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Canalys: Prognose geht von 163 Millionen verkauften smarten Lautsprechern im Jahr 2021 aus

Die Analysten von Canalys haben einen neuen Bericht veröffentlicht, der einen Ausblick auf das kommende Jahr geben soll. Er prognostiziert, dass 2021 weltweit rund 163 Millionen smarte Lautsprecher verkauft werden. Zu dieser Gesamtsumme zählen in dem Fall auch smarte Displays, die im Normalfall ja ebenfalls über einen Lautsprecher verfügen.

Die Prognose entspricht einem Wachstum von 21 Prozent im Vergleich zum noch laufenden Jahr. Dieses Jahr verbucht China demnach das größte Wachstum mit 16 Prozent für sich, der Rest der Welt käme laut dem Bericht auf knapp 3 Prozent. Grund hierfür sei, dass zumindest Festlandchina die Pandemie wieder einigermaßen im Griff haben soll, was für die restliche Welt leider noch nicht gilt.

Die Pandemie ist allerdings auch schuld daran, dass für die heimische Unterhaltung aktuell noch immer reichlich neue Technik angeschafft wird, zu der nun mal auch smarte Lautsprecher zählen. Für den Start ins kommende Jahr sieht es daher schon jetzt ganz gut aus, so der Bericht weiter. Demnach sollen sich dann auch die Märkte außerhalb Chinas erholen und ihren Anteil zum globalen Wachstum leisten können.

Apple konnte mit seinem kürzlich vorgestellten HomePod mini noch nicht so richtig überzeugen, die Konkurrenz in dem Preissegment ist eben nicht gerade klein und hier und da auch mit besseren Assistenten ausgestattet. Die Prognose geht aber auch noch über das kommende Jahr hinaus: So sollen bis 2024 weltweit rund 640 Millionen solcher intelligenten Lautsprecher installiert sein, unabhängig davon, wie sehr sich viele Menschen noch immer gegen deren Anschaffung wehren.

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Benjamin Mamerow

Nordlicht, Ehemann und Vater, hauptberuflich mit der Marine verbündet. Außerdem zu finden auf Twitter. PayPal-Kaffeespende an den Autor. Mail: benjamin@caschys.blog

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6 Kommentare

  1. Das einzige was für mich noch unverständlicher ist als das Bedürfnis nach einem omnipräsenten Audio UI in Wohnräumen ist, wieso ausgerechnet Chinesen sich auf so eine gigantische Datenschutzproblematik einlassen sollten.

    ..ob es uighurische Hotwords gibt? 😀

  2. Ziemlich einfach, diese Assistenten sind nützlich, bequem und nehmen einen Kleinigkeiten ab.
    Klar kenne ich die Datenschutz Probleme, aber deswegen mag ich nicht auf Alexas Routinen verzichten.

    Außerdem glaube ich nicht das China in diesen Wachstumsmarkt irgendwas anderes sieht als zu verdienendes Geld.

  3. Sprachsteuerung und -rückmeldung wird immer wichtiger: vor allem im Auto. Nicht nur daß man keine Geräte mit Touchscreen während der Fahrt in die hand nehmen darf – auch Mikrofone für Betriebs-, Amateur- oder CB-Funk darf man nicht mehr halten bzw. nur noch innerhalb bestimmter Übergangszeiten.Unsinnig, denn Mobilfunkgeräte mit handmikrofon gibt es – anders als Smartphones schon seit 50 Jahren und mehr und bislang war ihre nutzung während der Fahrt nie ein problem gewesen. Ich kenne Funkamateurkollegen die mit einer Kniebügel-Morsetaste unterwegs – wohlgemerkt beim Fahren – Telegrafie-Verbindungen ganz unfallfrei abgewickelt haben. Alles übungssache. Aber ja jetzt ist das alles schlecht und daher werden immer mehr Sprachassistenzsyteme gerade im Bereich Automotive Einzug halten . Und natürlich dann auch zu hause . Übrigens eine natürlichere Form des Informationsaustausches als Schreiben / Tippen und Lesen – die sprache war vorher , erst dann kam die Schrift . insofern sind für mich persönlich sprachassistenzsysteme in Alltagssituationen die natürlichste form der mensch-Maschine -interaktion . Und vielleicht sind Menschen aus dem asiatischen Kulturkreis da einfach offener und weniger „Problemängstlich“ als z. B. europäer – siehe pflegeroboter z. B. in japan.

    • No front aber deine Groß- und Kleinschreibung ist wirklich übel.

      • hi joe , ja klar . ich werde es halten wie früher die 3. fernsehprogramme als sie noch schrifttafeln für ihre programmvorschau hatten: sie schrieben alles klein . fortschrittlich , hat sich im deutschen sprachraum ja leider nie durchgesetzt . zumindest wie im englischen, nur satzanfänge und eigennamen groß, hätte man schon längst bei einer der rechtschreibdeformen , ach nein rechtschreibreformen sollte das ja heissen – lach – umsetzen können. Aber nein wir bleiben an dieser antiquierten groß- und lkleinschreibung hängen . Njaja , mir egal , wenn ich am smartphone antworte kann ich ja auch diktieren … hier am stationären computer hab ich aber noch ne echte tastatur . Übrigens für all die die meinen man könne ohne groß- und kleinschreibung keine anspruchsvollen texte lesen: guck dir mal die brailleschrift an: die kent keine großbuchstaben , nur „vorschaltzeichen“ für großschreibung , die aber im normalen literaturbraille nicht gesetzt werden. Und dennoch gibt es den „Faust“ auch in braille . Also alles blödsinn mit der notwendigkeit von großbuchstaben !

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