Canalys: Nachfrage im PC-Markt sinkt, Produktion stark ausgebremst

Immer wieder melden sich Unternehmen wie Canalys, IDC oder dergleichen zu aktuellen Entwicklungen auf den Technikmärkten zu Wort. So geschehen nun durch Canalys in Bezug auf die weltweiten PC-Verkaufszahlen im zweiten Quartal dieses Jahres. Laut Canalys hat hier nämlich unter anderem die Zero-COVID-Politik in China und damit einhergehende Stilllegungen dafür gesorgt, dass die Produktionen teils zum Erliegen kamen. Als Ergebnis sind laut aktueller Zahlen die Gesamtlieferungen von Desktops und Notebooks um 15,0 % auf 70,2 Millionen Stück im Jahr zurückgegangen, ein Tiefstand wie zuletzt 2020.

Die drohende Inflation in vielen wichtigen Teilen der Welt sorgt dafür, dass auch die Nachfrage immer kleiner wird, die Menschen viel eher zusehen, ihr Geld zusammenzuhalten. Die Auslieferungen von Notebooks fielen im zweiten Quartal 2022 um 18,6 % auf 54,5 Millionen Stück und damit das dritte Quartal in Folge, da die Beschaffung im Bildungsbereich im Vergleich zum Vorjahresquartal weiterhin gedämpft blieb. Desktops verzeichneten ein geringes Wachstum von 0,6 % auf 15,6 Millionen Stück, hier sei aber auch bald wieder mit einem Rückgang zu rechnen.

Lenovo behauptet als Hersteller auf jenem Markt weiterhin den ersten Platz, trotz eines Auslieferungsrückgangs von 12 % auf 17,5 Millionen Geräte. HP musste von den fünf größten Anbietern den größten Rückgang hinnehmen, die Gesamtlieferungen fielen hier um 28 % auf 13,5 Millionen Geräte. Dell lag dicht hinter HP auf dem dritten Platz und verzeichnete einen relativ kleinen Rückgang von 5 % auf 13,2 Millionen Geräte, wobei der Marktanteil des Unternehmens im Vergleich zum Vorjahr um zwei Prozentpunkte stieg. Acer und Asus sind ebenfalls in den Top 5 vertreten, mit Rückgängen von 19 % bzw. 5 %.

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Ein Kommentar

  1. Der normale User kann ja auch mit einem drei oder vier Jahre alten PC eigentlich alles machen (Office, Internet). Betreibe momentan auch ein 6 Jahre altes Notebook, Fedora (Linux) drauf und rennt besser als mit Windows. Immer einen aktuellen PC zu haben ist nur was für Gamer oder man bearbeitet in seiner Freizeit halt Videos.
    Schneller sind die Prozessoren ja nicht unbedingt geworden, sondern eher sparsamer.

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