änderung der Bootreihenfolge. Meldung: Kein OS.
    Lege ich den Stick in den aktuellen Rechner ein, mit dem ich das Image erstellt habe, spielt der Dateimanager von win 10 verrückt und erkennt mehr als 10 Laufwerke auf dem Stick.
    ???

    • Moin, mehrere Laufwerke/Partitionen auf dem USB-Stick mit Linux ist normal…daher ist alles OK.
      Schließlich bootet da ein Live-System zum testen und installieren.

      Eigentlich muss man beim booten des Notebook die entsprechende Taste, meistens ESC oder F2/F9, zur Auswahl der Bootdevice drücken. Im Zweifelsfall mal das Manual des Notebooks lesen…

      Dann sollte es auch mit dem Boot klappen..

    • Wolfgang D. says:

      „spielt der Dateimanager von win 10 verrückt“
      Weil der Dateimanager von Windows mit den Linux Partitionen vom Chromeos nichts anfangen kann. Bloß nicht formatieren, wie angeboten!

      • Ja, dachte ich mir und habe nicht neu formatiert. Dennoch: Kein OS, auch wenn ich im Bios die Bootreihenfolge auf USB umgestellt habe.

    • Wolfgang D. says:

      „trotz Änderung der Bootreihenfolge. Meldung: Kein OS“
      Secure Boot aktiv? Dann aussschalten. Oder hol dir lieber aktuelles ein echtes Chromebook, das ist wenigstens komplett mitsamt Play Store für Android Apps.

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