chargEV: Unkompliziert Ladestationen für E-Autos finden (iOS)

Neben Flammenwerfern für die Hausfrau und Raketenprojekten für zukünftige Landungen auf dem Mars verkauft Elon Musk mit Tesla nebenbei auch Elektro-Autos. Doch auch einige andere Hersteller sind seit geraumer Zeit dabei, möglichst umweltschonende Fahrzeuge mit Elektroantrieb an den Mann zu bringen. Doch was nützt mir so ein modernes Auto, wenn ich damit regelmäßig Gefahr laufe, dass ich es mit leerem Akku in irgendeiner Nebenstraße stehen lassen muss, weil ich einfach keine Ladestation in der Gegend finden konnte?

Die nun für iOS erhältliche App chargEV soll an dieser Stelle Abhilfe schaffen. Die App listet sämtliche Ladestationen aller möglichen Anbieter der D-A-CH-Region in einer einzigen Ansicht auf. Wem es mit der Anzeige aller in einer bestimmten Gegend verfügbaren Stationen zu unübersichtlich werden sollte, der kann die Ergebnisse auch nach den Ladesteckern des eigenen Autos, der Ladekarte oder auch der Ladegeschwindigkeit filtern.

Die Stationen können selbstverständlich auch direkt per Karten-App gezielt angesteuert werden. Gibt es vor Ort dann Probleme mit dem Laden, so könnt ihr diese Information über die App melden, damit auch andere Nutzer von chargEV umgehend informiert sind, dass es hier eine Störung gegeben hat. Natürlich lassen sich auch eigene Favoriten anlegen. Sollte an einer favorisierten Station ein Fehler gemeldet werden, so wird der Nutzer umgehend per Push-Benachrichtigung informiert.

Die App greift auf die Daten der Webseiten openchargemap.com und goingelectric.de zurück. Dahinter steht laut Entwickler eine große Elektroauto-Community, die die eingepflegten Daten regelmäßig prüft, aktualisiert und erweitert. Daher stehen zu vielen Stationen auch noch folgende weiter Informationen zu Verfügung:

  • Fotos der Station und genaue Lage
  • Informationen zu Öffnungszeiten oder Zugangsbeschränkungen (Schranken, Tore, …)
  • Geschäfte, Einrichtungen und Zeitvertreib in der Umgebung
  • Zustand der Station
  • Temporäre Einschränkungen durch Bauarbeiten oder Veranstaltungen
chargEV
chargEV
Entwickler: Remus Lazar
Preis: Kostenlos
  • chargEV Screenshot
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Benjamin Mamerow

Blogger, stolzer Ehemann und passionierter Dad aus dem Geestland. Quasi-Nachbar vom Caschy (ob er mag oder nicht ;D ), mit iOS und Android gleichermaßen glücklich und außerdem zu finden auf Twitter und Google+. PayPal-Kaffeespende an den Autor. Mail: benjamin@caschys.blog

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4 Kommentare

  1. Und wieder mal erfolgreich Service an den Kunden abgewälzt. Gibt es sowas nicht von den Betreibern der Ladestationen?

  2. Für Android gibt es Next Plug und Wattfinder. Alle anderen basieren zwar auf irgendwelchen kommerziellen Verzeichnissen, zeigen aber nur einen kleinen Teil der tatsächlichen Säulen und keinen aktuellen Status zur Verfügbarkeit.
    Beide sind kostenlos und nutzen die Daten von GoingElectric, die derzeit einzige mehr oder wenige vollständige Liste von Lademöglichkeiten.
    Ja, es gibt auch diverse Apps verschiedener Anbieter – aber die zeigen nur die Stationen der Anbieter. Die viele kostenlosen, mit Parkplätzen kombinierten und privaten Lademöglichkeiten sind dort nicht enthalten (weil der Anbieter damit kein Geld verdient).
    PS: Und nein, die „offiziellen“ Karten der diversen Ministerien sind alles anderes als vollständig. Dort sind noch weniger zu finden, als bei den großen Ladenetzen.

  3. Zum Thema Ladeinfrastruktur sollte man sich mal den Talk vom Chaos Communication Congress 2017:
    https://media.ccc.de/v/34c3-9092-ladeinfrastruktur_fur_elektroautos_ausbau_statt_sicherheit
    Einfach mal ansehen und dann erneut über die ganze Ladeinfrastruktur nachdenken 🙂

    /dev

  4. ChipsUndCola says:

    Dann fehlt nur noch eine allgemeine Verbreitung der Fahrzeuge… Typisches Huhn-Ei-Problem.

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