BQ Aquaris X2 mit Android One im Test

Mit dem spanischen Hersteller BQ habe ich mich persönlich, außer vielleicht zu Beitragszwecken, noch überhaupt nicht auseinandergesetzt, wenn es um einen neuen Androiden für den persönlichen Gebrauch gegangen ist. Zu selten kommt man mit den Geräten im deutschen Handel in Kontakt, zu oft werden nicht nur vom Kunden die “großen Konkurrenten” bevorzugt behandelt. Auch der Fachverkäufer gibt sich oft alle Mühe, die nicht so bekannten Geräte eher unter dem Ladentisch zu lassen und lieber die ganzen Galaxys, Mates oder auch P-irgendwas zu bewerben.

Nicht falsch verstehen: hierbei handelt es sich lediglich um eigene Erfahrungen, das kann bei euch durchaus anders aussehen. Dennoch war ich, vor allem aus diesen Erlebnissen heraus, sehr interessiert, als man mir das Aquaris X2 von BQ zum Test angeboten hat.

Folgende Specs erwarten euch bei diesem Gerät:

BQ Aquaris X2
  • Preis: rund 320 €
  • Display: 5,65 Zoll FHD+ IPS LTPS LCD (18:9, 1080×2160, 428 ppi), Corning Gorilla Glass
  • Material: Glas und Aluminium
  • CPU: Qualcomm Snapdragon 636 (8 Kerne je bis zu 1,8 GHz)
  • GPU: Qualcomm Adreno 509 (bis zu 430 MHz)
  • Speicher: zwei Varianten – 32 GB intern/3 GB RAM, 64 GB intern/4 GB RAM
  • Hauptkamera: Dual Lens (12 MP Samsung S5K2L8 + 5 MP Samsung S5K5E8), Blende f/1.8, Dual Tone-Blitz, PDAF, Video bis zu 4K bei 30 fps möglich, Slow Motion (1080p @ 120 fps), Portraitmodus und mehr
  • Frontkamera: 8 MP Samsung S5K4H7, Blende f/2.0, Frontblitz, Video bis 1080p @ 30 fps, Portraitmodus, Beauty-Filter
  • Audio: Stereo, Qualcomm Aqstic Smart PA, Qualcomm aptX für Bluetooth
  • OS: Android 8.1 Oreo (Android One)
  • Akku: 3.100 mAh (unterstützt QuickCharge 4+), voll aufgeladen nach ca. 2 Stunden
  • Abmessungen: 150,7 x 72,3 x 8,25 mm
  • Gewicht: 163 g
  • Konnektivität: 4G+ (Cat 6) – Band 1, 3, 7 und 20 (800); 3G – I, II, V, VIII; 2G – 850/900/1800/1900; GPS, GLONASS, GALILEO, WiFi 802.11 b/g/n/ac (Dualband – 2,4 / 5 GHz), NFC, Bluetooth 5.0
  • Sensoren: Fingerabdrucksensor, Helligkeitssensor, Näherungssensor, Beschleunigungssensor, eCompass, Gyroskop, Hall-Sensor
  • Sonstiges: USB Typ-C, Dual-Nano-SIM, 3,5 mm-Klinkenanschluss, microSD über den zweiten SIM-Slot (erweiterbar bis 256 GB), IP52-Zertifizierung (geschützt vor Staub und Tropfwasser), trotz QuickCharge 4+ liegt dem Gerät lediglich ein QC 3.0-Adapter zum Laden dabei

“Wir haben die Stadt nicht plakatiert. Wir haben keine Leuchtreklame am Alexanderplatz. Wir verzögern keine Filmvorstellungen. Wir haben keine It-Girls, wir glauben an Tech-Girls. Wir haben noch nicht einmal diese Schachtel verziert, weil es uns nur um den Inhalt geht. Mehr brauchen wir nicht, um dich zu überzeugen. Wir laden dich zur #ExperienceX2 ein.” – so die Nachricht, die BQ der Verpackung des Aquaris X2 noch mitgegeben hat. Ob das Gerät am Ende wirklich so überzeugt, das will ich euch hier berichten.

Haptik und Verarbeitung

Nach dem Auspacken liegt ein Gerät vor mir, das mich zumindest in seiner Optik heutzutage nun wirklich nicht mehr überraschen kann. Ein gesunder Mix aus iPhone X, Pixel 2 und Galaxy S7,8,9 möchte man meinen. Das soll nicht abwertend gemeint klingen, das Design gefällt mir eben auch beim Aquaris X2 wieder einmal. Dennoch wäre es schön gewesen, wenn BQ hier ein wenig mehr eigene Ideen eingebracht hätte.

