Canalys: 720.000 Smartwatches auf Basis Android Wear wurden 2014 verkauft

Vorab werfe ich ein, dass ihr bei den folgenden Zahlen bedenken müsst, dass diese von Marktforschern und Analysten stammen. Es gibt meines Wissens keine echten Verkaufszahlen schwarz auf weiß, lediglich Aussagen der Firma Canalys. Zu den Kunden von Canalys gehört beispielsweise Apple, Google, Sony und diverse andere Schwergewichte.

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So, was gibt es zu berichten? Lediglich 720.000 Smartwatches auf Basis Android Wear setzten die Firmen im Jahr 2014 ab. Wohlgemerkt war die Plattform bis Ende 2014 erst für ein halbes Jahr zu haben. Insgesamt wurden global wohl 4,6 Millionen smarte, tragbare Geräte verkauft, von denen eben 720.000 Smartwatches mit Android Wear waren.

Der Einäugige unter den Blinden? Die Motorola Moto 360, sie soll sich nach Aussagen von Canalys an die Spitze der Verkaufszahlen gesetzt haben. Auch zu LG hatte man etwas zu sagen, so soll die neuere LG G Watch R bessere Erfolge gefeiert haben, als deren Vorgänger, die LG G Watch.

Dem MiBand von Xiaomi hingegen attestierte man gute Zahlen, was sicherlich auch am Anschaffungspreis des Smartbands liegt. 1 Million Armbänder soll Xiaomi demnach abgesetzt haben. Gesamt betrachtet führt derzeit wohl Samsung den smarten Wearablemarkt an, sechs Geräte in 14 Monaten mit verschiedenen Systemen reichten dafür. Im Bereich der Basic-Tracker liegt hingegen Fitbit vorne.

Und, sofern ihr ein Wearable euer Eigen nennt, was oxidiert bei euch am Arm herum?

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caschy

Hallo, ich bin Carsten! Baujahr 1977, Dortmunder im Norden, BVB-Getaufter und Gründer dieses Blogs. Auch zu finden bei Twitter, Google+, Facebook, Instagram und YouTube. PayPal-Kaffeespende. Mail: carsten@caschys.blog

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2 Kommentare

  1. Benutze selber seit 3 Jahren täglich ein FitBit und richte meine kcal-Aufnahme danach.
    Hatte erst das Ultra und als es kaputt ging wurde es durch ein one ersetzt. Das miBand trage ich aus neugier auch allerdings ist die App unbrauchbar.

    Wenn eine Android Wear Smartwarch mit folgenden Eigenschaften erscheint rüste ich auf:
    * GPS
    * 24/7 Herzfrequenz messung
    * Hoffentlich mehr als 4gb Speicher für mp3s und podcasts

    Warum gibt es eigentlich noch keine „noname“ smartwatches aus China für kleines Geld?

  2. Weil auch noname Hersteller die physikalischen Grenzen der Akkutechnologie nicht verändern können und zudem erfolgreiche Modelle Reverse engineeren. Die gibt es aber noch nicht.

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