Browser-Benchmarks in Windows 10 bescheinigen verbesserte Render-Engine für Project Spartan

Microsofts neuer Browser mit dem Projektnamen „Spartan“ wird mit Windows 10 Einzug auf die Rechner der Nutzer erhalten. Neben den neuen Funktionen, wie das Beschriften von Webseiten, die dann mit anderen geteilt werden können, soll der neue Browser auch in Sachen Performance eine gute Figur machen. Was mit der neuen Render-Engine möglich ist, hat sich AnandTech angeschaut und festgestellt, dass es in manchen Bereichen starke Verbesserungen gibt. Nicht vergessen sollte man jedoch, dass es sich hier noch nicht direkt um Spartan handelt, sondern eine experimentelle Funktion im Internet Explorer. Der Spartan Browser ist in der aktuellen Technical Preview von Windows 10 noch nicht vorhanden.

Spartan_Performance

Durchlaufen musste die experimentelle Version einige Browser-Benchmarks, die größten Sprünge im Vergleich zum aktuellen Internet Explorer wurden im Octane 2.0 und dem Kraken 1.1 Benchmark erreicht. Dass es kaum Verbesserungen im Sunspider-Benchmark gibt, ist dem Umstand geschuldet, dass Microsoft den Internet Explorer bereits für Sunspider optimiert hatte.

Wer die Windows 10 Technical Preview bereits nutzt, kann die neue Engine auch selbst im Internet Explorer aktivieren. Über about:flags den Eintrag Enable Experimental Web Platform Features auf enabled stellen. Eine kleine Anzahl an Nutzern wird das Feature bereits standardmäßig aktiviert haben. Insgesamt legen die Benchmarks des experimentellen Internet Explorers nahe, dass Spartan ein flotter Browser wird. An WebGL und HTML 5 muss Microsoft zwar noch schrauben, der deutliche Sprung in den anderen Bereichen lässt aber hoffen, dass dies auch noch erledigt wird.

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Sascha Ostermaier

Technik-Freund und App-Fan. In den späten 70ern des letzten Jahrtausends geboren und somit viele technische Fortschritte live miterlebt. Vater der weltbesten Tochter (wie wohl jeder Vater) und Immer-Noch-Nicht-Ehemann der besten Frau der Welt. Außerdem zu finden bei Twitter (privater Account mit nicht immer sinnbehafteten Inhalten) und Instagram. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

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4 Kommentare

  1. Ist HTML5 als die Zukunftstechnologie nicht am entscheidensten? Und gerade da ist der Zuwachs eher mau. Aber sie haben ja noch was Zeit und sind definitiv auf dem richtigen Weg.

  2. Den Chrome-Wert bei Sunspider halte ich schlichtweg für falsch. Ich erhalte hier mit meiner Chrome-Version und einem Standard i5-Prozessor einen Wert von 174ms (Sunspider 1.0.2, Chrome 42) und 195ms (Chrome 40).

  3. @Michael: dann nimm mal den aktuellen IE und schaue wie viel du dann bekommst 🙂

  4. Ich muss Michael recht geben, ich hab zuhause auf einem E8200 (und der ist wahrhaftig langsamer als der i7-860) und Chrome 40 (40.0.2214.93) getestet und habe in jedem Benchmark bessere Werte als oben angegeben.
    Zumindest die Chrome-Werte scheinen hier einfach nicht zu stimmen.

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