Das Gerät liegt angenehm in der Hand und fühlt sich trotz gerade einmal 163 g Gesamtgewicht nicht zu leicht an. Die mir vorliegende Farbvariante in weiß und “sandgold” wäre vermutlich auch beim Kauf die von mir priorisierte Version, das passt schon alles optisch sehr gut zusammen. Verarbeitungsmacken kann ich keine feststellen, auch knarzt oder wackelt nichts.

Performance und Ausdauer

Das BQ Aquaris X2 wird von einem Snapdragon 636 als CPU und einer Adreno 509-GPU befeuert, der Akku umfasst 3.100 mAh Kapazität. Rein vom Papier her sollte das schon für die meisten Anwender reichen, um nicht nur flott mit dem Gerät arbeiten, sondern auch ab und an ein aktuelles Game daddeln zu können.

Und genau so ist es dann auch. Dank Android One habt ihr im Aquaris X2 nicht nur ein aufgeräumtes, reines Android als Basis zur Hand, die Hardware sorgt auch dafür, dass beim Bedienen kein Frust auftritt. Ruckler oder andere störenden Einschränkungen konnte ich bislang keine feststellen, auch beispielsweise Asphalt 8 ließ sich problemlos auf dem Gerät spielen. Für 320 € bekommt der Käufer also durchaus schon einiges geboten, so dass man beim Gerät eher den Eindruck bekommt, in der Oberklasse mitzuspielen. Heutzutage kann der Otto-Normal-Anwender meiner Meinung nach eh nur noch selten wirklich gravierende Unterschiede zwischen einigermaßen aktuellen Geräten in Sachen Performance feststellen. Zu gering sind die Abweichungen zwischen den einzelnen Hardwarekomponenten. “Schnell” definiert bekanntlich eh jeder für sich anders.

Damit auch Benchmark-Freunde ihre Lust befriedigt wissen, habe ich hier noch einmal die Ergebnisse vom AnTuTu und 3DMark angefügt. Gemäß der Werte schwingt das Aquaris X2 nur irgendwo in der mittelklassigen Masse mit. Beim Testen merkt man dann aber schnell, dass man sich auf die Werte allein wirklich nicht verlassen sollte.

Der 3.100 mAh-starke Akku bringt den Nutzer ausgesprochen gut durch den Tag, hier war ich dann doch überrascht. Das mag für jeden einzelnen sicherlich anders aussehen, bei meinem Anwendungsszenario (viel Messenger-Texterei, YouTube, Musik via Spotify, gelegentliche Telefonate, Twitter und natürlich reichlich Fotos) konnte ich das Gerät aber am Ende des Tages (bei uns geht es oft so gegen 23 Uhr bis Mitternacht in die Falle) mit noch rund 20 – 30 Prozent Restladung ans Ladekabel hängen. Dank Schnelllade-Funktion dauert ein vollständiger Ladevorgang von 0 auf 100 knapp über zwei Stunden, was sehr angenehm ist. Info am Rande: Der Hersteller bewirbt beim Aquaris X2 und X2 Pro zwar, dass diese mit QC 4+ ausgestattet sind, legt den Geräten aber dennoch lediglich einen QC 3.0-Adapter bei 😉

BQ Plus

Direkt nach Ersteinrichtung des Geräts bekam ich ein spezielles Fenster geöffnet, welches mir anbot, ein „BQ Plus“-Abo abzuschließen. So etwas bekommt man hierzulande eher mal in Shops oder Elektromärkten als Zusatzgarantie angeboten und soll euch gegen eine Jahresgebühr von 49,90 € bei möglichem Raub, Displaybruch, Wasserschäden und auch Unfällen versichern. Im Idealfall gibt’s ein neues Gerät. Bei knapp 50 € im Jahr könnte hier sicherlich der eine oder andere notorische Smartphone-Zerstörer oder -Verleger interessiert sein 😉

Klang

Zwar höre ich nur sehr selten Musik über die Lautsprecher eines Smartphones (vorrangig über ein per Bluetooth gekoppeltes Gerät), dennoch wäre das beim Aquaris X2 kein Problem, da der Klang des Geräts durchaus als zufriedenstellend zu bezeichnen ist. Klanglich haut es zwar niemanden vom Hocker, auch nicht durch die Aqstic Smart PA-Technologie von Qualcomm. Dennoch kommen alle wiedergegebenen Tracks klar rüber, da übersteuert dann auch nichts, wenn die Lautstärke mal ein wenig höher geregelt wird. Gut gefallen hat mir die Basswiedergabe, da diese teils angenehm druckvoll rüberkommen, was mich bei so kleinen Lautsprechern immer wieder fasziniert 😀

Ach ja, telefonieren. Das geht auch. Keine Probleme an dieser Front, sowohl mein Gegenüber, als auch ich, waren sehr gut zu verstehen und Hintergrundrauschen wird gut unterdrückt. Das muss von einem zeitgemäßen Smartphone aber heutzutage auch einfach vorauszusetzen sein.

