Brendan Eich tritt als Mozilla CEO zurück

Es war eine heiße Diskussion rund um Brendan Eich. Der wurde nämlich Mozilla CEO, kam aber im Netz und bei Mitarbeitern stark in die Kritik, weil er mittels barer Münze eine Organisation unterstützte, die sich gegen die gleichgeschlechtliche Ehen einsetzte. Nun der Rücktritt von Eich, der für Mozilla und für die verärgerte Community sein soll. Mozilla lebt von Hilfen und Helfern aus der ganzen Welt – egal welche Rasse, egal welche Vorlieben, Sprache, Alter oder sonst etwas – so Mitchell Baker, Executive Chairwoman von Mozilla.

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Weiterhin teilt sie mit, dass man wisse, warum die Menschen verärgert sind – es ist auch, weil man sich als Mozilla nicht treu geblieben ist. Man habe nicht gehandelt, wie man das von Mozilla erwartet habe. Ich wünsche Mozilla viel Glück auf allen Wegen und bei allem, was sie tun – denn Mozilla ist sehr wichtig für das freie Internet. Und um meine persönliche Meinung kundzutun: die Spende von Brendan Eich ist dumm gewesen, der unterstützte Grund ist auch mehr als dumm, gar verachtend. Menschen können sich ändern, das hab ich in meinem Leben auch hinbekommen – das schafft ein Brendan Eich hoffentlich auch.

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caschy

Hallo, ich bin Carsten! Baujahr 1977, Dortmunder im Norden, BVB-Getaufter und Gründer dieses Blogs. Auch zu finden bei Twitter, Google+, Facebook, Instagram und YouTube. PayPal-Kaffeespende. Mail: carsten@caschys.blog

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53 Kommentare

  1. Ähm und der Typ wird jetzt nicht wegen seiner Meinung diskriminiert?
    Haben die nicht grad selbst gesagt, dass es für alle Menschen ist? außer die nicht die selbe Meinung teilen wie die Community?

    Aha…das ist also frei?

  2. @mini: das sehe ich schon etwas anders. ich weiss, worauf du hinauswillst, aber das zählt nicht in dieser sache.

  3. plantoschka says:

    Tja hätte nicht sein müssen. Ist halt seine Meinung und so lange er da nicht gewalttätig vorgeht, sehe ich da kein Problem. Homophonie wird in unserer Gesellschaftlichen Struktur eh immer seltener. Vor 100 Jahren dagegen war vermutlich fast jeder noch homophob.

    Privates und Job sollte man trennen.

    Toleranz gegenüber den intoleranten 😉

  4. Kamikater says:

    @mini
    Intoleranz gegenüber Intoleranten! Gut so.

    @plantoschka
    lol

  5. Richtiger Schritt. Wer Diskriminierung fördert und für einen freien Browser steht hat das Konzept nicht ganz verstanden.

  6. Prima, da hat die Hexenjagd der Gutmenschen ja wieder richtig toll geklappt.
    Ein politisch Unkorrekter beugt sich dem kreischenden und geifernden Mainstream.
    Hurra!
    Und die Moral von der Geschicht:
    „[zensiert] Moral verträgt man nicht.“

  7. Zitat: „Und um meine persönliche Meinung kundzutun: die Spende von Brendan Eich ist dumm gewesen, der unterstützte Grund ist auch mehr als dumm, gar verachtend.“

    Ich finde hier die Betonung auf „persönliche Meinung“ gut. Ich bin dankbar für die Freiheit, eine eigene Meinung haben und äußern zu dürfen.

    *Meine* persönliche Meinung ist eine andere. Ich versuche mal, eine andere Perspektive zu zeichnen:

    Wir haben hier – wie die Amis auch – Religionsfreiheit. Das ist gut so. Bedeutet aber auch, dass ich an den Inhalt der Bibel glauben und diesen auch äußern darf. Gemäß der Bibel ist eine Ehe eine Verbindung von Mann und Frau (die erste Ehe: Adam und Eva). Nicht Adam und Adam.

    Da die Amis auch Religionsfreiheit haben: ist es denn nicht diskriminierend Eich gegenüber, ihn für seine persönliche Überzeugung abzustrafen?

