CCleaner in Version 5.0 erschienen

Seit vielen Jahren leistet das Tool CCleaner bei vielen Anwendern gute Dienste. Das Tool dürfte mittlerweile jeder kennen, auf Knopfdruck analysiert die Software die Festplatte auf temporäre und löschbare Dateien, spürt Fehler in der Registry auf und löscht auf Wunsch sogar jegliche Browserspuren.

ccleaner 5

Ich denke nicht, dass ich in diesem Blog noch explizit erwähnen muss, dass der Einsatz einer solchen Software immer mit einem gewissen Risiko verbunden ist, da hier oftmals Daten gelöscht werden, in die der Nutzer nicht immer einen Einblick hat. Backup zur Hand haben ist also angesagt. Ich selber habe in meiner Windows-Zeit niemals Probleme mit dem CCleaner gehabt, den es auch als portable Version gibt.

Mittlerweile wollen die Menschen dahinter auch Geld verdienen und bieten Real Time Monitoring und Auto-Updates in der Pro-Version an, der Rest ist weiterhin kostenlos zu haben. Heute ist die finale Version 5.0 des CCleaners erscheinen, der nun auch eine neue Optik mit auch bringt, die laut Angaben der Macher auch besser zu Windows 10 passen soll.

Auch in Sachen Performance und Google Chrome Plugin-Management will man nachgearbeitet haben, sodass die Software nun noch einen Ticken performanter laufen sollte. Zu den zukünftigen Plänen gehört noch ein Disk Analyzer, dieser soll aufzeigen, welche Dateien und Ordner den meisten Platz auf eurer Platte fressen. CCleaner 5.0 ist ab sofort zum Download freigegeben, ich selber greife da immer zu den Builds ohne Installer, die portabel daherkommen.

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caschy

Hallo, ich bin Carsten! Baujahr 1977, Dortmunder im Norden, BVB-Getaufter und Gründer dieses Blogs. Auch zu finden bei Twitter, Google+, Facebook, Instagram und YouTube. PayPal-Kaffeespende. Mail: carsten@caschys.blog

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21 Kommentare

  1. Man sollte zumindest die Registry-Einträge unangetastet lassen. Mit dem Rest gab es bei mir bis jetzt (seit Version 1 User) noch keine Probleme.

  2. Wenn man die Software nicht benutzt ist der Rechner weder langsamer noch funktioniert er schlechter. Für mich ist das verschlimmbesserungssoftware. Ähnlich tuneUp Utilities.
    ein Windows system kann super ohne solche Software Leben. Lediglich das gute Gefühl das „aufgeräumt“ wurde hat man ohne diesen kram nicht. Tipp dafür: Desktop aufräumen und mal das Hintergrund Bild ändern, reicht meistens 😉

  3. @Marv: dann löscht Du also alle Deine temporären Dateien von Hand, egal welches Programm?

  4. Temporäre Dateien heißen temporäre Dateien, da sie in der Regel von den Programmen, die sie anlegen, selber „gelöscht“ bzw. durch neue temporäre Dateien ausgetauscht werden. So sollten Programme zumindest programmiert sein. Sonst wären es keine temporäre Dateien.

    Solche Tools sind halt Balsam für die Seele – defacto brauch man sich aber nicht unbedingt und gerade bei die Registry-Funktion sollte man meiden, wenn man keinen Peil hat, was man da tut.

  5. Ich lösche sie gar nicht. Wenn ich den mal in Platz Problematik geraten sollte per Hand. Allerdings ist das selbst auf meiner privaten Kiste mit ner 64gb ssd (Programme und so auf ner hdd) nicht passiert die seit Jahren läuft. Die Dateien tun niemandem etwas. Liegen rum und verbrauchen keinerlei Leistung. Jedem das seine. Aber die Erfahrungen die unser Team und auch ich privat mit solchen Programmen gemacht haben, reichen aus um dem bzw den Programmen schlechte Noten auszustellen. Explizit rede ich von nicht mehr funktionierenden Programmen und oder Betriebssystemen.

