Chrome: Erweiterungen können eine Art Push-Benachrichtigung auslösen

Google Chrome bekommt eine Art Push-Benachrichtigung, beziehungsweise können Erweiterungen diese Art der Benachrichtigung auslösen. Bislang ist es so, dass Erweiterungen regelmäßig Informationen abrufen können, was aber unter Umständen zu einer Verkürzung der Akkulaufzeit oder zur Verschwendung von Bandbreite führen kann.

Push

Entwicklern wurde nun durch Google die Möglichkeit eröffnet, die Erweiterungen anders mit dem Anbieter kommunizieren zu lassen. So können Nachrichten, wie zum Beispiel Fußball-Ergebnisse, Eil-Nachrichten und Co direkt über einen Server an die Erweiterung gepusht werden. Statt dauernd zu horchen, bekommt die Erweiterung also per Push die Benachrichtigung und kann diese dem Anwender zeigen. (via Chromium Blog)

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Hallo, ich bin Carsten! Baujahr 1977, Dortmunder im Norden, BVB-Getaufter und Gründer dieses Blogs. Auch zu finden bei Twitter, Google+, Facebook, Instagram und YouTube. PayPal-Kaffeespende. Mail: carsten@caschys.blog

6 Kommentare

  1. „Tolle Idee“ – dachte ich zuerst.

    Doch dann kam das Teufelchen auf der Schulter und erinnerte: „Was Google da wieder an Daten frei Haus mitbekommt.“

    Dennoch denke ich, dass es eine gute Neuerung ist, wenn sie sinnvoll eingesetzt wird. Zumal der Weg über den Googleserver auch eine gewisse Sicherheit gegen Schadcode etc. bieten wird (Google kann Schädlinge dann ja zumindest aussperren).

  2. Hhm, mich würde stattdessen interessiere wir Push Benachrichtigungen Technisch Funktionieren. Server sender an den Client? Hhm, okay.

    Das bedeutet also das sich der Client jedesmal beim Server an und abmeldet damit der Server weiss das hier jemand lauscht.

    Aber wie kann der Client ohne zu senden empfangen? Dann müsste doch der Client die Funktion eines Server übernehmen und die Nachrichten entgegen nehmen. Was wiederum heisst das ich Ports frei schalten müsste. Was ich natürlich nicht muss..

    Ihr seht. Ich kapier nichts mehr..

  3. Thomas Baumann says:

    @weissertiger2:
    Vom Prinzip ist es nichts Anderes als dass dein Client (sei es nun Chrome, WhatsApp, …) beim Server anmeldet, sagt was er haben will, die Netzwerkverbindung aber nie getrennt wird. Daher kann der Server jederzeit weitere Daten senden, so alsob ein Download mal kurz hängt. Herkömmlicherweise wird nur die Anfrage gesendet, die Antwort empfangen und die Verbindung geschlossen (oder für weitere Anfragen noch kurz offen gehalten, Stichwort KeepAlive).

    Ist aber aus Sicht der Server ziemlich dämlich, denn jede Verbindung braucht ca. 1MB an RAM. Nur für die reine Verbindung, also ohne dass sich der Server etwas „merkt“ wie Logindaten etc.. Außer das läuft mit Polling, was aber zu einer konstanten CPU Last von 100% führt.

    Aber ok, wenn die Leute es wollen…
    Dass das Akku sparen soll wage ich doch sehr stark zu bezweifeln, denn es müssen so oder so KeepAlive Pakete gesendet werden. Die Frage ist nur was passiert häufiger, diese Pakete oder das herkömmliche Abfragen.

  4. @Thomas Baumann: Vielen dank für die Info. 🙂

  5. Naja, für Google prima weil wieder eine Sache mehr über deren Seite läuft , right?

  6. @Steffi: Google kann darüber aber keine Werbung einblenden. Ergo, Google hat nicht viel Davon ausser Daten die gespeichert werden könnten.