Chip und Chap – Das Leben im Park: Trailer zeigt das Charakter-Design

Chip und Chap werden sicherlich einige kennen, 65 Episoden in 3 Staffeln wurden 1989 und 1990 produziert und dann immer wieder mal ausgestrahlt – Anfang 1991, also vor über 30 Jahren, gaben die Ritter des Rechts in der ARD ihren Einstand. Die Zeichentrickserie der Walt Disney Company lebt nun weiter und startet auf Disney+ durch. Ein Trailer ist ja in der Zwischenzeit auch veröffentlicht worden – und wie es oftmals so ist bei Weiterführungen, so haben auch Chip und Chap nicht mehr die Optik, die sie früher hatten.

Das ist vermutlich für die älteren Zuseher, die das Original kennen und lieben, sehr gewöhnungsbedürftig, die neu einsteigenden Kiddies dürfte das weniger interessieren. Ich selbst habe Chip und Chap damals nicht wirklich verfolgt, kenne die Truppe aber natürlich – und ich finde das neue Charakter-Design nicht wirklich gut.

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Hallo, ich bin Carsten! Ich bin gelernter IT-Systemelektroniker und habe das Blog 2005 gegründet. Seit 2008 ist es Beruf(ung). Baujahr 1977, Dortmunder im Norden, BVB-Fan und Vater eines Sohnes. Auch zu finden bei Twitter, Facebook, Instagram und YouTube. PayPal-Kaffeespende. Mail: carsten@caschys.blog

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24 Kommentare

  1. Das ist vermutlich für die älteren Zuseher, die das Original kennen und lieben, sehr gewöhnungsbedürftig

    Bei aller Nostalgie für ’90er-Zeichentrick: „Chip und Chap – Die Ritter des Rechts“ war selbst schon eine radikale und seltsame Abkehr von dem, was noch ältere Disney-Leser noch als „Ahörnchen und Behörnchen“ gekannt haben. Insofern ist das, dem Trailer nach zu urteilen, eine Rückkehr zu den Wurzeln.

    • Peter Brülls says:

      Eben. Das war doch ein komplettes reimagining. Was beibehalten worden war waren die Namen (Chip und Dale) und die unterschiedlichen Charakterisierungen „vernünftig“ und „durchgeknallt“.

      • Ursprünglich waren beide eher spitzbübisch und haben sich kaum unterschieden.
        So ist das nunmal – Charaktere und Animationen entwickeln sich mit der Zeit.

        Ich finde das Design durchaus ansprechend und modern. Bin dennoch nicht die Zielgruppe ^^

        • Peter Brülls says:

          Jack Hannah sagt was anderes.

          • Auszug aus WIkipedia: „[…] We gave them both the same personality — but something was missing. Bill Peet came up with the suggestion of making one of them a little goofball to give them two different personalities. Immediately I saw the advantage of that and took the suggestion.“ -John Grant

            Und unabhängig von der Aussage kann man bei den alten Cartoons klar erkennen, dass die gleich sind (bspw. Three for Breakfast, 1948)

  2. Also was mir immer wieder auffällt ist, dass die alten Cartons bis heute liebevoller, hübscher und detailreicher sind als der ganze Vektor-Look based Digital Cartoon von heutzutage.

    Hab neulich erst wieder MGM Classic gesehen und Woody Woodpecker oder auch Tom & Jerry.

    Hat übrigens auch Cuphead für Xbox gut gezeigt. Wie schön das einfach ist, wenn es jemand richtig macht. Gleiches gilt für 2D vor 3D. Wenn ich an das unfassbar detailierte 2D von Anno 1503 (war es glaube ich) denke, dann ist mir das 1.000.000 Mal lieber als jede 3D-Umsetzung. Das ist zeitlos und sieht heute noch fantastisch aus.

    Bei Cartoons ist das ähnlich.

    Schaue ich mir heute Woody Woodpecker an, ist das hübscher als das meiste, was neu produziert wird. Vor allem hat es aber einen Stil, was ich von allem anderen kaum noch sagen kann.