  6. Ich nutze den CCleaner tatsächlich, um Speicherplatz freizuräumen. Aber das sowieso nur, wenn mal wieder Wartung bei mir ansteht, also ca. 1x im monat. Zuerst wird die Windows-Bereinigung angeworfen, dann alte Updates aus dem WinSxS-ordner entfernt (per DISM), dann Bereinigung von Temp-Ordnern (sonst lasse ich fast nichts löschen). Danach wird der Rechner mit Kaspersky gescannt, Malwarebytes, Emsisoft Emergency Kit, die SSD auf Fehler geprüft, TRIM manuell ausgelöst und dann ein sauberes Backup gezogen. Hat sich bestens bewährt, diese Methode.

  7. Ich bin kein Fan von solchen Pauschal-Aussagen wie „Das ist überflüssig“ oder „Das ist gut“. Ich denke das es immer auf den User ankommt der vor dem Bildschirm sitzt und natürlich auf den Verwendungszweck. Gerade wenn man eine kleine SSD hat und auf Speicherplatz angewiesen ist, ist das schon eine feine Sache. In ein paar Monaten können sich schnell ein paar Gigabyte an Junkdaten ansammeln, je nachdem wie in User sein Rechner nutzt. Ein „Experte“ sollte auch wissen das nicht immer alle Temp-Dateien im Temp-Ordner gelöscht werden. Zum Thema „Registry“ kann ich wieder nur erwähnen, das es darauf ankommt wer vor dem Bildschirm sitzt. Allgemein sollte man solche Cleaner-Tools nur nutzen, wenn man wirklich weiß was man damit macht und das setzt halt ein gewissen Know-how voraus.

    @Marius: So in etwa warte ich meinen Rechner auch und wie du schon sagst, bisher bewährt sich die Methode.

  8. @Dennis: Auf jeden Fall ist es wichtig wer es nutzt. Wir betreuen eine Menge Privat Kunden und auch kleine bis mittelgroße Unternehmen. Privatkunden wissen eben meist nicht was das Programm genau macht. Da entstehen die Probleme. Des Weiteren habe ich die Software sogar schon auf Domain Controllern gesehen… Da kann ich mir nur an den Kopf fassen…

    Immer mit Vorsicht genießen den Kram. Und wenn man keine Ahnung hat gar nicht. Und das ist bei den Lesern dieses Blog eh eher unwahrscheinlich.

  9. @Marv: Da gebe ich dir völlig Recht. Da sind wir einer Meinung.

  10. „Datenträgerbereinigung“ ist schon seit Ewigkeiten bei Windows dabei und räumt sowohl Temporäre Dateien als auch div. andere Sachen auf. Anschließend wäre dann ein Defrag ganz nützlich.
    Dieses Aufräumen der Registrierung ist mittlerweile überflüssig, die Zeiten, wo die Rechner an allen Ecken und Kanten zu lahm waren und man Auswirkungen dieser Aufräumarbeiten spüren konnte, sind lange vorbei. Der Großteil der sogenannten „Registryfehler“ sind eh nur Verknüpfungen auf nicht mehr vorhandene Dateien.
    User sind besser beraten, wenn sie beim Installieren keine Schnell- oder Quickinstallation auswählen, sondern benutzerdefiniert und div. Spy-, Scareware und wie die auch immer heißt, gar nicht erst installiert.

  11. Ich räume damit von Zeit zu Zeit auch die Registry auf. Ich ziehe auch den USB Stick ohne sicheres Entfernen ab und esse zuviel Süßigkeiten. Das Leben ist schön.

  12. Dieser Lars bester Lars. Dein PC Name ist auch „YOLO“ oder? 😉

  13. Warum nutzt man nicht einfach die Tools die Windows einen bereit stellt ?
    Laufwerk -> Rechtsklick -> Eigenschaften -> Bereinigen
    Macht auch nichts anders wie solche Tools.

