Canon EOS R3 angekündigt: Full-Frame-Systemkamera für hohe Ansprüche

Canon hat die neue Systemkamera EOS R3 angekündigt. Allerdings nennt man noch keine ausführlichen technischen Daten. Klar ist lediglich, dass es sich um eine Premium-Kamera im Vollformat-Design (35 mm) handeln wird. Canon hat auch schon einen Stacked-CMOS-Sensor mit rückseitiger Beleuchtung und den Bildprozessor Digic X bestätigt. Man wende sich mit der Kamera an professionelle Fotografen und Enthusiasten.

Nicht nur für Fotos, auch für Videos wolle man laut Canons erster Mitteilung mit der EOS R3 beste Qualität liefern. 30 Bilder pro Sekunde sollen sich mit AF-/AE-Tracking knipsen lassen, bei elektronischem Verschluss. Hier solle zugleich die Bildverzerrung minimiert werden. Bewegte Motive sollen selbst bei schwachem Licht mit wenig Noise erfasst werden.

Auch seine Dual-Pixel-CMOS-AF-Technologie behält Canon bei. Im Kern wird dadurch die Präzision des Autofokus stark erhöht. Für die Canon EOS R3 komme zudem ein Algorithmus zum Einsatz, der die Augenerkennung und die Erkennung menschlicher Oberkörper optimiere. Das solle sowohl die Porträtfotografie als auch Bilder bei schnellen Bewegungen, etwa beim Sport, auf eine neue Stufe hieven. Die R3 sei laut Canon zudem die erste Kamera, die eine Funktion namens „Eye Control“ einbinde. Beim Fotografieren und dem Blick durch den Viewfinder werde der Autofokus-Bereich entsprechend der Augenbewegungen des Fotografen angepasst.

Was die Canon EOS R3 kosten wird und wann sie verfügbar sein wird, ist noch offen. Da wird der Hersteller sicherlich im Jahresverlauf noch Informationen nachreichen.

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André Westphal

Hauptberuflich hilfsbereiter Technik-, Games- und Serien-Geek. Nebenbei Doc in Medienpädagogik und Möchtegern-Schriftsteller. Hofft heimlich eines Tages als Ghostbuster sein Geld zu verdienen oder zumindest das erste Proton Pack der Welt zu testen. Mit geheimniskrämerischem Konto auch bei Facebook zu finden. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

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4 Kommentare

  1. „Eye Control“ ist ja nicht wirklich neu. Canon hatte bereits vor x Jahren eine analoge EOS 5 ( mit Kleinbildfilm ), bei der einer der 5 AF-Punkt über die Augenbewegung im Sucher ausgewählt wurde.
    Später gabe es eine digitale EOS mit selber Funktion und mehr AF-Punkten, hat sich aber nciht durchgesetzt.

    • Die EOS 3 und EOS 30 hatten noch EyeControl, ich glaube die EOS 50 auch noch. Bei den Digitalen hatte das noch keine.

      Bei der EOS30 fand ich das damals ganz angenehm, weil man damit wirklich schnell zwischen den AF-Feldern wechseln konnte. Deren Anzahl war allerdings auch sehr begrenzt, zumindest im Verhältnis zu dem was heutige Systeme da bieten.

      Mal sehen wie Canon das umsetzt. Mir würde es da wirklich helfen, wenn man per EyeControl den Startpunkt des AF festlegen könnte. Gerade wenn man die Tracking-Features des AF bei der R6 nutzt beisst sich der AF gerne mal am Anfang an der falschen Stelle fest. Wenn man dann per EyeControl und AF-Taste einfach den Startpunkt vorgeben könnte anstatt sich auf die Automatik zu verlassen, das wäre schon cool.

  2. Das mit der Eyecontrol ist spannend. Noch spannender ist, dass Canon das schon in den 90ern in die analogen Modelle verbaut hat aber danach warum auch immer nicht weiterentwickelt hat.
    Hab mir den Spass gemacht und einfach mal ne EOS 3 auf Kleinanzeigen geschossen. Bin gespannt wie die sich mit Film macht. 🙂

  3. warum nicht einfach Sucher und Rauschen statt Viewfinder und Noise? Wurden die Begriffe aus der englischen Pressemitteilung abgeschrieben?

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