Brave Browser: Version 1.0 kann als Beta für macOS getestet werden

Neuigkeiten vom Brave Browser für den Desktop. Nachdem Version 1.0 des Browsers seit Anfang September schon im Developer-Channel verfügbar war, folgt nun der Schritt in den Beta-Channel. Nun soll noch einmal intensiv getestet werden, um den Browser fit für die finale Version zu machen, die dann auch ohne extra Portion Risiko genutzt werden kann.

Neue Features gibt es gegenüber der Dev-Version auch:

  • Private Browsing with Tor support (This is an early implementation still undergoing leakproofing, so users should not rely on it for serious use yet).
  • Widevine support on Windows and on macOS (Linux is on the way).
  • New design elements and UI differentiations from Chromium (Brave Shields menu inside the URL bar on the right; bookmark bar on the left; URL bar centered and smaller; differences in tab shapes and colors; different light theme, plus dark theme can also be set).

Diese kommen natürlich zu jenen hinzu, die bereits in der Dev-Version von vor drei Wochen neu verfügbar waren:

  • Extensions are installable by default (As always, users should only install trusted extensions. We currently maintain 3 levels of support: “Allowed and vetted,” “Allowed and unvetted” (for which we give an extra warning), and “blocked.” The blocked list is empty but we plan to add unsafe extensions there in the future).
  • Ad blocking is more efficient, as it’s done on the network thread.
  • Regional ad blocking is enhanced with auto-selection of the region.
  • The highly-requested dark theme is supported. Both light and dark themes are built into Settings.
  • Users can import browsing history, bookmarks (or favorites), saved passwords, and cookies from the current version of Brave, as well as Chrome and other browsers. Brave Stats can also be imported from the current version of Brave.

Der Brave Browser setzt zwar auf Chromium auf, versucht sich aber auch ein Stück weit von Google zu lösen, um dem Nutzer mehr Privatsphäre zu bieten:

  • The disabling of Google Accounts and Sync code.
  • The removal of Chrome-specific telemetry and data reporting.
  • The use of PDF.js by default instead of PDFium, which has frequent security problems in Chrome.
  • The sending of search terms to Google-suggest is off by default, with Alexa top sites used as the data source instead.

Falls Ihr die Beta ausprobieren möchtet, findet Ihr den Download auf der entsprechenden Seite bei Brave. Bislang scheint die Beta aber nur für macOS zur Verfügung zu stehen.

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Sascha Ostermaier

Technik-Freund und App-Fan. In den späten 70ern des letzten Jahrtausends geboren und somit viele technische Fortschritte live miterlebt. Vater der weltbesten Tochter (wie wohl jeder Vater) und Immer-Noch-Nicht-Ehemann der besten Frau der Welt. Außerdem zu finden bei Twitter (privater Account mit nicht immer sinnbehafteten Inhalten) und Instagram. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

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7 Kommentare

  1. Brave verdient ebenfalls an werbung und tracking der nutzer. würde ich niemals nutzen den browser.

    • Echt? Das ist doch ein Open-source Projekt das eben gerade keine personenbezogenen Daten sammeln soll, oder?

      Hier ein Auszug aus den FAQ:
      „Will Brave sell user data to advertisers?

      As earlier answers explain, we do not even have access to identifiable user data. The anonymized aggregated ad campaign related data we do collect is used for accounting and reporting, but this data cannot be mapped back to devices or user identities of any kind.“

      In der Tat kann ich nirgends finden, wie Brave Geld für die Entwicklung verdient…

      Hast du eine Quelle für deine Behauptung?

      • google einfach brave uns werbung.

        • Ich glaube du hast das Konzept von Brave nicht ganz verstanden. Google du doch einfach mal um was es beim Brave-Browser geht, von wem es iniziiert wurde, welche datenschutzfreundlichen Unternehmen Partner sind und was es mit BAT und der tracking-blockierenden eigenen Werbung auf sich hat.
          Ich kann die Argumente von Brave sehr gut nachvollziehen. Es verwenden so dermaßen viele Leute Ad-Blocker, sodass Seiten-/Blogbetreiber wie Caschy weniger Geld damit verdienen. Viele Anbieter müssen dann umso mehr Werbung schalten – ein Teufelskreis. Dann doch lieber akzeptable antitracking Werbung unauffällig an der Seite anzeigen lassen, BAT verdienen und dann an die Website-Betreiber senden, wo man am meisten gesurft ist.

  2. @Sascha: Könnte ich den Link zu dem Wallpaper aus diesem Artikel bekommen? Vielen Dank!

    https://stadt-bremerhaven.de/fuer-die-wagemutigen-pixel-3-launcher-mit-google-assistant-laesst-sich-bereits-nutzen/

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