    Merke aber an meinen Kindern schockierenderweise immer wieder, dass die neue Generation das gar nicht mehr kennt. Sobald irgendwas real verfilmtes kommt (Märchen, Michel etc.) wirds schon schwierig und alte Cartoons sind zwar ganz nett, aber heute muss alles laut, schnell und voller Roboter und Farben sein. Schlechte Entwicklung irgendwie.

    Und um die Kurve zu kriegen. Das sehe ich hier auch wieder. Zwei Streifenhörnchen auf Crack, im Vektor-Look, ballern mit Nüssen, springen wie ADS-Gestörte hin und her und am Ende wirds wieder wie alles andere auch werden.

    • amyristom says:

      Dem ist kaum etwas hinzuzufügen. Sieht aus wie die ganzen mit Adobe Flash animierten Internet-Cartoons der 2000er Jahre. Flach, billig, lieblos, dahingerotzt. Dazu kommt das aktuell typische Disney Problem: Warum wieder etwas (gutes) aus der Mottenkiste auskramen und (in schlechter) neu auflegen? Warum nicht endlich einmal etwas NEUES bringen?

      • Das ganze hat etwas von Happy Tree Friends ohne den Sarkasmus.
        Flache Grafik und schnelle Schnitte ohne Tiefe.
        Das entspricht wohl einfach den Sehgewohnheiten heutzutage. Wenn eine Szene zu „lange“ dauert, wird gleich der nächste Clip angeklickt.
        So rafft und kürzt man alles zusammen um die Zuschauer bei der Stange zu halten.
        Dieser Stil mag ja seine Berechtigung haben, aber dieses hatte mich damals auch zum Held der Steine gebracht. Lange Videos ohne Schnitte und Monologe ohne Zeitraffer darin.
        Aber ich bin ja auch alt.

      • Stimmt – nix neues…
        Kein Gravity Falls und Owl House. (Beides übrigens fantastische Serien)

        Die Neuauflage von Mickey Mouse im Sinne der ursprünglichen ca 3minütigen Shorts ist handwerklich Ganz groß

        Neu ist nicht gleich Schlechter. Gerade neuere Produktionen sind was Charaktere und Welt angehen viel umsichtiger und vielsichtiger geplant und durchgeführt.

        Letztendlich ist immer die Frage, was soll es für eine Serie werden und für wem.

    • André Westphal says:

      Das kommt aber echt drauf an, was du dir anschaust. Serien wie „The Legend of Korra“, „Young Justice“, „Thundercats“ (2011) oder diverse Anime sind viel, viel flüssiger und ästhetischer animiert als die Cartoons aus den 1980ern.

      Dass z. B. Theatrical Shorts, die mal im Kino liefen, immer noch gut aussehen (hatten damals auch andere Budgets, als ein Samstagmorgen-Cartoon) kann durchaus auch sein. Der Stil ist vor allem aber ein anderer.

      Mir persönlich gefallen so Sachen wie „Solar Opposites“, „Rick & Morty“ oder auch das hier gezeigte „Chip & Chap“ visuell ebenfalls gar nicht. Aber es wird immer noch viel tolle 2D-Animation produziert – meistens eben mittlerweile aus Japan, weil dort CGI den traditionellen Animationen nocht so den Rang abgelaufen hat.

      • Es gibt aber auch Gegenbeispiele, wie so oft, die zeigen, dass es einen Markt und eine Nachfrage nach dem „alten“ Stil gibt: Megalobox (Anime). Auch hier wird, was man kaum merkt, auf CGI zurückgegriffen. Interessanterweise tun das auch die Anime (und Cartoons), bei denen man es gar nicht erwarten würde.

        Leider ist Netflix ein prominentes Gegenbeispiel wo die billige Machart von CGI (im Bereich Anime) für mich jegliches Interesse an der (vielleicht guten) Geschichte zerstört.

      • Ich schaue nicht wirklich Anime, allerdings kann man bei Netflix sehr gut sehen, dass Animation auch in sehr gut geht. Über Carmen Sandiego bin ich nur durch die Kinder gestolpert, das ist für mich momentan die Trickserie mit dem besten Animationsstil. Eigentlich ist da alles sehr auf Scherenschnitt getrimmt, aber die Kamerafahrten und -einstellungen geben dem ganzen eine Tiefe und Dynamik, die man ohne CGI-Unterstützung wohl nicht hinbekommt. Der Look von Chip und Chap hier im Trailer sieht dagegen absolut billig aus.