Kamera

Natürlich kommt auch das Aquaris X2 mit einem heute schon üblichen Dual Lens-Setup bei der Kamera daher. Die Hauptkamera besteht aus zwei Samsung-Sensoren, die meinem Empfinden nach eine ausgesprochen gute Arbeit abliefern, auch wenn ihr hier keine Konkurrenz zur Kamera vom Pixel 2, P20 Pro oder dem iPhone X erwarten dürft.

Doch sicherlich bin ich nicht alleine mit der Einstellung, dass ein starkes Foto aus der Hüfte geschossen, heute noch immer für die meisten Anwendungsbereiche ausreichend ist. Professionelle Fotografen agieren da anders, würden aber auch nur selten bis gar nicht zum Smartphone greifen. Einen manuellen Modus findet ihr in der Software des X2 zwar auch, der funktioniert aber leider nicht ganz so gut und umfangreich, wie beispielsweise beim Samsung Galaxy S9+.

In meinem Test habe ich neben dem automatischen Modus auch gerne mal in den Portraitmodus gewechselt und muss sagen, dass ich von den Ergebnissen durchaus angetan bin. Hier macht die Software sehr gute Arbeit, wenngleich es trotzdem immer mal wieder nicht unscharf gestellte Bereiche im Motiv zu sehen gibt, wenn beispielsweise lange Haare oder auch komplexe Pflanzenkonstellationen aufgenommen werden. Hier sehe ich weiterhin das Pixel 2 als absolute Referenz.

Ansonsten bin ich mit dem automatischen Modus des X2 sehr zufrieden. Dunkle Areale zeigen nur wenig rauschen, Nahaufnahmen sind auch im Detail noch angenehm scharf und die Farben werden nahezu unverfälscht wiedergegeben. Der integrierte Zoom der Kamera hat mich hingegen nicht überzeugt, hier verbleibe ich lieber beim Motto „mit den Beinen zoomen“.

Auf die Frontkamera des X2 trifft dann im Gegensatz zur Hauptkamera schon vielmehr die Bezeichnung „Mittelklasse“ zu.

Hier sieht man schon sehr, dass es sich lediglich um 8 MP handelt. Zwar gibt es einen Beauty-Filter, der macht aber leider auch genau das, was man schon von seinen Kollegen auf anderen Smartphones kennt: das Motiv wirkt total verfälscht und kosmetisch derart verändert, dass das mit Natürlichkeit nun wirklich nichts mehr zu tun hat. Die Frontkamera bietet ebenso einen Portraitmodus, der funktioniert dann auch tatsächlich genauso gut, wie schon beim rückseitigen Pendant.

Zu erwähnen ist vielleicht noch, dass dank Android One und entsprechender Kompatibilität auch Google Lens als separater Button über die Kamera-App des X2 nutzbar ist.

Ein Album mit Aufnahmen, die mit dem Aquaris X2 während des Tests entstanden sind, findet ihr hier zum Herunterladen als ZIP-Datei. Die Bilder hier im Bericht sind fürs Blog entsprechend angepasst und komprimiert.

Fazit

Das BQ Aquaris X2 ist nicht nur ein äußerst hübsches Gerät, es bietet für knapp 320 € auch noch ordentlich Leistung und Ausdauer und vor allem eine Kamera, die sich für allerlei gute Fotos unterwegs eignet. Dank Portrait- und manuellem Modus könnt ihr aus den Aufnahmen auch noch mehr herausholen.

Dank Android One sind euch auch vorerst die aktuellsten Sicherheitsupdates von Google garantiert, außerdem müsst ihr euch nicht erst mit einer angepassten Hersteller-Oberfläche anfreunden. Selfie-Freunde werden mit dem X2 zwar nicht glücklich und auch Musik-Enthusiasten hören ihre Tracks sicher lieber über andere Lautsprecher, dennoch würde ich aus meiner Perspektive eine klare Empfehlung für das BQ Aquaris X2 geben.