  8. Dann sind ja nun alle Kritiker glücklich und Mozilla kann sich hoffentlich wieder dem zuwenden, was sie normalerweise tun: einen Beitrag zum Web leisten…

  9. Die Hexenjagd fand ich zwar auch übertrieben, aber letztendlich war er nicht einfach nur ein kleiner Angestellter, sondern CEO einer Gesellschaft, die lt. eigenen Aussagen nun einmal eine bestimmte Philosophie und Einstellung vertritt. Und da darf man schon die Frage stellen, ob jemand, der privat für eine Kampagne gegen die Eheöffnung für homosexuelle Paare spendet, der Öffentlichkeit das richtige Bild von Mozilla vermittelt.
    Dass nicht Mozilla gespendet hat und deswegen in meinen Augen besonders die Boykottaufrufe deutlich überzogen waren und der gute Herr natürlich das Recht hat, seine Meinung zu sagen, steht dann jeweils auf einem anderen Blatt.
    Insofern: Die Trennung von Mozilla und Eich ist legitim und ich sehe das positiv, aber die Art und Weise, wie es dazu gekommen ist, war nicht in Ordnung.

  10. porscheproletos says:

    Die Gedanken sind frei,
    wer kann sie erraten?
    Sie fliegen vorbei
    wie nächtliche Schatten.
    Kein Mensch kann sie wissen,
    kein Jäger erschießen
    mit Pulver und Blei.
    Die Gedanken sind frei!

    Ich denke, was ich will
    und was mich beglücket,
    doch alles in der Still‘,
    und wie es sich schicket.
    Mein Wunsch und Begehren
    kann niemand verwehren,
    es bleibet dabei:
    Die Gedanken sind frei!

    Und sperrt man mich ein
    im finsteren Kerker,
    ich spotte der Pein
    und menschlicher Werke;
    denn meine Gedanken
    zerreißen die Schranken
    und Mauern entzwei:
    Die Gedanken sind frei!

    Drum will ich auf immer
    den Sorgen entsagen,
    und will mich auch nimmer
    mit Grillen mehr plagen.
    Man kann ja im Herzen
    stets lachen und scherzen
    und denken dabei:
    Die Gedanken sind frei!

    UN Menschenrechts Charta

    Artikel 18
    (1) Jed­er­mann hat das Recht auf Gedanken-, Gewis­sens– und Reli­gions­frei­heit. Dieses Recht umfasst die Frei­heit, eine Reli­gion oder eine Weltan­schau­ung eigener Wahl zu haben oder anzunehmen, und die Frei­heit, seine Reli­gion oder Weltan­schau­ung allein oder in Gemein­schaft mit anderen, öffentlich oder pri­vat durch Gottes­di­enst, Beach­tung religiöser Bräuche, Ausübung und Unter­richt zu bekunden.

    (2) Nie­mand darf einem Zwang aus­ge­setzt wer­den, der seine Frei­heit, eine Reli­gion oder eine Weltan­schau­ung seiner Wahl zu haben oder anzunehmen, beein­trächti­gen würde.

    „Als sie die Kommunisten holten,
    habe ich geschwiegen,
    ich war ja kein Kommunist.

    Als sie die Sozialdemokraten einsperrten,
    habe ich geschwiegen,
    ich war ja kein Sozialdemokrat.

    Als sie die Gewerkschafter holten,
    habe ich geschwiegen,
    ich war ja kein Gewerkschafter.

    Als sie mich holten,
    gab es keinen mehr,
    der protestieren konnte.“

    Und natürlich ist in diesem Fall, aber wirklich nur in diesem, alles gaaaanz anders! Geschichte neigt dazu, sich zu wiederholen.

  11. mac.extra says:

    @pawel, Religionen die zu Mord aufrufen gehören verboten, die Bibel ist nichts als ein weiteres von hasserfüllten Idioten geschriebenes Buch.

    Verstehe eh nicht warum Eheleute besser gestellt werden, Kinder sollen belohnt werden und nicht weil Frau und Mann / Mann und Mann / Frau und Frau Ringe austauschen.

    Unterstütze zwar die Hetzjagd auf Eich nicht, bin aber für die Ehe / Adoptionsrecht von homosexuellen Paaren. Einzig aus dem Grund weil ich nicht einsehe warum dieser Personengruppe in einer Demokratie Rechte verweigert werden.

