Bird Bike: Anfang 2022 auch in Europa

Das Bird Bike  wird „Anfang 2022“ nach Europa kommen – für knapp 2.000 Euro. Geplant war der Start laut letzter Informationen noch in diesem Jahr, doch nun wird’s erst nächstes Jahr etwas mit dem E-Bike. Das Bird Bike wird hierzulande eine maximale elektrische Unterstützungsgeschwindigkeit von 25 km/h bieten, welche über den auf 250 Watt gedrosselten Bafang Hinterrad-Nabenmotor realisiert wird. Der Akku des Bird Bike ist entnehmbar und 346 Wh stark.

Hiermit möchte man eine Reichweite bis zu 100 Kilometern bieten. Das dürfte natürlich davon abhängig sein, wie die Strecke so ist – und was die Person auf dem Sattel wiegt. Jemand, der das Maximum von 120 Kilogramm Tragkraft ausreizt, ist sicherlich nicht so weit unterwegs wie ein 80 Kilogramm schwerer Fahrer. Und sonst?Sicherheitszertifiziert und wasserdicht nach IP65+, Shimano Tourney 7 Speed & RapidFire Plus Shift Schalthebel, Tektro-Scheibenbremsen – und natürlich eine App-Anbindung über Bluetooth. Beachtet bitte: Die Grafik in unserem Text zeigt die US-Variante. Wie in unserem Text zu lesen, ist „unsere“ EU-Variante ja angepasst bezüglich des Motors und des Akkus.

  • Das Bird Bike wird ab 2022 zu einem empfohlenen Verkaufspreis von 1.999 Euro inklusive Mehrwertsteuer in Europa erhältlich sein.
  • Das A-Frame-Bike (Diamantrahmen-Variante) wird in den Farben Stealth Black, Gravity Gray und Starling Blue erhältlich sein.
  • Das V-Frame-Bike (Tiefeinsteiger-Variante) wird in den Farben Glacier White und Gravity Gray erhältlich sein.

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Hallo, ich bin Carsten! Ich bin gelernter IT-Systemelektroniker und habe das Blog 2005 gegründet. Seit 2008 ist es Beruf(ung). Baujahr 1977, Dortmunder im Norden, BVB-Fan und Vater eines Sohnes. Auch zu finden bei Twitter, Facebook, Instagram und YouTube. PayPal-Kaffeespende. Mail: carsten@caschys.blog

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13 Kommentare

  1. Die Bilder passen irgendwie nicht so richtig zum Text! Fast hätte ich die Meldung gar nicht geklickt, weil ich schon direkt die Kettenschaltung auf dem Artikel-Teaserbild sah’… im Text wird erwähnt, was für Schalthebel verbaut sind, aber nicht, welche Schaltung. Dann das Bild im Text: „High Performance Carbon Drive-Train“. Wo ist da die Schaltung? Im Bafang-Motor?! Oder haben das US-Modell und das EU-Modell tatsächlich komplett unterschiedliche Antriebsstränge?

    • Steht doch da, Tourney 7 Gang. Die günstigste Kettenschaltung von Shimano. Ich vermute das der Riemen früher mal in Planung war, man sich aber zum Release letztendlich doch für Kette entschied. Daher auch die lieblos hingeworfene Tourney.

    • Karsten Meyer says:

      Gut aufgepasst, Harry! 😉
      Wenn man etwas sucht, findet man tatsächlich Bilder eines Bird-Rads mit Kettenschaltung, und andere Bilder mit Riemenantrieb. Ich habe den Verdacht, die wollen unbedingt ein perfektes Rad anbieten, haben das Problem Heckmotor – Kettenschaltung – Riemenantrieb noch nicht so recht begriffen.
      Ich überlege, warum eigentlich noch niemand einen Heckmotor mit integrierter Schaltung anbietet.

      • Demnächst soll es weder Kette noch Riemen noch irgendeine andere mechanische Verbindung von Tretkurbel zum Rad brauchen:

        https://www.electrive.net/2021/08/31/schaeffler-zeigt-kettenlosen-e-bike-antrieb/

        Klar geht das Gefühl für den Antrieb verloren, dafür ist damit eine stufenlose Übersetzung und beliebige Spreizung möglich.

        Nur so als Technik-Info, ich selbst fahre weiterhin rein muskelbetrieben, ohne App, ohne Bluetooth, ohne Firlefanz, einfach nur reintreten! 🙂

        • Karsten Meyer says:

          @Holger: Der Wirkungsgrad einer Kette kann dabei bis zu 98 % betragen. (Wikipedia)
          Was so eine rein elektrische Koppelung von Generator und Motor bei weitem nicht erreichen kann. Ich rechne da eher mit 15 bis 20% Verlust.

      • Ich meine Bafang hat einen Heckmotor mit 2-Gang-Schaltung angekündigt, aber es ist wohl nicht so einfach Motor & Schaltung in der Nabe unterzubringen. Attraktiv finde ich die Pinion-Schaltungen im Tretlager, die stehen dann einem Riemen nicht im Weg und die Motorkraft wirkt nicht auf die Schaltung. Leider recht kostspielig, vor allem wenn im Heck dann Mahle statt Bafang zum Einsatz kommt.

  2. Ein E-Bike unter vielen….oder hab ich was verpasst?

  3. Ich begreife nicht, was an diesen im Rahmen eingebauten Scheinwerfern so toll sein soll. Praxistauglich ist das nicht.

    Aber ist ja auch nur ein „Safety-Light“…

    • Als nächstes Highlight gibt’s dann ein adaptives Kurvenlicht 🙂

      Naja für Miträder in der Stadt kann das schon sinnvoll sein. Zum gesehen werden reicht’s und um zu sehen gibt’s da Straßenlichter. Dazu ist es im Rahmen vergleichsweise gut geschützt.
      Spannender finde ich wo sie das Rücklicht unterbringen. Ich hoffe auf dem Schutzblech. In der Sattelstütze oder in der Verlängerung des Oberrohrs wäre es maximal unpraktisch. Außer ich möchte einen Korb/Gepäckträger mit Beleuchtung oder eine Innenbeleuchtung für meine Jacke.

      • Gunar Gürgens says:

        Dem kann ich nur beipflichten. Bei vielen E-Bikes, die mir eigentlich gefallen würden ist das Licht vor dem Gepäckträger angebracht. Hab schon bei ein paar Herstellern gefragt, was diese sinnfreie Designentscheidung soll. Antwort war meist „die Taschen für die Seite des Gepäckträgers verdecken das Licht nicht“
        Ich nutze diese Taschen aber nicht. Ich habe einen Rucksack und einen guten Fahrradkorb. Das ist seit über 25 Jahren die schnellste und praktikabelste Option für mich, weil man im Korb auch mal gut ne Salatschüßel Transportieren kann. Warum sollte ich also was bewährtes und vorhandenes Ersetzen.
        Leider denken die meisten Hersteller wie du schon erwähnt hast nicht so weit, da das Produkt eher für die Hippen Leute mit zukünftigen Rückenproblemen designt wird. Wenigstens eine Option ein Licht für’s Schutzblech anzubieten wäre mal was.
        Aber naja gibt zwar noch Hersteller, die praktisch denken aber leider nicht ganz so gut aussehen. Bin mit meinem Pegasus auch sehr zufrieden.

      • Beim Diamantrahmen ist es in jenem und beim V am Schutzblech

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