Chrome OS: Google ersetzt erste Apps durch ihr PWA-Pendant

Wie The Verge berichtet, ersetzt Google aktuell ein paar erste wenige Apps für Nutzer von Chrome OS durch deren PWA-Pendant. Bei einer Progressiven Web-App (PWA) handelt es sich um eine Web-Version einer App, die sich genauso bedienen lässt und genauso aussieht, wie ihr App-Original, dafür aber oftmals weniger Akku-hungrig ist und auf einigen Systemen auch flüssiger läuft. Als erste App soll demnach Twitter auf eine PWA-Version umgestellt worden sein, laut Google folgen bald auch YouTube TV und weitere Apps. Die PWA-Versionen der Apps werden dann ab sofort auch als Standard gehandelt, was heißt, dass ihr im Google Play Store automatisch jene PWA angeboten und installiert bekommt, wenn der Store realisiert, dass er mit einem Chromebook angesurft wird. Die Apps funktionieren dann ganz genau so, wie ihr Original. Selbst die Push-Benachrichtigungen stellen kein Problem dar und auch das Deinstallieren funktioniert wie mit jeder anderen App.

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Benjamin Mamerow

Nordlicht, Ehemann und Vater, hauptberuflich mit der Marine verbündet. Außerdem zu finden auf Twitter. PayPal-Kaffeespende an den Autor. Mail: benjamin@caschys.blog

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4 Kommentare

  1. > Bei einer Progressiven Web-App (PWA) handelt es sich um eine Web-Version einer
    > App, die sich genauso bedienen lässt und genauso aussieht, wie ihr App-Original,
    > dafür aber oftmals weniger Akku-hungrig ist und auf einigen Systemen auch flüssiger
    > läuft

    Äh, PWAs flüssiger und der Browser weniger akku-hungrig?
    Ist die Formulierung nur missverständlich oder hat sich da neuerdings Grundlegendes geändert, so dass PWAs in jeglicher Hinsicht plötzlich besser sind? 😉

    • Das mit dem Energiebedarf ist mir auch neu. Allerdings soll PW Core schon sehr responsiv sein. Was jedoch (wie alles) darauf ankommt, wie die App programmiert wurde.

    • Benjamin Wagener says:

      Sie laufen teilweise deswegen flüssiger und sind weniger Akku-hungrig, weil der Browser bestens auf die Plattform optimiert und in sie integriert ist, während einige vermeintlich native Apps mit so mancher Zusatz-Library und Transpiler usw. auf Multiplattform-Nutzbarkeit getrimmt sind und nicht von vorn herein auf die jeweilige Plattform optimiert, sodass die Apps wesentlich fetter sind als für die Funktionalität eigentlich notwendig.

  2. Das ist cool :)!
    Laufen eig. alle PWA auf ChromeOS? Also z. B. auch „Kiwi for Gmail“, die aber nur mit Mac und Windows werben?

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