  12. Es ist schon traurig, dass es keine Einsicht gegeben hat. Klar tritt er nun zurück, was soll er auch anderes tun. Aber Integrität hatte er vorher nicht und das hat sich nun sicherlich auch nicht schlagartig geändert.

    Was bleibt ist ein beschädigtes Image von Mozilla und die Gewissheit, dass die Gesellschaft dennoch viel weniger tolerant ist als man gehofft hat. Und wie der Kommentar des Paters zeigt: Religion ist nach wie vor der Hauptantriebsmotor für Intoleranz und Diskriminierung. Es gibt nämlich einen Unterschied zwischen der Ablehnung einer anderen Meinung und der Unterdrückung anderer.

  13. Ist die Hexenjagd jetzt keine Diskriminierung? Ich bin auch für Toleranz und gegen Diskriminierung von Andersdenkenden oder Andersfühlenden. Ich bin aber auch dafür, die EHE als ein familienförderndes Instrument zu sehen.

  14. Es gibt ca. 400 Arten von Lebewesen in der es Homosexualität gibt und eine Art von Lebewesen in der es Homophobie gibt. Was ist nun „unnatürlich“ und was „natürlich“. Aber Dummheiten kann man immer mit Religionsfreiheit begründen.

  15. Bedauerlich. Nicht, dass ich Eichs Spende irgendwie gut oder sinnvoll finde, aber das ist der gottverdammte ERFINDER VON JAVASCRIPT! Technologisch wäre Eich als CEO in einer sehr guten Position gewesen. Auch für die User.

  16. @pawel
    „Wir haben hier – wie die Amis auch – Religionsfreiheit.“
    Falsch!
    Meine amerikanischen Kollegen sind noch nicht – wie ich hier – zu Geldstrafen und Gefängnis verurteilt worden.

  17. @Dominik
    Wieviele Arten von Lebewesen gibt es mit Promiskuität?
    Oder mit Kannibalismus?
    Oder mit gewissen anderen Formen der Sexualität / Ernährung usw., die für Menschen nicht natürlich ist?
    Also wenn man jetzt wirklich anfängt, das Verhalten von Tieren zum Maßstab für den Menschen zu nehmen, muss man sich über das Gejaule, Gekläffe, Gegrunze usw. gegen Brendan Eich wirklich nicht wundern.

  18. Mal an alle die der Meinung sind Eich hätte nicht seine Meinung sagen können.

    Er konnte seine Meinung sagen, keiner hat ihn daran gehindert.
    Allerdings haben dann die Kritiker ihre Meinung über ihn gesagt.

    Sowas nennt man Meinungsfreiheit. Jeder hat die Freiheit seine Meinung zu vertreten. Das bedeutet aber nicht das jedem die Meinung des anderen gefallen muss.

  19. @Andreas G.: Moment, die Kritiker von Eich haben ihn aber letzten Endes vom Stuhl geschubst, wegen… seiner Meinung.

    Das ist der springende Punkt.

  20. Google: Rolf Hermann Lingen

  21. So mal nebenbei:

    Zitat: „egal welche Rasse, egal welche Vorlieben, Sprache, Alter oder sonst etwas – so Mitchell Baker, Executive Chairwoman von Mozilla“

    Gibt es bei dem „sonst etwas“ wirklich keine Grenzen? Was ist zum Beispiel mit Menschen, die Geschlechtsverkehr mit Tieren praktizierten? Hätte Eich sich öffentlich gegen solche Einstellungen gestellt: wäre das auch Diskriminierung seinerseits, oder noch nicht? Wenn nicht, warum?

  22. Robert O. says:

    An alle die hier auf Diskriminierung plädieren: Bitte erst mal über die Gesetzeslage informieren: Allgemeines Gleichbehandlungsgesetz (AGG) §9. Die Wikipedia-Interpretation: „Unterschiedliche Behandlungen wegen der Religion oder Weltanschauung sind ebenfalls ausnahmsweise zulässig (§ 9 AGG). So wird es z. B. keine verbotene Diskriminierung darstellen, wenn ein Muslim nicht als Leiter eines katholischen Kindergartens eingestellt wird.“
    Es handelt sich hier auch nicht um eine ausschließlich deutsche Regelung sondern um die Umsetzung einer EU-Richtlinie (Absatz 23)

  23. @pawel
    Niemand hat hier irgendjemanden vom Stuhl geschubst!
    Herr Eich hat beschlossen zurück zutreten, weil es so vermutlich für ihn und für Mozilla am besten ist.

