Bitwarden: Ab sofort auch mit verschachtelten Ordnern in eurem Vault

Die Web-Oberfläche des Paswortmanagers Bitwarden, aber auch dessen Desktop-Versionen, sowie die zahlreichen Browsererweiterungen des Dienstes verfügen ab sofort über ein neues Feature. Wo sich nämlich bisher nur einzelne Ordner im Vault mit Namen anlegen ließen, dürft ihr von nun an auch Sub-Ordner, also verschachtelte Strukturen erstellen.

Und das funktioniert auch noch entsprechend einfach. Um einen Sub-Ordner zu erstellen, muss diesem lediglich ein / vorangestellt werden. Aus „Zuhause/ToDo“ wird dann also in eurer Struktur dem Hauptordner „Zuhause“ ein Unterordner mit dem Namen „ToDo“ angehängt. Oder wie Bitwarden es in seiner Ankündigung darstellt:

Der Hauptordner „Personal“ hat via Personal/Email und Personal/Email/Sub die entsprechenden Unter- und Unter-Unterordner verpasst bekommen. „Work“ wurden per Work/Clients und Work/Email die jeweiligen Unterordner angehängt.

Laut Bitwarden sollen euch bei der Erstellung jener Unterordner keine Grenzen gesetzt sein, allerdings werde die Oberfläche des Clients oder der Erweiterung irgendwann Probleme mit der korrekten Darstellung bekommen wenn ihr da übertreibt. 😉

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Benjamin Mamerow

Nordlicht, Ehemann und Vater, hauptberuflich mit der Marine verbündet. Außerdem zu finden auf Twitter und Google+. PayPal-Kaffeespende an den Autor. Mail: benjamin@caschys.blog

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4 Kommentare

  1. Bitwarden ist super, durch das Webinterface lässt es sich auf allen Betriebssystem ohne Probleme nutzen.

    • Ich habe es leider unter Android nicht geschafft, dass es zuverlässig Benutzername und Passwort auf zumindest den meisten Webseiten automatisch ausfüllt. Deshalb bin ich wieder zurück zu Lastpass, wo dies einwandfrei funktioniert.

  2. Ich habe Bitwarden jetzt auch mal als self hosting ausprobiert. Ist leider gar nichts für mich.

    Ich kann unter Android keine Dateianhänge runterladen, die Android nicht nativ öffnen kann (z.b. SSH Keys).
    Man kann offline keine Passwörter ändern. Ich will nicht einen Webdienst, wo meine Passwörter gespeichert werden, öffentlich ins Internet stellen. Für mich wäre ein self hosting gut, was sich zu Hause synchronisiert (auch mit Änderungen, die ich unterwegs gemacht habe). Zurzeit muss ich dafür entweder den Bitwarden Container öffentlich erreichbar machen, oder mich via wireguard mit dem LAN verbinden.
    Außerdem gibt es keine native ssh agent Unterstützung, was bei der Arbeit mit Servern sehr umständlich ist.


    Ich bleibe daher zumindest vorerst bei keepass/keepassxc. Aber Bitwarden würde ich eher in meinem Bekanntenkreis empfehlen, weil es die für Laien lästige Synchronisierung überflüssig macht. Außerdem muss man sich nicht um vernünftige Backups der Tresore kümmern.

  3. Ich habe Bitwarden als self-hosting Lösung. Es ist großartig.

    Die iOS-Anwendung und die Browsererweiterung arbeiten super zusammen, ich kann Accounts teilen (Netflix für die Familie, bspw.), kann den ganzen Krempel auch offline nutzen, und es arbeitet mit Face ID zusammen.

    Außerdem unterstützt Bitwarden das Hinterlegen der 2-Faktor-Authentifizierung, sodass ich endlich die lästige Authenticator-App loswerden konnte.

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