  14. Die meisten Funktionen verwende ich auch nicht, aber richtig eingestellt hat man mehrere Funktionen in einem Tool vereint im direkten Zugriff, wie das Löschen der temporären Dateien (lol @ „sollten die Programme selbst löschen“). Oder es gibt unter Windows 8 die Systemstartverwaltung über msconfig nicht mehr, und wenn man den Task Manager durch den Process Explorer ersetzt hat hat man die entsprechende Funktion auch nicht im direkten Zugriff, da ist das Tool ganz praktisch. Spezialisierte Tools wie ShellExView oder AutoRuns sind praktisch aber für den Alltagseinsatz too much. Ein anderer Anwendungszweck ist z.B. das Zurücksetzen von Profilen auf Schulungsrechnern einschließlich der verschiedenen Browser. Es gibt zwar von Haus aus „flüchtige“ Windows Benutzerprofile, aber in der Regel macht man das lieber manuell, z.B. weil das Profil sonst auch futsch wäre wenn der Rechner ungewollt neustartet.

  15. Rein interessehalber die Frage, weil ich solche Software nicht benutze:

    Ich mache regelmäßig die Datenträgerbereinigung mit Bordmitteln von Win 8.1, die unter anderem auch z. B. Cache und temporäre Dateien löscht. Darüber hinaus macht Win 8.1 sowieso standardmäßig eine Defragmentierung der Festplatte.

    Welche echten Vorteile hätte ich dann noch von so einem externen Tool?

  16. @lentille
    Zusammen mit CCEnhancer entfernt das Programm auf jedem System auch hunderte von Logs und Gebrauchsspuren von Programmen.
    Dazu bedarf es aber Fachkenntnis, denn ein paar zu viel gesetzte Haken können den Komfort nachhaltig vermindern. 😉

  17. Ich hab mit CCLeaner noch nie das System zerschossen. Das mag auf andere Programme wie TuneUp und Registry Mechanic zutreffen, aber dieses Programm kann man ruhigen Gewissens empfehlen. Einfach auf den Standardeinstellung lassen und es kann nichts passieren.

  18. Seit Windows Vista sind solche Programme definitiv unnütz.
    Bei XP und niedriger merkt man noch deutlich Unterschiede, aber die modernen Betriebssysteme und Programme sorgen selbst für Ordnung. (um es mal leienhaft auszudrücken).
    Also Finger weg!

  19. Das ist so pauschal falsch. Sowohl, dass „solche Programme“ generell unnütz sind als auch, dass XP davon in irgendeiner Form besonders profitiert hätte.
    Und unter Windows sorgt leider nicht allzu viel für Ordnung, was im Wesentlichen aber auch daran liegt, dass viele Entwickler sich einfach nicht an Microsofts Designvorgaben halten (die sich aber auch gern mal ändern und etwas undurchsichtig sind) bzw. alte Programme einfach nicht mehr gepflegt werden, aber auch an strukturellen Systemschwächen. Allein, dass zehn verschiedene Programme ihre Einstellungen an zehn verschiedenen Stellen ablegen können und dürfen ist Grütze, so wird das restlose Entfernen eines Programms in Kombination mit der viel zu komplexen Registry beinahe unmöglich. Das ist auch o.g. historischen Altlasten und der Freiheit geschuldet die man unter Windows im Gegensatz zu restriktiveren Systemen hat, aber fällt mitunter doch eher schmerzhaft auf.

  20. Wer glaubt mit solchen „Tools“ sein PC sauber halten zu können, sollte lieber wieder an den Weihnachtsmann glauben., denn siehe hier …. oder warum glaubt ihr google wird immer fetter und weis immer mehr? Sicherheit? LOL .. Nein, bald kommt 3-fach Sicherung, per Cam, dann braucht man keine Personalausweis mehr.

    Und C@schy geht auch nach 10+ Jahren mit solchem Schrott hausieren .. liegts am gooogle Geld das beide (er u. die Software bekommen)…. Schaut EUch mal WiseDiskCLeaner an, was noch alles findet an „Tracres“ ..Und ja, ich bin gekauft LOL

  21. Google weiß immer mehr, weil die Leute gedankenlos Google-Dienste und Geräte nutzen.
    Das hat herzlich wenig mit den Spuren zu tun, die man sonst so auf einem Rechner durch Benutzung hinterlässt.
    In der von mir oben beschriebenen Weise leistet CCleaner sehr gute Arbeit.

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