    Wenn Caschy wegen den zum Teil bekloppten Kommentaren hier das Bloggen aufgibt, dann ist das auch seine Entscheidung, gezwungen hat ihn dazu niemand.

  24. mac.extra says:

    @pawel, § 222 StGB Tierquälerei.

    Wahrscheinlich trifft ein anderer Paragraph zu, bin kein Jurist. Oben genanntes ist das erste dass mir eingefallen ist, ist ja an sich kein Allgemeinwissen…

  25. Thomaso66 says:

    Tja da frage ich mich doch wer von den Menschen die das nun gut heissen das er geht, gehört der Katholischen Kirche an? Und Bezahlt zumindest in Deutschland Kirchensteuer.
    Kann mich nicht erinnern das der Papst Pro Homo EHE ist.

    Ist nun jeder der in Deutschland Kirchensteuer bezahlt automatisch ein Homophob? Glaube ich nicht.

    Wie heisst es doch so schön, wer ohne Sünde ist werfe den ersten Stein.

  26. warum muß jeder himosexualität gutfinden?
    das linksfaschistische weltbild macher leute ist schon arg!

  27. coriandreas says:

    Also, Himosexualität find ich auch unterirdisch.

  28. MichaelCgn says:

    Es ist gut, dass gerade der Druck aus der Entwicklergemeinde und der vielen schwulen Programmierer klar macht: Wer unbedingt meint, er müsse andere Menschengruppen als minderwertig empfinden, der kann ja bitte sich einen anderen Job suchen, als Chef eines solchen Unternehmen.

    Ich stelle mir gerade vor, was hier jemand sagen würde, wenn ein schwuler Chef auf die Idee käme, Ehen zwischen heterosexuellen Menschen abzulehnen.

    Und wer damit nicht leben kann: Nord-Korea, Uganda, Nigeria, Iran oder Saudi-Arabien sind da zu empfehlen.

  29. @pawel

    Er wurde nicht vom Stuhl geschubst sondern ist zurückgetreten.
    Es wurde zwar von den Kritikern gefordert, das er zurücktritt, aber ich kann auch viel fordern wenn der Tag lang ist aber deswegen muss die Forderung nicht erfüllt werden.

    Die einzigen die die Autorität gehabt hätten ihn zu entlassen wäre der Aufsichtsrat gewesen der ihn berufen hat.

  30. Freakyno1 says:

    @harmsi (@0quchen) :

    Wenn man einen Artikel verfasst mit entprechender persönlicher Meinung, dann darf man sich über die folgenden Kommentare nicht wundern und ich bin mir vollkommen sicher, das Caschy das auch weiß. 😉

  31. Es ging doch nie gegen die Meinungsfreiheit von Herrn Eich, sondern darum, was er getan hat, nämlich eine Organisation, die für Ungleichbehandlung von Menschen steht, finanziell zu unterstützen. Und das sollte der CEO einer Organisation wie Mozilla eben nicht tun.

    Genauso wenig, wie der Leiter von PETA Schildkrötensuppe bestellen darf, oder der Leiter von Greenpeace sich mit einer schicken Robbenfellmütze fotografieren lassen sollte. Es ist nicht jede Handlung durch Meinungsfreiheit abgedeckt!

  32. @Ike vollste Zustimmung +

  33. „Klug ist nicht, wer keine Fehler macht. Klug ist der, der es versteht, sie zu korrigieren.“ 😉

  34. @Mac.extra:
    Also Deine Meinung zur Bibel ist sehr diskriminierend. Ich zitiere mal „haßerfüllende Idioten“ Lies mal das neue Testament. Sozialismus ist auf Nächstenliebe fordernde Religionen zurückzuführen wie eben auch das Christentum. Im alten Testament war das nicht der Fall, aber darauf beziehen sich nicht die Christen.