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Benjamin Mamerow

Nordlicht, Ehemann und Vater, hauptberuflich mit der Marine verbündet. Außerdem zu finden auf Twitter und Google+. PayPal-Kaffeespende an den Autor. Mail: benjamin@caschys.blog

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33 Kommentare

  1. mir fehlt ein bisschen der vergleich zu anderen mittelklasse smartphones.
    dass zb die kamera nicht mit dem s9 oder pixel2 mithalten kann, ist wohl klar.
    ansonsten schöner erfahrungsbericht.

  2. Die ist die Kamera im Vergleich zum iPhone SE zu sehen?

  3. Ich würde das gerät mal mit der Google Camera -App (per Sideload) testen.
    Bei mir wurde es jetzt das Nokia 7 Plus, welches preislich gleich auf liegt. Ein Vergleich dazu würde sicherlich dem ein oder anderen helfen.

  4. An sich eine schöne Sache aber den Antutu benchmark zufolge ja selbst noch meilenweit von einem S7 (163661) Punkte entfernt. Das würde man zwei Jahre nach Release doch irgendwie etwas besser erwarten.

    • Das ist nichtmal ein Mittelklassechip im normalen X2

      Das „X2 Pro“ kommt mit dem Snapdragon 660 und ist deutlich näher dran. Kommt halt nicht drüber, ist aber dann wirklich Mittelklasse.

  5. So unterschiedlich ist die Wahrnehmung. Während der Autor vor lauter Firmen GUIs die eigentlichen Android Smartphones nicht Mal erkennt. Gibt es für mich eigentlich nur noch BQ, Nokia oder Android One von anderen Herstellern.

  6. Leider unterstützt das Gerät nur sehr sehr wenige LTE Bänder! Alle gängigen LTE Bänder in den USA werden z.B gar nicht unterstützt. Auch das hier von der Telekom in ländlichen Regionen ausgebaute Band 8 wird nicht unterstützt. Das ist sehr schade und für den Preis leider für mich ein No-Go.

  7. Leider scheint BQ keine max. 5-Zoll-Geräte mehr zu entwickeln. Bin mit meinem Aquaris X5 Plus sehr zufrieden, ist mir aber fast schon zu groß.

  8. Michel Ehlert says:

    Kein so schlechtes Gerät aber in Vergleich mit dem Nokia 7 plus würde mich auch intressieren. Habe es jetzt eine Woche habe gleich Android P installiert.. Läuft wie zu erwarten, hier und da rumgezicke wie App´s die abstürzen. Oder Bankingapp stürzt App wenn man die Fingerprintlogin Methode nutzen möchte.. Aber ist ja auch erst die zweite Betad von Android P

  9. Wenn mit der Aussage „ein bischen iPhone X“ die Anordnung der Kamera gemeint war, empfehle ich mal einen Blick auf das Aquaris X5 Plus von 2015 zu werfen.
    Apple hat halt auch nicht alles erfunden… 😉

  10. Hallo! Danke für den Test! Bei mir stehen auch das BQ X2 Pro, das Nokia 7 Plus oder das Xiaomi Mi A2 zur Ausahl an. Kurze Frage an die Android One Experten: Kann ich alle mitgelieferten (Google)Apps deinstallieren? GMail, GFotos, GHangouts, GMaps usw? Ist das möglich bei A1? Danke Euch!

    • Ich habe hier ein Xiamoi Mi A1 zumindest dort kann man die Google-Apss nicht entfernen, allenfalls deaktiveieren.
      GHangouts ist nicht drauf, dafür Duo (nicht deinstallierbar).

  11. Ist das Gehäuse am Rand kantig/scharf? Bei den Midrange-Nikias zB fiel mit das immer sehr negativ beim Anfassen im Markt auf.

    Wir haben ein BQ X5 Plus hier. Das läuft zwar, ist aber irgendwie arg langweilig. Und die Kamera ist auch nichts besonderes. Haptik&Formfaktor&Kamera sind doch noch die Punkte mit denen die Hersteller punkten müssen – wenn man Android One mal als Grundvoraussetzung stellt.

    Ich bin daher immer noch mit meinem Nexus 5X zufrieden, weil es immer wieder schön ist, so eine großartige Kamera in so einem günstigen Gerät zu haben.

    Mi A2, BQ Aquaris X2, ein Pixel 2XL oder gar ein HTC U11 (weil HTC auch sehr nahe an Stock ist) wären so meine Kandidaten.