  3. Blacky Forest says:

    Also der Trailer erinnert mich stark an Happy Tree Friends… Ich erwarte da jeden Moment, dass irgendwo Blut spritzt.
    Das muss doch nicht sein…

  4. Chip & Chap sind damals mit einem zepplinähnlichem hightech Luftfahrtgefährt durch die Gegend gedüst … und die hier werfen mit Haselnüssen? Mit gefällts nicht. Ich werde meinen Kindern Gummibärenbande, Chip und Chap, Pinky und der Brain, Darkwing Duck, DuckTales, Käpt’n Balu, Aladdin, etc. aus den 80ern/90ern zeigen 🙂

    • André Westphal says:

      Gerade die neue Version von „Duck Tales“ war allerdings sehr empfehlenswert und in Sachen Charaktere und Geschichten wesentlich stärker als das Original. Das Original schaute ich als Kind sehr gerne und es hat immer noch Charme, ist aber eindeutig reine Kinderserie, die für Erwachsene wenig bietet. Die Neuauflage hat in Sachen Stories, Charaktere und Humor wiederum auch für Erwachsene Unterhaltungswert.

      Ein anderes Reboot, das haushoch dem Original überlegen ist, wäre eben „Thundercats“. Leider wurde das der Serie wohl zum Verhängnis, denn die Serie war echt mehr was für Erwachsene, sodass sie nach einer Staffel eingestellt wurde, da man nicht ausreichend Spielzeug verkaufte. Auch die Animationen waren erstklassig.

      • Sehe ich gleich und doch anders.
        Das „alte“ DuckTales hat es geschafft Abenteuer und Mysterien besser einzufangen – was auch klar der Fokus war. Die Charaktere waren eben flach und langweilig.
        Das Neue DuckTales machte es genau andersrum. Tolle Charaktere und super geschriebene Geschichten, aber das Thema der Abenteuer und Mysterien tritt hier klar zu Gunsten des vorgenannten im Hintergrund.

        Beides tolle Serien mit jeweiligen Stärken.

        Bzgl. Thundercats kann ich zustimmen. Ich fand ja auch das 200x Masters of the Universe reboot gut.

        • André Westphal says:

          Das MOTU-Reboot von 2002 war klasse, leider ist Revelation nun riesiger Schund geworden, der hoffentlich von Netflix schnell wieder begraben wird :-/.

          • Hab mir die 5 Folgen angeschaut und bin mehr als zufrieden. Mehr Charakterbildung und Zuwendung als gesamt Filmation (halt auch andere Zeit und Zielgruppe)
            Für mich auf den Punkt, für Andere wahrscheinlich nicht so. ^^

            Aber mit der Diskussion schweifen wir zu sehr vom ursprl. Thema ab.

          • Ich fand Revelation klasse.
            Mehr Charakterliebe und -zuwendung als alle Filmation (nagut auch andere Zeit und Zielgruppe).
            Mir gefällt’s, kann aber auch nachvollziehen warum anderen nicht so.

            Aber ich glaube wir schweifen zu sehr vom ursprünglichen Thema ab. 🙂

            (mein erster Kommentar wurde verschluckt, hoffentlich shet das hier jetzt nicht doppelt :/ )

    • Ja, natürlich werfen sie mit Haselnüssen. Ahörnchen und Behörnchen sind zwei Backenhörnchen, die im Park leben und immer wieder mit Micky Maus, Donald Duck und vor allem mit Pluto ins Gehege kommen … seit 1943.

  5. Da kommen bei mir eher Happy Tree Friends-Erinnerungen auf 😀

  6. Das sieht wirklich erstaunlich lieblos aus. Zum Glück kann man seinen Kindern ja auch die alte Serie zeigen (und all die anderen tollen Sachen von früher)

  7. Mir gefällt das Design überhaupt nicht. Dieser Zeichenstil ist nicht zu ertragen 🙁

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