    Dein Hinweis mit dem Paragraphen auf die Tierquälerei ist zwiespältig. Er möchte ja auch nur, daß es kein Gesetz gibt, daß die Ehe zwischen Homosexuellen Paaren erlaubt.

    Ganz allgemein: Homosexualität ist eine natürliche Abnormalität (bitte nicht wertend auffassen, ich betrachte das als Biologe), d.h. sie kommt bei nahezu allen zumindest höheren Tieren vor. Ich bin auch der Meinung, daß Homosexuelle Paare die gleichen Rechte bekommen sollten wie z.B. Steuer, Erbe etc. Dennoch bin ich der Meinung, daß die Ehe für Heteropaare ist. Anders gesagt, ich würde der Homo-Ehe (was diskriminierend in meinen Augen klingt), einen anderen Namen geben. Wie bei Mann und Frau auch, haben beide andere Bezeichnungen, aber keine stellt die eine Person über die andere.
    Ich weiß nicht wie Eich es sieht/sah, persönlich unterscheide ich damit zwischen gleiche Rechte (ja) aber nicht gleich bezeichnen.

  35. Ich persönlich unterstütze Meinungsfreiheit, Religionsfreiheit, usw.

    Andererseits kann man Intoleranz auch nicht immer mit Toleranz begegnen, denn langfristig gewinnt so nur die Intoleranz.

    Auch das Christentum hat (entgegen der eigenen Bekenntnisse) die heidnischen Religionen nicht „besiegt“, weil es ständig „die andere Wange hingehalten hat“, sondern weil es viele Jahrhunderte lang auch einfach mit Feuer und Schwert bekehrt hat.

    Wer der Meinung ist, man könne in einer großen Organisation arbeiten und deren offizielle Philosophie in seinem Privatleben öffentlich nicht zu teilen, der soll doch einfach mal versuchen als bekennender Atheist einen Job bei der katholischen Kirche zu bekommen. 😀

  36. @cashy:
    hier ein Beitrag einer lesbischen mitarbeiterin zu eich.
    http://subfictional.com/2014/03/24/on-brendan-eich-as-ceo-of-mozilla/

    das ist was ich meinte.

  37. Ich habe persönlich nichts aber nichts gegen wer auch immer, ich respektiere jegliche Meinung. Leider sehe ich aber seit geräumiger Zeit dass wenn jemand eine andere Meinung über Homo-Ehe oder Homo im Grunde hat, wird diese Person masslos angegriffen, letztendlich von denjenigen die so tolerant sein müssten…

    My two cents…

  38. WTF?? Religionsfreiheit bedeutet, dass jeder EINZELNE glauben darf, was er will. Und nicht, dass damit Menschen verachtet oder beleidigt (usw) werden dürfen.
    Meine (gilt für ALLE!) Grundrechte hören genau da auf, wo die eines anderen anfangen!

  39. Ike hat mir den Kommentar vorweg genommen.
    Nur darum geht es hier, auch Deine Beispiele sind sehr gut!

  40. Das ist eine Reine Hexenjagd für den COFOUNDER und ehemaliger CTO von Mozilla für Spenden die vor 4 Jahren getätigt wurden. Keinerlei negative Äußerungen trotzdem Millionen von angriffslustige Twitter Beiträge.
    Was für eine intolerante Welt!!

  41. Tja, da wollen Homos wie Jedermann behandelt werden und braten sich doch wieder eine Extrawurst.
    Von anderen Toleranz fordern und selber intolerant sein.
    Gibt keine Sympathiepunkte!

  42. Ach diese Gleichberechtigungs-Fetischisten. (bei Kritik ganzen Kommentar lesen!)

    Ich stelle mir auch die Frage, so wie hier einige in den Kommentaren: Warum sollte diese Art von Menschen, die gleichen Rechte bekommen wie wir NORMALEN?

    Ich befürchte unsere westliche Zivilisation „verweichlicht“ zu sehr und geht letzten Endes den Bach runter. Gut bei uns ist es nicht ganz so schlimm wie in den USA. In Kalifornien schaffen sie es nicht einmal einen Gesetzesentwurf („Proposition 8“) durch zu bekommen, der indirekt festlegt das „HOMO-Ehen“ auch! vor dem Gesetz als minderwertig an zu sehen sind.