    • Das HTC U11 life läuft mit Android One, also Stock.

      • Mit dem HTC U11 Life habe ich arg schlechte Erfahrungen gemacht. Nach 6 Wochen fiel die Kamera aus und es folgte ein 3 Monate währender Streit mit 2 Reparaturversuchen, bei denen das Gerät beschädigt wurde. Es endete nach sehr viel Stress mit der Erstattung des Kaufpreises… Aber rückblickend hätte ich mir den Ärger gern erspart.
        Bei solchem Service, nie wieder!

        • HTC Deutschland says:

          Hallo Sebi, das klingt natürlich gar nicht gut – entschuldige, dass du an dieser Stelle so einen Ärger und Aufwand hattest. Ein technischer Ausfall kann natürlich passieren – sollte aber nicht. Daher mal einfach an dieser Stelle eine riesen Entschuldigung.

    • Wie wär es mit einem Oneplus Handy? Kommt meiner Meinung nach einem Nexus Gerät am nähsten!
      Man kann den Bootloader ohne Garantieverlust entsperren und hat einen super Custom Rom Support!
      Mit Android One hast du ja gerade mal 2 Jahre lang Updates und viele kleine nützliche Funktionen fehlen (z.B. Akkuanzeige in Prozent) in Stock Android.

      • Bootloader möchte ich nicht entsperren, da dann einige Apps (Banking, Spiele) nicht mehr starten.

        Das Oneplus 6 hatte ich schon hier, es war mir eigentlich ein wenig zu groß, aber vielleicht nehme ich es doch als China-Import für ~400€.

        • Ein entsperrter Bootloader hat nicht die geringste Auswirkung auf Banking Apps!
          Probleme bekommst du erst mit einem gerooteten Gerät. Mit Magisk kann man aber mittlerweile relativ einfach diesen Apps ein ungerootetes System vorgaukeln.

          Android macht meiner Meinung ohne Custom Roms keinen Spass! Dann kann man im Grunde gleich zu Apple wechseln.

      • Auf meinem MiA1 geht Akkuanzeige in Prozent.

        • Als Prozentzeichen neben dem Batteriesymbol?
          Dann hätte das Xiaomi selbst hinzugefügt denn die orginale Google Stock Android Version hat dieses Feature nicht!

      • Zumindest bei Xiaomi hat das entsperren des Bootloaders wohl keine Auswirkungen auf die Garantie. Ob das bei BQ anders ist, wird sich zeigen. Wobei sich mir die Frage stellt, warum man (als Normaluser) den Bootloader entsperren sollte.

        Welche sinnollen Funktionen (die ich bisher nicht vermisse) fehlen Stockandroid (ausser der Akkuprozentzahl, welche wohl seit Oreo aktivierbar ist)?

        Und wenn ich mich recht erinnere, hat OnePlus doch gerade verkündet für zwei Jahre Updates zu liefern ( https://t3n.de/news/oneplus-android-updates-1091912/ ) , wo ist da also der Vorteil gegenüber Android One? Zumindest bei meinem Xiaomi Mi A1 werde ich nach Ende der Updates LinageOS drauf machen, womit man dann noch etwas länger aktuell sein sollte.

  12. Danke für das Review. Was mich etwas stört ist der zu allgemeine und zu wenig aussagende Foto-Abschnitt. Dabei ist die Kamera heutzutage eines der wichtigsten Merkmale eines Smartphones geworden. Nicht umsonst bemängelst du ja das etwas austauschbare und einheitliche Design.

    Dass das Gerät aus der UVP 320€ nicht mit Iphone X oder Samsung S9 mithalten kann sollte wohl jedem klar sein? Aber vielleicht brauchen einige Leute diesen Vergleich…
    Was mich aber noch sehr interessiert:

    Wie verhält sich die Kamera im Dunkeln?
    Wie schnell reagiert der Fokus?
    Hat die Linse einen Bildstabilisator?

    PS: Nett wäre eine Google-Fotos Galerie 🙂

  13. Bernd Bob says:

    Was kann das Teil für 320€ ,was ein Redmi Note 5 für 175€ (bei Alternate letzte Woche) nicht kann? Letzteres hat gleiche Ausstattung und zudem noch 4000 mAh Akku. Gut, Kamera-SEnsor weiß ich jetzt nicht beim Xiaomi. Aber fast der doppelte Preis bei gleicher Ausstattung..