    Oder in Arizona haben sie es auch nicht geschafft ein Gesetz durch zubringen, das es Unternehmen erlaubt aus religiösen Gründen homosexuelle zu diskriminieren bzw. diese Diskriminierung straf-frei zu stellen. Dafür kann man sich jetzt bei den CEOs diverser Unternehmen wie beispielsweise Apple bedanken, die lauthals geschrien haben, Gleichberechtigung auch für Homos… Ich bin davon überzeugt, dass nicht alle bei Apple diesen Gleichberechtigungswahnsinn mit tragen, aber ein CEO ist das Aushängeschild eines Unternehmens. Ich habe mich schon gefreut, dass nun der (ehemals) neue CEO von Mozilla einen Gegenpool zu diesen Gleichberechtiguns-Fetischisten darstellt. Ich kann nur hoffen, dass er seinen Kampf nicht aufgibt und weiterhin (viel) Geld spendet. Auch hier wieder die Frage, warum sollten diese Menschen mit ihrer „unnatürlichen“ Lebensweise die gleichen Rechte haben wie wir NORMALEN Menschen?

    Hier sollten sich die USA durchaus ein Beispiel an Deutschland nehmen. Einer der größten Arbeitgeber in Deutschland ist die Kirche (~1,3 Mio). Sie Unterhält im Auftrag des Staates gegen Bezahlung, Kindergärten, Krankenhäuser usw.
    Lässt sich nun so eine Kindergärtnerin beispielsweise scheiden, kann sie damit rechnen, dass sie fristlos entlassen wird. (passierte so in der Vergangenheit auch schon mehrmals, Suchmaschine des Vertrauens hilft).
    Der Grund für die Scheidung spielt dabei keine Rolle, ob sie nun vom Ehemann geschlagen wurde oder ob sie sich einfach nur neu verliebt hat…
    Das geht nur weil die Kirche uralte Sonderrechte genießt. Also liebe USA nehmt euch ein Beispiel: in Deutschland darf ein religiös geführter Verein Mitarbeiter entlassen, weil sie sich scheiden lassen und ihr schafft das nicht einmal bei den (~abartigen~) Homos.

    ————————-

    Jetzt mal im Ernst,

    die Gesellschaft wandelt sich, zum Glück. Vor gut 50 Jahren war Homosexualität noch strafbar und wurde verfolgt. Die konservativ – angst-, hass- erfüllten Argumente von damals sind fast die selben wie die von heute.
    Erinnert mich irgendwie an einen der bedeutendsten Informatiker unserer Zeitgeschichte, Alan Turing. „Im März 1952 wurde Turing wegen seiner Homosexualität, die damals noch als Straftat verfolgt wurde, zur chemischen Kastration verurteilt.“ http://de.wikipedia.org/wiki/Alan_Turing

    Ich weiß, für die religiösen Fanatiker und ewig gestrigen waren das noch die guten alten Zeiten, als Homosexualität noch „grobe Unzucht und sexuelle Perversion“ vor dem Gesetz war. Aber diese Homos und Gutmenschen geben sich ja mit der Abschaffung solcher Gesetze nicht zufrieden, jetzt wollen sie auch noch die gleichen Rechte (vor dem Gesetz) wie wir NORMALEN Menschen und regen sich über Spenden und Organisationen auf, die das verhindern wollen

  43. Sebastian Schumacher says:

    hier musste jemand von seinem posten zurücktreten, weil er in seinem privatleben seine private legale meinung vertreten hat. und obwohl er noch einmal betont hat, dass seine private meinung keinen einfluss auf seine arbeit haben wird musste er trotzdem zurücktreten.
    great job internetcommunity… ist für mich Diskriminierung vom feinsten. und das zählt imho in diesem fall schon caschy (bezug auf zweiten post von oben)
    ich bin für die gleichberechtigung von homosexuellen, besonders bei der ehe, aber das was da abläuft ist für mich eindeutig Diskriminierung!
    … und heuchelei! wenn die „kritiker“ jede firma so unter druck setzten würden/könnnten deren CEO/Vorstand eine private meinung hat die ihnen oder der allgmeinheit nicht passt, dürfte wohl keiner mit iphone, windowspc, notebook oä rumlaufen.

  44. Berufsverbot für Leute mit anderer Meinung? Das kenne ich doch irgendwo her…
    Sieht so aus, als käme der Meinungspluralismus wieder an sein Ende.

  45. @Daniel

    Wo ist hier denn bitteschön ein Berufsverbot?

    Wenn ich beispielsweise als Ingenieur und offen bekennender Atheist einen Job bei der katholischen Kirche will wird das wohl auch nichts werden. Das hat aber mit einem Berufsverbot gar nichts zu tun, weil ich nach wie vor überall sonst durchaus als Ingenieur arbeiten kann.

    Und Brendan Eich kann auch nach wie vor sonst überall als CEO arbeiten. Nur eben bei Mozilla nicht.

    Mozilla ist nicht die Welt!

    Und es ist nicht unüblich, dass man in Leitungspositionen auch an seinem öffentlichen Auftreten und seiner privaten Lebensführung gemessen wird und das man die Firmenphilosophie auch im privaten Lebensbereich nach außen vertritt (oder zumindest keine offensichtlich gegenteilige Philosophie einnimmt).

    Ich möchte das Geschrei mal erleben, wenn jemand in einer Leitungsposition in einer der großen gemeinnützigen Organisationen sich in seinem Privatleben als großer Bewunderer von Adolf Hitler outen würde. Da wäre es vermutlich ganz schnell vorbei mit der hier so oft vertretenen gutmenschlichen Toleranz!

    Denn nach meiner Meinung messen auch diejenigen, die permanent nach mehr Toleranz auch der Intoleranz gegenüber schreien, gerne mit zweierlei Maß sobald es um Meinungen geht, die sie selbst nicht tolerieren können oder wollen. 😀

  46. porscheproletos says:

    @ Du weißt schon das ich Dich meine.

    Falls Du denkst, dass du Dir und Deinen Leuten mit dieser Art von Kampagnen einen gefallen tust, Ihr werdet genau das Gegenteil erreichen. Es ist Euch halt nicht genug das man Euch toleriert hat, nein man muss Euch gut finden und auf eine groteske Art und Weise erhöhen. Bekomm es in den Kopf, dass alles wird nie die Norm sein. Das Starterset für neues Leben sind nun einmal Mann und Frau und nur das führt zu Nachwuchs, einer Familie.

    Mir ist es gelinde gesagt scheissegal, was Ihr in Euren Schlafzimmern treibt, aber ihr musstet in unsere eindringen, Schulen mit Gehirnwäsche überziehen und einen Kreuzzug gegen die Natur anfangen. Zugegeben, Eure Pressure Groups in den Medien wie auch Eure Seilschaften in der Politik leisten gute Arbeit wenn es um das Aufbauen von Druck geht. Nur sollte man mal in den Schädel bekommen das es irgendwann genug ist, aber scheinbar ist das nicht möglich. Mit der Sexualisierung von Kindern selbst im Kindergarten, der Tendenz das man Pädos immer mehr den legalen Anschein geben will und letztlich der Kreuzzug gegen Familien, was erwartet Ihr? Das wir uns bedanken und sagen ach wie schön?

    Wer Wind sät, wird Sturm ernten…

  47. Jetzt lasst den weissen Westeuropäern halt ihre Freude mit der Homoehe. Die sterben eh bald aus. 🙂

  48. @Grainger hat eigentlich alles dazu gesagt. So isses nunmal.

    Wenn du für Coca Cola arbeitest, solltest du auch (privat) kein Pepsitrinker sein. Wenn du bei Apple arbeitest, solltest du nicht mit einem Androidphone rumlaufen. Wenn du Schalkefan bist, solltest du beim Spiel gegen Dortmund nicht im BVB-Flügel sitzen.

    Das hat nichts mit Diskriminierung zu tun sondern damit, dass sich jede Gemeinschaft durch gemeinsame Werte und gemeinsames Schaffen definiert. Jeder kann seine eigenen Werte vertreten – DAS ist Meinungsfreiheit. Wenn diese Werte aber der der Gemeinschaft, deren Teil man ist, entgegenstehen und man an seinen Werten festhalten will, dann muss man sich von der Gemeinschaft oder die Gemeinschaft sich von einem trennen.