    • Mit Garantie, Steuern inkl., Versand aus Deutschland, bessere Kamera, nicht so riesig wie das xiaomi note 5, Android One, keine Spyware/Backdoor (Google mal Backdoor MIUI)…

      Klar kann sich jetzt jeder so ein Xiaomi holen, bei dem keine Steuern abgeführt und der Versand vom chinesischen Staat subventioniert werden… Ob wir damit langfristig gut fahren, ist eine andere Frage.

      • Bernd Bob says:

        Lesen ist nicht so dein Ding oder? Ich hab doch klar geschrieben, es gab das Ding für 175€ bei Alternate (und jetzt zum gleichen Preis auch wieder bei Notebooksbilliger). Da werden dann schon Steuern korrekt abgeführt.

        Und sicherheitsperspektiv kannst du eine Backdoor also beim BQ 100%ig ausschließen? Fürs Note 5 gibt es jedenfalls LOS etc.
        Und ehrlich gesagt? Warum das Doppelte zahlen für eine Garantie? Wenn das Teil innerhalb der ersten 6 Monate Gewährleistung nicht flöten geht, ist es darüber hinaus eher unwahrscheinlich. Für die Ersparnis zum BQ kann ich mir dann auch gleich ein neues kaufen. Dafür versemmel ich doch nicht 145€ für einen potenziellen Einsatz einer Garantie, die womöglicherweise nie zum Einsatz kommt.

        • Dann hol dir doch dein Xiaomi und nerv nicht rum. Ich kann sehr wohl lesen.

          Das unlocken des Bootloaders ist bei Xiaomi ein Krampf. (Man braucht ne chinesische IP und viel Zeit.) Nicht jeder hat Bock drauf bzw Zeit dafür. Außerdem ist das Note 5 mit seinen 15 cm definitiv für die meisten User zu lang.

          Android One ist out of the Box 3 Jahre lang sicher. Ganz ohne zu basteln!

          Zu der Problematik mit der unfairen Wirtschaftspolitik Chinas sagst du gar nix. Wundert mich ehrlich gesagt wenig.

          • Bernd Bob says:

            „Und nerv nicht rum“, weil ich eine halb so teure Alternative aufgezeigt habe und die Hälfte deiner Argumente nicht der Wahrheit entsprechen? Ok..

            „Das unlocken des Bootloaders ist bei Xiaomi ein Krampf.“
            Naja, 2-3 Tage warten. Zusätzlicher Aufwand ist es nicht. Der Unlock Vorgang bleibt gleich, nur muss man 3 Klicks für den Antrag zusätzlichen machen…Kenne jetzt niemanden, der innerhalb von 2 Tagen unbedingt eine Custom Rom unbedingt aufsgepielt haben muss. Kannst den Unlock für das Konto auch einreichen ohne bereits in Besitz des Gerätes zu sein.

            „Zu der Problematik mit der unfairen Wirtschaftspolitik Chinas sagst du gar nix.“
            Welche meinst du denn? Subvention des Versands? Der Aspekt fällt doch weg, wenn du bei einem deutschen offiziellen Importeur (Alternate, NBB) kaufst.

  14. Sodele, komme nun auch mal dazu, die eine oder andere Frage zu beantworten. Entschuldigt, dass es ein wenig dauerte mit mir, aber das Privatleben will auch nicht zu kurz kommen 😉

    Erst einmal das Google Fotos-Album: https://photos.app.goo.gl/Y3dvKrNCjXkJJhzt6

    Dann zur Kamera: Der Fokus funktioniert ausgesprochen schnell, das Auslösen dagegen nicht jedes Mal so schnell, wie man es sich wünscht. Hier scheint der Sensor noch einmal nachzufokussieren oder andere Berechnungen vorzunehmen.
    Fotos in dunkleren Umgebungen gelingen gut, aber nicht überragend, wie man es nun verwöhnterweise von einem P20 Pro etc. kennt. Allerdings finde ich das recht überschaubare Rauschen bei den Fotos sehr angenehm. Das Gerät verfügt über eine Videostabilisierung, mehr nicht.
    Die Kanten des Geräts sind nicht scharf, nein. Es liegt sehr angenehm in der Hand und kann auch gut umgriffen werden, ohne dass es nach einer Weile in der Hand weh tut oder stört.
    In meinen Augen handelt es sich beim X2 um ein wirklich ausgezeichnetes Mittelklassegerät, welches zwar in der Leistung Abstriche zu verzeichnen hat, dafür aber sowohl mit den Fotos, als auch der Software und der Verarbeitung/Optik punktet.

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