    Davon abgesehen versteh ich das ganze Thema nicht. Es ist einfach lächerlich – und traurig! -, dass wir als Gesellschaft uns überhaupt so anscheißen müssen, über Dinge, die wir doch für ach-so selbstverständlich halten… Menschenrechte und Gleichheit vor dem Gesetz z.B. Wie bescheuert sind wir denn eigentlich? Was geht es denn jeden von uns an, welche persönlichen Präferenzen ein anderer hat? Einen Scheiß! Und wer sind wir, diese Präferenzen zu werten? Also bitte! Wenn jemand homo-, trans-, pansexuell, transgender (und was es sonst noch geben mag) ist: Was kümmert mich das? Wie schränkt mich das ein? Wovor sollte ich Angst haben? Was ist daran inherent falsch? Wem bitte tut das weh?
    Noch skuriler wird es, wenn wir, wie der eine Christ da weiter oben, uns am Wort EHE aufhängen. Da fehlen mir fast die Worte. Aber wir wissen ja, was das Akronym EHE bedeutet… Errare humanum est

    Und – wenn wir schon dabei sind – an die lieben (vor allem katholischen) Christen hier in den Kommentaren: Macht euch nicht lächerlich. Wenn IHR PERSÖNLICH super tolerant seid und alles, dann liegt das sicher nicht an eurer Religion. Mir fällt spontan KEINE Religion ein, die im Laufe der Geschichte mehr Menschen aufgrund ihrer Intolleranz, Rückständigkeit, Machtbesessenheit, Korruption und Scheinheiligkeit auf dem Gewissen hat.

    Aber da sieht man auch mal wieder: Wenn einer seine Meinung vertritt ist es Meinungsfreiheit. Wenn dann Millionen ihre gegenteilige Meinung vertreten ist es Hexenjagt. Allein die Wortwahl zeigt, wie abgewrackt manche im Schädel sind. Ein bischen mehr Pietät sollte man schon an den Tag legen, wenn man intellektuell wirken will.

  49. @porscheprolololol: Das, was du hast, nennt man Verfolgunswahn. Das kann man behandeln. Lass dir helfen.

    Ach und auch an alle anderen, die außer ihm noch mit „Natur“ argumentieren. Wenn es nach der Natur ginge, würde derjenige bestimmen, der dem letzten Bestimmer den Schädel eingeschlagen hat und sonst niemand. Andere Meinung? Keule auf den Kopf! Noch jemand? Keule! Fertig.

  50. @Hans „Ich stelle mir auch die Frage, so wie hier einige in den Kommentaren: Warum sollte diese Art von Menschen, die gleichen Rechte bekommen wie wir NORMALEN?“

    Ganz einfach, weil sie NORMAL sind!

    Die Zeiten, in denen nur große, blonde und blauäugige Menschen NORMAL waren, sind endgültig vorbei, nur nicht für ein paar ewig gestrige. Also nochmal ganz langsam zum Mitschreiben: Schwule, Schwarze, Juden und viele andere, leider immer noch diskriminierte Menschen sind alle ganz NORMAL. Das einzig „unnormale“ an ihnen ist, dass sie immer noch von dahergelaufenen Idioten diskriminiert werden, die glauben sie seien irgendwie „besser“, weil sie zufällig blond, weiß, heterosexuell oder sonstwie anders auf die Welt gekommen sind.

  51. Ihr wisst schon, dass die EHE von der Homoehe nicht bedroht ist? Nur weil es keine Homoehe gibt werden nicht gleich mehr Ehen geschlossen und es entstehen auch nicht mehr Kinder, nur weil Homoehen nicht geschlossen werden können.
    Daher hört doch auf mit diesem Bedrohungswahn und seid glücklich in eurer Ehe, verbietet es aber keinem anderen…

  52. @ porscheproletos (4. April 2014 um 10:36 Uhr)

    DANKE für diesen Kommentar!

  53. @Freakyno1 „Wenn man einen Artikel verfasst mit entprechender persönlicher Meinung, dann darf man sich über die folgenden Kommentare nicht wundern“
    Wenn man eine homophobe Gruppe mit Geld unterstützt, darf man sich noch weniger wundern, wenn es dann Kritik hagelt.

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